Ocypus-Lesertest: Testet den Delta A62 EX Digital in Schwarz!

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In Zusammenarbeit mit Ocypus suchen wir drei interessierte Hardwareluxx-Leser und Community-Mitglieder, die einem brandaktuellen CPU-Kühler des Herstellers ausführlich mit ihrer eigenen Hardware auf den Zahn fühlen und darüber einen umfangreichen Testbericht für unser Forum anfertigen wollen. Als Dank für die Mühen darf das Testpaket am Ende natürlich behalten werden. Wir starten ab sofort in die Bewerbungsphase.
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Meistens nur reine Optik die keinerlei Einfluss auf die Leistung hat.
Das Konzept ist Baugleich mit dem Be Quiet Dark Rock Pro 3 ,4 und 5.
Heatpipes mit Alu Finnen und man kann Lüfter dran Montieren.
Leistung bis 250W .
Anstelle mal die Alu Finnen auf Kupfer umzuschwenken um so auch Bessere Abwärmeleistung zu erhalten ,darauf kommen die Hersteller nicht.
Dafür Basteln sie an der Optik um aus der breiten Masse Herauszustechen.
Und immer wieder gleiches Konzept. Kupfer Basisplatte mit Heatpipes mal Gepresst mal Gelötet.
Auf den Heatpipes aufgesteckt Aluminium Bleche.
Lüfter dran und ein wenig Optisches Wischi Waschi das wars.
Nun wird es über Marketing als neue Super Innovation für Leichtgläubige verkauft.
Bitte nicht Falsch verstehen, aber wer 30 Jahre PC Entwicklung mitgemacht hat , den haut so was garantiert nicht vom Hocker.
Erste Ansätze für richtig gute Kühler waren damals der SLK 900 A oder U Version
Vollkupfer mit passenden Adapter für nahezu fast jeden Lüfter den man dafür Verwenden konnte.
Kompakt Leistungsstark für seine Zeit.
Die Größe des Kühlers Schrumpft auch wenn man alles aus Vollkupfer nehmen würde.
Um Serverbereich gibt es genug Beispiele wie kleine Kupferkühler Leistungen von bis zu 350W Leistung und mehr abführen können. Warum macht man das auch nicht im Konsumer Bereich ?
Und das mehr an Geld für das Verwendete Kupfer würde ich liebend gern zahlen.
Nur müsste jemand so was auf den Markt bringen .
Und mit CNC sich selbst einen Basteln / Fräsen dazu hab ich kein Bock.
Hab schon genug eigene Lösungen hergestellt nur weil der dumme PC Markt solche Lösungen einfach nicht anbietet.
GIER frisst HIRN !
 
Servus zusammen,

Ich würde mich gerne als Lesertester bewerben. Derzeit schreibe ich noch am Test des Silentware Titan (Daten sind alle aufgenommen, Diagramme sind fertig, Text ist in Arbeit), welchen ihr Anfang nächster Woche zu lesen bekommen werdet.

Die dafür verwendete Testbench aus einem 14600K und einem Z690-Mainboard mit leichter Übertaktung für ein PPT von durchschnittlich 200W liegt noch bei mir im Schrank und könnte wieder verwendet werden.

Auch wenn das Kühlkonzept an sich vermutlich nichts weltbewegendes ist, sieht die Optik des Delta A62 auf alle Fälle interessant aus. Bei den Tests der anderen Kühler ist mir auch aufgefallen, wie viel Luft doch seitlich rausströmt. Daher wäre es schon schön mal zu messen, ob der Abschluss außen herum viel bewirkt.

Wie würde ich testen (bzw. habe ich getestet)?
Für den Vergleichstest mit anderen Kühlern wird Arctic MX-6 verwendet. Gemessen werden 4 Durchläufe, mit 50%, 80% und 100% Lüfter-RPM sowie mit einem Arctic P12 Pro auf 100% (ca. 3000RPM)
Raumtemperatur wird zu Beginn der Messung erfasst und in der Auswertung auf diese normalisiert.
Der Kühler wird zunächst 2 Minuten angewärmt unter Volllast. Nachdem er sich wieder auf Idle eingeschwungen hat, wird 5 Minuten 200W Last angelegt und mitprotokolliert. Nach Durchlaufende wird noch bis zum erreichen der Idle-Temperatur ca. 1 Minute weitergemessen, um das Abkühlverhalten zu erfassen.
Lautstärke wird für die drei Lüfterstufen mit einer Handyapp in definierter Position (angelegt an die untere rechte Ecke des Mainboards) erfasst.

