Sam Altman: Ungenutzter Arbeitsspeicher im PC ist "ziemlich furchtbar"

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Der anhaltende KI-Boom gilt als einer der wesentlichen Treiber der zuletzt deutlich gestiegenen Speicherpreise. Insbesondere der hohe Bedarf an DRAM für KI-Beschleuniger und Rechenzentren soll die verfügbaren Produktionskapazitäten zunehmend beanspruchen und damit auch die Preise für herkömmlichen Arbeitsspeicher in die Höhe treiben. Während vor allem große Cloud-Anbieter den Markt mit ihrer enormen Nachfrage prägen, bekommen die Folgen zunehmend auch Endkunden zu spüren. Wer seinen PC aufrüsten oder ein neues System zusammenstellen möchte, muss inzwischen deutlich tiefer in die Tasche greifen.
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das ganze ist am Ende der kollektive "Leopards ate my face"-Moment für das mittlere Management/Millionäre und Hustle/USA-Ich-AG-Culture. Aber der Mehrheit ist es halt auch egal.
 
"Altman sieht die Zukunft der Computertechnik vor allem in KI-Diensten, die über die Cloud bereitgestellt werden. Eine eingeschränkte Verfügbarkeit von Hardware für Endkunden könnte seiner Einschätzung nach dazu führen, dass größere Speicherressourcen stattdessen den KI-Unternehmen und ihren Rechenzentren zugutekommen."

Der merkt halt einfach echt nichts mehr.
 
Er glaubt also, dass KI-Rechenzentren und Cloud effizienter sind als stationäre PCs in Privathaushalten. Ah ja...
Und weil noch nicht genug Speicher direkt von den Herstellern in diese Systeme fließt, während der private Konsument für mickrige 32GB DDR5 derzeit mind. um die 500€ hinblättern muss, sieht sich Altman genötigt, da lauthals rumzujammern, ja?
Der Typ ist doch wirklich vollkommen neben der Spur, oder?
 
Er träumt wohl schon von der Wiederauferstehung als gottähnliches Wesen.
 
Was soll er sonst sagen?

Der Mann führt ein Unternehmen dass Geld verbrennt auf deinem Level, dass man bisher nur von den großen Banken kannte...
Ich bin mir auch relativ sicher, dass es da bald einen Schlag lassen wird. Input & Output stehen da einfach in keinem Verhältnis, die einzigen die von KI nachhaltig profitieren sind die Hersteller der Hardware...
 
Dabei wäre die Lösung so einfach:
office-server.gif
 
Zudem funktioniere laut Altman die Selbstregelung des Marktes aktuell nicht.
Der "Markt" hat noch nie "funktioniert"! Das ist dieser große Selbstbetrug im Kapitalismus. Das System sorgt zwar für eine Irrsinnsproduktivität, scheitert aber am Einfachsten, nämlich der Verteilung der Produkte gemäß der Bedürfnisse. Es kennt nur die Geld-Begriffe "Angebot und Nachfrage". Ein Bedürfnis ist aber noch keine Nachfrage, wenn das nötige Geld fehlt. Und so hungern Millionen Menschen in Ländern ohne Geld während in Ländern mit Geld Lebensmittel weggeworfen oder zur Energieerzeugung verbrannt werden.

Und das gilt für alle "Märkte". Aktuell werden Speicher extrem "nachgefragt", und die KI-Nachfrager zahlen jeden Preis, weil sie auch einfach das Geld dafür zur Verfügung haben - im Zweifelsfall per Kredit aus dem Nichts geschaffen. In die Röhre schauen einfache Konsumenten, die es sich kaum noch leisten können, Hardware zu kaufen, weil die dafür nötigen Komponenten zu teuer geworden, oder sogar gänzlich aus den Regalen verschwunden sind. Und die großen Profiteure sind Hersteller wie Micron ("Crucial"), die den Endkundenmarkt sogar völlig aufgegeben haben, da sie mit der Belieferung von Großkunden völlig ausgelastet sind und das Geschäft ihres Lebens machen. Und das ist absolut systemkonform! Noch nicht mal eine "Fehlallokation" stellt die aktuelle Situation dar, da ja aus Unternehmenssicht alles super läuft.
 
völliger Realitätsverlust das ist ja schon gefährlich
 
Er glaubt also, dass KI-Rechenzentren und Cloud effizienter sind als stationäre PCs in Privathaushalten. Ah ja...
Sind sie ja auch...
Wenn man davon ausgeht, das die dafür nötige Infrastruktur sowieso vorhanden ist und läuft erst recht. Es ist einfach so, das Hardware in einem Rechenzentrum um Welten effizienter genutzt wird, als zuhause in irgendwelchen Privatrechnern, die 80% des Tages vermutlich sogar ausgeschaltet sind. Da hat er rein technisch gesehen schlicht und einfach recht.

