"Ich würde vermuten, USB1 ist mittlerweile weitgehend uninteressant für sowohl die Anbieter solcher Geräte"
Darum geht es nicht.
Sobald man ein USB1.1-Gerät anschließt (auch neue moderne Geräte die nur wenig Daten übertragen haben heute noch 1.1, z.B. ein Pico1), müssten alle anderen Geräteauf diese Geschwindigkeit herunter gezogen werden.
Auch wenn man 3 USB-3-HDD/SSD anschließt und die schnell laufen, steckt man das USB1.1-Gerät an, teilen die sich alle USB1.1-Bandbreite.
Oder man steckt bei einem USB3-Hub USB2-Geräte an. Dann müssten wohl auch alle USB3-Geräte auf USB2 laufen.
Und das geteilt. Also haben dann alle USB2-Geräte gemeinsam einmal die USB2-Datenrate. Also netto evtl. 35MB/s.
ChatGPT zu der Aussage ab Boah:
Filterung von 5 V:
Es ist ein Irrtum zu glauben, dass die 5‑V-Versorgung vom PC-Netzteil oder USB-Port keine Filterung oder Stabilisierung benötigt. Gerade in Umgebungen mit mehreren angeschlossenen Geräten, langen Leitungen oder hohem Impulsstrom (z. B. SSDs, Audio-/Messgeräte, Mikrocontroller) können Spannungsspitzen, Rauschen und Transienten auftreten. Professionelle USB-Hubs oder dedizierte Geräte enthalten häufig Keramik-/Tantal-Kondensatoren, Ferritkerne oder Low-Dropout-Regler, um diese Störungen zu dämpfen. Die Annahme, dass dies „nicht nötig“ sei, ignoriert reale elektrische Störeinflüsse.
Existenz gefilterter/gestabilisierter Hubs im professionellen Bereich:
Die Behauptung, dass es so etwas nicht einmal professionell gibt, ist faktisch falsch. Industrie-USB-Hubs, Labornetzteile mit USB-Ausgang, Embedded-Systeme oder Audio-/Videointerfaces setzen explizit auf geregelte und gefilterte 5‑V-Ausgänge, um empfindliche Peripherie zu schützen. Die Behauptung, dass dies ausschließlich „nicht-professionell“ nicht existiert, zeigt eine mangelhafte Kenntnis von Industrie- und Messtechnikprodukten.
Praktische Konsequenzen:
Ein Hub ohne Filterung kann z. B. bei mehreren aktiven Hochstrom-Geräten Spannungseinbrüche oder digitale Kommunikationsfehler verursachen. Filterung ist also nicht nur theoretisch sinnvoll, sondern kann die Zuverlässigkeit erheblich erhöhen.
Fazit: Die Äußerung ist technisch unhaltbar. Es gibt sowohl real existierende Produkte mit gefilterten/stabilisierten 5‑V-Ausgängen als auch klare Anwendungsfälle, in denen diese Funktion notwendig oder zumindest vorteilhaft ist. Sie reduziert die Stabilität nicht auf „professionellen“ Geräten; gefilterte Hubs existieren sowohl im professionellen als auch im gehobenen Consumer-Bereich.
Es ist gerade ein Merkmal professioneller Geräte, dass sie solche Filtertechnik haben.
Damit der "schmutzige" Strom eines PC-Netzteil, aber auch gewisse Anteile von Störungen aus externen Netzteilen gefiltert werden.
Ich kenne aber nicht den Markt, was es gibt oder gab. Speziell gab, denn USB2 wäre hier preislich sicher interessanter.
Evtl. gehört z.B. ein Coolgear USBG-12U2ML dazu, um eine Vorstellung zu vermitteln.
Da wäre aber eine professionelle Meinung gut.
Und was es für Alternativen gibt. Speziell was die Filterungsqualität angeht.
Ich will 10 (oder 7 oder 12, je nach Hub) Raspberry Pico1 als Quanten-Zufall-Quelle einsetzen.
Die Ring-Oszillatoren der Pico1 liefern diese Daten. Aber in einer Art analogen Weise. Diese werden dann erst digital gelesen.
