[Sammelthread] Automobile

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Mein Ölfilter ging grad per Hand los. Ich hab mich fast eingenässt. 😵
 
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Der soll doch sowieso nur Handfest angezogen werden
 
Sollte sich aber durch den Dichtring richtig festsaugen. Bei meinem will man da gar nicht mit der bloßen Hand dran. Irgendeine Intelligenzbestie fand es gut, den genau unter dem Auslasskrümmer zu positionieren.
 
Beim Kartuschenfilter immer die Dichtflächen am Motor und die Gummidichtung am Filter mit frischem Motoröl einstreichen und den Filter handwarm anziehen.
Desto größer diler Filter desto leichter geht er auf denn der Durchmesser gibt Hebelwirkung.
Der W940 am Traktor geht leicht ab, der Thunfischdosengroße W75/3 am K4M deutlich schwerer und hat mich immer fluchen lassen obwohl im Motorraum vom Duster wirklich viel Platz war.
Anders die Ölfiltereinsätze wie zB. beim Volkswagen EA189/288, da muss der Deckel mit frischem O-Ring auf Drehmoment (25NM) angezogen werden. Da darf von Hand nix locker werden.
 
Ich hab die eh immer mitm Drehmomentschlüssel angezogen, wobei bis auf ein Auto alle die Ölfiltereinsatzvariante hatten.

Ja das mit dem Öl auf dem Gummi ist bekannt
 
25 Nm steht auf dem Deckel :D
 
Sollte sich aber durch den Dichtring richtig festsaugen.
Eben. Sagt mir eher, dass er zu locker festgezogen wurde. :D

Ist aber eh wild. Laut Subaru soll der eingedreht werden bis das Gummi die Aufnahme berührt und dann nochmal ne 3/4 Umdrehung. Hab den neuen jetzt ne 2/3 Umdrehung festgezogen und ab da fühlte es sich schon unangenehm an. Wird schon passen...
 
Zum Thema Nachverfolgbarkeit:
Es gibt KFZ Hersteller welche Sicherheitsrelevante Schrauben genau tracken. Diese haben einen Datamatrix Code eingelasert, der beim Einbau gescannt und mit der VIN verheiratet wird. Dabei wird auch meist das genaue Drehmoment vom Akkuschrauber aufgezeichnet und mit in der Datenbank abgelegt.
Das wird aber bei Normteilen wie in diesem Fall meist nicht gemacht.
Welcher soll das sein und was für Schrauben?
 
Die Schraube wird zwar über nen EC Schrauber samt Messprotokoll dokumentiert, aber halt nur das Drehmoment dass se fest ist...
Selbst wenn die Chargen bekannt wären, wüsstest nicht genau, in welchem Fahrzeug die landete...
Die kommen in Kisten an die Montagelinie und der MA nimmt se halt raus und verbaut se und wenn Kiste leer, steht dahinter schon die nächste volle bereit...
Das ist schon im Grundsatz komplett falsch. Wir im Unternehmen verbauen ebenfalls Millionen Schrauben im Jahr, und ich kann dir genau sagen welcher Batch Schrauben in Welchen Teilen verbaut wurde, Das nennt man Chargenrückverfolgung und ist ein emminenter Teil der IATF 16949 (über die DIN EN 10204) Und das wird mit jedem Bauteil in der Industrie so gemacht, egal wie groß Teil oder Charge sind. Das läuft entweder über Digitale Systeme (Via Data Matrix Codes) oder Händische traceability durch eintregen von Seriennummern on Listen.

Die an die Linie gelieferten KLT´s sind übers KanBan System getrackt und haben die entprechenden Daten hinterlegt.
So ist es, hab ja zwei Jahre bei Mercedes im Sprinter Werk gearbeitet. Was da alleine bei mir am Arbeitsplatz an Schrauben/Kabelbindern am Tag durch ging, dass kann man gar nicht dokumentieren. Was allerdings dokumentiert wurde war, wer wann und wo am Fahrzeug gearbeitet hat (jeder Arbeitsschritt wurde mit einer individuellen Nummer gestempelt).
S.o. Das hat nich zwingend der Werker an der Linie in der Hand. Heutzutage wird das dast immer Digital erfasst, ohne das ein Kollege da groß was tun muss.
Die Dokumentation der Charge läuft ja auch nicht über die Mitarbeiter selbst, das ist in der Logistik integriert.

