Kein Windows mehr: Schleswig-Holstein zieht Linux-Migration durch

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Schleswig-Holstein kommt beim Wechsel seiner Landesverwaltung auf Open-Source-Software einen weiteren wichtigen Schritt voran. In der Kieler Staatskanzlei wurde Microsoft Windows inzwischen auf den Arbeitsplätzen von mehr als 200 Beschäftigten durch Linux ersetzt. Lediglich ein kleiner Teil der Rechner verbleibt vorerst noch bei Windows.
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Read it here first: Microsoft eröffnet neues Europe North Centre in Kiel...
 
"zieht durch"... schaun wir mal. Versucht haben es ja afaik schon mehrere... Wollte nicht sogar die Stadt München vor zig Jahren schon umstellen? Bzw. haben sie auch "durchgezogen"... nur nach ein paar Jahren dann wieder die Rolle rückwärts gemacht.

Ich drücke aber die Daumen. Mit dem ganzen Cloudgedöns und Onlinezwang was da mittlerweile alles dran hängt, ist es imho nichtmehr tragbar in solchen Bereichen überhaupt noch Windows einzusetzen. Also was irgendwelchen privatwirtschaftlichen Firmen tun ist ja deren (privates) Problem, aber in der öffentlichen Verwaltung und überhaupt staatlichen Sachen wie Ämtern und Co....
 
Microsoft schafft sich selbst ab und merkt es nicht mal.
Warum auch auf die Nutzer hören, wenn man gierig und destruktiv sein kann.
 
"zieht durch"... schaun wir mal. Versucht haben es ja afaik schon mehrere... Wollte nicht sogar die Stadt München vor zig Jahren schon umstellen? Bzw. haben sie auch "durchgezogen"... nur nach ein paar Jahren dann wieder die Rolle rückwärts gemacht.

Ich drücke aber die Daumen. Mit dem ganzen Cloudgedöns und Onlinezwang was da mittlerweile alles dran hängt, ist es imho nichtmehr tragbar in solchen Bereichen überhaupt noch Windows einzusetzen. Also was irgendwelchen privatwirtschaftlichen Firmen tun ist ja deren (privates) Problem, aber in der öffentlichen Verwaltung und überhaupt staatlichen Sachen wie Ämtern und Co....
Jup. Die waren schon fast fertig, soweit ich weiß. Hat auch ne Stange Geld gekostet und dann wurde das Ganze einfach gekappt. 🤣
Ich gehe mal davon aus, das sich da auch wieder der ein oder andere die eigenen Taschen vollgemacht hat.
 
Microsoft schafft sich selbst ab und merkt es nicht mal.
Warum auch auf die Nutzer hören, wenn man gierig und destruktiv sein kann.
Microsoft schafft sich seit Jahren ab. Updates welche in Bootschleifen enden...
Spitzenreiter bei mir war ein Xerox Laserdrucker. Das wegen eines Druckers das OS nicht mehr startet habe ich nicht für möglich gehalten.
 
Xerox selbst hat aber auch schon richtig Mist gebaut. Da wurden von professionellen Büro-Scannern/Kopierern bei Scans in Hardware per aktivem Pattern Matching Zeichen durch falsche optisch ähnliche Zeichen ersetzt! Und das in jeder Auflösungsstufe!
Der Bug war 8 Jahre lang unbemerkt auf dem Markt, ehe er mit Hilfe des deutschen Informatikers David Kriesel gepatcht wurde. Aber wer weiß, wieviele Geräte da nicht gepatcht wurden.


Wers nicht kennt, hier sein sehr unterhaltsamer Vortrag dazu beim CCC-Event

 
Zuletzt bearbeitet:
Bestreite ich garnicht, trifft auf meinen 2023er jedoch nicht zu.
Das MS Win jedoch bei einen Update in einer Bootschleife hängen bleibt und erst weiter läuft nachdem das Druckerkabel abgezogen wurde..
 
