Hallo zusammen,
ich lese hier schon eine Weile mit und habe mich jetzt angemeldet, weil ich bei einem Thema ein bisschen Input von Leuten gebrauchen könnte, die mehr Erfahrung mit Homelabs und Enterprise-Hardware haben.
Kurz zu mir: Ich komme beruflich aus der IT, allerdings nicht speziell aus der Server-/Datacenter-Ecke. Linux, Virtualisierung, Netzwerke usw. sind mir nicht fremd, aber größere Enterprise-Setups habe ich bisher eher benutzt als selbst aufgebaut und optimiert.
Ich hatte vor kurzem unverhofft die Gelegenheit, einen Bestand an gebrauchter Server- und Netzwerkhardware samt Rack-Systemen zu übernehmen.
Dabei geht es nicht nur um einzelne CPUs oder RAM-Riegel, sondern tatsächlich um komplette Rack-Server bzw. Rackmount-Systeme, Server-Chassis, Mainboards, Netzteile, Backplanes, Netzwerkhardware und Storage-Komponenten, aber viel davon auch nicht mehr zusammen gebaut.
Mein erster Gedanke war natürlich, daraus baue ich ein Homelab. Bisher habe ich das nur im kleinen Stil mit normalen Rechnern gemacht.
Je mehr ich mich allerdings damit beschäftige, desto mehr bekomme ich das Gefühl, dass das vorhandene Material für meinen eigentlichen Einsatzzweck etwas eskaliert ist.
Mein Ziel ist eigentlich recht überschaubar:
Unter den Systemen bzw. Komponenten sind beispielsweise:
Und da beginnt mein Problem.
Natürlich wäre es irgendwie reizvoll, einfach einen völlig übertriebenen EPYC-Server mit viel RAM und NVMe hinzustellen. Praktisch möchte ich aber
ungern alles 24/7 betreiben, wenn nachts eigentlich nur ein Fileserver und ein paar Container laufen.
Ähnlich beim Netzwerk: 100GbE ist technisch ziemlich cool, aber für Jellyfin, VMs und Backups vermutlich eher Kategorie „weils halt geht".
Momentan versuche ich deshalb herauszufinden, welche der vorhandenen Systeme ich sinnvoll weiterverwenden sollte und welche Hardware für ein normales Homelab schlicht überdimensioniert ist.
Besonders interessieren würden mich:
zu bauen.
Ich vermute stark, dass ich am Ende nur einen Teil der vorhandenen Systeme / Hardware wirklich sinnvoll einsetzen kann.
Bin gespannt, wie ihr so etwas angehen würdet.
ich lese hier schon eine Weile mit und habe mich jetzt angemeldet, weil ich bei einem Thema ein bisschen Input von Leuten gebrauchen könnte, die mehr Erfahrung mit Homelabs und Enterprise-Hardware haben.
Kurz zu mir: Ich komme beruflich aus der IT, allerdings nicht speziell aus der Server-/Datacenter-Ecke. Linux, Virtualisierung, Netzwerke usw. sind mir nicht fremd, aber größere Enterprise-Setups habe ich bisher eher benutzt als selbst aufgebaut und optimiert.
Ich hatte vor kurzem unverhofft die Gelegenheit, einen Bestand an gebrauchter Server- und Netzwerkhardware samt Rack-Systemen zu übernehmen.
Dabei geht es nicht nur um einzelne CPUs oder RAM-Riegel, sondern tatsächlich um komplette Rack-Server bzw. Rackmount-Systeme, Server-Chassis, Mainboards, Netzteile, Backplanes, Netzwerkhardware und Storage-Komponenten, aber viel davon auch nicht mehr zusammen gebaut.
Mein erster Gedanke war natürlich, daraus baue ich ein Homelab. Bisher habe ich das nur im kleinen Stil mit normalen Rechnern gemacht.
Je mehr ich mich allerdings damit beschäftige, desto mehr bekomme ich das Gefühl, dass das vorhandene Material für meinen eigentlichen Einsatzzweck etwas eskaliert ist.
Mein Ziel ist eigentlich recht überschaubar:
- zentraler Datenserver / NAS
- Medienserver
- Game-Server für mich und ein paar Freunde
- einige VMs
- Docker / Container
- Backups
- etwas Proxmox / Kubernetes zum Lernen
- Netzwerkspielereien
Unter den Systemen bzw. Komponenten sind beispielsweise:
- Rackmount-Server bzw. Server-Chassis
- AMD-EPYC-Systeme
- DDR4 ECC RDIMM
- Enterprise-U.2-NVMe
- große SAS/SATA-Festplatten
- Mellanox-Netzwerkkarten
- 40/100GbE-Netzwerkhardware
- entsprechende Switches
- diverse Rack-Komponenten, Kabel, Rails usw.
Und da beginnt mein Problem.
Natürlich wäre es irgendwie reizvoll, einfach einen völlig übertriebenen EPYC-Server mit viel RAM und NVMe hinzustellen. Praktisch möchte ich aber
ungern alles 24/7 betreiben, wenn nachts eigentlich nur ein Fileserver und ein paar Container laufen.
Ähnlich beim Netzwerk: 100GbE ist technisch ziemlich cool, aber für Jellyfin, VMs und Backups vermutlich eher Kategorie „weils halt geht".
Momentan versuche ich deshalb herauszufinden, welche der vorhandenen Systeme ich sinnvoll weiterverwenden sollte und welche Hardware für ein normales Homelab schlicht überdimensioniert ist.
Besonders interessieren würden mich:
- Einen großen EPYC-Host oder lieber mehrere kleinere Systeme?
- Wie viel RAM würdet ihr für so einen Einsatzzweck tatsächlich verbauen?
- U.2-NVMe sinnvoll nutzen oder lieber nur einen kleinen Teil davon?
- 10GbE, 25GbE oder vorhandenes 100GbE einsetzen?
- Rack-Server bzw. Enterprise-Chassis sind wegen Lautstärke und Idle-Verbrauch zuhause eher Unsinn?
- Gibt es sinnvolle Möglichkeiten, einen großen Server nur bei Bedarf laufen zu lassen und einen sparsamen Host 24/7 zu betreiben?
- Was sollte ich bei gebrauchten EPYC-Systemen, Backplanes oder redundant ausgelegten Netzteilen beachten?
zu bauen.
Ich vermute stark, dass ich am Ende nur einen Teil der vorhandenen Systeme / Hardware wirklich sinnvoll einsetzen kann.
Bin gespannt, wie ihr so etwas angehen würdet.

