shinin
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@shinin
Naja der Cast ist auf den Papier vielleicht besser, aber Morgan Freeman bekommt 20min pro Staffel an Screentime, Zoe Soladana ist die 20 Jahre ältere Zendaya (mal im ernst was ist mit den beiden los? Die schauen immer als wären sie total genervt. Kann beiden nichts abgewinnen). Michael Kelly mag ich, auch wenn er immer die selben Rollen spielt (irgend ein CIA / FBI Direktor, Secretary of the State oder irgend ein anderer Politiker).
Sollen sie etwa strahlend und lächelnd ihre Rolle spielen? Passt auch nicht zur Story und Behörde in der sie arbeiten. Der Cast spielt ihre Rollen schon gut und Michael Kelly ist einfach ein super Nebendarsteller in meinen Augen. Hat mir schon in House of Cards sehr gefallen. Unscheinbar aber konstant gut. Da kann Chris Pratt mit keinem mithalten meiner Meinung nach. Terminal List hat zwar Nebenrollen mit Ex-Navy-SEALs wie Jared Shaw besetzt und es authentischer zu machen, aber auch da gucke ich mir lieber SEAL Team an: Bessere Action - wenn man den Patriotismus ertragen kann.
Über die Entführungsszene am Anfang wurde hier schon geschrieben mal, ich glaube auch von dir - gehe ich mit. Aber ich bewerte auch nicht einzelne Szenen sondern die Serie als Ganzes. Bei Terminal List gibt es ebenso eine Reihe von hohlen Szenen (wenn ich es richtig in Erinnerung habe): Die MRT-Szene im Krankenhaus, die die Pistole hätte anziehen müssen oder dass er seine Familie als hochtrainierter Soldat ungeschützt lässt oder die fehlende Logik der Verschwörung als solches.
Klar dürfen Geschmäcker verschiedenen sein. Aber ich würde so eine Rachestory wie Terminal List nicht mit Spionage-lastigen Serien wie Lioness oder Homeland vergleichen. Da passt Terminal List eher zu Reacher: Unerbittliches Durchgreifen, aber dafür weniger Humor.




noch einmal Staffel 1 neu geschaut. Unter dem Aspekt, "ich kenne jetzt das Spiel" korrigiere ich um 0,5 Punkte nach oben. Ich erkenne viele Dinge aus dem Spiel wieder, seien es so Banalitäten wie der Klingelton des Telefons, die Automarken, die Firmen/Konzerne sowie die unterschiedlichen Gangs. Allerdings bleibt für mich einer der Haupt-Kritikpunkte die Schnelligkeit des Animes. Vom unerfahrenen kleinen Jungen dem das Schicksal übel mitgespielt hat bis zur fast Adam-Smasher artigen Kreatur die gefühlt nur noch aus Cyberware besteht, vergeht mir ehrlich gesagt zu wenig Zeit. Die Serie springt da zu sehr. Da wären 2 Staffeln a 10 Folgen irgendwie besser gewesen.