Der Knackpunkt ist nur: Er hätte gern, das alles in der Cloud läuft und begründet das damit, das es eben effizienter wäre. Die komplett andere Frage ist aber: Wollen denn die Nutzer, das alles nur noch in der Cloud läuft?
 
Dieser Option dürfte ihm doch eh widrestreben, denn lokale Daten lassen sich schwerer verkaufen.
 
Sind sie ja auch...
Wenn man davon ausgeht, das die dafür nötige Infrastruktur sowieso vorhanden ist und läuft erst recht. Es ist einfach so, das Hardware in einem Rechenzentrum um Welten effizienter genutzt wird, als zuhause in irgendwelchen Privatrechnern, die 80% des Tages vermutlich sogar ausgeschaltet sind. Da hat er rein technisch gesehen schlicht und einfach recht.

Der Knackpunkt ist nur: Er hätte gern, das alles in der Cloud läuft und begründet das damit, das es eben effizienter wäre. Die komplett andere Frage ist aber: Wollen denn die Nutzer, das alles nur noch in der Cloud läuft?
Nö. Denn sobald meine Daten in der Klaut sind (kein Schreibfehler), gehören sie mir vielleicht noch rechtlich, aber ich besitze sie nicht mehr. Der Eigentümer wird zum Besitzlosen. Und was "die da oben" mit dne Daten machen, steht vielleicht in irgendwelchen 300seitigen AGBs, aber ob das wirklich so ist, kann keiner überprüfen.

Zumal die Infrastruktur vielleicht auf Bürobedarf eingerichtet ist, nicht aber auf andere Bedürfnisse. Bspw. Games, was da lokal berechnet wird, kann niemals über eine Internetleitung abgewickelt werden. Die Lags sind ja so schon für manche Zwecke (Multiplayer) viel zu groß. Oder wenn ich einen Film vom Fernsehen bearbeite, dann ist der roh zwischen 8 und 15 GB groß. Allein diese Datenmenge auf einen Server hochzuladen, würde einen ganzen Tag beanspruchen. Ich hab halt nur ADSL mit 40MBits Sendeleistung. Und dann kann die Bearbeitung auch erst beginnen. Von den Kosten, die so ein Service verursachen würde, ganz zu schweigen. Am Ende wäre der lokale PC nach 24 Monaten schon billiger als der Serververtrag. Und wenn dann plötzlich das SEK vor der Tür steht, weil ich es gewagt habe, einen im Fernsehen ausgestrahlten Film zu speichern und zu bearbeiten, statt ihn bei Prime/Netflix/Disney etc. alle paar Monate neu zu kaufen, hört der Spaß ganz auf.
 
Nö. Denn sobald meine Daten in der Klaut sind (kein Schreibfehler), gehören sie mir vielleicht noch rechtlich, aber ich besitze sie nicht mehr.
Ja, das siehst DU so. Kann ich auch verstehen, sehe ich genauso. Aber das ist nicht das, was der Typ will/gerne hätte. :D
Ausserdem gibts auch unter Nutzern andere Ansichten dazu. Ist halt bequem. Man muss sich nicht um Speicherplatz kümmern, man muss sich keine Hardware zum (teuren) einmaligem Anschaffungspreis kaufen, man meint sich nicht um Backups kümmern zu müssen, etc.

Zumal die Infrastruktur vielleicht auf Bürobedarf eingerichtet ist, nicht aber auf andere Bedürfnisse. Bspw. Games, was da lokal berechnet wird, kann niemals über eine Internetleitung abgewickelt werden. Die Lags sind ja so schon für manche Zwecke (Multiplayer) viel zu groß. Oder wenn ich einen Film vom Fernsehen bearbeite, dann ist der roh zwischen 8 und 15 GB groß. Allein diese Datenmenge auf einen Server hochzuladen, würde einen ganzen Tag beanspruchen. Ich hab halt nur ADSL mit 40MBits Sendeleistung.
Du meinst also der Typ würde sich um ein Internetentwicklungsland wie Deutschland scheren? :rofl:

Am Ende wäre der lokale PC nach 24 Monaten schon billiger als der Serververtrag. Und wenn dann plötzlich das SEK vor der Tür steht, weil ich es gewagt habe, einen im Fernsehen ausgestrahlten Film zu speichern und zu bearbeiten, statt ihn bei Prime/Netflix/Disney etc. alle paar Monate neu zu kaufen, hört der Spaß ganz auf.
Welcher Serververtrag? Du sollst ein Cloudabo nutzen, nicht deinen eigenen Server mieten. Das widerspräche ja wieder der effizienten Nutzung von Hardware im Rechenzentrum, wenn man dir dedizierte Hardware zur Verfügung stellt, die dann wieder 90% der Zeit nix tut und auch nix tun kann, weil sie ja explizit dir zur versprochen wurde.
Und weil das dann alles "shared" ist, kann es effizient genutzt werden, weil immer irgendjemand irgendwas tut. Das es dann zu Engpässen kommen kann, wenn zuviele gleichzeitig zuviel tun wollen, muss man ja nicht unbedingt erwähnen. (*)
Und genau da schließt sich der Kreis: Weil so ja alles viel effizienter wäre, könnte man es dann auch günstiger anbieten (oder es müsste zumindest nicht noch teurer werden). Für z.B. 50€/Monat hat sich deine selbst gekaufte Harware eben nicht nach 2 Jahren schon amortisiert sondern erst nach 3 Jahren oder sogar noch mehr. Und dann bist du ja schon wieder an dem Punkt, wo du oft ja schon wieder neue Hardware brauchst/willst.

Und so Nischenkram wie Zocken am PC interessiert den doch überhaupt nicht. Ganz im Gegenteil, das ist ja sogar noch viel mehr Ressourcenverschwendung!11elf Die ganzen Gaming-Grafikkarten würden in irgendwelchen Rechenzentren mit ihren GPUs und VRAM sogar noch viel mehr Effizienz rausholen als einfach nur popliger RAM. 🤣

So sieht die Denkweise auf Anbieterseite aus... bzw. so verargumentieren die das.

(*) das sieht man ja an diversen Gaming-Server-Hostern, wo man sich z.B. einen Minecraftserver mieten kann. Da sind die Kisten/VMs oftmals so hoffnungslos überbucht, das man zu Stoßzeiten kaum mehr vernünftig auf "seinem eigenen" Server zocken kann, weil der Anbieter natürlich will, das die Rechner möglichst 24/7 auf Anschlag laufen. Und für großartig Mods ist da sowieso nicht genug Leistung hinter einer einzelnen Instanz. Das ist zwar effizient, aber für den Nutzer (oft) suboptimal.
Wenn ich mir dagegen meinen Minecraftserver selber hoste kostet das halt, weil ich muss erstmal die Hardware kaufen, dann verbraucht das Ding auch noch Strom, 90% des Tages tuts wenig bis nichts, weil gerade halt keiner drauf spielt, laufen muss es aber trotzdem, falls jemand drauf spielen wollen würde. Und da ist noch nichtmal berücksichtigt, das sich jemand um den Server auch kümmern muss... alleine das Aufsetzen, regelmäßige Updates, weil das Ding hängt ja am Internet, etc.

Also mein Minecraftserver braucht alleine 15-18kWh Strom (25W im Idle mit laufendem MC-Server) im Monat. Tatsächlich braucht er 10-14kWh alleine schon weil er läuft, also wenn noch nichtmal drauf gespielt wird. Das sind 4,5-6€ Strom im Monat. Das vergessen die die solche Server zuhause laufen lassen auch oft.
Ein Paket, was das ebenfalls erfüllt, würde bei z.B. Nitrado auch nur 6,30€/Monat kosten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Na ja... ohne Serververtrag gehts nicht, denn eine Cloud ist ja nur Speicher. Die Hardware mit ihren Fähigkeiten hinsichtlich CPU und GPU würde ich immer noch benötigen. Und Altman argumentiert ja vor allem mit "ungenutztem RAM". Also doch online rechnen.
Und so ein Server.... bei Strato gehen die dedizierten Windows-Server mit vergleichsweise magerer Ausstattung (Ryzen 5, 500GB Speicher) bei 100 Euro pro Monat los. Die Virtuellen sind nur unwesentlich billiger.

Was außerdem vergessen wird: um einen lokalen PC komme ich dennoch nicht herum. Nur kann dessen Leistung geringer bemessen werden, wenn die Hauptarbeit in der Wolke stattfindet. Wenn...
 
