[Sammelthread] Proxmox Stammtisch

RAM Disk heißt dass du Arbeitsspeicher für ein Temporäres Verzeichnis nutzt, was dann logischerweise bei Neustart verschwindet aber da ist für Transcoding ja egal. Ich würde auf jeden Fall empfehlen zu prüfen warum der überhaupt Transcodieren muss, aufm TV sollte das eigentlich mit dem gelieferten Format laufen.
 
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Moin Moin,

ich habe mit meinem 5700G Transcoding probleme mit manchen 4K UHD Aufnahmen. Die wollen partou einfach nicht flüssig am TV laufen.
---snip---
Wasn das fürn Codec?
H265?
Hat die Glotze ne Lizenz für H265?
Wirklich ganz sicher, dass das Transcoding aktiv ist?

Ansonsten ist klar, dass es ruckelt, wenn die Glotze keine Lizenz hat, geht das über Software und dafür sind die meisten ARMs in den Glotzen zu arm...
 
Dafür macht er doch scheinbar Transcoding über die iGPU ;)
 
Deswegen die Frage, ob er es sicher macht.
Wenn die JF App auf der Glotze sagt, sie kann H265, dann schiebt JF doch ganz normal direkt durch?
Ob die Glotze dann HW oder SW dekodiert ist ne andere Geschichte.
Mein Sony ruckelt auch mit 4k H265...
 
Ich hab nen LG OLED65C17LB und da auf dem OS direkt die JF App. Sowohl TV als auch Server hängen an 1Gigabit.
 
Was sagt denn das Transcoding-Log? Du musst als erstes mal die Frage "Macht er das wirklich" beantworten...
 
Wird irgendwie gezielt ignoriert ... Der C17 dürfte aber vermutlich für manche Codecs wirklich zu alt sein.
hier hatte ich schonmal gepostet was der Server macht:


und da wurde mir zu ner neuen CPU von Intel geraten, weil meine zu schwach sei
 
Gut ich schreib dann nochmal das offensichtliche: Eine externe Hardware die den Job übernimmt (z.B. ShieldTV Pro oder ähnliches) ist die günstigere und bessere Alternative wenn du nicht gerade eh nen neuen OLED TV kaufen wolltest. Transcodieren sollte nur die Notfalloption sein wenn du z.B. bei schlechter Leitung streamst oder das Target Device das Format nicht kann. Transcodieren verhaut auch häufig das Tone Mapping vom HDR / Dolby Vision deswegen willst du das auf deinem OLED TV eigentlich eher nicht haben. Es liegt auf jeden Fall ziemlich sicher nicht an deinem Netzwerk, ein Upgrade hier wird also eher rausgeschmissenes Geld sein.
 
Gut ich schreib dann nochmal das offensichtliche: Eine externe Hardware die den Job übernimmt (z.B. ShieldTV Pro oder ähnliches) ist die günstigere und bessere Alternative wenn du nicht gerade eh nen neuen OLED TV kaufen wolltest. Transcodieren sollte nur die Notfalloption sein wenn du z.B. bei schlechter Leitung streamst oder das Target Device das Format nicht kann. Transcodieren verhaut auch häufig das Tone Mapping vom HDR / Dolby Vision deswegen willst du das auf deinem OLED TV eigentlich eher nicht haben. Es liegt auf jeden Fall ziemlich sicher nicht an deinem Netzwerk, ein Upgrade hier wird also eher rausgeschmissenes Geld sein.
natürlich liegt es nicht an meinem Netzwerk, dass die 1Gigabit reicht, ist mir auch klar. (Oder meinst du damit den Server und seine CPU inbegriffen?)

Laut eins anderen Forenusers ist meine IGPU zu schwach und er hat mir zu einer potenteren Intel Lösung geraten. Daher kam meine Idee mit der Intel Arc A380 als günstigste Lösung.
Tatsächlich planen wir zum Jahresende hin ein Upgrade auf C57 (2025) oder C67 (2026) von LG. Ein zusätzliches Abspielgerät (nVdia Shield Pro) kommt nicht in frage. Kommt zwar eher weniger
vor, aber ich will mir auch offen halten mit dem iPad streams zu schauen ohne geruckel.
 