Allerdings muss man dabei eben auch Kosten/Nutzen nachdenken. Jeder Schraube ne Seriennummer zu geben macht ja nicht überall Sinn, gibt es aber für ganz bestimmte Bereiche durchaus auch.
Was hat das mit Kosten/Nutzen zu tun? Gut nen Cognex DMC Scanner kost schnell mal 5k aber das sind in der Industrie keine Faktoren, bei 1Mio Bauteilen liegt die Umlage dafür bei 0,5 Cent, Und das is extrem Konservativ gerechnet.

möchte auf jeden Fall nicht in der Haut vom Dienstleister stecken:fresse:
Die können froh sein wen es die Firma danach noch gibt, und die Versicherung zahlt.
Der Dienstleister dafür liegt sehr Wahrscheinlich im Ausland. Aber wie er das löst ist am Ende sein Problem. Ich gehe mal davon aus das VW die Schrauben evtl sogar über nen Drittanbieter bezieht, welcher die Schraube selber von mehr als einem Hersteller bezieht.
In der werksinternen Logistik kann ich jedes Bauteil - so es gefordert ist - genau nachvollziehen in welchem Auto es verbaut ist.
Das macht aber bei Schrauben einfach keinen Sinn, da es wie bereits erwähnt Ware ist, die nach Gewicht bestellt wird und da kriegt dann der Lieferant einen Lastenheft diktiert, in dem auch entsprechende ständig wiederholende Prüfungen drin stehen...
Bei der Schraube gabs wohl Probleme mit der Beschichtung... (Zu dünn, falsch oder was auch immer...)
Was Sinn macht und was nicht steht in der IATF16949. Und die fordert eine Chargenrückverfolgung sämtlicher in der Automobilindustrie verbauten Teile, Egal ob Motorblock oder Schutzkappe aufm Steckkontakt. Bei vielen Teilen geht das über Seriennummern, Bei Massenteilen wie Schrauben etc über die Charge selber, welche dokumentiert wird (VIN XXX bis ViN XXXX bei Typ A,B,C,D) Ohne das bekommst du in der Industrie nichts verkauft.
 
Zuletzt bearbeitet:
@scars
Bei MB und Toyota gesehen, die Schrauben waren unten am Fahrwerk, bzw. wurden bei der Hochzeit verbaut.
 
Sollte sich aber durch den Dichtring richtig festsaugen. Bei meinem will man da gar nicht mit der bloßen Hand dran. Irgendeine Intelligenzbestie fand es gut, den genau unter dem Auslasskrümmer zu positionieren.
Bei vielen Motorrädern ist das normal, da läuft das Öl immer schön über den heißen Krümmer.
 
Was hat das mit Kosten/Nutzen zu tun? Gut nen Cognex DMC Scanner kost schnell mal 5k aber das sind in der Industrie keine Faktoren, bei 1Mio Bauteilen liegt die Umlage dafür bei 0,5 Cent, Und das is extrem Konservativ gerechnet.
Alles erzeugt Kosten, bei Schrauben würden Seriennummern die Kosten deutlich mehr belasten, da reden wir nicht von 0,5 Cent.

Und Chargen werden ja normalerweise verfolgt, ob die Daten vernünftig gespeichert werden (auch Kosten), ist dann eben die Frage.

Alles was Zeit kostet, ist Geld
Und natürlich wird abgeschätzt, welche Auswirkungen ein Problem haben kann und was man dann an Aufwand betreibt.

Das man sich da auch mal vertut, ist auch nicht so selten.
 
