Kioxia Exceria G3 mit 4 TB im Test: Ein weiteres Modell mit QLC-Speicher

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Aufgrund der hohen SSD-Preise scheinen SSDs ohne DRAM-Cache als Kompromiss auf dem Markt von Interesse zu sein. Die Kioxia Exceria G3, eine weitere DRAM-Cache-lose SSD schauen wir uns heute an. Mit einer Speicherkapazität von 4 TB bringt sie auf jeden Fall genug Platz mit. Wie sie sich in unserem Test schlägt, lässt sich auf den nachfolgenden Seiten nachlesen.
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Ich möchte meinen Ferrari 99999 verkaufen. Nur 2,3 Billionen €.
Hab ich schon erwähnt ich bin jetzt Immobilien Makler für Luftschlösser? :bigok:
 
Ja und auch Luftschlösser wollen getestet werden 😊
 
Ich hatte mich für mein Aktuelles System auch für eine Cachelose SSD entschieden.
Im Sommer bezahlt:
2TB KIOXIA Exceria Plus G4 PCIe 5 x4 TLC (8200mb/s) (243€) (Läuft mit PCIe 5.0 x4 Anbindung als OS & Star Citizen Platte bei mir)
4TB Lexar NQ790 PCIe 4 QLC (6000mb/s) (349€) (Mit PCIe 4.0 x4 Anbindung für meine restlichen Spiele)

Sind meine ersten Festplatten ohne Dram-Cache, und bin soweit zufrieden.
Denke der Aufpreis zu Dram-Cache ist es in keinster weise Wert im Jahr 2026.
 
Ich hatte mich für mein Aktuelles System auch für eine Cachelose SSD entschieden.
Im Sommer bezahlt:
2TB KIOXIA Exceria Plus G4 PCIe 5 x4 TLC (8200mb/s) (243€) (Läuft mit PCIe 5.0 x4 Anbindung als OS & Star Citizen Platte bei mir)
4TB Lexar NQ790 PCIe 4 QLC (6000mb/s) (349€) (Mit PCIe 4.0 x4 Anbindung für meine restlichen Spiele)

Sind meine ersten Festplatten ohne Dram-Cache, und bin soweit zufrieden.
Denke der Aufpreis zu Dram-Cache ist es in keinster weise Wert im Jahr 2026.
Du kennst ja den unterschied nicht.

Das ist wie ich komme von einem Intel 4790 und brauch eine neue CPU.
Du kannst dich zwischen 3D-Cache oder ohne entscheiden, da du ggf. vorher nicht weißt wie ein modernes System/CPU performt ist beides für dich ein Upgrade. 🙂

Abseits davon, ist fast jede moderne m.2 SSD ein Upgrade zu alten Sata oder HDDs.
 
Dank den KI-Spinnern Amazon, Alphabet, Microsoft, Oracle und Meta, die damit nur Geld verbrennen, bekommen wir jetzt also minderwertige Technik zum höheren Preis. Wunderbar.

Habe selbst eine 2TB SSD ohne Speichercontroller, toll sind die nicht hat zwar 7000mbs und TLC Speicher, aber wenn man größere Datenmengen (mehr als 5GB) und kleinere Dateien darauf verschiebt, geht die Geschwindigkeit auf 50MB/s runter. Als reine Gamingplatte aber vertretbar, da merkt man diese Einschränkungen nicht. Trotzdem traurig wenn eine SATA SSD um das Teil Kreise zieht, wenn man mit großen Datenmengen arbeitet.
 
Habe selbst eine 2TB SSD ohne Speichercontroller, toll sind die nicht hat zwar 7000mbs und TLC Speicher, aber wenn man größere Datenmengen (mehr als 5GB) und kleinere Dateien darauf verschiebt, geht die Geschwindigkeit auf 50MB/s runter.
..dann stimmt da aber mit deiner SSD/Konfig. was nicht. Denn so gut wie jede M.2 SSD hat, egal ob DRAM_cached oder HMB_Mode einen füllstandsabhängigen pSLC Cache und da gehen, auch wenn die über 80% voll ist garantiert mehr als 5GB Daten onfly geschoben ohne das die auf ~50MB/s abschwirrt. Oder hast du die extern am USB2.0 am laufen?