Zuletzt bearbeitet:
"zieht durch"... schaun wir mal. Versucht haben es ja afaik schon mehrere... Wollte nicht sogar die Stadt München vor zig Jahren schon umstellen? Bzw. haben sie auch "durchgezogen"... nur nach ein paar Jahren dann wieder die Rolle rückwärts gemacht.
Hat nichts mit nichts zu tun! ;)
Im Winter 2003 reiste Steve Ballmer, Chef von Microsoft, nach München, um mit Oberbürgermeister Christian Ude über das Angebot seiner Firma in Höhe von 36,6 Millionen US-Dollar und die Nachteile eines Abschieds von Microsofts Betriebssystem zu sprechen. Er senkte den Preis zunächst auf 31,9 und dann auf 23,7 Millionen. Sein Angebot wurde jedoch abgelehnt.[15]
Im November 2013 gab Microsoft bekannt, mit seiner Deutschland-Zentrale von Unterschleißheim nach München-Schwabing umzuziehen.[27] Dadurch zahlt Microsoft die Gewerbesteuer an die Stadt München.
Der seit 1. Mai 2014 amtierende Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) galt als Microsoft-Fan[31] und war als Wirtschaftsreferent involviert, als Microsoft Deutschland 2013 entschied, seine Zentrale von Unterschleißheim 2016 nach München zu verlegen.[32] Im August 2014 gab Reiter eine Untersuchung zur IT-Infrastruktur der Stadtverwaltung in Auftrag.

Man stelle sich mal vor, die Milliarden an Lizenzkosten der letzten Jahre
währen stattdessen in die Entwicklung entsprechender Opensource Projekte geflossen.
 
Jup. Die waren schon fast fertig, soweit ich weiß. Hat auch ne Stange Geld gekostet und dann wurde das Ganze einfach gekappt. 🤣
Ich gehe mal davon aus, das sich da auch wieder der ein oder andere die eigenen Taschen vollgemacht hat.

Hängender Emailserver für ein Wochenende. ein erschreckter OB. eine ungehaltene CSU- reicht aus für etliche Millionen an Geldverschwendung.

Kannste nachlesen
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Spitzenreiter bei mir war ein Xerox Laserdrucker. Das wegen eines Druckers das OS nicht mehr startet habe ich nicht für möglich gehalten.
Im Moment passiert das umgekehrte. Windows unterstützt viele Drucker nicht mehr.
 
"zieht durch"... schaun wir mal. Versucht haben es ja afaik schon mehrere... Wollte nicht sogar die Stadt München vor zig Jahren schon umstellen? Bzw. haben sie auch "durchgezogen"... nur nach ein paar Jahren dann wieder die Rolle rückwärts gemacht.
Die Welt hat sich weitergedreht würde ich sagen. LiMux ist schon eine Weile her. Inzwischen führen wir ganze Applikationen (theoretisch) völlig unabhängig vom Endgerät im Browser aus. Skype ist tot und durch MS Teams ersetzt worden. Das läuft auf Linux wenigstens im Browser. Und wenn mir 2 Dinge sofort einfallen, warum eine große Umstellung schief geht und auf Widerstand stößt, dann liegt es 1. an den Benutzern, für die ein Computer einfach aus Windows besteht. Viele Leute trainieren sich Abläufe an anstatt den Weg zu verstehen. Je logischer der Weg designt ist, desto einfacher und besser klappt das. 2. liegt es an Office mit VBA Makros und neuerdings auch Power Automate. Entweder durch spezielle, proprietäre oder eigenentwickelte Makros oder Add-Ins, die man einfach immer benutzt hat. Was wären die Excel Ritter ohne ihre VBA Makros, um Excel als Formulartool zu benutzen?
Bonus: 3. Nicht mehr einfach exe Dateien herunterladen zu können, tritt auf Unverständnis. Die Anwendung, die man zuhause gerne benutzt funktioniert einfach nicht. Nicht, weil man für die kommerzielle Nutzung eine Lizenz bräuchte, sondern weil es ein Windows Tool ist und man jetzt einen Paketmanager hat. Ich finde es auch unter Windows faszinierend, wie viele Leute nach Adminrechten betteln, weil sie eine Software "installieren" müssen. Währenddessen entpacke ich die Setup Datei einfach mit 7-zip in mein Sideload Verzeichnis und erledige den Kram ganz mit meinen Userrechten.
Linux (abgesehen von Go Binaries) ist recht sauber und vermutlich gehen die meisten Leute einfach davon aus, dass da jemand mit Ahnung sitzt und dementsprechend sudo benutzen kann. Nette Schutzfunktion.

