[Sammelthread] Geldanlagen (Der -390% Stammtisch)

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ich habe kein Problem mit Steuern
wenn man im Gegenzug wüsste, dass diese sinnvoll eingesetzt werden
und da habe ich so meine Zweifel in diesem Land
+ nur weil es wo anders ggf. gleich "schlimm oder schlimmer" aussieht, macht das meine Situation hierzulande nicht besser. Im Zweifel interessiert es mich nicht, was wo anders passiert, weil ich nun mal hier lebe.
 
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Kleine Geschichte aus der Schweiz, als wir dort noch gewohnt haben.

Der Bus steht an der Haltestelle und blinkt, um in den fließenden dichten verkehr einzufedeln.
Als vorausschauender, besonnener PKW‑Fahrer sehe ich das und lasse den via lichthupe einfedeln.
Daraufhin erschien in der Heckscheibe ein digitaler Schriftzug mit „vielen Dank“.

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Kleine Sache, die ich aber immer im Herzen trage, wenn ich an die Schweiz denke und mich jemand fragt, wohin, wenn nicht Deutschland oder Amsterdam. :ROFLMAO:
Dann Schweiz. :love:
 
Jetzt ernsthaft? Mehr netto vom Brutto, pragmatischerer Verwaltungsstil (also nicht „wir haben es schon immer so gemacht“), weniger Bürokratie, schnellere Prozesse, flat Taxi Steuersysteme zur Verschlankung, Altersvorsorge und Rentenniveau, Digitalisierung (auch bei Entbürokratisierung), punktebasiertes Einwanderungssystem um Fachkräfte anzuwerben, Schulen schon praxisnäher gestalten usw., Kinderbetreuung für Familien…

Gibt tausende Punkte zum rausgreifen die man sich als Vorbild nehmen könnte. Aber nein, wir sind „alles bleibt wie es immer war“ und „wenn wir es machen, machen wir es richtig“. Also maximal umständlich, teuer, auf wendig und langsam…

Zur Liste der Steuerquote: das Problem ist nicht nur die hohen Abgaben, das Problem ist ja vor allem, dass man trotzdem nicht sieht, dass das Land voran geht, das mit dem Geld etwas passiert usw.
 
Ja aber was denn? Ich finde hier auch nicht alles supi, aber ich finde gerade beim Thema Steuerquote ist das nicht so einfach durch eine Zahl auszudrücken sondern ein größerer Kontext. Zumal da ja Länder dabei sind, in denen deutlich mehr Steuern gezahlt werden, nur halt nicht aufs Einkommen.
ich finde es interessant, dass Japan z.B. von der Steuerquote signifikant niedriger liegt. Man hört zwar immer wieder von Gruselgeschichten was deren Arbeitsmarkt angeht, aber ansonsten würde ich jetzt subjektiv Japan als ein Land einstufen das schon relativ viel für Staat, Sicherheit, gute Infrastruktur ausgibt und das mit westlichen Ländern was Versorgung angeht gut mithalten kann. Wohl offensichtlich mit weniger Geld und dem gleichen demographischen Problem was wir haben.
 
Jetzt ernsthaft? Mehr netto vom Brutto, pragmatischerer Verwaltungsstil (also nicht „wir haben es schon immer so gemacht“), weniger Bürokratie, schnellere Prozesse, flat Taxi Steuersysteme zur Verschlankung, Altersvorsorge und Rentenniveau, Digitalisierung (auch bei Entbürokratisierung), punktebasiertes Einwanderungssystem um Fachkräfte anzuwerben, Schulen schon praxisnäher gestalten usw., Kinderbetreuung für Familien…
Welches Land hat davon was? flat tax zB nicht ein einziges?! Und die letzten Punkte kosten ja alle Steuergeld, was man erstmal haben muss. Und ich glaube von den genannten Ländern sind manche beim Thema Kinderbetreuung um einiges teurer als Deutschland.
Verstehe mich bitte nicht falsch. Ich bin wirklich der Meinung, dass wir in Deutschland gut Arbeit vor uns haben. Aber die Pauschalität solcher Aussagen finde ich super problematisch. Was will man denn damit bitte erreichen oder verbessern? Mehr netto vom brutto hast du in DK zB auf keinen Fall, eine Kinderbetreuung in der Schweiz ist sehr teuer. Das Rentenniveau in Kanada viel niedriger aus dem staatlichen Rentensystem. Das ist ja alles nicht schwarz-weiß, sondern eben im Kontext zu betrachten. Gleichzeitig sind es auch gesellschaftliche Entscheidungen. Wir haben hier eines der teuersten Gesundheitssysteme der Welt - dafür halt gleichzeitig eins, in dem jeder ohne eigenes Geld quasi voll versorgt wird. Das ist in vielen Ländern anders. Und ob man das eine oder andere möchte, ist eine gesellschaftliche Entscheidung.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