Am Ende kommt noch eine Vergleichsmessung mit der mitgelieferten Wärmeleitpaste. Falls diese voraufgetragen ist, natürlich am Anfang diese und danach erst die Messungen mit der MX-6. Bei der Demontage erfolgt eine Sichtkontrolle des WLP-Spreads. Bei Auffälligkeiten oder ungewöhnlich hohen Messwerten erfolgt eine Nachmessung.

Als Software verwende ich dabei HWInfo64 zum Messen, OCCT für die Last sowie FanControl zum schnellen Einstellen der Lüfter-PWM-Werte.

Weitere Testkriterien sind: Verpackung (z.B. wie viele Plastiktütchen sind enthalten?), Montageerfahrungsbericht (braucht man drei Hände?), optischer Eindruck, sowie technische Schmankerl wie ungewöhnliche Lüfterbefestigung, Contactframe oder in diesem Fall das Display. Am Ende wird der Kühler entsprechend seines Preis-Leistungs-Verhältnisses zur Konkurrenz eingeordnet.

Zum Vergleich werden ich die Werte des Silentware Titan, Arctic Freezer 36 sowie IDCooling A620 heranziehen.

Zu mir persönlich:
Ich bin 39, arbeite als Linux-Systemadmin sowie in meiner Freizeit als PC- und Laptop-Berater, Systembauer, Servicetechniker, Clientbetreuer und Netzwerker für Freunde und Familie😁
Nach jahrelanger Laptop-Nutzung habe ich während Corona das PC-Bauen für mich entdeckt und das bis heute fortgeführt. Neben neuen Systemen beschäftige ich mich dabei auch mit dem Reparieren (allerdings nur als Teile-Tauscher ohne Lötstation) und Wiederaufbereiten von Gebrauchthardware.

Würde mich freuen, wenn ich den Delta A62 zu meinem Vergleichsfundus hinzufügen dürfte.

Viele Grüße
Joe

PS:
Hier mein Test zum Silentware Titan https://www.hardwareluxx.de/community/threads/lesertest-silentware-titan.1382221/
 
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Ahh... wieder ein günstiger CPU-Kühler.
Da gibt es bestimmt wieder massig Bewerber... 8-)

Ja ich weiß, ich hab in meinem Testsystem keine Ultra-High-End Hardware, aber leider finden sich für solche Test immer wenig Bewerber.
Wenn sich genug mit passenderer Hardware finden, bin ich gerne bereit meine Bewerbung zurück zu ziehen.

---

Hi,
ich heiße Agnieszka, bin 41 Jahre jung und von Beruf Bürokauffrau in der Wasserwirtschaft.
Bin verheiratet und habe 2 süße Töchter (11+14).
Zu meinen Hobbys zählen: Lesen, Musik hören, Fahrradfahren, ins Kino gehen, Videobearbeitung und Daddeln
Am liebsten spiele ich Baldurs Gate 3, Diablo II und PUBG.

Ich teste leidenschaftlich gerne.
In meinem System ist momentan ein Silentware TITAN verbaut, den ich für einen anderen Lesertest im einsatz hatte.
Ein Vergleich der dieser und ein paar anderer Kühler wäre sicherlich interessant. In meinem schwarzen Build würde er auch was her machen.
Die Optik gefällt mir extrem gut. Besonders dieses Lüftergitter und die Temperaturanzeige. Lautstärke spielt hier natürlich auch eine Rolle.

Meine Hardware für den Test:
  • Intel Core i5 7500
  • MSI H110M ECO
  • EVGA GTX970 SSC 4GB
  • 8GB G.Skill 2133Mhz
  • 160GB 2,5" HDD
  • Seasonic Focus GX 550W Platinum
  • Windows 11
Das würde ich Testen:
  • Einleitung
  • Unboxing / Lieferumpfang
  • Technische Spezifikationen
  • Verarbeitung / Qualität
  • Einbau ins Testsystem
  • Software / Display
  • Temperaturen / Lautstärke
  • vergleich mit anderen Tower-Kühlern
  • Pro & Contra
  • Fazit
Natürlich werde ich reichlich Bilder zum Test anfertigen.

Liebe Grüße,
Agnieszka
 
Zuletzt bearbeitet:
Meistens nur reine Optik die keinerlei Einfluss auf die Leistung hat.
...
Heatpipes mit Alu Finnen und man kann Lüfter dran Montieren.
Leistung bis 250W .
Anstelle mal die Alu Finnen auf Kupfer umzuschwenken um so auch Bessere Abwärmeleistung zu erhalten ,darauf kommen die Hersteller nicht.
Am Material würde ich es nicht festmachen, Dir mag das als Profi logisch erscheinen.

