40 Gbit/s für Online-Spiele: ASUS bringt Gaming ins Ethernet-Kabel

HWL News Bot

News
Newsbot
Thread Starter
Mitglied seit
06.03.2017
Beiträge
125.353
Mit dem ROG Zoom erweitert ASUS sein Gaming-Sortiment um ein Netzwerkkabel, das Datenübertragungen mit bis zu 40 Gbit/s ermöglichen kann. Das Zubehör richtet sich an Nutzer leistungsfähiger Heimnetzwerke und setzt auf den Ethernet-Standard Cat 8. Neben der hohen Übertragungsgeschwindigkeit bewirbt der Hersteller zusätzlich eine aufwendige Abschirmung und besonders widerstandsfähige Materialien. Der Verkauf ist zunächst auf China beschränkt.
... weiterlesen
 
Wenn Du diese Anzeige nicht sehen willst, registriere Dich und/oder logge Dich ein.
sauerstofffreie Kupferleiter
Da werden die audiophilen Leser ja direkt wuschig.

Für die Ausführung mit 1,5 Metern verlangt ASUS in China 299 Yuan, was umgerechnet etwa 40 Euro entspricht.
Da ist aber noch deutlich Luft nach oben. Vielleicht kann man da noch ein paar RGB-LEDs unterbringen und den Preis um 50% erhöhen?
 
ASUS Tax mal wieder.

Kaufe ich mir ein CAT 8.x Kabel für 2-3€ oder eines wo ASUS drauf steht und über 20 mal so teuer ist.

Schön wenn man einen Kundenstamm hat, den man wohl unendlich melken kann.
 
Irre ich mich oder sehe ich da RJ45 statt GG45? Wenn ja: Mogelpackung...
Also, Hand aufs Herz: Wer von euch hat 25 oder 40 GbitT im Einsatz?

Wirklich NIEMAND braucht das. gibt genausogut FPS wie RGB. Der Vergleich zu den Klangschalen der audiophilen ist passend.
 
Der Router bietet maximal 10 Gbit/s, das schafft bei der Länge jedes Baumarkt Ethernetkabel. 100 Gbit/s sind mit LWL auch für etwa nem Euro pro Meter machbar.

Ich denke aber da ist bei der Übersetzung aus dem Chinesischen etwas auf der Strecke geblieben, vermutlich hat das Kabel ger keine Schirmung und fängt quasi neben den 10GB auch noch die Wireless Signale auf und kommt so dann auf die 40 GB Bandbreite und den Preis.

Ich hätte für die Käufer übrigens noch ein paar Keramik Kabel Heber / Dämpfer für knappe 200 Euro das Stück, die holen noch mal 0,2 ms raus und 5 GB mehr Speed. Was den Klang besser macht, kann fürs Gaming nicht falsch sein. 😵

PS Ist das wirklich ein Markt? Ich meine 1 Meter Netzwerkkabel für 400 Euro, so wie im "audiophilen" Bereich, da würde ich glatt noch mal umsatteln. 🤔
 
Erinnert mich an einen Kollegen, der meinte er müsse seine sündhaft teuren Lautsprecherkabel in eine bestimmte Richtung "einhören" ;)

Aber Holzmann schlägt hier doch sicher zu?
 
1000085334.png
 
Mein letzter Stand ist, dass noch nicht mal der neue Standard für 40gbit über Kupfer veröffentlicht worden ist. Entsprechende Netzwerktechnik gibt es daher nicht.
Ergo ist ein 40gbit-Netzwerk zwingenderweise eines auf Glasfaserbasis und wozu sollte man dann ein Cat.8 Kupfer RJ45 Kabel (per üblicherweise nicht ganz günstigem Transceiver) verwenden, anstatt eben der Glasfaser? Bis auf kleine Ausnahmen liegt die Glasfaser auch bzgl. Latenz vorne.
Wie ich finde ein völlig sinnloses Produkt. Es wird also wahrscheinlich weggehen wie warme Semmeln XD
 
5,09€ des Berliner-Herstellers deleyCon, sollte doch auch genügen🙂
Spezifikationen
  • Anschluss A: RJ45 Stecker
  • Anschluss B: RJ45 Stecker
  • vergoldete RJ45 Stecker
  • CAT Variante: CAT 8.1
  • 2 Fach Schirmung (starrer als normal)
  • Schirmung: S/FTP (PIMF)
  • Innenleiter: Kupfer (AWG 27)
  • Max. 2000 MHz
  • bis zu 40 Gbit / 40000 Mbit
  • Außendurchmesser: ca. 6 mm
  • CAT.8.1 Fluke Pass
2026-10-22 14.40.43 www.amazon.de c9fde8ba6322.jpg
 
Bei 1,5m / 3m wird man *irgendeines* nehmen können, was die passenden Stecker dran hat.
 
Habe iwelche CAT 8 40G Kabel von Amazon. Nicht weil ich das so schnell brauche oder denen das zutrauen würde, nö die sind hübsch und flach mit Gewebe drumherum^^ Ohje ASUS...
Das schnellste was ich hier habe ist glaube 10 Gbit/s, das können die schon... 🙂
Hauptsache sauerstofffreie Kupferleiter!! Das klingt gleich viel besser. 😆
 
Zuletzt bearbeitet:
Mein letzter Stand ist, dass noch nicht mal der neue Standard für 40gbit über Kupfer veröffentlicht worden ist. Entsprechende Netzwerktechnik gibt es daher nicht.
Ergo ist ein 40gbit-Netzwerk zwingenderweise eines auf Glasfaserbasis und wozu sollte man dann ein Cat.8 Kupfer RJ45 Kabel (per üblicherweise nicht ganz günstigem Transceiver) verwenden, anstatt eben der Glasfaser? Bis auf kleine Ausnahmen liegt die Glasfaser auch bzgl. Latenz vorne.
Wie ich finde ein völlig sinnloses Produkt. Es wird also wahrscheinlich weggehen wie warme Semmeln XD
Eigentlich ist das ein alter Hut - nutzt nur niemand über normale Cat8 Kabel, weil es schlichtweg dumm wie Grütze ist.
 