Na ja... ohne Serververtrag gehts nicht, denn eine Cloud ist ja nur Speicher. Die Hardware mit ihren Fähigkeiten hinsichtlich CPU und GPU würde ich immer noch benötigen. Und Altman argumentiert ja vor allem mit "ungenutztem RAM". Also doch online rechnen.
Natürlich online rechnen! Aber nicht auf Hardware die dediziert nur einem Nutzer zur Verfügung steht!
Cloud ist obendrein nicht nur Speicher. Ein Cloud-Speicher ist nur Speicher (und selbst da steht irgendwo ein Rechner dahinter, weil einen SATA- oder U.2-Adapter auf "Internet" gibts afaik noch nicht).
Cloud ist alles was online läuft. Azure, Amazon AWS, etc... das ist alles Cloud, da gibts nicht nur "nur" Speicher.

Und so ein Server.... bei Strato gehen die dedizierten Windows-Server mit vergleichsweise magerer Ausstattung (Ryzen 5, 500GB Speicher) bei 100 Euro pro Monat los. Die Virtuellen sind nur unwesentlich billiger.
Ja, weil vorallem die dedizierten Server teuer sind, weil sie eben NICHT effizient genutzt werden. Und die virtuellen Server sind immernoch verhältnismäßig teuer, weil die auch z.B. 8GB RAM dediziert in dieser VM garantieren, egal ob die gerade genutzt werden oder nicht. Die 8GB sind damit "gebucht".

Was außerdem vergessen wird: um einen lokalen PC komme ich dennoch nicht herum. Nur kann dessen Leistung geringer bemessen werden, wenn die Hauptarbeit in der Wolke stattfindet. Wenn...
Wenn du alles online machst, kannst dir eine beliebige N100-Möhre nehmen. Und wenn man darauf dann sogar noch ein schlankes OS verwenden würde, weil alles was irgendwie Leistung braucht läuft dann ja eh in der Cloud, würden der Kiste dann sogar 4GB RAM reichen und als Festplatte bräuchtest nichtmal 128GB. Sowas kann man aktuell nichtmal kaufen, weil selbst ne Billo-N100-Möhre meist schon 8GB RAM und 500GB Festplatte hat und dafür zahlt man dann 150-200€. (ok, hab gerade nochmal geguckt... selbst die Dinger kosten mittlerweile ~300€).
Das Funktionsprinzip nennt man dann auch "Thin-Client". Quasi nur noch ein "Adapter" an den man einen Monitor, Maus und Tastatur anschließen kann, der selber aber im Prinzip nichts weiter tut, als Eingaben ins Internet weiterzuleiten und Ausgabe aus dem Internet zu empfangen.

Wird sogar häufig in Betrieben genutzt. Da steht ein Server im Keller und an Arbeitsplätzen, z.B. der Anmeldung von Arztpraxen für jeden Arbeitsplatz ein Thinclient, der sich im Endeffekt nur eine Remote-Desktop-Session vom Server im Keller holt. Das tut man aus eben diesen Effizienzgründen. Ein (starker) Server im Keller mit dem man 5, 6, 18 Arbeitsplätze bedienen kann ist einfach effizienzter als ein dedizierter Rechner an jedem Arbeitsplatz.
In der Cloud und damit Global, idealerweise sogar über mehrere Zeitzonen hinweg, skaliert das noch viel besser.
 
Natürlich online rechnen! Aber nicht auf Hardware die dediziert nur einem Nutzer zur Verfügung steht!
Cloud ist obendrein nicht nur Speicher. Ein Cloud-Speicher ist nur Speicher (und selbst da steht irgendwo ein Rechner dahinter, weil einen SATA- oder U.2-Adapter auf "Internet" gibts afaik noch nicht).
Cloud ist alles was online läuft. Azure, Amazon AWS, etc... das ist alles Cloud, da gibts nicht nur "nur" Speicher.
Aus Kundensicht schon!

Klar brauchts einen Rechner, der das alles verwaltet, aber ich als Kunde kann auf diesem Rechner eben nichts eigenständig berechnen. Ich glaube sogar online geteilte Office-Suites zum gemeinsamen Bearbeiten von Dokumenten berechnen auf dem lokalen PC und nicht in der Klaut. Wobei die dabei anfallenden Rechenleistungen wohl auch einen N100 nicht ins Schwitzen bringen. Für solche Zwecke ist das auch keine schlechte Idee. Theoretisch, denn daß dann alle Dokumente im Netz sind, ist keine behagliche Vorstellung. Und ich denke, auch Herr Altman hat seine persönlichen Daten nicht in der Klaut....
 
