[Sammelthread] Erfahrungen zu Photovoltaikanlagen

In Reihe geschaltet erhöht sich die Spannung UND die Kapazität.
War aber beides nicht gefragt.
Um da nochmal drauf einzugehen.
Ein zusätzlicher Akku erhöht immer die Kapazität, egal wie der verschaltet ist.
Denn man baut den weiteren Akku ja primär ein, damit man mehr "Strom" speichern kann.
(in extrem seltenen Fällen braucht man den zur Spannungs- oder Stromerhöhung im System)

Beispiel:
1 Akku hat 50V Spannung und 20Ah (Strom)Kapazität, dieser Akku also eine Kapazität von 1000Wh.

Nimmt man zwei Akkus, hat man erstmal 2000Wh Kapazität.
Jetzt ist die Frage, hat der dann 100V Systemspannung und 20Ah (Strom)Kapazität oder hat der 50V Systemspannung und 40Ah (Strom)Kapazität.

Und nun machen wir das mal physikalisch korrekt.
Ah gibt eine Strommenge an
Wh gibt eine Energiemenge an

Die Strommenge ist dem normalen Kunden aber egal. 20Ah sind 20Ah, ob die bei 10V oder 1000V erreicht werden, ist dabei egal, es sind nach wie vor 20Ah Strommenge drin. Nur sagen 20Ah nichts aus, was man damit veranstalten kann. Kann ich damit ne LED für 1sec betreiben, weil 0,1mV Systemspannung anliegen? Für den Anwendungsfall (sprich Kunden) hingegen ist es schon eher relevant, ob er da eine Energiemenge von 200Wh oder 20000Wh rausziehen kann. (also 10V oder 1000V Systemspannung)

Das kann man bei Powerbanks z.B. gut beobachten.
Das steht z.B. 20Ah Stunden drauf, nur bei welcher Nennspannung? Bei 3,3V sind das 66Wh (das ist also ne normale Powerbankgröße für die Hosentasche). Bei 52V sind das dann aber schon 1040Wh (und diese Menge steckt man sich, bei aktuellen Akkutechnologien, nicht mehr einfach so in die Hosentasche).
Letzteres ist in etwa die Energiemenge einer Powerstation mit ~12kg.
(eine Powerbank, die z.B. mit 5V Systemspannung arbeitet, hätte bei 20Ah schon 100Wh, daher sollte man nicht unbedingt die Strommenge vergleichen, sondern die Energiemenge, bzw. zur Strommenge die Spannung ins Verhältnis bringen)
Während also beide Systeme die gleiche Strommenge speichern, so kann mit beiden Sachen unterschiedlich lange Systeme betreiben oder auch erst gewisse Leistungen abrufen. Denn keiner zieht 1kW aus einer Powerbank, weil die Ströme (300A) viel zu groß werden.

@KannsteKnicken
Was hast du denn für nen System? Im einfachsten Fall ist das einfach die Angabe, was der WR aus dem Akku ziehen kann. (je nach WR kann das auch von der Akkugröße (in der Regel Systemspannung) abhängig sein)
 
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Das kann man bei Powerbanks z.B. gut beobachten.
Genau, deswegen gibt man Powerbanks auch gerne mit 20.000mAh an, weil das klingt besser als 74Wh.

Bei diversen anderen Geräten z.B. Liion-AAA-Akkus gibt man aber nicht an, das die 400mAh (3,7V) haben, weil da würde ja sofort auffallen, das die gegenüber NiMh mit üblicherweise 800-1200mAh nur eine sehr geringe Kapazität haben. Deswegen gibt man in solchen Fällen lieber 1480mWh an. Liest sich besser und der DAU kanns nicht mit der Konkurrenztechnologie vergleichen. Praktischerweise ist dabei die reine Zahl ein bisschen höher, aber trotzdem noch in der gleichen Größenordnung.

Ist ähnlich wie bei Speiseeis. Darf man in Volumen (1l) oder Gewicht (1kg) angeben. Weil meistens aber ein relevanter Anteil an Luft in Speiseeis ist, gibt man lieber das Volumen an, weil 1L klingt besser als 0,7kg. :ROFLMAO:

Bei Powerbanks bezieht sich die Angabe übrigens (fast) immer auf die Nennspannung der verbauten Zellen und eben nicht auf die 5V die am USB-Anschluss rauskommen. Also 3,7V bei Liion und 3,4V bei LFP-Zellen. Da oftmals nichtmal angegeben wird, welche Zellen denn überhaupt verbaut sind, und noch weniger deren Nennspannung genannt wird, ist die Angabe von Ah für den Verbraucher quasi sowieso sinnlos.