Aufm iPad + iPhone läuft bei mir auch alles im Direct Play, man braucht halt entsprechend die Apps die das können :unsure:
Aber gut, wenn du Transcoding möchtest und brauchst, dann musst du wohl die Hardware upgraden. Wenn du aber eh ein OLED Upgrade planst, wird das Problem dort ja eh bald gelöst.
 
Also kann man das so zusammenfassen:

Der TV (LG OLED65C17LB) hat nicht die nötigen Lizenzen (whatever) um per directplay das selbst zu decodieren. Also übernimmt die iGPU der Server CPU (Ryten 5700G) das. Die ist aber nicht stark genug.

Option 1:
neuer Fernseher, der selbst Codieren kann (irgendwann November geplant)
Option 2:
neue CPU von Intel, die sowieso für sowas besser geeignet ist (ausgeschlossen, Ram Preise und so)
Option 3:
nVidia Shield (ausgeschlossen, will kein zusätzliches Gerät)
Option 4:
Intel Arc A380????????????????? (was ja die ausgangsfrage war)
 
Vom Prinzip sollte doch die iGPU so was in Echtzeit transkodieren können, zumal man doch auch an der Quali schrauben können sollte? Dann braucht er auch keine neue Hardware. HDR und 10 bit könnte schwierig werden, aber bisher war vor allem von Aufnahmen die Rede.

Hab meinen PC direkt mit meinem OLED-TV per HDMI verbunden und kann daher nichts substantielles zum Thema beitragen, nutze auch kein Jellyfin und finde dessen Oberfläche auch nicht berauschend.
 
Also übernimmt die iGPU der Server CPU (Ryten 5700G) das. Die ist aber nicht stark genug.
Bist du dir da auch sicher, dass sie das tut? Läuft Jellyfin unter Docker? Da musst du das explizit durchreichen in der Config/YAML und konfigurieren. Ich hab wie gesagt den 5650 und der macht das Transkodieren eigentlich locker mit wenn ich das mal (mit Absicht) aktiviere. Gerade mal geprüft, 80GB Videofile auf 20Mbit limitiert, ging paar Sekunden dann hat er Ruckelfrei den Stream ausgeliefert aufm iPhone. Bin aber jetzt was das Transcodieren angeht auch kein Experte.

*edit*
Habe gerade in den anderen Thread geschaut, da schreibst du, dass du 2 Cores zugewiesen hast. Ich hab Jellyfin einfach alles gegeben, will ja dass er das auch schafft :fresse: Wenn ich nen Film gucke läuft da normalerweise nix anderes was die Performance jetzt dringender bräuchte.
 
Bist du dir da auch sicher, dass sie das tut? Läuft Jellyfin unter Docker? Da musst du das explizit durchreichen in der Config/YAML und konfigurieren. Ich hab wie gesagt den 5650 und der macht das Transkodieren eigentlich locker mit wenn ich das mal (mit Absicht) aktiviere. Gerade mal geprüft, 80GB Videofile auf 20Mbit limitiert, ging paar Sekunden dann hat er Ruckelfrei den Stream ausgeliefert aufm iPhone. Bin aber jetzt was das Transcodieren angeht auch kein Experte.

*edit*
Habe gerade in den anderen Thread geschaut, da schreibst du, dass du 2 Cores zugewiesen hast. Ich hab Jellyfin einfach alles gegeben, will ja dass er das auch schafft :fresse: Wenn ich nen Film gucke läuft da normalerweise nix anderes was die Performance jetzt dringender bräuchte.
stimmt, das könnte ich mal prüfen, wenn ich dem mehr Cores zuweise....bin halt nicht sicher was dann mit den anderen Diensten ist. TrueNAS, über das Jellyfin die Filmdaten abgreifft läuft ja auf dem gleichen Gerät^^
 
Hab meinen Docker Host auch auf Truenas, und hab um die 50 Container am Laufen. Der kommt schon klar.
 
Und das eine RAM-Disk hier irgendwo von Nöten sein soll, ist sehr schwer vorstellbar. Absolut jede NVMe Disk ist schnell genug, selbst bei SATA wird man nix finden, was zu langsam wäre. Aber irgendwie hätte das Thema seinen eigenen Thread verdient, weil Proxmox-Bezug ist noch nicht gegeben.
 
