[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Naja so rechne ich wegen PKV aber auch, oder hast du eine bessere Idee? 🤔
 
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Passt schon, ich finde nur wenn man Angestellten Gehälter vergleicht und aufs Netto schaut, muss man halt alles was Pflichtabgaben sind abziehen und da gehört ne Krankenkasse auch dazu, auch wenn das operativ bei den PKV Beiträge nicht direkt vom Lohn einbehalten wird. Sie verdienen ja effektiv Netto keine 10.100€ sondern "nur" ~8.800€. Aber das mit der PKV war ja nur ne Nebensache, ich finde die Rechnung einfach sehr optimistisch und Frage mich ob die beiden nur arbeiten und sonst nix machen weil sonst fehlt hier ja einiges.
 
Glaub der Rest hebt halt irgendwie über die Sonderzahlungen.

Dann noch n bissel Notgroschen auf dem Konto und die Rechnung geht locker auf. Und wenn was großes kaputt geht, geht man an sein Sparkonto.

Top, danke für die Auflistung
 
Rente mit 38 stelle ich mir auf 66qm auch irgendwie ziemlich öde vor.
 
Was für Job(s) denn wenn die Frage erlaubt ist?
Qualitätsleiter und Risk Manager
600€ Miete :ROFLMAO:

*edit*
Geht ihr nie in Urlaub oder wo ist das abgedeckt? Und außer Haus Essen auch nie? die 500€ dürften ja zu zweit gerade mal für den allgemeinen Discountereinkauf reichen. Deine Rechnung sieht mir ganz schön optimistisch aus, davon abgesehen muss natürlich die PKV extra gelistet werden damit man über 10k netto da hinschreiben kann *scnr* 😅
Mit 2 Hunden verkneifen wir uns das. Kommt vielleicht wieder in ein paar Jahren, aber wir sind eh ziemliche Couch Potatoes.
Außer Haus gibts nur Fast Food :d wir sind da nicht wirklich anspruchsvoll.
Und obs nun 500 oder 600 sind ist an sich egal. Haben ja nen Puffer und die Dokumentation über mehrere Monate für einen sauberen Wert ist mir dann doch zu aufwendig.
Frage mich ob die beiden nur arbeiten und sonst nix machen weil sonst fehlt hier ja einiges.
Hunde als Hobby waren bisher billig, wobei ich deren Futter (ca. 80€) tatsächlich nicht in der Liste habe.
Ansonsten sind Bücher, TV, Computer doch eher billig gewesen die letzten Jahre.
Kann man jetzt mit Sicherheit im Detail diskutieren ob und in welcher Höhe das zu buche schlägt...
Glaub der Rest hebt halt irgendwie über die Sonderzahlungen.
Mit 600€ frei zur Verfügung und 10k Sonderzahlungen liegen wir immerhin bei 17k für alle genannten Eventualitäten.
Dazu kommen noch andere Variablen, wofür ich einfach zu faul bin (z.B. 9k Steuerrückzahlung aus 2025 oder 5,5k Umzugsbonus vom Unternehmen).
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Rente mit 38 stelle ich mir auf 66qm auch irgendwie ziemlich öde vor.
Ist mit Sicherheit nicht für jeden etwas. Wüsste aber spontan auch nicht was ich mit mehr qm zu zweit machen soll, außer mit der Zeit zuzumüllen.
 
Die haftpflicht 120€ im Jahr und Hausrat nur 60€. Das passt auch nicht. Verdreht vll? 120€ Privathaft ist einfach nur teuer und nicht optimiert. Während Hausrat schwer nach unterversichert klingt bei der Jahresprämie.
Prime 5€ kann irgendwie auch nicht sein, selbst als Jahreszahler kostet das ohne graue Tricks mehr, 175€ Strom im Monat hingegen ist extrem viel und weit weg von optimiert oder habt ihr zig Terrarien oder sowas? Ich hab 2 Kleinkinder und mach warmwasser per strom und hab nur etwas mehr als die Hälfte.

Obs bei diesem stabilen Einkommen noch drauf ankommt, sei mal dahingestellt.
 
