[Sammelthread] Erfahrungen zu Photovoltaikanlagen

In Bayern funktioniert das ja auch nicht mit der Photovoltaik. Da ist zu wenig Sonne.
 
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zum Thema Batteriespeicher:
Anfang 2023 wurde unsere PV-Anlage in Betrieb genommen. Ich habe kurz davor eine Anleitung vom Installationsbetrieb bekommen, wie ich diese im MaStR anzumelden habe, weil ich mir auch das Konto dort erstellen sollte. Ende 2025 habe ich dann eigenständig unseren 5,12 kWh Akku dort nachgetragen. Seit jeher nie mehr etwas weder von denen als auch von unseren Stadtwerken zu dem Thema gehört. 🤷‍♂️

mein Nachbar hat den selben Batteriespeicher in Betrieb, jedoch nicht im MaStR angemeldet. juckt anscheinend auch keinen. mir Sols Recht sein.

was ich so gelesen habe, soll es bspw. ich Bayern ziemlich streng zugehen, was das Thema angeht.
Woher sollen die auch erfahren, dass irgendwo ein Speicher eingebaut wurde wenn er nicht angemeldet ist?
Hab hier mehrere PV in Betrieb genommen und es wurde vom Versorger im Inbetriebnahmeprotokoll nicht nach Speicher gefragt. Die juckt auch nicht was man zuhause im Kreis dreht sondern was maximal ins Netz gedrückt werden kann.
Wenns der Versorger nicht weiß dann weiß es auch das MaStR nicht.
 
Moment, diese Aussage ist Pauschal falsch.
 
Woher sollen die auch erfahren, dass irgendwo ein Speicher eingebaut wurde wenn er nicht angemeldet ist?
Hab hier mehrere PV in Betrieb genommen und es wurde vom Versorger im Inbetriebnahmeprotokoll nicht nach Speicher gefragt. Die juckt auch nicht was man zuhause im Kreis dreht sondern was maximal ins Netz gedrückt werden kann.
Wenns der Versorger nicht weiß dann weiß es auch das MaStR nicht.
Energieversorger / Stadtwerke etc. haben doch deine (zum Teil über Jahre angesammelten) Verbrauchswerte. Es sollte eine Veränderung zu sehen sein, sobald ein Batteriespeicher in Betrieb genommen wird; auch schon bei kleinen Batteriespeichern. Am Ende des Tages geht Ihnen dadurch Umsatz verloren. Ich sage nur, dass -wenn man wollte- diese Änderung sicherlich anhand der eigenen Daten festzustellen möglich wäre.
Grundsätzlich frage ich mich aber schon, inwiefern die Registrierung eines Batteriespeichers im MAStR sinnvoll ist. Ich habe kein Problem damit, es angegeben zu haben. Nur, was machen die damit, wenn sie es wissen? Dient das statistischen Zwecken? ...
 
Habt ihr euch mehrere Angebote eingeholt oder direkt beim "erst besten" unterschrieben ?

Hab mal meine Vorstellungen durch die KI gejagt, ggf. hat ja wer ne kluge Ergänzung.

-> EFH , Schrägdach Südausrichtung, relativ zentral in Thüringen
-> derzeit keine Wärmepumpe oder E Auto geplant
-> Heizen mit Gas

mein selbst def. Ziel:
So viel Eigenverbrauch wie möglich, Überschuss einspeisen deshalb möglichst noch 2026 die Anlage fertigstellen. Ob das realistisch ist, weiß ich nicht, will morgen ein paar Betriebe in der Nähe anrufen.
Eventuell Betrieb einer "Heizpatrone bzw. Heizstabes" für Warmwasser (unklar)

KI sagt grob:

PV Solar mit 8kW aufs Süddach
Speicher mit 6kW
Smartmeter

Bin für Tipps dankbar, da ich kaum Ahnung habe.....


Guinnes
 
Zuletzt bearbeitet:
-> derzeit keine Wärmepumpe oder E Auto geplant

Der Wunsch wird ziemlich schnell entstehen, wenn du siehst, dass du eigentlich viel vom Dach produzierst und trotzdem an die Tankstelle fahren musst um dort Benzin oder Diesel zu tanken. :p

Egal wer in meinem Freundeskreis eine PV aufs Dach geschnallt hat. Alle, die ihre Dächer nicht voll gemacht haben, haben es 1-2 Jahre später dann nachgeholt. Daher:

- Dach voll machen (alles außer Nord-Ausrichtigung)
- Akku mit 10 kWh starten und schauen ob es reicht. Ansonsten noch mal 10 nachrüsten später.
 
