Noch kein Ende in Sicht: DDR5-Preise sind um das 5-Fache angestiegen

So könntest du eindrucksvoll unter Beweise stellen, dass du ein wahrer Enthusiast bist.

Näh. Im Leben nicht.
Ein wahrer Enthusiast bist du erst mit einer 5090.
Vom Mäcces-Parkplatz. Im Dunkeln.
 
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Das wird sicher eine interessante Diskussion.
Einerseits hat der Besitzer einen Kaufbeleg (wo hoffentlich 32GB drauf steht) und auch in dem Zustand weggeschickt. Fraglich ob und wie er das belegen soll, aber ich sag mal wenn das Mainboard beim Hersteller nicht als "wurde schon geöffnet, wtf, Garantie abgeleht" abgelehnt worden ist muss es im Originalzustand gewesen sein.
Wenn da echt einer der Techniker den Riegel raus genommen hat und eingesackt wäre das schon dreist. Wenns beim Mainboardwechsel wirklich "übersehen" wurde kann das schon halbwegs plausibel sein, da wiederum die Frage wie denn in der Bude gearbeitet wird, die SSD muss ja auch mit umgebaut werden, womöglich WLAN / Bluetooth / wwi Module auch.
 
Bei Server-RAM sieht es nicht besser aus, eher schlimmer. Ich hab mir für eine Kalkulation die Geizhals-Historie eines 32-GB-DDR5-4800-RDIMMs angeschaut (Samsung M321R4GA3BB6-CQK): Tiefstpreis Ende Oktober 2025 knapp 197 €, Mitte Juli 1.270 €, aktuell um die 1.130 €. Also eher Faktor 6 als 5. Dazwischen schwankt es wild, Mitte Oktober ging es kurz auf fast 1.800 € hoch. Bei einem voll bestückten 12-Kanal-EPYC kostet der Speicher damit allein mehr als CPU, Barebone und SSDs zusammen. Enterprise-NVMe zieht übrigens nach: Eine 3,84-TB-Gen5 (PM9D3a) ist von Juli bis jetzt um rund ein Drittel teurer geworden.
 
Den wahnwitzigen Preis wird wohl niemand zahlen.
 
Den wahnwitzigen Preis wird wohl niemand zahlen.
Warum ? Sind doch .....
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nur über 3300 Steine
 
Hab genau das Kit wie von philips gepostet, der aktuelle Preis ist ja schon deutlich unter dem Zwischenhoch von ~13.000€ im Zeitraum Dezember '25 bis Ende Februar '26. Das soll keine Ausrede sein, der Preis von >3k€ ist genauso ad absurdum.

Aktuell überlege ich stark die Speicher eintüten und dem armen Sam Altman zu schicken, sodass er sie besser verwendet als ich Laie...
 
Ja so viel muss man nun auch wieder nicht ausgeben.
Hat 8000er und 6000er Cl 26 Profil sogar. Also dual Profile.
Ist bei vielen neuen AM5 Boards auch in der QVL.
Corsair und G-Skill kann man derzeit knicken.


 
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Nur noch drei auf Lager, also das wird dann absehbar auch teurer werden.

Ja vielleicht hälst dein Kit welches du derzeit anbietest erstmal zurück und haust es 2027 raus. Ist nämlich auch ein feines Kit. Wenn Nova gut ankommt, dann fangen die Leute erst an zu schauen.
 
Nur noch drei auf Lager, also das wird dann absehbar auch teurer werden.
..haben doch glatt 5 Mann innerhalb 50 min. den Warenkorb wieder geleert...😉

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Edit: Moment das sind aber 6000er wenn man dem Amazon Link folgt nicht 8000er
 
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Für Zen 6 und Co braucht man zwing3end CL 30 6000 Ram
oder genügen da wohl auch 4800 CL 36 Ram

bzw. Einzelne Rame Riegel zu 16GB sind niemals zu kaufen, wenn dann im Dual Pack 2x 16 GB
und niemals einen Riegel alleine...
 