Ich finde es faszinierend das es echt genug Leute geben muss die bereit sind das 10 fache für sowas auszugeben ohne einen Mehrwert zu bekommen
und von Asus bin ich enttäuscht das es keine ROG 20th Anniversary ED gibt die min. 150€ pro meter kostet immerhin wäre die Verpackung und die Farbe der Stecker ne andere
 
Naja der PC Markt lahmt und irgendwie müssen sie ja die ganze Werbung und alles finanzieren... Da wird noch viel mehr Quatsch kommen und nicht nur von ASUS.
 
Warum hat ein premium Gaming immer noch diese Plastik-Nasen die immer abbrechen?

Ein ordentlicher Stecker ist viel wichtiger für ein hochwertiges Ethernet-Kabel als irgendwelches CAT 8 im Heimgebrauch.



Auch bei der äußeren Verarbeitung setzt ASUS auf zusätzliche Schutzmaßnahmen. Eine dicht geflochtene Ummantelung soll das Kabel widerstandsfähiger gegen Abrieb und mechanische Belastungen machen. Die RJ45-Stecker besitzen zudem eine vergoldete Kupferabschirmung, die laut Hersteller Korrosion und Verschleiß durch häufiges Ein- und Ausstecken entgegenwirken soll.
Glauben das eigentlich die PR-Abteilungen selbst was die da schreiben?
Dann müssten ja alle Industrie Kabel PVC-Kabel sein mit Stoffummantlung und vergoldeten Kontakten (btw. Gold kann sogar schädlich sein in Bezug auf Korrosion).
 
Da werden die audiophilen Leser ja direkt wuschig.

Von den 0,14 mm² sollte kaum einer wuschig werden. Der Leiterquerschnitt von meinen 75-Ohm-RCA-Kabeln fällt dagegen etwas größer aus.
Bei einem so niedrigen Leiterquerschnitt -Ja, es ist "angebliches OFC", wofür ein geringerer Leiterquerschnitt genüge gegenüber CCA (von purem Aluminium, welches in niederpreisigen Strippen steckt, ganz geschweige)- muss der Dämpfungsfaktor entsprechend berücksichtigt werden.

Es ist schon fast sinnfrei, die preisgünstige CCA-Strippe in 4,0 mm² an einen 500€-AV-Receiver zu hängen, weil so manches HiFi-Magazin mit solchen Postulaten dahergekommen ist, für CCA sollte der Leiterquerschnitt stets um eine Nummer größer ausfallen gegenüber OFC, um in einem solchen Fall einem OFC von 2,5 mm³ gleichkommen zu können.
Das ist tendenziell nicht inkorrekt, jedoch übersehen solche Verlage,, dass sie über die ihrigen Lager und Kontakte für lau auf bis zu sündhaft teure Verstärker verfügen dürfen, welche in bis zu satte 60 Volt auf einen einzelnen Lautsprecherkanal drücken können. Denn diese brauche es, zumindest die 30-35 Volt eines 1.500€-Verstärkers, um der induktiven Masse eines solchen Kabels entsprechend entgegenwirken zu können, wofür ein Einsteiger-und Mitttelklasse-Verstärker mit seinen 20-25 Volt in kaum prädestiniert sein kann. (Bei einem solchen Gerät müsste man den Pegelregler in weiter aufdrehen und die sinkenden Reserven des Verstärkers wirken sich schon unterhalb des sehr lauten Lautstärkebereichs negativ auf seine Klangeigenschaft aus.)

In wie schon erwähnt... "Mogelpackung" ist das richtige Vokabular: Einerseits ist es bloß ein Netzwerkkabel und andererseits erachte ich den Leiterquerschnitt für Preisabzocke, insofern es sich nicht um HPOFC oder OFHC handle.

Erinnert mich an einen Kollegen, der meinte er müsse seine sündhaft teuren Lautsprecherkabel in eine bestimmte Richtung "einhören" ;)

Man kann die sich zunehmend veränderte elektrische Eigenschaft eines solchen Leiters in keine gezielte Richtung bewegen. Die elektrochemische Korrosion hat stets zur Folge, dass auf Seiten der Leiter sowie der Stecker und Buchsen der elektrische Widerstand anwächst (Induktivität, Konduktivität, Resistivität). HiFi-Enthusiasten beschreiben diese Veränderungsform zumeist in einem "warmen Klangbild". Ja, logisch... Denn unter diesen reduzierten Durchfluss leiden in erster Konsequenz die hohen Frequenzen, ergo der Hochton hat an Substanz verloren, sodass der Tiefton sich in den Vordergrund spielen kann. Also muss die verschlechterte/ "eingespielte" Eigenschaft der Leiter dafür herhalten, dass dem Klangbild sein kühler/ digitaler Charakter genommen wird.

Magie steckt dahinter keine. Eigentlich ist es ein Negativpunkt, wenn dem Klang seine Hochton-Charakteristik gestohlen wird.
 
Hardwareluxx setzt keine externen Werbe- und Tracking-Cookies ein. Auf unserer Webseite finden Sie nur noch Cookies nach berechtigtem Interesse (Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. f DSGVO) oder eigene funktionelle Cookies. Durch die Nutzung unserer Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir diese Cookies setzen. Mehr Informationen und Möglichkeiten zur Einstellung unserer Cookies finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.


Zurück
Oben Unten refresh