Dann habe ich es falsch gemacht. Ich habe Süd + Nord voll gemacht
 
wie der Rest schreibt. Wenn finanziell möglich Dach voll machen.
Mehrverbrauch kommt automatisch mit der PV.
Akku mindesten so das es über die Nacht reicht.

@seelenkrank wird vermutlich zur Steuerung des Akku dienen und kein ImSys sein.
 
Inzwischen kann man auch Nord vollmachen, in den meisten Fällen.

Die Handwerker sind eh da. Gerüst ist auch da. Hängt dann eigentlich nur davon ab, ob das Dach geeignet ist und gut erreicht werden kann.
Aber so ein Standard leeres Norddach, kannste vollmachen. Dann kannste auch günstigere Panele verwenden. 70-80 € kostet so ein PV-Panel, neu. Wenn Du nicht bei High-End schoppst. Und selbst die 100 € für ein Highend-Panel sind nix. Die sind immerhin ca. 2x1,1 m groß.

Auch noch eine gute Idee:
Panele an Wände sind toll im Winter. Liegt kein Schnee drauf. Sonne steht eh tief. Also falls das eine Option ist an deinen Ost/West-Wänden: mal drüber nachdenken. ;)
 
Dann habe ich es falsch gemacht. Ich habe Süd + Nord voll gemacht
Naja wenn es um eine sinnvolle Investition geht ist Nord bei einem Schrägdach weiterhin unrentabel.
Wenn es dir ideologisch darum geht wirklich den letzten % Autarkie zu bekommen dann kann man es natürlich trotzdem machen.

Inzwischen kann man auch Nord vollmachen, in den meisten Fällen.

Die Handwerker sind eh da. Gerüst ist auch da. Hängt dann eigentlich nur davon ab, ob das Dach geeignet ist und gut erreicht werden kann.
Aber so ein Standard leeres Norddach, kannste vollmachen. Dann kannste auch günstigere Panele verwenden. 70-80 € kostet so ein PV-Panel, neu. Wenn Du nicht bei High-End schoppst. Und selbst die 100 € für ein Highend-Panel sind nix. Die sind immerhin ca. 2x1,1 m groß.

Auch noch eine gute Idee:
Panele an Wände sind toll im Winter. Liegt kein Schnee drauf. Sonne steht eh tief. Also falls das eine Option ist an deinen Ost/West-Wänden: mal drüber nachdenken. ;)
Er schrieb ja extra "Schrägdach". Wenn man also von einem standarf-Schrägdach mit 40° Neigung ausgeht ist Nord einfach nicht sinnvoll.

Bei Stadtvillen oder generell flachen Dächern ist Nord wierder was anderes.

Ich selbst habe 10 kWp Süd - und zwar Optimum Süd - ohne Verschattung mit 38°. Entsprechend habe ich auch noch ein Nord-Dach. Aber habe mich jetzt am Ende dagegen entschieden, weil ich von März bis Oktober sowieso mehr als genug Strom habe und in den Wintermonaten haste mit der Nordseite gar keinen Mehrwert. Stattdessen habe ich mein Gartenhaus noch vollgepackt. Habe ich mehr von.
 
Er schrieb ja extra "Schrägdach". Wenn man also von einem standarf-Schrägdach mit 40° Neigung ausgeht ist Nord einfach nicht sinnvoll.
Doch, genau das meine ich, in dem Fall. War auch überrascht, aber das kann man machen.
Nord ist im Sommer nicht sinnvoll, aber da haste eh genug Sonne.
Wenn man für den Winter so viel PV wie möglich möchte, was ja seine Idee ist "Eigenverbrauch maximieren", dann mach Nord auch voll. Wenn es nicht viel mehr kostet. Noch besser wären so Wandlösungen (90° Winkel) für den Winter, in Ost/West/Süd-Richtung, je nach Haus. Da muss man sich aber die Verschattungssituation ansehen.

Inzwischen optimiert man halt auch mal für den Winter, statt den Sommer. Gerade wenn man Eigenverbrauch maximieren möchte. ;)

Das mit dem Gartenhaus ist auch ein guter Hinweis. Oder auf die Garage stellen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gerade wenn man Eigenverbrauch maximieren möchte. ;)
Kann es sein, das hier Eigenverbrauch und Autarkie durcheinandergewürfelt wird?