Deswegen ist auch gefühlt jede zweite Rezension von Powerbanks schlecht, weil "Powerbank hat nicht die angegebene Kapazität, weil ich kriege nur 14367mAh raus, aber angegeben sind 20000mAh". Die "messen" natürlich am USB-Port mit 5V. Und wenn man dann mal auf die Zellspannung zurückrechnet, kommt man meistens sogar bei um die 19000mAh raus. Und das was dann immernoch fehlt sind Spannungswandlungsverluste, die man ja am USB-Port auch mitgemessen hat.
 
Ich überlege mir einen Zendure SolarFlow 800 Pro 2 zu holen.
Soll man wohl irgendwie cloudlos mit HA verbinden und betreiben können.

Dann kann ich den Marstek B2500 endlich zum Teufel schicken, wo er hingehört.

Bonusfeature: Mein 600W Wechselrichter wäre dann obsolet und ich könnte sogar 800W einspeisen.
Bonusfeature2: Der hat ne Heizung für den Winter.
Bonusfeature3: Wenn der Speicher unbedingt meint, kann er zum Balancen auch aus dem Netz laden.

Optional: Evtl könnte ich dann zusätzlich zu meinen vorhandenen 2x380Wp-Panels sogar noch ein bifaziales 600W Modul anstecken. Im Winter wäre das sicherlich nicht schlecht.
Im Sommer aber wohl overkill, aber da hätte ich ja dann sogar noch die Option die Speicherkapazität mit einem AB1000 oder sogar AB200 auf 2,8, bzw sogar 3,8kWh zu erweitern... und im Winter könnte ich die auch einfach rausnehmen und in den Keller stellen, denn da werde ich die wohl eh nicht brauchen.

Hab ich einen Denkfehler?


Ja, Nein. Das Thema würde ich bei dem Vorhaben einfach ignorieren. :ROFLMAO:

(*) Bifaziale Module: Würde dann in einem 45° Winkel, evtl. sogar noch steiler, vor einer hellgelben Hauswand und auf Waschbetonplatten stehen. Allerdings quasi direkt an der Wand. Keine Ahnung ob da die Bifazialtät noch nennenswert was bringt.
Falls die Entscheidung noch nicht gefallen ist, hier mal meine Bookmarks zum nachlesen Thema Zendure, Akku, Cloudfrei, Homeassistant.



Ich selbst habe noch es noch nicht umgesetzt, weil ich faul bin und bisschen angst habe das gerade gut funktionierende System irgendwie zu zerschießen.
TL;DR: Cloudfreie Nutzung mit HA sollte kein Problem sein und da die Userintegration teils von Zendure developern stammt auch recht stabil laufen.
Ich bin mit meinem SolarFlow 800 Pro (alte gen) sehr zufrieden.

Ergänzung Bonusfeature2: Heizung zieht aus dem Hausnetz bis Temperatur x erreicht ist um das Laden zu ermöglichen, wie cool das im Winter ist, keine Ahnung.
Ergänzung Bonusfeature3: sollte man laut Menschen mit Ahnung auch regelmäßig machen bei Winternutzung weil das BMS wie bei allen einfachen BKW Herstellern recht dumm ist.

Bonusfeature4: "der AB2000S Akku verfügt nun über ein Aerosol-Brandunterdrückungssystem" Keine Ahnung wie cool das ist, muss ich hoffentlich nie testen.... lässt mich aber ein bisschen ruhiger schlafen.
Ergänzung Optional: ist glaube nur zum AB2000L/X/S Kompatibel.
 
Falls die Entscheidung noch nicht gefallen ist, hier mal meine Bookmarks zum nachlesen Thema Zendure, Akku, Cloudfrei, Homeassistant.
Ne, ist noch nicht (ganz) gefallen.

Aber ich tendiere mittlerweile fast eher zum Anker Solix 4. Kostet nicht so viel mehr als SolarFlow 800 Pro 2 + AB2000, hat aber 1kWh mehr Kapazität und ich hätte sogar Verwendung für die 2,5kW Offgrid-Steckdose.
Oh und läuft (laut Anker-Support und anderen Quellen) auch offline via ModbusTCP über die offizielle Anker-HA-Integration.

Das man allerdings selbst bei Geräten dieser Preisklasse immer noch keinen aktiven Balancer verbaut, sondern wieder nur einen Passiven geht mir nicht so wirklich in den Kopf.
 
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Die Sommermonate sind vorbei. Tatsächlich war der Mai der beste Monat (Panel morgens kalt und daher leistungsfähiger?). Obwohl der August noch brutal warm war, fällt der Ertrag doch ordentlich hinter den anderen 3 Monaten zurück.

