Milliardengeschäft mit Cheats: Bericht von Activision legt ganze Schattenwirtschaft offen

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Cheaten in Videospielen ist längst mehr als ein Problem einzelner Spieler, die sich mit Aimbots oder Wallhacks einen Vorteil verschaffen. Hinter den Werkzeugen hat sich ein professionell organisierter Markt mit Entwicklern, Zwischenhändlern, Abonnements, gestohlenen Accounts und zusätzlichen Diensten zum Umgehen von Sperren gebildet. Activision gibt nun einen ausführlichen Einblick in dieses Geschäftsmodell und beschreibt eine Branche, in der nach externen Schätzungen jährlich mehrere Milliarden US-Dollar umgesetzt werden.
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Leider wird sich daran auch nichts ändern, so lange jeder unzählige Accounts anlegen kann. Videoident/Postident wie bei einer Simkarte und 3 Jahre Sperre für Cheater würde den Markt sicher stark eindämmen. Es müsste halt nur gemacht werden.
 
Ich zocke gar kein Multiplayer mehr. Vielleicht einmal im Jahr ne Runde CS. Aber so wie zu Lanpartys mit Version 1.5, wird es sich nie wieder anfühlen.

Ein Abo auf ein Cheatprogramm? Wie arm muss man sein? Habe mal in einem Bericht gesehen, dass in den Liegen mit Sponsoren sowas gang und gäbe sei...
 
Habe mal in einem Bericht gesehen, dass in den Liegen mit Sponsoren sowas gang und gäbe sei...
Ja. Würd mich jetzt auch nicht wundern. Hatte mich vor 2, 3 Jahren oder so mal mit dem Thema beschäftigt, weil mir die Cheater in PUBG so aufn Senkel gingen.
Da gabs damals auch Start-Ups die da mit KI massiv gegen Cheater vorgehen wollten. Ist bis heute nix draus geworden. Trotz großangekündigter Features usw.usf.
Klang am Ende halt auch zu gut um wahr zu sein. Schätze ich mal. Keine Ahnung ob da immer noch dran getüftelt wird.
Jedenfalls wurden damals wohl auch hier und da mal Studien angefertigt und dabei kam wohl raus, das in Multiplayer-Games also jetzt COD, BF usw. pro Runde 30% Cheater vertreten wären. Irgendwie so ähnlch war das, wenn ich mich recht erinnere.
Also rein vom Gefühl her würd ich das so auch bestätigen.
 
Einfach nur noch PVE spielen, da fallen so Probleme nicht so auf... :LOL:
Ist auch besser für Herz und Nerven.
 
@ruffy

Das größte Problem ist, nicht jeder Cheater fliegt mit Autos durch die Luft oder mit einem Segelflieger unter dem Boden. Inzwischen hat wohl auch dort der Großteil gemerkt mit sowas gegen die Wand zu fahren. So ein Wallhack lässt sich auch völlig unauffällig nutzen, selbst wenn jemand einem über die Schulter schaut. Ernst nehmen lassen sich Onlinegames schon lange nicht mehr. Die Angst vieler sich mit Klarnamen zu registrieren obwohl die eigenen Daten schon längst durch das Web schwirren aufgrund von Datenleaks anderer Firmen wo man angemelet war ist anscheinend noch zu hoch...
 
Ich tue mir das (PVP) nicht mehr an, single player oder PVE und gut ist. Ich will beim Zocken Spaß haben und nicht als high rank von Neueinsteigern verlatzt werden. Wer der Meinung ist in single playern cheaten zu müssen - bitte schön. Habe ich auch selbst schon gemacht, ist aber schon ewig her - idspispopd wem das was sagt. Da kommt dann bei einem Nachfolger so eine witzige Meldung: your memory serves you well. Was habe ich gelacht. Und nicht jeder mod in einem PVE oder single player ist in meinen Augen automatisch ein cheat, Waffenbalancing im single player ist z.B. so eine Sache (wer Stalker 2 Vanilla spielt oder gespielt hat weiß was ich meine). Aber sich in einem PVP auf solche Art und Weise Vorteile zu verschaffen - mein Gott, was für arme, sich selbst bescheißende Würste. Und dafür dann noch löhnen? OMG! Entweder man hat die skills - oder eben nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Im Vergleich zu "früher (tm)" gibts auch das Problem das kaum ein Multiplayerspiel mehr das hosten durch Kunden erlaubt.
Haben wir damals nen Wallhacker aufm CS Server gehabt, wurde der gebanned und die SteamID nebst Nicknamen in IRC und Foren verewigt. Der kam ratzfatz auf einige dutzend Server nicht mehr drauf die richtig gut besucht waren.

