Da werden die audiophilen Leser ja direkt wuschig.
Von den 0,14 mm² sollte kaum einer wuschig werden. Der Leiterquerschnitt von meinen 75-Ohm-RCA-Kabeln fällt dagegen etwas größer aus.
Bei einem so niedrigen Leiterquerschnitt -Ja, es ist "angebliches OFC", wofür ein geringerer Leiterquerschnitt genüge gegenüber CCA (von purem Aluminium, welches in niederpreisigen Strippen steckt, ganz geschweige)- muss der Dämpfungsfaktor entsprechend berücksichtigt werden.
Es ist schon fast sinnfrei, die preisgünstige CCA-Strippe in 4,0 mm² an einen 500€-AV-Receiver zu hängen, weil so manches HiFi-Magazin mit solchen Postulaten dahergekommen ist,
für CCA sollte der Leiterquerschnitt stets um eine Nummer größer ausfallen gegenüber OFC, um in einem solchen Fall einem OFC von 2,5 mm³ gleichkommen zu können.
Das ist tendenziell nicht inkorrekt, jedoch übersehen solche Verlage,, dass sie über die ihrigen Lager und Kontakte für lau auf bis zu sündhaft teure Verstärker verfügen dürfen, welche in bis zu satte 60 Volt auf einen einzelnen Lautsprecherkanal drücken können. Denn diese brauche es, zumindest die 30-35 Volt eines 1.500€-Verstärkers, um der induktiven Masse eines solchen Kabels entsprechend entgegenwirken zu können, wofür ein Einsteiger-und Mitttelklasse-Verstärker mit seinen 20-25 Volt in kaum prädestiniert sein kann. (Bei einem solchen Gerät müsste man den Pegelregler in weiter aufdrehen und die sinkenden Reserven des Verstärkers wirken sich schon unterhalb des sehr lauten Lautstärkebereichs negativ auf seine Klangeigenschaft aus.)
In wie schon erwähnt... "Mogelpackung" ist das richtige Vokabular: Einerseits ist es bloß ein Netzwerkkabel und andererseits erachte ich den Leiterquerschnitt für Preisabzocke, insofern es sich nicht um HPOFC oder OFHC handle.
Erinnert mich an einen Kollegen, der meinte er müsse seine sündhaft teuren Lautsprecherkabel in eine bestimmte Richtung "einhören"
Man kann die sich zunehmend veränderte elektrische Eigenschaft eines solchen Leiters in keine gezielte Richtung bewegen. Die elektrochemische Korrosion hat stets zur Folge, dass auf Seiten der Leiter sowie der Stecker und Buchsen der elektrische Widerstand anwächst (Induktivität, Konduktivität, Resistivität). HiFi-Enthusiasten beschreiben diese Veränderungsform zumeist in einem "warmen Klangbild". Ja, logisch... Denn unter diesen reduzierten Durchfluss leiden in erster Konsequenz die hohen Frequenzen, ergo der Hochton hat an Substanz verloren, sodass der Tiefton sich in den Vordergrund spielen kann. Also muss die verschlechterte/ "eingespielte" Eigenschaft der Leiter dafür herhalten, dass dem Klangbild sein kühler/ digitaler Charakter genommen wird.
Magie steckt dahinter keine. Eigentlich ist es ein Negativpunkt, wenn dem Klang seine Hochton-Charakteristik gestohlen wird.