Poste außerdem mal nen Screenshot von deinen Transcoding Einstellungen (Admin von Jellyfin und da Wiedergabe -> Transcodierung). Was steht oben bei Hardwarebeschleunigung, ist das gefüllt? Poste auch mal deine Docker Config bitte. Ist ziemlich schwierig zu helfen wenn man eigentlich dein Setup und Config gar nicht kennt.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Und das eine RAM-Disk hier irgendwo von Nöten sein soll, ist sehr schwer vorstellbar.
Das halte ich auch für ausgeschlossen, dass man das braucht.
 
Ich habe mir einen HP Elitedesk 805 mini g6 besorgt um meinen Proxmox Homeserver neu aufzubauen und auf 9.2 zu gehen.

Jetzt ist die frage ob ich wieder als ext4 auf einer SSD installiere oder ob es mehr Sinn macht auch ZFS zu gehen.

Hardware:

AMD Ryzen 5 4650G
32GB Ram
 
@B$TIStalin Nutze ZFS only und bin soweit zufrieden. Vor allem kannst Du dir damit auch ein zusätzliches ZFS-NAS sparen, wenn Du das möchtest.
 
ZFS klingt gut...
Nachfrage für einen Unsicheren. :giggle:
Du meinst es ist die beste Lösung einen weiteren Storage vom Typ ZFS anzulegen anstatt vom Typ Verzeichnis?
Obwohl ich beim Typ ZFS nur Disk-Image und Container auswählen und darauf speichern kann.

Hab mal eine Test-VM mir auf dem Typ ZFS angelegt und mit WinSCP sehe ich diese VM aber überhaupt nicht. Also auch keinen Zugriff darauf.
Auf der Console und mit napp-it ist dann aber als zvol zu sehen.
Muss gestehen, dass ich mit zvol noch nichts zu tun hatte und daher keine Ahnung habe, was da eher der Vorteil und auch der Nachteil ist.
Die eigentlich immer guten Hilfen hier https://docs.oracle.com/cd/E19253-01/820-2313/gaypf/index.html erleuchten mich nicht wirklich.

Kannst mir da bitte auf die Sprünge helfen?
 
Du meinst es ist die beste Lösung einen weiteren Storage vom Typ ZFS anzulegen anstatt vom Typ Verzeichnis?
Um ehrlich zu sein, was ich nicht, wo Du danach gefragt wirst, ob Du den Storage als ein Verzeichnis oder als Typ ZFS anlegen willst. Da deine Absicht aber war, ZFS zu nutzen, klingt ZFS nur folgerichtig. Prüfe aber lieber noch mal, was Du da genau gemacht hast und vor allem, warum Du danach gefragt wurdest. Das ergibt sich so nicht aus deinem Beitrag.

Edit: Ich habe es auch nicht anders gemacht (crucial) und der "Content" wird wohl seitens PVE begrenzt, warum auch immer:
Screenshot 2026-08-18 095128.png

Hab mal eine Test-VM mir auf dem Typ ZFS angelegt und mit WinSCP sehe ich diese VM aber überhaupt nicht. Also auch keinen Zugriff darauf.
Das ist normal und meines Erachtens immer so, egal ob Du nun ZFS nutzt oder nicht. Nur mit einem LXC wär das was anderes, aber ein LXC ist nun mal keine VM. Ich nutze Container statt VMs, wann immer es geht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du meinst es ist die beste Lösung einen weiteren Storage vom Typ ZFS anzulegen anstatt vom Typ Verzeichnis?
Es schadet nix, beides zu haben. Kommt halt auf den Einsatz an.
Mit Typ Directory werden Dateien abgelegt. Die sieht man dann auch mit WinSCP, oder wenn man NFS/SMB-Freigaben macht vom Netz aus.
Mit Typ ZFS werden ZVOLS oder Datasets angelegt. Erstere sind die Disks von VMs, letztere von LXC. In Datasets kann man vom Host aus (oder WinSCP) reinsehen, in die ZVOLS nicht.
VMs können aber auch Disks im Typ Directory haben, dann als QCOW2 oder RAW (oder sogar VMDK, was in PVE nicht so sinnvoll ist). Und QCOW2 gilt auch nicht als soo sinnvoll auf ZFS, weil man dann COW on COW hat (Write Amplification). Es ist allerdings nach meiner Erfahrung nicht so schlimm und man kann auf VM-Ebene Snapshots machen. Bei RAW geht das dummerweise nicht.
Also ... PVE empfiehlt bei ZFS ZVOLS als VM Disks.
It's complicated. :hmm:
 
Zuletzt bearbeitet:
Virtuelle Platten in Proxmox können Dateien sein. Die sieht man dann auch in WinSCP. Das geht mit jedem Dateisystem. Zum Widerherstellen brauchts Copy oder Rollback.