..toll sind die nicht..
..inwiefern "nicht toll"?

ps: Wieso macht ihr eigentlich immer einen minipups DRAM_Cache von der generellen Geschwindigkeit einer SSD abhängig? Wo bzw. Wie soll der denn die SSD puschen wenn ich da GB an Daten schiebe? 🤔
..verstehe da den Zusammenhang nicht so wirklich..

pps @ Test: Wenn ich so etwas im Fazit lese:
Nicht so schnell wie Modelle mit DRAM-Cache
@ Testersteller: Gegenfrage: Ernsthaft? 🤔 ..wäre die auch nur 1MB/s schneller beim seq. Datentransfer selbst wenn ich da nun 10GB DRAM_Cache drauf pappen würde? Der Test hat "Bild"-Niveau! 👎
Gerade beim "onfly" kopieren größerer bzw. zusammenhängender Dateien ist die durch den DRAM bzw. HMB Cache abgedeckte FTL "vorhersehbar" und dementsprechend wird selbst der kleinere HMB Cache dort nicht so schnell an seine Grenzen kommen, dass dort der pSLC Cache beim transferieren "warten" müsste.
 
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TLC Speicher, aber wenn man größere Datenmengen (mehr als 5GB) und kleinere Dateien darauf verschiebt, geht die Geschwindigkeit auf 50MB/s runter

Ist zufällig nur noch 5GB frei?

Selbst meine übelst langsame NV1 schafft da deutlich mehr
 
Normalerweise ist Schluss wenn der SLC Cache nicht mehr kann. Je nach Modell und Anwendungen kann das schon passieren. Die Guten SSDs nutzen zusätzlich auch shared Hauptspeicher fürs Caching.
Man muss schon in kurzer Zeit über 100GB oder so transferieren das die auf 50MB/s einbrechen.
 
Dank den KI-Spinnern Amazon, Alphabet, Microsoft, Oracle und Meta, die damit nur Geld verbrennen, bekommen wir jetzt also minderwertige Technik zum höheren Preis. Wunderbar.
Dank denen, dass es überhaupt was zu kaufen gibt.
In einer Welt mit einem beschränkten DRAM-supply ist es traurig, dass es RAM außerhalb von Rechenzentren gibt. So verschwenderisch.


@ontopic: Finde es Schade, dass die Exceria G heißt. Gleiches Spiel wie bei Samsung bei denen aufeinmal die EVO jetzt QLC sind.
 
Habe selbst eine 2TB SSD ohne Speichercontroller, toll sind die nicht hat zwar 7000mbs und TLC Speicher, aber wenn man größere Datenmengen (mehr als 5GB) und kleinere Dateien darauf verschiebt, geht die Geschwindigkeit auf 50MB/s runter.
QLC oder Crucial P3?

Hab hier eine 4TB PCIe 4 mit TLC-Speicher ohne DRAM, die nie weniger als 700MB/s macht.
 
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Fabrikneuer Schrott.
 
DRAM_less TLC is so Kagge.. ..suckt schon nach 1,3TB Transfer onfly ab.. ..SKANDAL!!!!

pSLC FN955.png

ps: ..huch, die DRAM SSD suckt ja schon nach 480GB onfly ab.. ..DOUBLESKANDAL!!!!
 
Interessant.
Das einbrechen war auch gar nicht so heftig wie ich fine.
Von 6000mb/s schreiben auf 2000mb/s nach so viel GB würde mir 0 ausmachen.
Weil 2000mb/s sind immer noch mega schnell.
Danke für den Test !
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Der hat mit einer leeren SSD getestet. Mach das mal mit 50%+ Beladung....

Das ist wie mit einem Leeren Transporter fahren und behaupten 500KM mit einer Tankfüllung ist kein Problem.
 
Ich bin ja eher von der Fraktion "Kirche im Dorf lassen":
Die getestete (nicht verfügbare 🤡) Budget*-SSD ballert roh 7-8 GB/s durch und bricht irgendwann halt mal ein - aber wie oft schreibt man auf einem "stinknormalen" System mehr als ein halbes Terabyte am Stück?

Das bessere ist immer der Feind des Guten, aber vor nicht allzu langer Zeit standen die SSD-Tests noch unter dem Disclaimer "PCIe 4 reicht ja völlig aus, die 5. Generation ist nur teurer und kann nichts besser, was Normalo-User im Alltag merken würden".
Ich hab auch eine DRAM-SSD (Gen4, auf einem alten Board), weil ich glücklicherweise zu einem deutlich günstigeren Zeitpunkt viel mehr Kram gekauft hatte, als ich benötige, aber ich würde den Unterschied zu einer ohne RAM-Cache ziemlich sicher nicht merken.