Diese "Regeln" gelten auch nicht für die Sams der Welt, sondern nur für den stinkenden Pöbel wie wir. Da muss man klar unterscheiden :D
 
Aus Kundensicht schon!
Aus deiner Sicht schon! :D
Das habe ich auch nie bezweifelt. Ich versuche gerade lediglich die Sichtweise der Gegenseite zu erklären.

Klar brauchts einen Rechner, der das alles verwaltet, aber ich als Kunde kann auf diesem Rechner eben nichts eigenständig berechnen. Ich glaube sogar online geteilte Office-Suites zum gemeinsamen Bearbeiten von Dokumenten berechnen auf dem lokalen PC und nicht in der Klaut. Wobei die dabei anfallenden Rechenleistungen wohl auch einen N100 nicht ins Schwitzen bringen.
Ja, das machen viele derartige Sachen so. Da läuft dann einiges lokal im Browser. Das kann man aber auch anders lösen, so das das wirklich alles in der Cloud läuft.
Aber selbst einen N100 juckt das nicht die Bohne, der macht so Kleinkram mit dem kleinen Finger der auf den Rücken gebundenen Hand mit Augenbinde. Ich weiß wovon ich rede, ich sitze gerade (wie fast immer) an so einer Möhre, weil man für Office und im Internet surfen und so Zeug auch schlicht und einfach nicht mehr braucht.
Also für so eine Arztpraxis, brauchste eigentlich nichtmal nen Server, wenn an jedem Arbeitsplatz ein N100 steht. Da gehts dann uA. auch meist eher um Spezialsoftware für was auch immer das Unternehmen da halt braucht.

Für solche Zwecke ist das auch keine schlechte Idee. Theoretisch, denn daß dann alle Dokumente im Netz sind, ist keine behagliche Vorstellung. Und ich denke, auch Herr Altman hat seine persönlichen Daten nicht in der Klaut....
Sagte ich ja. Technisch und wirtschaftlich ist das einfach effizienter. Damit hat der Mann auch schlicht und einfach recht.
Aber viele wollen das trotzdem nicht, Effizienz hin oder her, weil es eben andere Nachteile hat, die Altman aber natürlich nicht gerade in den Vordergrund stellt. Nicht nur das der Anbieter bei sowas meistens auch Zugriff auf die eigenen Daten hat, er kriegt halt auch jeden Mausklick mit und man macht sich natürlich absolut von so einem Anbieter abhängig. Was ist, wenn der auf einmal seinen Dienst einstellt? Die Preise erhöht? Gehackt wird? Usw.
 
Ich weiß, was du letzten Sommer angeklickt hast..... ;)

Technisch und wirtschaftlich wäre es wohl auch effizienter, wenn wir alle unser Essen von Großküchen beziehen würden, statt selbst zu kochen. Hat sich aber auch nicht durchgesetzt., obwohl das in den 50er/60er Jahren durchaus mal eine "Fortschrittsphantasie" war.
 
Ich bin (leider) kein Milliardär und möchte auch nicht in einen Linienbus einsteigen
 
Aber es ist besser, eine Person sitzt im Auto und kommt ans Ziel, als daß sie auf den Montag warten muß, ehe überhaupt mal ein Bus vorbei kommt. Einer von dann drei oder vier pro Tag...

Aber grundsätzlich hast du recht. Nur will dieses Problem keiner lösen. Sonst wäre der ÖPNV kostenlos.
 
Ich würde mich bereit erklären meinen ungenutzten RAM zur Miete zur Verfügung zustellen. 1€ pro GB pro Stunde. D.h. Ich lasse meine Rechner hier rund um die Uhr laufen und biete ca. 180GB Kapazität an. Bitte melden Sie sich Herr Altmann. Selbstverständlich mit einseitiger Option dass ich die Preise nach Gutdünken jederzeit erhöhen kann und garantiere rein garnichts in Bezug auf die Verfügbarkeit.

Das alles mindert hoffentlich diesen traurigen Umstand dass ich RAM besitze und manchmal nicht nutze und mein Gewissen wäre etwas erleichtert.
 
Ich finde zu viel Milliarden-Vermögen bei nur wenigen Personen auch furchtbar. Vor allem, wenn das Milliardenvermögen dann nur zu 5% genutzt wird (wenn überhaupt).
Mit dem ungenutzten Vermögen könnte man eine Investitionscloud aufbauen, es der Allgemeinheit zur Verfügung stellen und dann viel sinnvoller einsetzen und investieren.
Da hätte dann jeder was davon und nicht nur ein einzelner Spacko.
 
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