In grossen Stückzahlen wird eher verkauft, was gut aussieht und günstig ist. Ich glaube nicht, dass ein Normalnutzer im Detail infomiert ist, welche Techniken besonders gut wären und vermute auch, er würde dafür nicht bezahlen können oder wollen. Die Kühler auf dem Markt funktionieren alle und nicht jeder hat den Anspruch auf Stille oder terchnisch beste Lösung. Wenn im Computer sowieso mehrere Lüfter laufen, kommts auf einen weiteren auf dem Kühler nicht an.

Ich habe Freitag aufgerüstet und dafür ein Board gekauft, dass ich mit dem alten Kühler (seit über 15 Jahren im Einsatz) weiternutzen kann. Bedeutete aber, bei Sockel 11xx zu bleiben.

Die Hersteller produzieren für ein preisbewusstes Umfeld, in dem das Geld für effektvolle Optik oder gute Werte in Benchmarks locker sitzt. Daran kann man nichts ändern und das Marketing, das sowas nicht berücksichtigt, wäre suicidal. Verkauft wird, was möglichst schick aussieht, den Nachbarn beeindruckt, günstig ist und irgendwie funktioniert. Kann man Herstellern nicht vorwerfen.

Ich habe beim Umbau kurzzeitig einen 7 Euro Kühler auf dem Board gehabt bis ich sicher war, dass alles funktioniert und war ehrlich beeindruckt, wie gut der kleine Radaubruder arbeitete. Da hat sich viel getan. Konsumerchips sind sehr effizient geworden und leisten so viel, dass sie im Alltag kaum in Grenzbereiche kommen, zudem bei Hochlast runtertakten wenn zu heiss. Das erlaubt viel einfachere Kühllösungen als früher.

Meine Frage an Dich ist, warum Du nicht einfach ein Exemplar testest. Kann durchaus sein, dass der Kühler ganz gut ist und Du wärest vermutlich kompetent für den Test. Ich kanns nicht machen, hab wieder den Orochi drin, der erlaubt keine neueren Boards mangels Befestigungsmöglichkeiten auf neueren Sockeln und ich würde den auch nicht ohne wirklich gutern Grund ein oder ausbauen wollen. Zudem ist für mich jeder Kühler unattraktiv, der einen Lüfter braucht.

Ich finds gut, wenn jüngere ihre Erfahrungen machen und mit einem schicken Kühler glücklich sind.

Achja: Kupfer ist teurer, schwerer zu verarbeiten und oxidiert schnell.

Der Vergleich mit Serverlösungen ist begrenzt nützlich- die sind meist furchtbar laut. Den von Dir favorisierten Thermalright kann man vermutlich noch kaufen, zumindest gebraucht. Würde also reichen, eine Befestigungslösung zu finden. Die Hersteller haben daran vermutlich nicht viel Interesse- es führt zu schlechteren Absatzzahlen.

Du und ich sind nicht die Zielgruppe für solche Kühler. Mir ist die Optik egal und ich hab ein Gehäuse, in das man nicht reingucken kann. Der Rechner ist lautlos und das war meine Priorität. Ich kann aber gut verstehen, dass jemand, der sich ein gläsernes Gehäuse kauft, Zeit in Kabelmanagement steckt, die Grafikkarte nach Farbe aussucht und damit in sozialen Medien Bilder posten will, einen Kühler mit Display und aufgeräumter Optik haben will. Voll okay. Wir sind da halt anders drauf, finden am Markt aber auch Lösungen für unsere Bedürfnisse.
Scheisse, wenn man alt wird. Andererseits auch nicht gut, nicht alt zu werden. :)

Der Ocypus sieht wirklich schick aus. Vielleicht hätte ich den vor 30 Jahren auch haben wollen.

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@manikend Bei Silberfan ist das verschwendete Mühe. Er rotzt in jeden Thread inhaltlich das gleiche unreflektierte Gebrabbel rein.

Es ist korrekt, dass reine Kupfer Kühllösungen im Ideallfall ne (wenige Grad) bessere Kühlleistung haben als n Kupfer/Alu-Mix, lässt aber noch andere wesentliche Punkte völlig außer Acht. Kupfer ist wesentlich teurer als Aluminium und bei gleichem Volumen wesentlich schwerer.