*die Preise sind natürlich nach wie vor absoluter Wahnsinn. In über 30 Jahren Computergedöns habe ich noch nicht erlebt, dass über weite Bereiche "viel weniger für viel mehr Geld" geboten wurde, und das auch noch über einen Zeitraum, den man nicht mal eben als kurzfristige Preisspitze aussitzen kann.
 
QLC oder Crucial P3?

Du meinst UND, oder?
Weil Ich habe hier zwei Crucial P3 mit je 4 TB, und die Dinger haben QLC. Und mit jedem MB das man drauf schreibt werden sie immer lahmer. Als Datengrab, und dafür waren sie gedacht, ist es Ok, aber wäre heute nicht mehr meine erste Wahl.
Beitrag automatisch zusammengeführt:


Nein, mit einer leeren SSD ist das sinnlos. Hier mal meine mit 73% Füllung, da sieht es dann dramatisch anders aus mit QLC.

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Du meinst UND, oder?
Sowohl als auch. ;)

QLC ist ja schon nicht der Brüller, weil das Umorganisieren der Daten aus dem Pseudo-SLC in den normalen Speichermodus mit 4 Bit je Zelle extrem viel Zeit kostet, weshalb dann die Performance massiv einbricht, wenn der "SLC" voll ist. Aber die Crucial P3 schoss selbst unter den QLCs noch den Vogel ab - im negativen Sinne. Ich hatte selbst eine mit 4TB, und die einmal vollzuschreiben, dauerte 5 Stunden. Das war eine durchschnittliche Geschwindigkeit von weniger als 200MB/s. Die dann gekaufte Lexar mit ebenfalls 4TB (TLC DRAMless) schrieb im Schnitt 1,2GB/s
 
Nein, mit einer leeren SSD ist das sinnlos. Hier mal meine mit 73% Füllung, da sieht es dann dramatisch anders aus mit QLC.
Deine Messmethode da ist Schmarn! Was soll die besagen? Das zeigt mir nur einen synthetischen Bench an, mehr nicht, sagt aber nichts über den "realen" Kopiertransfer aus:

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Es geht um den füllstandsabhängigen pSLC (besitzen auch QLC SSD) und wo da real der Peak liegt wo die einbricht und halt nur noch im reinen TLC/QLC Mode schreiben kann.
Wenn man jetzt meine obige FN955 nimmt, dann dürfte sich der pSLC Mode bei 50% Befüllung ca. halbieren, auf noch ungefähr 500~600GB welche die in der Lage wäre seq. Blocktransfers zu schreiben.
Den pSLC Test kann man aber halt nur auf einer komplett leeren SSD ausführen, da der wahllos in die Zellen schreibt und daher bestehenden Datenbestand ausradieren würde.
Aber Achtung: Der pSLC und dessen Kapazität wird mit der jeweiligen Firmware gemanaget. Da meine FN955 eine umgelabelte YMTC Zithai aus 2023 ist, hat die eine CE2 Firmware mit doppelt so hohen pSLC Cache.
Bei den "normalen" heutigen thirdParty SSD liegt der durchgängig immer füllstandsabhängig bei ca. 600~700GB max. bei Kapazität 4TB nach CE1.

ps: Irgendwie schmeißen einige immer Sinn und Funktionsweise von DRAM/HMB_Cache vs. pSLC durcheinander (selbst der Test im Startpost). Das sind zwei vollkommen unterschiedliche Baustellen.
 
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Wichtig ist alleine was unterm Strich bleibt, bei typischem Betrieb.
Das SSDs recht voll sind und nur gelegentlich für neues freigemacht werden ist auch eher der Fall.

Dabei spielt es keine Rolle ob mit oder ohne und welche Technik die SSD verwendet.
Das Resultat und nicht der Weg ist relevant.
 
Meiner persönlichen Meinung nach ist DRAM Cache bei großen SSDs ab 4TB eher Schmarn, denn wofür nutzt man die meistens? Richtig, zur Archivierung, Daddelpool usw., ergo alles Sachen wo man never FTL Riesenmapping via DRAM brauchen könnte, da dort meist eh seq. onblock geschrieben wird, da langweilen sich selbst die 40MB HMB welche da mappen nicht selten. Also eher ein "must have", weniger ein "must need" Gimmick. Da wo DRAM_cached ggü. HMB_mode dann wirklich Sinn macht, also OS, Tools und Workbench mit hohen random I/O nutzt man meist eh 1-2TB SSD Kapazitäten.

ps: Primär wäre mir bei einer M.2 SSD wichtiger, wie intelligent verwaltet die Firmware der SSD den dynamischen pSLC_Cache hinsichtlich Wear-Leveling und Garbage Collection, denn die haben defacto einen wesentlich höheren Einfluss darauf wie lange eine SSD noch sauber werkelt und nicht, ob die nun DRAM oder HMB_shared Cache besitzt.
 