Für Zen 6 und Co braucht man zwing3end CL 30 6000 Ram
oder genügen da wohl auch 4800 CL 36 Ram
Weiss noch keiner gibt kaum Infos zu zen6, Gerüchte gehen sogar von einer massiven Verspätung aus /:
 
Klar gibt's Mindestanforderungen. JEDEC DDR5-3600 CL54 oder so in der Richtug.
Was hier offenbar in aller Munde ist scheint der sogenannte Sweet Spot zu sein wo eine bestimmte RAM Konfiguration die höchste Leistung liefert zum ökonomischsten Preis.
Aktuell ist das DDR5-6000 CL30. Bei Zen6 vielleicht DDR5-8000 CL36?
 
Es hängt vom FCLK / Infinity Fabric ab, wenn der auf die kolportierten 2500+ gehen sollte würde schneller RAM schon was bringen.
 
Und die Chose geht froh und munter weiter...

Analyst Jukan notiert neue Aussagen seitens der Marktforscher von TrendForce zur Entwicklung der Speicherpreise im vierten Quartal. In selbigem steigen die Kontraktpreise für PC-DRAM um 18-23% – zwar etwas weniger als im dritten Quartal, aber weiterhin klar nach oben gerichtet.

3dcenter.org

Bleibt die Frage, selbst wenn sich das Ganze eines Tages normalisiert, wo sich dann der Preis einpegelt.

Interessanter sind aber vielleicht sogar die Nebenpunkte, welche markante Entwicklungen im Geschäft mit Consumer-PCs & -Notebooks ansprechen: So gingen die weltweiten Notebook-Verkäufe vom zweiten zum dritten Quartal um –14% zurück und sollen im vierten Quartal nochmals um –9% fallen, entgegen natürlich des ansonsten üblichen saisonalen Aufschwungs zum Jahresende hin. Die schwachen Absätze (Notebooks stellen ca. 3/4 der Gesamtmenge an verkauften PCs) führen inzwischen bei den Herstellern zu vollen Lägern – und demzufolge zu einer Strategieänderung für das Jahr 2027.

Jene betrifft primär kleinere PC-Hersteller, welche kaum an Langzeitvereinbarungen mit den Speicherherstellern kommen und Speicher somit nochmals teurer einkaufen als die Platzhirsche im PC-Geschäft. Jene ergreifen somit ungewöhnliche Maßnahmen für das PC-Geschäft: Mehr "White Label" Geräte, die also von der Stange von ODM-Hersteller eingekauft werden, verstärkte Nutzung älterer Prozessoren-Generationen mit zugleich wiederverwerteten ("reballed") DDR4-Speicherchips. Hierbei werden aus nicht mehr genutzten Servern etc. die Speicherchips von den Platinen gelötet und dann für Consumer-Geräte neu verwendet. Gegenüber dem Endkunden wird dies in aller Regel nicht kenntlich gemacht, jener kann dies bei Komplett-Geräten wie Notebooks auch kaum nachprüfen. Zudem haben Speicherchips eine ziemlich lange Lebensdauer, für den Zeitrahmen der üblichen Notebook-Garantie reicht wohl selbst der gebrauchte Speicherchip aus.

Rein juristisch soll dies nicht einmal zu beanstanden sein, ein Geschmäckle hat es natürlich trotzdem – denn der PC-Käufer kann üblicherweise einen Komplett-PC aus neuwertigen Einzelteilen erwarten, nicht zusammengebaut aus (teilweise) gebrauchten Teilen. Aber in der galoppierenden Speicherkrise wird augenscheinlich einiges möglich, was man sich vorher nie erträumt hätte – wie dass die PC-Hersteller neben Intels "Raptor Lake" nun auch noch AMDs Picasso-APUs aus der Zen-1-Generation wieder aufleben lassen wollen

Sag noch einer, die Nachhaltigkeit käme zu kurz... :bigok:
 
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