Heute gibts Server die wie Kaugummi laufen und wen jemand als Cheater reported wird, passiert lange gar nichts.
Selbst invasive Kernel Anticheats (früher rootkits geschimpft und verpöhnt) werden von den Spielern akzeptiert und es ändert gar nichts. Secure Boot und (f)TPM helfen nicht, wenn jemand nen Monitor kauft der mittels AI die Gegner hervorhebt, oder secure boot signierte PCIe/USB Hardware nutzt, die am Speicherinhalt rumdoktort.

Ein Server der mit invite only und selbst spielenden Admins läuft ist meiner Meinung nach dem ganzen Krempel überlegen.
 
Mit aus dem Grund finden die richtig großen Turniere offline und mit vom Veranstalter zur Verfügung gestellten Geräten statt. Online ist da sonst bescheißen Tür und Tor geöffnet.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Ein Abo auf ein Cheatprogramm? Wie arm muss man sein?

Ist doch mega, für jedes Update des games und der Anticheat Software gibt es umgehend die passende neue Version, falls man detected wird nen neuen key und ne große community und Foren wo man seine schwanzvergleiche wer am besten den anderen Spielern den spass verdorben hat hat posten kann.

Wobei viele ja auch so cheaten, dass es nicht auffällt und es ja auch ein legit Spieler mit ganz viel skill sein könnte.
 
Das Problem sind mal wieder die Menschen.
Denn diese bezahlen dafür,
Denn diese verlangen danach.
 
Pay to win.
Wenn es das Spiel selbst nicht vorsieht (warum auch immer man auf diese Einnahmenquelle verzichten will ist sowieso unverständlich) dann eben über eine third Party.
Jeder will gewinnen und nicht der 2 kills : 97 deaths fragbait sein.
 
Sind ja nicht nur die Cheater, sondern die, die einfach anderen ihr Erlebnis kaputt machen wollen. In Rennspielen in die falsche Richtung fahren, in GTA heists sabotieren usw...

Mir ist dieser Typ Mensch einfach nicht verständlich. Würde gerne mal so einen zu packen kriegen irgendwann und fragen "warum zum Geier"?
 
Gibts ja in jedem Sport, kann man sich alles kaum noch geben.
Jeder will die Nummer 1 sein, manchmal gehts auch um Länder usw.

Wird immer nach neuen Möglichkeiten gesucht um zu betrügen, das wohl wohl schon immer so. (Überall)
 
Zuletzt bearbeitet:
wenn jemand seinen eigenen cheat entwickelt und umsetzt hab ich damit kein problem aber als abo bezahlt, das ist armseelig
 
@Schmufix Bei PVP? Weder DIY noch kaufen.
Sobald es andere Spieler betrifft hört der Spaß auf.

Bei PVE? Absolut kein Problem bei selbst entwickelten Cheats.
Automatische Systeme zu bauen, die mit Bilderkennung arbeiten und dann in den HID-Stream (Maus und Tastatur) eingreifen ist spannend und sehr lehrreich.

Solche cheats würden vermutlich nichtmal im online PVP erkannt werden:
1. Auf dem PC läuft garkeine Software (screen capture und ein SBC mit FPGA/MCU für die Datenverarbeitung).
2. Der PC sieht auch nur normale Peripherie. Der sieht keinerlei Unterschied zwischen Cheat und normaler Maus/Tastatur.
3. Solange die Software menschliches verhalten nacharmt dürfte auch keine behavioral recognation anschlagen da es menschlich auf hohem Niveau aussieht.


Kurze google Suche später: Solche Software ist mittlerweile deutlich geläufiger. Angesichts des technischen Fortschritts auch nicht überraschend. Vor einem Jahrzehnt war das noch anspruchvoll mit der Hardware und Latenz. Mittlerweile ist das kein Problem mehr.
Vieles von dem was so online findet sieht leider nach vibe coding aus. Somit armseeliges cheating.
 
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