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Aber die Crucial P3 schoss selbst unter den QLCs noch den Vogel ab - im negativen Sinne.

Ja, sie war damals günstig, vor allem wenn man 8 TB (2x4 TB) als SSD wollte. War nicht die beste Entscheidung von mir gewesen. :D
Aber aktuell braucht man sich da gar keine Gedanken drum machen, man kann 4 oder 8 TB im Neukauf eh kaum bezahlen. Die Crucial haben sich verdoppelt im Preis, und das sind sie nicht einmal in Ansätzen wert.

Deine Messmethode da ist Schmarn! Was soll die besagen? Das zeigt mir nur einen synthetischen Bench an, mehr nicht, sagt aber nichts über den "realen" Kopiertransfer aus:

Und dein 0% "Test" ist also aussagekräftiger? Nein, ist er nicht. Das was Ich da gezeigt habe ist der Alltag einer SSD. Kaum jemand nutzt nur 10 oder 20% seiner Kapazitäten. Das eine SSD diese Nachteile hat ist schon lange klar, aber gerade gewisse Typen und Marken sind im Alltag einfach schlechter als andere, abhängig von den verwendeten Bauteilen. Und da gehört dann auch ein realer Test (der eh nur für den Füllstand und das ganz spezifische Modell in diesem Moment zutrifft) auch dazu, das ist die andere Seite der Wahrheit und der Werbung. Nur wird das gerne beim Schwanzvergleich der Benchmarks vergessen. Und je nach Anwendung ist es für den Großteil der Leute eh egal wo der Balken im Test steht, man merkt die Unterschiede meist eh kaum bis gar nicht.
 
Meiner persönlichen Meinung nach ist DRAM Cache bei großen SSDs ab 4TB eher Schmarn, denn wofür nutzt man die meistens? Richtig, zur Archivierung, Daddelpool usw., ergo alles Sachen wo man never FTL Riesenmapping via DRAM brauchen könnte, da dort meist eh seq. onblock geschrieben wird, da langweilen sich selbst die 40MB HMB welche da mappen nicht selten. Also eher ein "must have", weniger ein "must need" Gimmick. Da wo DRAM_cached ggü. HMB_mode dann wirklich Sinn macht, also OS, Tools und Workbench mit hohen random I/O nutzt man meist eh 1-2TB SSD Kapazitäten.
Ich denke das viele der Käufer von 4TB m.2 NVMe SSDs diese dann als einzige SSD im System nutzen wollen, also für quasi Alles.
 
Doch nicht hier im Luxx!
Die vielen M.2 Slots auf den Boards wollen ja auch mit Datenträgern gefüllt werden.
Ein echter Luxxer fasst Boards mit weniger als 5 M.2 Steckplätzen nichtmal mit der Kneifzange an :lol:
 
Die Luxx Leute hier sind eine ganz ander Species in einem Umfeld.

In meinem Umfeld werden erstens eher µATX und miniITX Boards bevorzugt damit kleinere Gehäuse möglich sind.

Aber ansonsten ist eben nur der primäre m.2 Slot direkt an die CPU ohne über den Chipsatz Umweg angebunden, und deswegen noch ein quentchen performanter.

Als reines "Datengrab" würde es ja auch eine billigere SATA SSD (Crucial BX500 bekommt man realtiv günstig) oder eine externe USB HDD tun, die man nur bedarfsweise anstöppselt.

Aber z.B. eine 4TB WD SN7100 Black (hat leider auch keinen DRAM Cache aber immerhin TLC) finde ich eignet sich vorallem als "One-and Only System SSD".
 
Doch nicht hier im Luxx!
Nicht nur hier. Ich persönlich kenne kaum jemanden im Desktop Segment, der nur einen Datenträger nutzt bzw. damit Daten-Selbstmord auf Raten begeht.
Mag im mobile Segment anders ausschauen, obwohl man auch da eher nur noch seltener Schläppis sieht die nur noch einen M.2 Slot bereit stellen.