Daher kann auch die Datenrate je nach Temperatur etc. schwanken.
Jeder Einfluss von außen kann Einfluss auf die Zufalls-Bit-Verteilung nehmen, bzw. vom Ausleser als Teil der Zufalls-Bits gewertet werden.
Und da sagt man, ist es von Vorteil jegliche Störeinflüsse "schmutzigen" (*) Strom vorher zu filtern.
Also schon im Hub, aber zusätzlich noch mit zwei Kondensatoren die man auf jeden Pico1 lötet, und mit einem Ferritkern um das USB-Kabel vor dem Pico1.
Und dann evtl. noch jeden Pico1 in einen faradayschen Käfig, um diese noch gegen Störeinflüsse durch EM-Felder (Netzteile, Radiosender, Überland-Stromleitungen etc.) abzuschirmen.
Im Bereich Hifi-Audio scheint man auch Wert darauf zu legen.
Ja, Daten selbst sind immer die Gleichen, haben Fehlerkorrektur etc..
Es geht darum dass Störungen im Strom selbst, Rauschen, Schwankungen etc. bis an das wiedergebende Gerät gelangen können, wenn dies auch über USB mit Strom versorgt wird.
Also nur "Semi-Voodoo".
Und bei Quanten-Zufall-Generierung soll der Einfluss auf die Zufallswerte möglichst gering gehalten werden.
Und wer jetzt meint "aber dafür gibt es Whitening" etc. um die Verteilung zu "glätten", gerade das will ich nicht.
Daher auch der Pico1, und nicht Pico2. Denn der Pico2 hat Sicherheitsvorrichtungen, NIST-Standard etc., und gibt nur geglättete Daten aus.
Wie auch der Zufallsgenerator in jeder Intel-CPU.
Ich will den enthaltenen "Bias", die Abweichungen. Aber eben nur die auf Quantenebene, nicht von außen einstrahlende Störeinflüsse.
*)
Hier noch etwas über "schmutzigen" Strom:
Strom wird „schmutzig“, wenn die Spannung nicht sauber konstant bei ihrem Sollwert liegt und überlagert von Störungen ist. Typische Ursachen:
Rauschen: Hochfrequente Spannungsänderungen durch Schaltvorgänge in Netzteilen, Prozessoren oder Motoren.
Transienten/Spikes: Kurzzeitige Spannungsspitzen oder -einbrüche durch Lastwechsel, z. B. beim Anstecken von Geräten.
Jitter: Schwankungen in der zeitlichen Konsistenz digitaler Signale oder PWM-gesteuerter Spannungen, was besonders USB-Datenübertragung beeinflussen kann.
Ripple: Restwelligkeit der Gleichspannung nach Gleichrichtung, z. B. aus PC-Netzteilen.
Diese Effekte können empfindliche Elektronik stören, zu Fehlfunktionen führen oder Datenfehler erzeugen. Filter und Spannungsregler glätten diese Störungen und reduzieren Jitter, Rauschen und Ripple.
Und etwas zu Hub/Switch bei USB:
"Ein professioneller USB-Verteiler mit Multi-TT wird immer als USB-Hub bezeichnet, nicht als Switch, da er die Datenströme zwischen mehreren Geräten am Host-Port verteilt und verwaltet.
Der Begriff „Switch“ wird nur für die selektive Portumschaltung verwendet."
Im Netzwerkbereich sagt man Switch, weil jedes Gerät mit jedem bzw. mehreren Computern kommuniziert.
Bei USB hingegen schließt man alle USB-Geräte an einen Computer an, daher Hub.
Ein Switch wäre eher ein Umschalter (was ja Switch bedeutet), der ein USB-Gerät wechselnden Computern etc. zuordnen kann.
Das kann man entweder per manuellem Schalter (wie bei den Klötzen, um zwei PC an einen Monitor, Tastatur und Maus anzuschließen) oder per Software umschalten.
Es können ja nicht zwei Computer zeitgleich auf ein USB-Gerät zugreifen.