Panele mit Süd-Nord Ausrichtung.
Hier ist der PV-Thread. ;)

Bei mir war April/Mai/August mit jeweils 103kWh exakt gleich. Im Juni etwas weniger (94kWh) und der Juli mit 107kWh der beste Monat. (760Wp Süd 45°)
Vorallem der Mai und der August hätten ein bisschen mehr bringen können, aber da hat mein Speicher rumgezickt, wodurch ich bestimmt ~5-6kWh verloren habe.

Mai ist meist ein guter Kandidat für den Topmonat bei Südausrichtung, weil die Temperaturen da allgemein noch niedriger sind, aber der Sonnenverlauf schon gut ist. Der Sonnenverlauf wäre im Juni (11. Juni ist Sonnenwende) noch einen Tick besser, aber da fressen die höheren Temperaturen das oft schon wieder auf. Juli ist dann meist wegen den Temperaturen eher schon wieder schlechter.
Die Neigung der Panels spielt auch noch eine Rolle. ~35° wären optimal für Juni. Meine stehen mit ~45° etwas steiler.
 
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August 26 100kwh schlechter als 25
 

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Hätte gar nicht gedacht, dass da noch so viel zusammen kommt, da mitte August ein paar wirklich schlechte Tage dabei waren.
Autarkiegrad 89%, Eigenverbrauch 96%

Unser Stromverbrauch ist gegenüber dem letzten Jahr um gute 100kWh pro Monat gestiegen wenn man die letzten 4 Monate anschaut. Ich zocke wieder deutlich mehr^^
Ich hab dieses Jahr schon so viel Energie in meinen Rechner fließen lassen, wie im kompletten letzten Jahr *duck*

Die Marstek-BKW-Batterie verfälscht da irgendwie die Batterie-Statistik, da ich keinen Zähler für die geladene Energie aus der Sonne habe.
 
August ganz gut. 2,8mwh ca aus 22kwp.
0,7mwh ins Auto...exakt soviel wie der miner :fresse:
Autarkie 99%
Selbstverbrauch ich des pv Stroms 78%
 

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Hab ziemlich gleich wie letzten August wieder 2,31 mWh MWh aus 21,12 kwp Ost/West. Bester Monat des Jahres war bei mir der Juli mit 2,47 MWh .
 
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1 Jahr Odyssee mit dem Marstek B2500 BKW-Speicher.

TLDR:
Akku funktioniert mäßig. Fiel bei Starkregen aber wiederholt aus.
Austauschgerät erhalten. Beim Austauschgerät ist jetzt offensichtlich eine Akkuzelle bereits nach ~3 Monaten deutlich degradiert und der Akku hat deswegen jetzt schon bei weitem nichtmehr die genannte Kapazität.

Akku geht zurück, ich kriege mein Geld wieder.

Erster Akt:
Speicher Anfang September 2025 (Firmwareversion 110.9) erhalten, angeschlossen, mit hm2mqtt in Home Assistant integriert. Steuerung der Outputleistung über HA-Automation.
  • Einrichtung etwas frickelig, weil man dem Speicher über eine Webseite via Bluetooth den eigenen MQTT-Host eintrichtern muss, was aber nur auf Windows mit Chromebrowser läuft.
  • Ansteuerung des Outputwerts ist lahm, weil man nur alle 15s MQTT abfragen darf/soll, sonst streikt der Speicher und Anfragen gehen verloren. Aber läuft erstmal
  • Der SoC driftet stark ab, wenn man nicht ständig auf 100% lädt. Gut und gerne um 10% pro Zyklus. Also wenn man im Winter mal eine Woche lang nicht auf 100% kommt, aber 6kWh durchschiebt, zeigt der SoC schonmal 50%, obwohl der Speicher eigentlich 80% geladen ist. Das bedeutet aber auch, das der Speicher mit DoD 50% die Einspeisung einstellt, wenn der SoC 50% meldet. Wenn man den Speicher dann doch mal wieder voll macht, springt der SoC aber von 70% direkt auf 100%.
Alles nicht optimal, aber kann man sich drauf einstellen, bzw. workarounden.

Zweiter Akt:
So lief das dann weiter bis April 2026. Dann kam ein heftiger Regenschauer und binnen 3 Minuten war der Speicher von jetzt auf gleich "tot". Offline, keine LED leuchtet mehr, ließ sich auch nichtmehr einschalten. Knapp 2 Tage später (ohne Regen) ist er dann doch wieder zum Leben erwacht. Hmm, IP65 (*)... sollte eigentlich wasserdicht sein.
Zwei Wochen später, wieder ein heftiger Schauer, Speicher nach wenigen Minuten wieder tot. Selbes Spiel, 2 Tage später wieder auferstanden. Ok, kommt also wohl definitiv irgendwo Wasser rein und das BMS oder die Elektronik schaltet ab (immerhin). Wenns dann wieder abgetrocknet ist, startet der Speicher wieder.