Und dein 0% "Test" ist also aussagekräftiger?
Definitiv, denn hier siehst du die reale "wirkliche" Schreibleistung im seq. Kopiertransfer des pSLC Cache. Außerdem, was hat das 0% damit zu tun? Erklär mal bitte. Man kann und wird den dynamischen pSLC Cache nur bei einer leeren SSD messen um die Herstellerangaben dazu gegen zu checken. Der, egal ob die SSD nun 0%, 20%, 50% oder 80% befüllt immer füllstandsabhängig primär aktiv ist. Bei 80% natürlich nicht in dem Umfang wie bei 0% oder 30%, dürfte logisch sein. Selbst bei 90% Datenfüllstand ist ein dynamischer pSLC Cache noch aktiv, nur wenige GB aber dennoch aktiv.
Dein synthetischer Test, der im übrigen das wohl intern gleiche, feste Datentestmuster nutzen dürfte wie zb. AS-SSD, CDM usw. sagt im Grunde genommen wenig bis eigentlich gar nichts aus. Warum? Weil du real in der Praxis beim verarbeiten deines I/O Transfer zu 1000% nicht auf diese Datenmuster treffen wirst. Ergo ist das einfach nur ein Score-Benchtable, mehr eigentlich nicht.
Und wenn du meinst, der pSLC Cache sei egal, immer gleich oder würde eh nichts ausmachen, dann liegst du dort definitiv daneben. Du darfst gerne mal eine M.2 SSD ohne pSLC schreibseitig nutzen, wirst große Augen bekommen und das Ding sofort wieder umtauschen wollen. Und zweitens bestimmt die Größe des pSLC die Firmware und dessen Programmcode (als Fausformel sagt man immer, dass pSLC Cache ca. 1/3 des verfügbaren Speicherplatzes bis zu einer bestimmten Kapazität reserviert, stimmt so aber auch nicht immer) und ja, der dynamische pSLC kann sehr viel kleiner ausfallen und sogar statisch bestimmt werden, ab einen bestimmten Datenfüllstand im statisch programmierten Modus sogar ganz weg fallen. Glaubst du nicht? Nunja, die WD SN850X mit DRAM_Cache ist zb. so eine die einen statischen pSLC Cache firmwareseitig nutzt, der ab einen bestimmten Füllstand der SSD dann gar nicht mehr greift und schreibseitig viel eher einbricht, als zb. so manch andere DRAM_less SSD mit dynamisch programmierten pSLC Cache.
Frage: Was wird dir da der Gigabyte große DRAM_Cache der SSD im seq. Datenkopiertransfer von zb. 500GB nutzen, wenn die SSD meint, ab 300GB Transfer ist nix mehr mit pSLC?
Antwort: Nüscht!!! Denn die gleich große DRAM_less SSD mit dynamischen pSLC Cache wird da wohl eher die 500GB aufgebrutzelt haben.

Ein echter Luxxer fasst Boards mit weniger als 5 M.2 Steckplätzen nichtmal mit der Kneifzange an :lol:
..gibts die auch unter 5 Slots? ..da verharzt mir doch die Zange.. :haha:
 
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Nicht nur hier. Ich persönlich kenne kaum jemanden im Desktop Segment, der nur einen Datenträger nutzt bzw. damit Daten-Selbstmord auf Raten begeht.
Mag im mobile Segment anders ausschauen, obwohl man auch da eher nur noch seltener Schläppis sieht die nur noch einen M.2 Slot bereit stellen.
Datensicherung von wichtigen Daten ist natürlich essentiell: Aber die sollte dann extern erfolgen, entweder auf Cloudspeicher oder externe Server, oder klassisch auf externe Speichermedien, idealerweise USB HDDs oder wenigstens USB Sticks. Selbst eine Sicherung auf ein NAS oder Routerlaufwerk wäre auch wenn sie nicht ganz extern ist immer noch besser.

Man darf ja nicht nur an den Ausfall der SSD denken, sondern eher an Virenbefall und Ransomware, Einbruch, Beschlagnahmung, Zimmerbrand, Wasserschaden, etc.

Betreibt man eine vernünftige, externe Datensicherung, dann reicht im System eine einzige m.2 NVMe meiner Meinung nach völlig aus.

Und will man wirklich interne Datensicherung haben dann wäre da zwei SATA SSDs oder SATA HDDs je nachdem wieviel Kapazität man benötigt, als RAID 1 Verbund direkt als Hardware-Raid unter Nutzung der Chipsatz-Funktion.

Zusätzliche m.2 NVMe SSDs wären in der Hinsicht ziemlich unsinnig, und gaukeln vorallem unbedarfteren Nutzern eine falsche Sicherheit vor.
 
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