Eigenverbrauch optimiert: Man will möglichst viel vom eigenen PV-Strom selbst verbrauchen, also auch möglichst wenig einspeisen. Stellschraube ist hier eher der eigene Verbrauch, weniger die PV-Dimensionierung.
Autarkie optimiert: Man will so wenig wie möglich aus dem Netz beziehen müssen. Da kommt es auf die Dimensionierung der PV an und den Maßstab setzt dann logischerweise der Winter.
 
Habt ihr euch mehrere Angebote eingeholt oder direkt beim "erst besten" unterschrieben ?
...
erstmal sollte man wissen, welches Budget man zur Verfügung hat. Daraus ergeben sich Anlagengröße sowie "Zubehör" wie Batteriespeicher (ja/nein), Wallbox (ja/nein) etc.
ansonsten würde ich mein näheres Umfeld nach Erfahrungswerten fragen. Vllt hat ja ein Nachbar, ein Arbeitskollege mit Firma X bereits Erfahrungen gemacht; positive wie negative.

wir gehen immer so vor, dass wir nach unserem Bauchgefühl handeln. mag blöd klingen, aber wenn wir das Gefühl hatten, dass uns jemand über den Tisch ziehen wollte, obwohl er gute Preise hatte, dann wurde er kategorisch ausgeschlossen. und genau anders rum: auch wenn jemand nicht die günstigen Preise angeboten hatte, dafür aber einen sympathischen und professionellen Eindruck hinterlassen hat, bekam er meistens den Zuschlag. in der Retrospektive waren das genau die richtigen Entscheidungen: ja, wahrscheinlich oftmals mehr oder "zu viel" bezahlt, dafür aber nie Probleme gehabt bis jetzt. toi toi toi

wir haben uns bislang nie mehr wie 3 Angebote einholen müssen.

unsere Nachbarn wollen aktuell eine Solaranlage installieren lassen. die Angebotsphase dauert schon Wochen, pro Woche sicherlich 2-3 neue Firmen, die sich vorstellen. wäre mir zu umständlich, nur um den "perfekten" Anbieter zu finden...
 
Woher weiß der Wechselrichter wie hoch dein aktueller Hausverbrauch und/oder Netzbezug ist?


Man nennt übrigens auch so Geräte wie ein Shelly 3EM "Smartmeter"... damit muss also nicht zwangsläufig ein smarter Stromzähler vom Netzbetreiber gemeint sein.
er meinte wohl eher vermutlich ein Smartmeter als Stromzähler weil ein Smartmeter das mit der PV Anlage kommt muss man eigentlich nicht extra erwähnen im Anschaffungswunsch oder? (weil ohne tut ja nicht).
 
er meinte wohl eher vermutlich ein Smartmeter als Stromzähler weil ein Smartmeter das mit der PV Anlage kommt muss man eigentlich nicht extra erwähnen im Anschaffungswunsch oder? (weil ohne tut ja nicht).
Keine Ahnung? Ist denn "automatisch" eins beim Speicher oder Wechselrichter oder wo auch immer dabei?
Wenn das nirgends sowieso schon eins dabei ist, muss man eben eins extra kaufen. Weil wie du sagst: Braucht man ja, sonst funktioniert die Steuerung nicht. Und wenn ich mir angucke, das z.B. ein Shelly 3EM Pro >100€ kostet, ist das jetzt auch nicht soo günstig, das man es wie 2m MC4-Verlängerungskabel einfach unter den Tisch fallen lässt.
 
unsere Nachbarn wollen aktuell eine Solaranlage installieren lassen. die Angebotsphase dauert schon Wochen, pro Woche sicherlich 2-3 neue Firmen, die sich vorstellen.
Puh, da wäre ich auch als Firma froh, wenn mich jemand vor so einem warnen würde.
Da würde ich dann gar nicht erst hinfahren. Wegen so nem Unfug wirds für alle teurer. Die Angebotskosten werden dann quer auf alle Projekte verteilt.
 
@Liesel: wenn ne Solarklitsche dir ne halbfertige Anlage montiert biste an die falschen geraten...
das Teil ist aber auch im Angebot gelistet weil gehört ja dazu.
Ich bin an überhaupt keine Solarklitsche geraten.
Guinnes auch (noch) nicht. Er hat eine KI gefragt und die hat ihm gesagt er braucht ein Smartmeter. Und damit hat die KI ja auch recht.
 
Er schrieb aber auch (das mit der KI habe ich tatsächlich überlesen) das er Angebote eingeholt hat/holt.
Also wird ne Firma ja hoffentlich wissen was sie zu welchem System verbauen muss.
Und jetzt ist gut.
 