Hab dafür das letzte mal 60€ bezahlt.
Also pro Achse würde ich mal mindestens von 200€ ausgehen. Das ist in Markentempeln eine Stunde und weniger wirds nicht, je nach Auto eher mehr.
 
60€ zahlt man nicht mal mehr Schwarz beim Hinterhof Schrauber.
200€ aufwärts, eher 300€.
Ist ja die gleiche Arbeit wie das ganze Fahrwerk tauschen, danach kommt natürlich noch die Achsvermessung.
 
Ich hab ja so meine Meinung über den BMW Händler hier im Ort, wurde heute mal wieder bestätigt:

- Vater schickt mir per Whatsapp ein schriftliches Angebot für einen BMW iX2, das per Post kam
- Ich schreibe zurück "Äh, muss ich etwas wissen? Willst du einen Elektro kaufen?"
- Er: "Ich dachte das hast du angefordert?"

Anfang des Jahres oder letztes Jahr wollte ich einen iX2 Probe fahren. Hatten sie nicht, wollten mich auf eine Warteliste setzen. Nie wieder was gehört. Und dann kriegt mein Vater einfach stumpf ein Angebot geschickt. Versuchen kann man es ja mal.. 💩
 
Das ist schon im Grundsatz komplett falsch. Wir im Unternehmen verbauen ebenfalls Millionen Schrauben im Jahr, und ich kann dir genau sagen welcher Batch Schrauben in Welchen Teilen verbaut wurde, Das nennt man Chargenrückverfolgung und ist ein emminenter Teil der IATF 16949 (über die DIN EN 10204) Und das wird mit jedem Bauteil in der Industrie so gemacht, egal wie groß Teil oder Charge sind. Das läuft entweder über Digitale Systeme (Via Data Matrix Codes) oder Händische traceability durch eintregen von Seriennummern on Listen.

Was Sinn macht und was nicht steht in der IATF16949. Und die fordert eine Chargenrückverfolgung sämtlicher in der Automobilindustrie verbauten Teile, Egal ob Motorblock oder Schutzkappe aufm Steckkontakt. Bei vielen Teilen geht das über Seriennummern, Bei Massenteilen wie Schrauben etc über die Charge selber, welche dokumentiert wird (VIN XXX bis ViN XXXX bei Typ A,B,C,D) Ohne das bekommst du in der Industrie nichts verkauft.
Ich habs mir heute in unserer Montage mal schnell angeschaut, du hast absolut recht. Die scannen jede Charge beim Wechsel und können es so wirklich dem Fahrzeug zuordnen, ist mir so nie aufgefallen...
Entweder wissen se dann wirklich nicht, welche Chargen betroffen sind oder die trauen den Daten nicht und wollen jegliches Risiko minimieren...
 
Da ja in den News überall steht, dass teilweise die Schraube gegen die gleiche getauscht werden soll und dann bei einem zweiten Besuch eine neue Ersatzschraube verbaut werden soll ist es egal welche Charge.
Die Schraube ist einfach für den Einsatzort unpassend und es ist ein Entwicklungsfehler.

PS: alle OEMs fodern IATF 16949 aber keiner von Ihnen lässt sich zertifizeren von einem Notified Body :fresse:
 
Ich habs mir heute in unserer Montage mal schnell angeschaut, du hast absolut recht. Die scannen jede Charge beim Wechsel und können es so wirklich dem Fahrzeug zuordnen, ist mir so nie aufgefallen...
Entweder wissen se dann wirklich nicht, welche Chargen betroffen sind oder die trauen den Daten nicht und wollen jegliches Risiko minimieren...

Denke du wirst vermutlich bei Audi beschäftigt sein, irgendwo in der "Verwaltung", aber dass das Chargensystem scheinbar so unbekannt ist, verwundert mich tatsächlich extrem!

Auch bei uns in der Firma, mit ca. 20.000 gängigen Artikeln im Sortiment, läuft letztendlich jede Reklamationskette über entsprechend vergebene Chargen. Meist WA-Datum + zig im Vorfeld definierte Kennziffern.
Am Ende alles in gewissen Zertifikaten für Firmen definiert, i.d.R. DIN ISO-Normen.
 
