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0 % Europa-Anteil: ASML warnt vor fehlenden Halbleiterinvestitionen

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ASML weist für das zweite Quartal 2026 6,6 Milliarden Nettosystem-Umsatz aus. Davon entfielen 43 % auf Südkorea, 30 % auf Taiwan, 14 % auf China, 9 % auf die USA und 4 % auf Japan. Europa, bzw. die EMEA-Region tauchen nicht auf. Auch im ersten Quartal 2026 lag der Anteil bei 0 %. Auf Basis dieser Zahlen wurden in den vergangenen Tagen zahlreiche Meldungen verfasst, die bereits den Untergang der kompletten europäischen Chipindustrie vorhersagten.
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Worum es mir auch ging ist: Das ASML gerne mehr Investitionen in Europa sehen würde, ist nur logisch. Aber auf Basis dieser Aussage hieß es in vielen Berichten, in Europa würde gar nicht investiert und das ist faktisch falsch. Natürlich dürfte es gerne mehr sein – deutlich mehr in meinen Augen. Aber den Untergang Europas muss man deswegen nun auch nicht heraufbeschwören.
 
Worum es mir auch ging ist: Das ASML gerne mehr Investitionen in Europa sehen würde, ist nur logisch. Aber auf Basis dieser Aussage hieß es in vielen Berichten, in Europa würde gar nicht investiert und das ist faktisch falsch. Natürlich dürfte es gerne mehr sein – deutlich mehr in meinen Augen. Aber den Untergang Europas muss man deswegen nun auch nicht heraufbeschwören.
Naja die ganzen anderen Fabriken werden Massiv Quersubventioniert. Die geplante Intel Fabrik hätte genau solche ASML Technik haben können. (Ich kenne die Details nicht mehr)
Das Problem ist das die EU hier schon alternative Industrien fördert.

 
Das ist bestenfalls Risikokapital. Die EU ist komplett angehängt. Das sind keine Subventionen sondern Investitionen in die Zukunft.
 
Dann muss ASML doch einfach nur sagen, dass Anlagen die in der EU aufgestellt werden, bevorzugt geliefert werden, also ohne die Warteschlange. Damit würden sich sicher Foundries wie Intel oder TSMC, aber vielleicht auch Speicherhersteller, einfacher dafür entscheiden können Fabs innerhalb der EU auszubauen oder dort neue zu bauen. ASML sitzt doch am längeren Hebel und derzeit gibt es Warteschlangen, vor allem für ihre neusten EUV Belichter.
 
ASML sitzt doch am längeren Hebel und derzeit gibt es Warteschlangen, vor allem für ihre neusten EUV Belichter.

und dann stellst du Maschinen dort hin, wovon kein Geld kommt?

"Ich glaube nicht, Tim"

🤷🏼‍♂️

Hier wurde auch schon genannt: Investition in die Zukunft.

Also aktuell sehe ich da keine rosige Zukunft. (DE mit eingeschlossen)

In 3.Welt Länder brauch man keine EUV-Lithographie.
 
Schlicht falsch, was da gesagt wird.
Die Chipindustrie in Europa fertigt keine Massenchips, sondern hochspezialisierte Chips.
Und da ist die Chipindustrie in Europa weltweit führend.
Das läuft nur unter dem Radar der Öffentlichkeit.

Beispielsweise Infineon gibt es immer noch und ist sogar in seinem Bereich weltweiter Marktführer!

Beispielsweise im Automotive-Bereich sieht die Verteilung der weltweit 10 größten Chiphersteller wie folgt aus:
1. Infineon (Deutschland) = 13,5% Marktanteil weltweit (Bei Automotive Microcontrollern liegt der Welt-Marktanteil sogar bei satten 36 %! Und Infineon baut seinen Marktanteil jährlich aus.)
2. NXP (Niederlande) = 10,4 % Marktanteil
3. ST (Schweiz) = 9% Marktanteil
4. Texas Instruments (USA) = 8% Marktanteil
5. Renesas (Japan) = 7,1 % Marktanteil
6. Onsemi (USA) = 5,2 % Marktanteil
7. Qualcomm (USA) = 4,3 % Marktanteil
8. Analog Devices (USA) = 4,1 % Marktanteil
9. Bosch (Deutschland) = 4,0 % Marktanteil
10. Micron (USA) = 3,7 % Marktanteil

Wie man sieht, spielen im Automotive-Bereich die bekannten Chipgiganten wie z.B. Intel und TMSC keine Rolle.
Statt dessen findet man da Firmen, die man nicht so im Fokus hat.
Und was Investitionen angeht:
Beispielsweise Bosch hat erst kürzlich 250 Mio. Euro in sein Halbleiterwerk in Reutlingen gesteckt und die Kapazität um ca. 20% erweitert.
Das Halbleiterwerk in Dresden ist auch erst wenige Jahre alt und das modernste Halbleiterwerk der Welt.
 
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