Hab dann mit dem Support geschrieben und ein Austauschgerät erhalten.
Bis dahin sind ~200kWh durch den Akku geflossen.

Dritter Akt:
Austauschgerät Ende Mai angekommen. Angeschlossen, eingerichtet, selbes Spiel wie beim Ersten. (Firmware 116.6)
Mittlerweile habe ich auch einen Kasten zusammengezimmert, in dem der Akku vor direkten Wettereinflüssen geschützt ist, sowohl Starkregen, als auch direkter Sonneneinstrahlung. Auch weil mich die Temperaturentwicklung im Mai schon zweifeln lies, das der Akku im Sommer nicht sogar zu warm werden würde, wenn da direkt die Sonne drauf brennt.
  • Meine HA-Automation zur Steuerung funktioniert so nichtmehr ganz. Wenn der Speicher 100% erreicht und auf Passthrough umschaltet, was gut 5 Minuten dauert und ich währenddessen den Outputwert ändere, bleibt der Speicher in einem Zustand hängen, in dem sowohl Input als auch Output als auch Passthrough "off" ist, er tut also überhaupt nichts mehr. Das Problem: Man erkennt nicht wirklich, wann der Umschaltvorgang beginnt. Der SoC erreicht nachwievor nicht "langsam" 100% sondern der Speicher springt nachwievor von z.B. 96% auf 100%. Wenn er das tut, hat der Umschaltvorgang aber schon begonnen.
  • Die Lösung: Es gab mittlerweile das HA-Addon AstraMeter (vom selben Entwickler wie hm2mqtt) welches ein Shelly 3EM emuliert, das man dann mit dem Speicher direkt pairen kann. Das geht dann wohl einen anderen, direkten Kommunikationsweg, über den dieses Problem immerhin nicht auftritt. Und regelt obendrein viel schneller.
Vierter Akt:
So lief das dann bis Anfang August weiter. Der SoC driftet immernoch ab, aber bei weitem nichtmehr so stark wie mir dem alten Speicher/Firmwareversion.

  • Anfang August dann eines Abends springt der Speicher von 83% SoC auf 0%. Das führt natürlich dazu, das er den Output einstellte, weil DoD erreicht. Abends. Nach Sonnenuntergang. Obwohl zu 83% geladen. Akku und Zellspanungen haben sich nicht verändert. Ok, also Nachts halt wohl kein Strom aus dem Akku
  • Nächster Tag: Der Akku fängt wieder an zu Laden. Oh Überraschung: Er lädt bis 17% und springt dann direkt auf 100%.
  • Bis hierhin waren gerademal ~120kWh durch den Akku gelaufen.
Und da ging die wirkliche Tragödie los:
  • Mir fiel auf, das nach diesem "Reset" die Spannung der Zelle 1 deutlich abdriftet.
  • Vollladen: Zelle 1 erreicht 3,6V (also Ladeschluss) während die anderen Zellen noch bei 3,3V rumdümpeln
  • Entladen auf 0%: Zelle 1 erreicht die Ladeschlussspannung von 2,6V, während die anderen Zellen noch bei >3V sind.
  • Hat sich auch nach mehreren Zyklen nichtmehr beruhigt.
  • Entsprechend ist die effektiv nutzbare Kapazität mal eben um 10-15% gesunken. Das spiegelt sich auch darin, das der Akku beim Entladen von 5% direkt auf 0% fällt und beim Vollladen dann von 95% direkt auf 100% springt. Und laut integriertem Stromzähler, brauchts auch nur noch 1,9kWh um den Akku von 0% auf 100% zu laden. Das waren vorher wirklich 2,2kWh.
  • Seitdem zeigt der Akku weitere Mängel. Keine Ahnung ob durch die Zelldegradierung verursacht oder "sowieso":
    • Der SoC springt jetzt wieder extrem
    • Der Akku gibt manchmal nicht soviel Strom aus wie er soll. Normalerweise gibt er auf beiden Outputs gleichviel aus. Jetzt hängt aber öfter mal ein Output und gibt 30W weniger aus, oder auch gar nichts. Die Differenz fehlt natürlich bei der Einspeisung. Der Akku kriegt aber die korrekten Werte, er regelt also intern irgendwie falsch.
  • Zwei Wochen später: Wieder ein Reset auf 0%.
  • Vorgestern: Wieder ein Reset auf 0%.
Also wieder mit dem Support geschrieben. Der hat diverse Antworten gegeben:
  • Ich soll nach dem Reset 3 volle Zyklen durchlaufen lassen, damit sich das BMS wieder kalibriert. Also Vollladen ohne dabei Strom auszugeben und danach Enladen ohne Nachzuladen (was für eine Verschwendung an Strom). Hab ich gemacht, hat genau die obigen Ergebnisse geliefert.
  • Dann sollte ich den Akku mit einer konstanten Stromzufuhr laden und danach mit einem konstantem Strom entladen. Ich hab aber kein Labornetzteil mit dem ich den Akku "kontrolliert" laden könnte. WTF?
  • Dann sollte ich den Akku auf Zimmertemperatur einmal vollladen und entladen... ich hab aber immernoch kein Labornetzteil um den Akku "kontrolliert" zu laden. Soll ich das komplette BKW in meinem Wohnzimmer aufbauen und die Panels ans Fenster stellen oder wie? Was dann immernoch keine "kontrollierte" Aufladung wäre.
So, Schnauze voll. Wir sind noch in der Gewährleistung. Das bringt alles nichts. Ich will auch nicht nochmal ein Austauschgerät. Da bereits ein Austausch erfolgt war, wurde bereits "Nachgebessert", geht aber wieder nicht, also Rücktritt vom Kaufvertrag, ich will mein Geld zurück.
Ich soll mich dafür an den Händler wenden, bei dem ich den Akku gekauft habe. Heute habe ich die Bestätigung vom Händler erhalten, das das Gerät demnächst abgeholt wird und ich mein Geld zurückkriege.