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Haftpflicht sind 95€ im Jahr und ich habe den Haushaltsplan auf 5er Schritte runtergebrochen.
Daher die 10€ pro Monat.

Bezüglich Strom - 3x Fernseher, Computer, NAS, Klimaanlage, home office. August waren 250kwh klima. Aber ja, gibt jedes Jahr Rückzahlungen.

Edith: Versicherungen laufen über check24. Kein Plan wie zuverlässig deren Empfehlungen bzw. Rechner sind. Musste aber beide Versicherungen noch nie in Anspruch nehmen, daher keine Erfahrung ob es passen würde 😅
 

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Wie geht das mit Prime? Oo ich war da 15 jahre oder so und das mit den 5€ ist jahre her. Verrat mir dein geheimnis!
 
Mir wurde irgendwann (bestimmt schon in 24 oder 25) das Studenten Abo angeboten. Konnte ich annehmen ohne es verifizieren zu müssen. Seitdem läuft das einfach durch.

Der Deal ist noch recht frisch. Scheint also noch immer möglich zu sein.

 
muss man halt alles was Pflichtabgaben sind abziehen und da gehört ne Krankenkasse auch dazu, auch wenn das operativ bei den PKV Beiträge nicht direkt vom Lohn einbehalten wird.
Es ist klar, was du meinst.
Was viele aber nicht wissen, dass eine GKV auch erst nach dem Netto abgezogen wird, wenn man über der Grenze als freiwillig Versicherter verdient.
Und je nach Zahlungsart auch diese nicht zwingend der AG überweist.
 
Was viele aber nicht wissen, dass eine GKV auch erst nach dem Netto abgezogen wird,
Ja ist bei mir auch so, aber dann ist halt der Auszahlungsbetrag für mich relevant. Aber im Endeffekt ist es doch egal, es ist ne Abgabe die ich zahlen muss egal ob GKV oder PKV.
 
Konnte ich annehmen ohne es verifizieren zu müssen. Seitdem läuft das einfach durch.
Am Anfang war das bei mir sogar 1-2 Jahre kostenlos - war erst "ganz empört", als die glaub letztes Jahr erstmals Geld wollten. 😅
 
Zwei Hunde auf 66qm Wohnung mit zwei Personen. Das bei dem Einkommen wäre tatsächlich nicht meine Welt, wäre mir selbst alleine und ohne Hund wahrscheinlich schon zu klein, zugegeben. Aber ist wahrscheinlich alles Gewöhnungssache.
Aber klar, jeder wie er meint, danke für den Einblick (y)
 
Knapp 9k zu zweit mit Ende 20 (habe ich jetzt mal angenommen) ist schon eine Hausnummer. Wir haben knapp etwas mehr als die Hälfte mit zwei Kindern und einem Haus zu bezahlen im Speckgürtel von Köln.

Was ist denn das Endziel? Pro Jahr 60k zurück legen für 10 Jahre und dann in Rente gehen? In einer 66qm Wohnung wo man jeder Zeit rausgeworfen werden kann und dann mit zwei Hunden was neues suchen muss, wo dann möglicherweise der Mietpreis deutlich höher ist. Dann pro Tag 8-10 Stunden mehr zur Verfügung haben ohne Hobbys (außer den Hunden). Ich habe schon oft von dieser frugalen Lebensweise gelesen um eine hohe Summe aufzubauen und dann von den Zinsen zu leben.

Ich habe den Gedanken dahinter nie wirklich verstanden. Man lebt Jahre sehr eingeschränkt um sich die notwendige Sicherheit zu schaffen um dann nicht mehr arbeiten zu gehen. Klingt für mich wie Hartz IV with extra steps. Versteht mich nicht falsch, als Steuerzahler bin ich dankbar dass ihr arbeitslos seid ohne dass ich das mittragen muss, aber in keiner dieser Storys über die frugale Lebensweise und frühe Rente haben die Teilnehmer nach dem Renteneintritt ihre Lebensweise geändert (Kinder bekommen, angefangen zu Reisen, teure Hobbies, usw.). Man lebt also sparsam bis zum Tod. Muss man mögen.
 