Nehme ich das gleiche Kühlkörperdesign, hier am Beispiel von nem Thermalright Ultra-120 Extreme kam die Vollkupferversion damals auf irgendwas um die 4K weniger als der Kupfer-Alu Hybrid (Quelle), bei damals doppeltem Preis (wäre heutzutage wegen Materialpreisen locker das 3-4 fache) und bei fast 2,5fachem Gewicht. Plus, da bei modernen CPUs der Flaschenhals oftmals ist, die Abwärme wegen der massiv gestiegenen Abwärmedichte überhaupt aus der CPU rauszubekommen, würde ich annehmen, dass der Temperaturvorteil einer reinen Kupferlösung heutzutage deutlich unter den "alten" Messergebnissen liegen wird.

Wenn ich also bei gleichem Preis nen reinen Kupfer-Kühler mit nem Kupfer-Alu Hybriden vergleiche, wird der Hybrid immer ne bessere Kühleistung haben, weil man für den gleichen Preis mit Alulamellen immer eine größere Oberfläche haben wird um die Abwärme an die Luft abzugeben (und damit den Malus an Wärmeleitfähigkeit mehr als ausgleich). Deshalb nutzen sämtliche typischen Vertreter an Luftkühlern immer Kupferheatpipes und Aluminiumlamellen, weil es aus Kostensicht die effizienteste Lösung ist. Reine Kupferlösungen machen nur dann Sinn, wenn man aus einem beschränkten Volumen die maximale Kühllösung rausholen muss, wie z.b. bei Servern, Notebooks oder auch SFF Systemen.

Im Vergleich zum z.B. Grafikkarten oder Speichermarkt gibt es im Kühlermarkt noch echte Konkurrenz und Wettbewerb, d.h. wenn einer der Hersteller eine Lösung gefunden hätte mit nem Vollkupferkühler zum gleichen Preis wie die Hybridkühler (oder sogar noch günstiger) mehr Kühlleistung rauszuholen, dann glaube ich nich nicht, dass wir solche Kühler nicht schon längst hätten.

Nur sieht Silberfan das in seinem Schwarz-Weiß-Denken nicht und für ihn sind alle Kühler, die Aluminium und Kupfer statt nur Kupfer enthalten, "Abfall".


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Nun aber zu meiner Bewerbung für den Test:


Hallo zusammen,

Ich bin 36 Jahre alt und befinde mich in den letzten Zügen meines Nanotechnologie Master Studiums. Neben der für ein Forum wie das Luxx fast schon notwendigen Hardwarebastelei sind (Portrait)Fotografie, Schwimmen, Bouldern und Zocken weitere Hobbys von mir.

Ocypus ist mir als Hersteller, abgesehen von News von Produktankündigungen und diversen Reviews, noch unbekannt. Ich finde das Design des Kühlers aber Interessant, da er das am häufigsten unansehntlichste Teil von Luftkühlern (der Lüfter) in den meisten Einbauszenarien versteckt und man somit mehr einen "Kühlklotz" ohne offensichtlichen Lüfter sieht. Als Vergleichskühler würde ich einen Freezer 36 ARGB nutzen. Da ich hautpsächlich Linux nutze würde ich zudem auch untersuchen ob sich das Display des Kühlers unter Linux ansteuern lässt, oder ob dazu Windows und die Software des Herstellers notwendig ist.

Mein Test würde bestehen aus:
  • Unboxing
  • Montage
  • Software für das Display/Nutzung des Displays unter Linux
  • Lautstärkenormierter Vergleich der Kühlleistung
  • Akustische Untersuchung (Geräuschprofil, Nebengeräusche etc.)
  • Fazit

Mein Testsystem besteht aus:
  • AMD Ryzen 7 7700
  • Asus TUF Gaming X670E-Plus WiFi
  • 32GB G.Skill Trident-Z5 RGB DDR5-6800 (@6000 C28)
  • Sapphire RX 9060 XT 16GB Pulse
  • Lian Li O11D Mini mit (6x Endorfy Fluctus 120 ARGB, 2x P14 Pro reverse ARGB, 1x P12 Pro ARGB)
  • Diverse m.2 SSDs auf dem Mainboard
  • zwei SATA-SSDs (Crucial MX100 512GB und Samsung 850 EVO)
  • Arctic Fan Controller

Der Fokus für mich liegt auf der (lautstärkenormierten) Kühlleistung und der Akustik. Von der Verarbeitung bzw. der Montage erwarte ich zumindest, dass man den Kühler montieren kann ohne sich dabei die Finger zu schneiden bzw. zu verknoten :D
 
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