ich finde es interessant, dass Japan z.B. von der Steuerquote signifikant niedriger liegt. Man hört zwar immer wieder von Gruselgeschichten was deren Arbeitsmarkt angeht, aber ansonsten würde ich jetzt subjektiv Japan als ein Land einstufen das schon relativ viel für Staat, Sicherheit, gute Infrastruktur ausgibt und das mit westlichen Ländern was Versorgung angeht gut mithalten kann. Wohl offensichtlich mit weniger Geld und dem gleichen demographischen Problem was wir haben.
Das weniger an Geld merkt man aber auch an einer mehr als doppelt so hohen Schuldenquote. Mit weniger Steuern hätten wir bei gleichen Ausgaben auch mehr Schulden.
 
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wenn ich das von soul richtig verstanden habe dann geht es ihm auch nicht speziell darum ein Land aufzuzeigen das als alleiniges Musterbeispiel gilt sondern vielmehr darum, dass viele Länder coole und effizient/innovative Ideen haben die man ruhig mal adaptieren könnte. Und eben auch der Aspekt "man muss das Rad nicht neu erfinden". Grade sowas verstehe ich nicht. Ich meine es macht ja z.B. kein Staat ein Geheimnis aus seinen DIngen? z.B. Altersvorsorge und Rente. Es gibt doch zig Staaten die Dinge vollständig anders handhaben und man hat doch auch genug Infos ob das gut oder schlecht war. Statt also hier wieder irgendwelche AV-Depots zu gründen hätte man doch einfach ein Modell adaptieren können.
Es wird soviel in Brüssel an Vorgaben ausgekippt, sinnvolle Vereinheitlichung bekommt man aber nicht auf die Kette. Grade Lettland/Estland etc. sind ja hoch digitialisiert und in der EU. Warum jagt man sowas nicht durch einen Sprachkonverter und übernimmt die digitalisierten Prozesse? Nein, da bastelt wieder jeder Staat sein eigenes Süppchen. Diese Ineffizienz ist einfach schrecklich.
Erst heute stand noch in der Zeitung dass bei uns 2 Gemeinden ihre Zulassungsstelle auf 1 zusammengeschrumpft haben. Wartezeit ca. 2-3 Stunden. Es stellt sich die Frage warum im Jahr 2026 für so einen Unsinn überhaupt noch irgendwo hin muss.
 
Die Sparkasse bzw. Deka lebt in ihrer eigenen Welt. Grade die Info bekommen das einer meiner Deka Fonds fusioniert oder sich verändert. Kosten... man ahnt es, höher, weil man jetzt mehr Aufgabeaufschlag verlangt. Naja, soll mir egal sein. Dieser Fonds wird nur VL bespart und dann anschließend immer verkauft wenn zuteilungsreif. Es ist nur dahingehend absurd, weil z.B. Vanguard ja mal grade wieder massenhaft ETF verbilligt und mir auch sonst nicht bekannt wäre, das irgendwelche ETF basierten Produkte im Gegensatz zu Aktienfonds irgendwo mal jemals teurer geworden wären.
 
Eigenständige Altersicherrung für Staatsbedienstete und die ganzen anderen Versorgungswerke müssten alle mal weg, alle zahlen in die gleiche Rentenkasse und wir brauchen auch nicht 100 verschiedene Krankenkassen das müsste auch mal reformiert werden, da traut sich aber keiner rann.
 
Okeee... kommen wir dann mal bitte zurück zum eigentlichen Thema des Threads. Danke!
 
wenn ich das von soul richtig verstanden habe dann geht es ihm auch nicht speziell darum ein Land aufzuzeigen das als alleiniges Musterbeispiel gilt sondern vielmehr darum, dass viele Länder coole und effizient/innovative Ideen haben die man ruhig mal adaptieren könnte.
Absolut. Aber Ursprung der Diskussion war ja die Abgabenlast und sich überall die Rosinen zu picken funktioniert bei dem Thema ja nun überhaupt nicht, weil sich das immer in einen Gesamtkontext eines Staates und dessen Selbstverständnis von Sozialstaat einbindet. Wenn man aus jedem Land die liberalsten Aspekte des Steuerrechts übernimmt, hat man am Ende leere Taschen, selbst wenn man weniger ausgibt als vorher.