Versteht mich nicht falsch, als Steuerzahler bin ich dankbar dass ihr arbeitslos seid ohne dass ich das mittragen muss
Na ja ich bin da meist nicht so froh, denn geht was schief und das Vermögen reicht nicht, stehen die Steuerzahler wieder dafür grade. Menschen, die so Leben tragen aber nur noch sehr gering zum Allgemeinwohl im Sinne von Steuerbeteiligung/Sozialversicherung bei, da in DE Vermögen ja kaum versteuert wird im Gegensatz zu Einkommen aus Arbeit. Das ist ein systemischer Fehler in DE.
 
Wir haben knapp etwas mehr als die Hälfte mit zwei Kindern und einem Haus zu bezahlen im Speckgürtel von Köln.
Ich denke, dass ihr wesentlich eingeschränkter lebt als wir.

Deine genannten "Probleme" sind auch vorhanden ohne vorzeitigen Ruhestand.
Oder was machst du später mal mit 8-10h Freizeit in der Rente?
Die Wohnung kannst du auch verlieren, wenn du arbeiten gehst. Wobei mir in meinem Leben kaum jemand bekannt ist, welcher sich wegen Eigenbedarf etwas neues Suchen musste.

Für uns gibt es auch keinen Grund unsere Lebensweise zu ändern. Wir sind absolut zufrieden damit, auch mit unseren Hobbies (egal wie teuer/günstig diese sind).
 
Du hast in dem Fall aber ein regelmäßiges Einkommen und nicht nur eine zunächst mal feste Menge an Vermögen, die dann schneller schrumpft als mal geplant.

Ich sehe bei dir zum Beispiel da ganz erheblich Risiken von nicht kalkulierten Mehrkosten im Laufe der Zeit bei Miete, Pflege, Unfall, PKV Kosten und Wertentwicklung deines Depots angesicht der ZEit von 50+ Jahren ohne Einkommen. Unter der Prämisse, deine Liste enthält alle relevanten Ausgaben zu den genannten Themen und das mit den 38 Jahren in Rente war ernst gemeint.

PS: und selbst mit guten Abschlüssen: das dich dann nach langer Abwesenheit vom Arbeitsmarkt, ggf. im höheren Alter, mal eben jemand einstellt? Nun ja.
 
Gibt ja diverse FIRE Strategien, kann man bei Interesse nachlesen. Und natürlich ändern sich die Lebenshaltungskosten bei Renteneintritt.
Der Haushaltsplan gilt bis zur Rente, danach gibts einen neuen.
 
Ich denke, dass ihr wesentlich eingeschränkter lebt als wir.
Ist das so?
Wie definierst du Leben und wie sieht denn euer Leben aus?
1.
Man kann 9-5 arbeiten, kommt nach Hause, haut sich ne Dosenravioli in den Topf, dann wird gefuttert, Prime gesuchtet und dann pennen. Frühs 2 Brötchen und dann 9-5 repeat here... (Urlaub und WE fällt nur der Job weg und wird durch Prime substituiert)
2.
Man hat auch nen 9-5 Job, kommt nach Hause, bespaßt die Kinder, geht dann auf nen Spielplatz, danach gibt es nen Eis und ne kleine Pommes. Am WE fährt man 100km in nen Kinderspaßland oder einfach mal nen WE nahe am Wald oder Strand oder Feld. In den Ferien geht es 2 Wochen nach Bayern (oder wo auch immer hin), die Kinder auspowern. In den kleinen Ferien werden die Kinder zu den Großeltern gebracht, dann machen die was. Mutti und Vati machen dann mal ne Woche (auch mit Job) Zweisamkeit.
Unter der Woche geht es sonst mal in Kino neues Paw Patrol schauen und zum Kindergeburtstag gibts ne fette Sause mit was auch immer. Papi holt sich nen Fahrrad und schnappt sich die Kinder und dann wird die Fahrradstraße aufm Deich unsicher gemacht.... usw. usf.