Nebenschauplatz:
Das erste Gerät steht seit Ende Mai IMMERNOCH bei mir. Trotz mehrmaliger Rückfrage beim Support wie denn jetzt der Rückversand ablaufen soll oder überhaupt mal passiert.
Ich habe ihnen mittlerweile eine 14-tägige Frist zur Abholung gesetzt und angekündigt, das ich mit Ablauf der Frist das Gerät fachgerecht entsorgen werde. Die Frist läuft die nächsten Tage ab. Ausser das sich (mal wieder) jemand bei mir wegen der Abholung melden sollte, habe ich weiter nichts mehr gehört. Bin ja mal gespannt ob da noch was passiert.

(*) Gemini hat mich mittlerweile belehrt, das IP65 für "Sturm" mit waagrechtem Regen nicht unbedingt ausreichend ist. Na dann sollte man seine Geräte aber vielleicht auch nicht mit Schaubildern bewerben, in denen der Akku sogar ohne irgendwelches Vordach oder sonstwas in direktem Regen gezeigt wird.

Und deswegen suche ich nach Ersatz und habe nach dem Zendure Solarflow 800 gefragt, bzw. mich über die Anker-Geräte schlau gemacht.
Die Idee bei dem Gerät war eigentlich, das es eine kostengünstige Nachrüstung eines Speichers wäre und ich damit Panels und Wechselrichter weiterverwenden kann. Und eben eine der seltenen Lösungen, die lokale Steuerung ermöglichen, also alles ohne Cloudgedöns.
 
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Och, als ob Faktor "eine Milliarde" so ne große Rolle spielt.
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Der Winter Naht 😔
 

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Spielst nach den Regeln und wirst zu Tode genervt… mein Netzbetreiber sagt mir heute ich solle dieses Formular ausfüllen.
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Für den Speicher am BKW (2 kWp und 0,8 kW Max.)

Ich vermute die sind total überfordert, weil jemand so blöd war sich tatsächlich im MaStR anzumelden… 😩

Aber immerhin wurde eine zweite Mail versendet:
Die Anschlussleistung von 2 kWp wurde genehmigt. Na danke! Dachte schon die lehnen ab.

Ob jetzt wohl bald der Prüftrupp vorbei kommt? Muss ja geschaut werden ob alles rechtens ist, bei solchen Riesenanlagen! Der Bürger muss getriezt werden. Und parallel bekommen die großen ihre Gaskraftwerke mit Abnahmegarantie von unserem Geld bezahlt.
 
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Ach Mensch. Speicher sind seit gefühlten Ewigkeiten Abnahmepflichtig. Die neue Regelung nach (schlagmichtot) 4105(?) vom Mai diesen Jahres haben noch Übergangszeiten und werden
noch nicht von allen Netzbetreibern umgesetzt. Deshalb habe ich mein „mittelgroßes“ Projekt auch auf nächstes Jahr verschoben.
 
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