Microsoft bekommt gerade echt viel Gegenwind aus allen Ecken. Zeitgleich werfen sie mehr und mehr Anker, um ein unersetzliches Ökosystem zu bauen aus dem man sich einfach nicht lösen kann. Deutlich hatte ich das im Frühjahr 2025 gemerkt, als plötzlich mehrere Unternehmen, aus verschiedenen Branchen ihre Telefonanlagen umgestellt haben. Mein Arbeitgeber hat sich auch dazu entschieden, jetzt voll in die Microsoft Klebefalle zu werfen. Hier noch ein Dienst, da kommt Teams, dann nutzt man noch Entra ID und überträgt mal seine Rechnerverwaltung nach Azure... Das funktioniert alles erstaunlich gut. Aber da lässt man sich gut von der Venusfliegenfalle namens Microsoft aussaugen.

Der Gegenwind und diverse Versuche wegzukommen hat zumindest mal Entwicklungen und neue Player auf den Markt gebracht. Mit den neuen Technologien und neuen Lösungen sehe ich Potenzial, das solche Linux Projekte durchaus erfolgreich laufen können. Zugute kommt vielleicht noch, dass Menschen deutlich mehr ihr Smartphone nutzen und deswegen die Workflows von Windows gar nicth kennen und damit viel empfänglicher für andere Desktop Umgebungen sind.
 
Inzwischen führen wir ganze Applikationen (theoretisch) völlig unabhängig vom Endgerät im Browser aus.
Ja, aber die Applikation die dann im Browser lauffähig ist, ist meistens trotzdem nicht die, die der Anwender gewohnt ist. Ist also trotzdem ein Wechsel.

Skype ist tot und durch MS Teams ersetzt worden.
Genau, der perfekte Plan: Wir gehen von Microsoft weg und als Messenger benutzen wir dann Teams. :rofl:

Das läuft auf Linux wenigstens im Browser. Und wenn mir 2 Dinge sofort einfallen, warum eine große Umstellung schief geht und auf Widerstand stößt, dann liegt es 1. an den Benutzern, für die ein Computer einfach aus Windows besteht.
Richtig.
Das größte Problem ist dann aber meistens, das man so auch mit propritären Programmen umgegangen ist, die aber weder unter Linux noch im Browser laufen. Und für die braucht man dann einen kompletten Ersatz. Ein blankes Linux als OS-Unterbau dessen GUI halt ein bisschen anders aussieht als Windows ist ja meist tatsächlich eher das kleinste Problem.

Bonus: 3. Nicht mehr einfach exe Dateien herunterladen zu können, tritt auf Unverständnis.
Das sollte man auf einem Arbeitsrechner in der Verwaltung aber sowieso nicht können... auch nicht unter Windows.