Sprich, wie definiert ihr dann leben? Atmen? Was erleben, wieviel erleben? Wie sieht denn die Freizeit aus?
Man kann auch leben, in dem man einfach im Survivalmode 0:00-24:00 übersteht, auf der Couch, am besten im Homeoffice.
Nicht falsch verstehen, jeder hat ne andere Vorstellung von Leben.
Dem einen ist die Couch der Lebenmittelpunkt und andere springen 2 Wochen lang ausm, Flieger, hat der Flieger keinen Sprit mehr, wird in den Alpen gebasejumpt.
 
Also schränkt man sich ein, sobald man keine 5k im Monat weglegen kann?
Einschränken ist, meiner Meinung nach, immer ne Frage des Betrachtungswinkels.
 
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Also schränkt man sich ein, sobald man keine 5k im Monat weglegen kann?
Einschränken ist, meiner Meinung nach, immer ne Frage des Betrachtungswinkel.
Seine Aussage war, dass wir uns über Jahre finanziell einschränken um früher in Rente gehen zu können.
Meine Ansicht mit knapp 40% mehr Gehalt, keinen Kindern und Immobilie ist, dass sie sich weitaus mehr einschränken als wir.

Da muss man nicht mehr hinein interpretieren.
 
Bei mir gibt's jobtechnisch nun auch ein Update. Nachdem ich 1 Jahr lang Fachbereichsleiter war, bin ich nun ab 01.10. im Rahmen eines Projektes Koordinator für 3 Bereiche. Parallel beginnt im Oktober das Bachelor Studium. In Summe schon viel neues und wird sicher auch stressig aber ich freue mich drauf und darüber.
 
Nicht falsch verstehen, jeder hat ne andere Vorstellung von Leben.
Ich geb dir da absolut recht. Genau deswegen wird FIRE auch für uns auch funktionieren ohne das wir uns einschränken.
Wir haben unseren Lebensstil beibehalten obwohl das Gehalt größer geworden ist.
Ebenso ist es für uns kein Problem noch etwas zu reduzieren, wenn wir dafür früher in Rente können.
Zu Studienzeiten bin ich auch mit 750€ im Monat ausgekommen und war deswegen nicht unglücklich im Leben.
 
Und natürlich ändern sich die Lebenshaltungskosten bei Renteneintritt.
Und genau das finde ich zu kurz gedacht. Der kann sich, wenn du mit 38 in Rente gehst, erheblich früher und ohne durch dich direkt beeinflussbar ändern. Hast du dafür keine Puffer, kann das ein Problem werden. Und wenn du jetzt mit FIRE Strategien konterst, hast du, in meinen Augen, nicht mal im Ansatz verstanden, wovon ich spreche. Denn in meinen Augen hast du bereits jetzt, in deiner FIRE Ansparstrategien, Lückem, die erhebliche finanzielle Lücken in deiner Entnahmephase verursachen können.

@Dave223 Bachelor berufbegleitend?
 
Deine Liste die du gepostet hast, lässt weit mehr Rückschlüsse zu, als dir offensichtlich bewusst ist. Die Prämisse, das deine gemachten Angaben auch der Realität so entsprechen, hatte ich genannt. Also doch, es liegen belastbare Daten vor: Dein Einkommen, deine Ausgaben, deine Sparrate, Teile deiner Lebenssituation, dein "Renten"-Eintrittsalter. Wenn das keine belastbaren Zahlen sind, hast du hier also nur Murks angegeben? Die Entnahmerate muss ich nicht kennen, die maximale Höhe ergibt sich automatisch und ein Minimum ebenso. Die Höhe deines Depots lässt sich, sofern du nicht erhebliche Teile weggelassen hast (auch hier wieder, die Prämisse der gemachten Angaben) auch nährungsweise berechnen. Und damit auch das Szenario der Entwicklung.

War aber wieder klar, dass man pikiert reagiert, wenn man diese Planung kritisiert ohne das Ziel als solches.

PS: Die ganzen Webseiten, die FIRE Strategien vermarkten, machen damit Einnahmen, die all diejenigen, die danach leben, nicht haben. ;)
 
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