Was ich zuletzt an Angeboten gesehen habe, pendeln sich die Preise aktuell bei 1000€ pro kWh und kWp ein inkl. alles.

Also 10 kWp + 10 kWh = 10.000 € inkl. Montage und Anmeldung.
 
Mal eine Frage an die Akkuexperten... ich wills einfach nur verstehen:

Ich habe einen BKW-Akku mit 14 Zellen. Also einer Nennspannung von 14x3,4V~=48V.

Fall 1:
Eine Zelle springt bei Ladeschluss binnen 5 Minuten von 3,4V auf 3,6V, während die anderen Zellen noch bei 3,4V, ggf sogar noch ein bisschen weniger rumdümpeln, selbst wenn zum Ladeschluss nur noch mit z.B. 100W geladen wird.
Beim Entladen wiederrum geht die gleiche Zelle schon auf 2,6V runter, während die anderen Zellen noch bei 2,9V oder sogar noch über 3V liegen.
Das heisst doch, diese Zelle ist bereits merklich degradiert, hat also schon spürbar an Kapazität verloren, oder? Da ist dementsprechend auch nichts mehr "balancebar"?
Da mit einem nur passivem Balancer diese eine Zelle jetzt aber den absoluten Lade- und Entladeschluss bestimmt, wird diese Zelle zu 100% belastet, während die anderen Zellen nur zu 90% werkeln. Die ohnehin schon degradierte Zelle degradiert also noch schneller?

Fall 2:
Wie und wann genau kann ein passiver Balancer überhaupt arbeiten?
Ein passiver Balancer ist ein Lastwiderstand an jeder einzelnen Zelle, der bei Bedarf "zugeschaltet" wird, häufig verbrennt der wohl so ~200mA, bei 3,5V also gerademal 0,7W.
Geschaltet werden diese Lastwiderstände nur, solange die Zellspannung über 3,4V liegt, weil darunter die Spannungskurve zu flach ist? Und angenommen die Zelle hat nicht eine reduzierte Kapazität, sondern ist einfach nur abgedriftet...
Wenn jetzt also angenommen die Zelle 5 mit 3,6V den Ladeschluss des ganzen Packs verursacht, während die anderen Zellen noch bei 3,4V liegen, dann wird der Lastwiderstand von Zelle 5 eingeschaltet. Da 3,4V bis 3,6V ungefähr 10% der Kapazität ausmachen und eine Zelle z.B. 140Wh Kapazität hat, müssen also 14Wh aus dieser Zelle "verbrannt" werden. Da der Lastwiderstand nur 0,7W verbrennt, müsste der Balancer also etwa 20 Stunden laufen? Bisschen weniger, weil die Zellspannung bei 3,6V sowieso auf "Ruhezustand" von 3,4V fällt. Aber der Balancer "könnte" dann immerhin 20h laufen?
In der Zeit muss das komplette Pack aber ruhen. Es darf weder was reingeladen werden, noch etwas entnommen werden? Wird dabei denn jetzt noch eine externe Stromzufuhr benötigt um die Akku-eigene Elektronik zu versorgen, weil das Akkupack absolut ruhen muss? D.h. der Akku muss AC-Strom für die interne Elektronik ziehen und falls er das nicht kann, kann Nachts auch nichtmehr "richtig" gebalanced werden? Und solange die Spannung dieser Zelle nicht auf 3,4V gesunken ist, kann der Akku keine "Arbeit" tun... also weder laden noch einspeisen... ? Mit so einem passivem Balancer verliert man also bei jedem Balancing mehrere Stunden?

Wenn das alles mit passiven Balancern nur so eingeschränkt funktioniert, warum verbaut dann niemand aktive Balancer (in kleinen BKW-Speichern)? Sind die als Bauteil so massiv teurer oder wie?

Fazit: Mit nur passiven Balancern kann man nur kleine Zelldriften abfangen und selbst das dauert ewig, sofern man die Zustände in denen der passive Balancer überhaupt arbeiten kann auch erreicht. Sobald die Zelldrift zu groß wird, hat ein passiver Balancer praktisch keine Chance mehr überhaupt noch irgendwas zu tun. Korrekt?

Wie kann man bei so einem "mangelhaftem" System "versprechen", das der Akku nach 6000 Zyklen noch mindestens 80% nutzbare Kapazität haben soll? Das geht ja dann überhaupt nur, wenn der Akku nur unter Laborbedingungen ge- und entladen wird, also völlig praxisfremd.
 
Zuletzt bearbeitet:
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