Standorttracking: Europäische Datenschützer verhängen Strafe von 403 Millionen Euro gegen Google

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Google muss wegen seines früheren Umgangs mit Standortdaten nun eine Geldbuße von 403 Millionen Euro auch in der EU zahlen. Zuvor wurde das Unternehmen wegen des Vorgehens bereits in den USA zu einer Strafe in Höhe von 391,5 Millionen US-Dollar verurteilt. Die irische Datenschutzkommission DPC konnte gleich mehrere Verstöße gegen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ausmachen. Dabei geht es um die Verarbeitung von Standortinformationen zwischen Mai 2018 und Februar 2020.
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Datenkrakerei ist eben das Geschäftsmodell von Google. Und wenn die Erbsenzähler da ausrechnen, daß das unterm Strich mehr Geld einbringt, als die Strafe kostet, werden sie weitermachen.

Jeder, der mal eine Google-Maps-Karte mit eingeblendeter Verkehrssituation gesehen hat, weiß., daß man ständig getrackt wird. Das wäre ja für diesen einen Fall auch ganz praktisch, wenn die Daten nur anonymisiert erhoben und auch nur zu solch einem Zweck verwendet würden, was problemlos möglich wäre. Aber da Google eben auch immer genau weiß, WER da gerade WO rumfährt, zeichnet man diese Daten eben auch auf. Auch wenn man das in den Einstellungen (für die eigene Verfolgbarkeit) abgewählt hat.

Hab ich mal live erlebt, als ich vor 10 Jahren bei einem neuen Arbeitgeber anfing, und mir ein Tablet für die Pausengestaltung zulegte. Ohne SIM und auch nur dort in Verwendung - aber wegen der Weiterbenutzung meiner gekauften Apps mit meinem Googlekonto verknüpft. Schon am zweiten Tag empfing mich das Gerät mit der freudigen Mitteilung, daß ich von meinem Standort bei der aktuellen Verkehrslage genau 26 Minuten bis nach Hause bräuchte...

Ich hab Google nie gesagt, wo ich wohne... Die wissen das einfach. Aus dem Tracken meines Handys. Und das war noch Jahre vor dem Einbruch der "KI" in unser Leben.
 
403 Millionen Euro, müssen wir jetzt um das Weiterbestehen von Google fürchten?
 
Das eigentliche Problem des Nutzertracking für personalisierte Werbung angehen und einfach alles jenseits von Interessengruppen verbieten.
 
Datenkrakerei ist eben das Geschäftsmodell von Google. Und wenn die Erbsenzähler da ausrechnen, daß das unterm Strich mehr Geld einbringt, als die Strafe kostet, werden sie weitermachen.

Jeder, der mal eine Google-Maps-Karte mit eingeblendeter Verkehrssituation gesehen hat, weiß., daß man ständig getrackt wird. Das wäre ja für diesen einen Fall auch ganz praktisch, wenn die Daten nur anonymisiert erhoben und auch nur zu solch einem Zweck verwendet würden, was problemlos möglich wäre. Aber da Google eben auch immer genau weiß, WER da gerade WO rumfährt, zeichnet man diese Daten eben auch auf. Auch wenn man das in den Einstellungen (für die eigene Verfolgbarkeit) abgewählt hat.

Hab ich mal live erlebt, als ich vor 10 Jahren bei einem neuen Arbeitgeber anfing, und mir ein Tablet für die Pausengestaltung zulegte. Ohne SIM und auch nur dort in Verwendung - aber wegen der Weiterbenutzung meiner gekauften Apps mit meinem Googlekonto verknüpft. Schon am zweiten Tag empfing mich das Gerät mit der freudigen Mitteilung, daß ich von meinem Standort bei der aktuellen Verkehrslage genau 26 Minuten bis nach Hause bräuchte...

Ich hab Google nie gesagt, wo ich wohne... Die wissen das einfach. Aus dem Tracken meines Handys. Und das war noch Jahre vor dem Einbruch der "KI" in unser Leben.
Getrackt wurden wir schon immer. Das Handy mit SIM kommuniziert ja ständig mit den Antennen. GPS‑Daten lokalisieren den relativ genauen Standpunkt. Der eingebaute Kompass zeigt genau, in welche Richtung es geht. WLAN hat auch Standortdaten. Hardware wird personalisiert. Dafür bekommt man alles umsonst, eben mit Werbung, Analysen (für Analysen) und dem Verkauf deiner Daten. Ich bin völlig irrelevant für staatliche Systeme, deswegen tangiert es mich überhaupt nicht. Wäre ich in äußerst sensiblen Bereichen unterwegs, macht es schon Sinn, das Tracken und die Datenverarbeitung zu unterbinden.

403 Millionen Euro, müssen wir jetzt um das Weiterbestehen von Google fürchten?
Wenn Werbepartner wegen der Beschränkungen keinen Grund mehr sehen, zu investieren, dann wird Google kostenpflichtig und das Android-System geht den Bach runter. Die 403 Mille sind nur ein Tropfen auf dem heißen Stein für Google. Hat man am nächsten Tag wieder aufgefüllt. :asthanos:
 
Das eigentliche Problem des Nutzertracking für personalisierte Werbung angehen und einfach alles jenseits von Interessengruppen verbieten.
Aber du sieht ja auch, wie das beispielsweise die EU "löst". Statt das Tracking des Browsers generell zu untersagen, und das auch strafbewehrt, hat man im Stile von "Stopp-Schild-Uschi" diese Vorschaltseiten verfügt, mit denen man der Datensammelei zustimmen muß, sonst kommt man nicht drauf. Und ob die Software meine eingrenzende Vorwahl ("nur essentielle Cockies") auch wirklich beachtet, ist jeglicher Nutzerkontrolle entzogen. Damit verlagert man das grundsätzliche Problem der ausufernden Datensammelei hin zum Kunden, "der dem ja zugestimmt hat".
 
Also mein Smartphone denkt meist ich bin 100te km weit weg von meinem Standort.
Mein GPS ist aber auch 99% der Zeit ausgeschaltet. Mich nervts das soviele App den Standort angeblich benötigen.
Und nein ich glaube nicht dadran das wenn ich es ausgeschaltet ist das es aus ist.

Aber wo das Thema damals hoch gekocht ist, gab es bei mir in keiner Übersicht Daten.
Ich lass meinen Standort auch in keiner App automatisch eintragen, sondern gehe da immer über die Plz. Ausnahme ist da nur die Navigation
 
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