Deutlich hatte ich das im Frühjahr 2025 gemerkt, als plötzlich mehrere Unternehmen, aus verschiedenen Branchen ihre Telefonanlagen umgestellt haben. Mein Arbeitgeber hat sich auch dazu entschieden, jetzt voll in die Microsoft Klebefalle zu werfen. Hier noch ein Dienst, da kommt Teams, dann nutzt man noch Entra ID und überträgt mal seine Rechnerverwaltung nach Azure... Das funktioniert alles erstaunlich gut. Aber da lässt man sich gut von der Venusfliegenfalle namens Microsoft aussaugen.
Ja, ist bei mir auch so. AG war mal ein "OSS-Fanboy". Bei uns lief Openxchange, die Mitarbeiter hatten LibreOffice und der Messenger war... ich habs schon wieder vergessen was es war.
Irgendwann wurde das alles zu personalaufwändig wegen Wartung, Updates, Hosting, etc, da gingen dann die ersten Sachen doch wieder weg von OSS zu "bezahlt, aber läuft".
Dann wurden wir von einer Firmengruppe aufgekauft und mittlerweile sind wir auch wieder bei MS (Web-)Office, Outlook (wie auch immer gehostet) und Teams.
Das ironische daran ist: Das ist für die Firma aber unterm Strich finanziell trotzdem günstiger.

Zugute kommt vielleicht noch, dass Menschen deutlich mehr ihr Smartphone nutzen und deswegen die Workflows von Windows gar nicth kennen und damit viel empfänglicher für andere Desktop Umgebungen sind.
Die stecken meiner Erfahrung nach genauso in ihren Daddelphone-Android/iOS-Workflows wie Windowsnutzer am PC. Brauchst nur einem langjährigem iPhone-User mal ein Android-Handy in die Hand drücken und das selbe Geheule geht los, wie wenn ein Windowsnutzer auf MacOS (oder umgekehrt) umsteigen soll.
Die Technik ist allgemein soweit, das ein Anwender nichtmehr verstehen muss, was er da eigentlich tut. Er macht es einfach. Wenn genau das dann aber bei einem andern OS ein bisschen anders funktioniert oder aussieht, ist das schon wieder ein Problem.

Da schlägt auch die Psychologie zu. Setz einen (DAU-)Anwender vor einen Linux-PC. Wenn du dann anfängst mit "Wir wollen weg von Windows und jetzt mal ausprobieren, wie du mit Linux zurecht kommst", hast du schon verloren. Wenn du aber sagst: "Wir haben hier eine noch top secret Beta-Version von Windows 13, die eigentlich erst in 3 Jahren auf den Markt kommt und wollen jetzt mal ausprobieren, wie Anwender damit zurecht kommen", dann klappt das meist automagisch gleich vieeel besser. :ROFLMAO:
 
Dann wurden wir von einer Firmengruppe aufgekauft und mittlerweile sind wir auch wieder bei MS (Web-)Office, Outlook (wie auch immer gehostet) und Teams.
Finde ich brandgefährlich. Outlook new kapert die Zugangsdaten der Emailkonten und greift darauf auch zu. Weboffice läuft auf MS Servern. DIe USA ist kein Verbündeter mehr und MS nicht weniger ein Datenkrake wie die anderen Techgiganten.
 
Die Bewegung hin zu Linux hat mehrere Gründe. Zum, Beispiel Souverinität. Das hat Trump erste Amtszeit (und die 2te erst recht) sehr deutlich gemacht, das dies in Zukunft sehr wichtig sein wird. Wieviele kritische Datenlecks und schwerwiegende Fehler hatten über die Jahre Win, Mac, Linux und wie schnell wurden diese gefixt. Auch so etwas bekommen die Leute mit. Die Bedienbarkeit bei Linux ist in den letzten Jahren sehr gut geworden, nicht mehr Vergleichbar mit vor 10-15 Jahren. IT Kenntnisse, wenn auch rudimentär, sind heute Standard bzw. der Wille sich mit so etwas auseinander zu setzen ist größer. Auch der Wille über den eigenen Tellerrand mal hinaus zu sehen, ist heute größer als früher. Und natürlich Kosten.

Als das sorgt dafür das Linux/Unix die Welt in großen Teilen schon übernommen hat. Und auch Redmond wird fallen.
 
Haha wenn ich die stories hier teilweise lese muss ich wieder daran denken:
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Ich hoffe es klappt nachhaltig und vor allem als leuchtturmprojekt für den rest Deutschlands!
 
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