Da ja in den News überall steht, dass teilweise die Schraube gegen die gleiche getauscht werden soll und dann bei einem zweiten Besuch eine neue Ersatzschraube verbaut werden soll ist es egal welche Charge.
Die Schraube ist einfach für den Einsatzort unpassend und es ist ein Entwicklungsfehler.

PS: alle OEMs fodern IATF 16949 aber keiner von Ihnen lässt sich zertifizeren von einem Notified Body :fresse:
Dann mach dich mal bitte über die IATF schlau, unsere Deutschen OEM´s sind alle Zertifiziert. Und in Deutschland bist du als Mitglied der Automobilindustrie über die VDA verpflichtet dich Zertifizieren zu lassen, denn ohne das Zertifikat wird keiner der OEM´s bei dir einkaufen.

Tesla ist im übrigen kein Mitglied, und auch nicht nach IATF Zertifiziert, genau so wie quasi alles andere ausser BYD und Geely.

@scars Wie kommst du drauf das VW nicht weiß wo die fehlerhaften Schrauben verbaut sind?

Und nur so am Rand, ein IATF Zertifikat ist kein Kinderkram. Du wirst hier in 10 Schritten komplett durchleuchtet. Das Zertifikat gillt dann 3 Jahre, und wird dann jedes Jahr extern Auditiert. Wir im Unternehmen haben das z.b. Aktuellw ieder anstehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
@funkflix
Leider nein, u.a. Applikationsbetrieb recht nah an der Fertigung. Mir ist das Chargensystem durchaus bekannt, aber halt bei weitem nicht in der Tiefe, dass ich Normen/Vorgaben im Detail kenne...
Ich hab offenbar nie den Moment gesehen, wenn die Kiste wechselt und die das schnell scannen also geh ich initial davon aus, dass es nicht notwendig ist aber lass mich dann auch gern korrigieren...
"Experte für Alles" sind halt offenbar nur du und Klaas Heufer-Umlauf... ;)

@XdevilX
Weils so viele sind bei so vielen verschiedenen Modellen? Aber ja, könnte auch ein Trugschluss sein, da müsst man dann mal wissen wie viele überhaupt produziert wurden...Touche...
 
@funkflix
Leider nein, u.a. Applikationsbetrieb recht nah an der Fertigung. Mir ist das Chargensystem durchaus bekannt, aber halt bei weitem nicht in der Tiefe, dass ich Normen/Vorgaben im Detail kenne...
Ich hab offenbar nie den Moment gesehen, wenn die Kiste wechselt und die das schnell scannen also geh ich initial davon aus, dass es nicht notwendig ist aber lass mich dann auch gern korrigieren...
"Experte für Alles" sind halt offenbar nur du und Klaas Heufer-Umlauf... ;)

Ich hatte kein Bedürfnis dich in irgend einer Art und Weise zu diskreditieren.

Schade dass Du persönlich wurdest, kann aber auch die Anspielung zu dem Pro7-Kasper nicht einordnen, möglicherweise war es ja auch ein Kompliment. :)
 
Wenns dich extrem verwundert, dass ich die IATF 16949 (über die DIN EN 10204) (<- und das hab ich natürlich wieder 1:1 kopiert) nicht kenne, hat das schon ein diskreditierendes Gschmäckle, da frotzel ich dann auch mal zurück mit dem Pro7 Kasper... ;)
 
Fehlerspeicher mit Forscan ausgelesen. Active Grill Shutter wird als fehlerhaft gemeldet. Sicherung ist ok, also morgen den Multimeter schnappen und mal messen, ob Strom am Stellmotor ankommt. Mir ist zumindest kein abgerissenes Kabel aufgefallen, als mir die Stoßstange abgeschält wurde. Ford bietet nur das komplette Teil für 550€ an, hab schon gegoogelt, den Stellmotor bekomme ich für 35€.
 
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