Virtuelle Platten können auf ZFS auch zvols sein. Das sind ZFS datasets als Blockdevices (quasi Festplattenimages). Darauf kann man im Dateisystem nicht zugreifen. Man sieht sie z.B. mit zfs list -t volume

Vorteil: zvols lassen sich einzeln snapshotten (Versionierung), clonen (instant restore) oder per zfs send sichern/widerherstellen.

In napp-it cs geht VM sichern/clonen/widerherstellen nur über ZFS und zvols.
 
Was würdet ihr jetzt machen für die Neuinstalllation ext4 auf einer SSD oder zfs raid.

Proxmox wird sowohl für Windows VMs als auch LXC genutzt.

Ein NAS auf dem proxmox ist nicht geplannt
 
Wenn man alle möglichen Faktoren betrachtet, gewinnt ext4 auf SSD in zwei:
- etwas längere Lebensdauer der ssd und eventuell etwas bessere Performance

Crashsicherheit, Bitrot protection, sync write, backup/recovery/clone und sonstige Features: 10:2 für ZFS,
losgelöst von der Frage ZFS mit oder ohne Raid.
 
Um ehrlich zu sein, was ich nicht, wo Du danach gefragt wirst, ob Du den Storage als ein Verzeichnis oder als Typ ZFS anlegen willst. Da deine Absicht aber war, ZFS zu nutzen, klingt ZFS nur folgerichtig. Prüfe aber lieber noch mal, was Du da genau gemacht hast und vor allem, warum Du danach gefragt wurdest. Das ergibt sich so nicht aus deinem Beitrag.
Entschuldige ich hab mich mal wieder nicht deutlich ausgedrückt. Nein, ich werde nicht gefragt, ob ich Typ ZFS oder Verzeichnis anlegen möchte.
Ich komme ja von einem Solarish, OmniOS und ESXi - von daher ist ZFS für mich auf allen Pools fest gesetzt und alternativlos.

Also habe ich jetzt einen root-mirror worauf ausschließlich PVE gespeichert werden soll und leider unumgänglich, da PVE-Vorgabe, die Settings der VMs und LXC in /etc/pve.
Alle anderen pools sind auch immer ZFS, entweder als Mirror oder RaidZ2.
Auf dem Mirror-pool p_nvme sollen jetzt nur die VMs und LXC kommen, dazu muss ich unter PVE einen neuen Storage anlegen und genau da kann ich wählen ob vom Typ ZFS oder Verzeichnis.
Auf dem Mirror-pool p_daten werden die Bewegungsdaten der VMs und LXC gespeichert.
Auf dem RaidZ2-pool p_grab liegen nur "Archivdateien" für Wiedergabegeräte und Zwischenbackups.

Es schadet nix, beides zu haben.
Mit Typ ZFS werden ZVOLS oder Datasets angelegt. Erstere sind die Disks von VMs, letztere von LXC.
Danke für den Hinweis, werde Beides auf diesem pool machen. So kann ich z.B. dort auch die BS-Images abspeichern.
Glaube herausgefunden zu haben, dass beim Typ ZFS quasi virtuelle Festplatte angelegt werden und keine einzelne Datei. Daher auch nicht mit WinSCP zu sehen sind.
Sehr schnell aber immer nur als Ganzes zu sichern/snapshoten.
VMs können aber auch Disks im Typ Directory haben, dann als QCOW2 oder RAW (oder sogar VMDK, was in PVE nicht so sinnvoll ist).
Beim Typ Directory habe ich es jetzt so verstanden, dass hier Dateien abgelegt werden - so wie auch bei ESXi.
Hat aber einen entscheidenden Nachteil, dass wenn der Server neu gestartet wird, wird die QCOW2 zuerst gemounted und wenn dieser Vorgang noch nicht erfolgt bzw. abgeschlossen ist, wird es vom PVE als offline markiert und die weiteren Abhängigkeiten können nicht ausgeführt werden.
 
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