Sorry für die letzten Worte dazu, zurück zum Thema.
 
Allerletztes Wort dazu:

Wie Frankenheimer es richtig verstanden hat - es geht nicht um DAS EINE Land. Es gibt soviel gute Ansätze und soviele Möglichkeiten… und wir nutzen davon nur sehr sehr wenig.

@BadSanta Natürlich muss es gegenfinanziert werden. Aber lies nochmal was ich oben schrieb. Schlanke Steuersysteme, deutliche Entbürokratisierung, Digitalisierung, Kinderbetreuung…. Es gibt soviel Potential hier die Ausgaben des States zu reduzieren, alleine beim Beamtenapparat und der Bürokratie. Wenn ich es richtig im Kopf habe, hat eines der baltischen Länder ein flat tax System sowie mehrere ehemalige Ostblock Staaten. Wird sich sicher schnell per Google finden lassen.

Sorry Nelen, das wollte ich nochmal klar stellen. Mehr sage ich dazu nicht mehr.
 
Gestern lud der Quanten-Compiting-Spezialist zum Investor Day. Die IonQ-Story verschiebt sich mit der Übernahme
von SkyWater deutlich vom reinen Quantum-Computing-Spezialisten zur vertikal integrierten Plattform für Computing,
Networking, Security, Sensing und Foundry. Wichtigster technologischer Schritt ist der gestern vorgestellte Superion 256,
Ionqs Quantumcomputer der sechsten Generation und vor allem der erste Schritt hin zu industriell skalierbaren,
fehlertoleranten Quantensystemen. Bestellungen werden bereits angenommen, Auslieferungen sind für 2027 geplant.
Durch SkyWater sank der Designzyklus laut IonQ von neun auf zwei Monate; gleichzeitig wurden binnen sechs Monaten
zwölfmal mehr Wafer-Lots gefertigt.
Der nächste Sprung ist Superion 10K: Fehlerkorrigiertes Computing soll 2027 im Labor und 2028 kommerziell herstellbar sein.

Finanziell hebt die SkyWater-Übernahme den Umsatz 2026 auf 450–460 Mio. $. Davon stammen unverändert 280–290 Mio. $ aus
dem bisherigen IonQ-Geschäft; SkyWater soll von August bis Dezember 240 Mio. $ beitragen, bereinigt um 70 Mio. $ konzerninterne Umsätze.

Die Bewertung bleibt der kritische Punkt.
IonQ ist mit dem 27-Fachen Umsatz für 2027 bewertet – ein hoher Vorschuss auf technologische und kommerzielle Erfolge.
Kurzfristige Katalysatoren sind erste Superion-Aufträge, weitere Security-Deals wie der 8,18-Mio.-$-Vertrag mit Congruity360 und
die operative Integration von SkyWater. Mittelfristig entscheidet vor allem, ob IonQ den 2027/28-Fahrplan für skalierbare, fehlertolerante Systeme einhält.

Quelle: www.bernecker.info

Grüße Kazuja
 
Hab jetzt auch wieder ein bisschen mit Tagesgeldhopping angefangen, da es sich bei meiner Cash-Reserve (50-100k) doch lohnt. Hab das Geld jetzt von Trade Republic (2,25%) zu Trading212 (3,5%) umgezogen. Also für diejenigen unter euch, die auch eine ordentlich Summe herumliegen haben - es ist wieder einmal Zeit für einen Vergleich, es gibt momentan gute Angebote. Und meine kurze Recherche hat ergeben, dass Trading212 schon länger 3% zahlt, ist also keine kurzfristige Aktion für ein 2-3 Monate.

War ja jetzt lange Kunde da :fresse:

Nach 2 Wochen schon wieder kündigen ist auch Rekord.
 

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Wird Apples KI-Rückstand zum Vorteil?

Kaum ein Konzern hat an der Börse eine solche Erfolgsgeschichte geschrieben wie Apple. Als Tim Cook 2011 die Führung von Mit-Gründer Steve Jobs übernahm,
war der iPhone-Konzern bereits rund 350 Milliarden Dollar wert - heute sind es mehr als 4,5 Billionen. Wer damals 100 Dollar in Apple investierte,
hätte daraus bis heute mehr als 2.700 Dollar gemacht. Und das, obwohl Apple beim größten Technologietrend der vergangenen
Jahre lange hinterherhinkte: künstlicher Intelligenz.


...

Warum Apple gar nicht die beste KI braucht
Im Endeffekt ist Siri offenbar intelligenter geworden, bleibt aber hinter Konkurrenten wie Google Gemini, ChatGPT und Claude weiter zurück.
Apple holt also nur auf, statt den Markt anzuführen. Das muss der Konzern aber vielleicht auch gar nicht.
"Entscheidend wird sein, ob Apple KI so in seine Geräte integriert bekommt, dass Nutzer einen echten Mehrwert erleben und noch stärker
im Apple-Ökosystem bleiben", sagt Anlagestratege Kemper. Wenn das gelingt, könne KI langfristig für das Wachstum für Apple sogar
wichtiger werden als neue Hardware allein.
...


Die Zahlen aus dem Artikel mal ergänzt um Apple.
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Grüße Kazuja
 
Ich hab da "nur" 25k liegen, aber sind immerhin auch noch 175€/a weniger. Ich schaue auch Ende Oktober mal wo die anderen sich hin entwickeln.
 
Das hat mich auch enttäuscht, Neukunden zahlen die jetzt sogar 4.2% für 4 Monate, aber hey ich kann dort ja auch direkt irgendwelche Geldmarktfonds kaufen.
 
BYD kotzt mich seit Tagen an.

Fast 5stellig im Minus, dabei im April noch bissel Plus.
 
BYD ist seit 1 Jahr rot, also seit ich es gekauft habe.
 
abwarten und tee trinken, technisch hört man da ja nur gute news, sind wohl die Umstände

Jo wartet schon seit Jahresanfang, und die Aktie ist immer noch mit 25% im Minus. Ich habe auch schon ein paar Gerüchte über BYD gehört, die nicht so schön klingen. Aber ich denke, es ist besser, erstmal abzuwarten und die Situation im Auge zu behalten.
 
-40% im Heimatmarkt, wegfallende Subventionen, Zolldrohungen seitens der EU und ein de facto Verkaufsverbot in den USA, krass das man da 5 stellig investiert, manchmal kann mich sich nur wundern.
 

Soll jetzt aber durchstarten. 😅

Für die Aktie von BYD geht es heute in Hongkong in die Knie - ein guter Zeitpunkt um nachzugreifen.
Denn: Die Zukunft sieht rosig aus. Mehrere Brokerhäuser und das Unternehmen selbst erwarten bei BYD ein Rekordjahr in 2027.
So sollen die Auslandslieferungen bis 2027 auf mehr als 2,5 Mio. Fahrzeuge steigen, deutlich mehr als die für 2026 in Aussicht gestellten 1,9 bis 2 Mio.,
die auch schon eine Verdoppelung zum Vorjahr bedeuten. Abgesichert wird dies durch neue Werke außerhalb Chinas und mehr Frachtschiffe
sowie durch anhaltende Marktanteilsgewinne im Ausland. Die lokale Fertigung wird BYD helfen, den EU-Zoll von rund 27 % auf batterieelektrische
Fahrzeuge sowie den brasilianischen Importzoll von 34 % zu umgehen, das entspricht Einsparungen von mehr als 40.000 Yuan je Fahrzeug (5.961 $).
Neben dem Auslandsgeschäft plant BYD offenbar noch den Bau von 90.000 Schnellladestationen bis 2028, davon 20.000 bis Ende 2026,
gefolgt von weiteren 30.000 im Jahr 2027 und 40.000 im Jahr 2028. Im Heimatmarkt strebt der Konzern einen Marktanteil von 25 % an,
nachdem dieser bis Juli 2026 von 8 % zu Jahresbeginn auf 18 % gestiegen war.

Quelle: Glaskugel.com

Bin zwar da nicht dabei, aber drücke euch die Daumen.

BYD Company Limited (1211) Fair Value: was die Aktie wirklich wert ist


Der europäische Markt für Elektroautos gewinnt deutlich an Fahrt.
Im August stiegen die Neuzulassungen von batterieelektrischen Fahrzeugen (BEV) um 58 % gegenüber dem Vorjahr.
Besonders dynamisch entwickelten sich Frankreich mit +127 %, Deutschland mit +75 % und Großbritannien mit +49 %.
Bei insgesamt 6 % höheren Pkw-Neuzulassungen sprang der BEV-Marktanteil um 10,6 Prozentpunkte auf 32,6 %.
Seit Jahresbeginn liegen die BEV-Zulassungen 40 % über dem Vorjahresniveau, die Marktdurchdringung erhöhte sich um 6 Prozentpunkte auf 25,4 %.


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Grüße Kazuja
 
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