Ende für klassische Telefonanschlüsse: Telekom setzt künftig auf LTE

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Gibt Tischtelefone mit Simkartenslot und Akku, dazu 4G fähig also noch Jahre funktionell, hätte ich sogar eins auf Lager da… 🤣

Der Schritt ist völlig logisch, Kupfer hat keine Zukunft…
 
Kupfer würde ich auf jeden als Redundanz liegen lassen. (Hoffe man versteht was ich meine)
Gepuffert über Akkus und Generatoren.

Im Notfall braucht man nur sehr kleine Datenmengen...
 
Der Schritt ist völlig logisch, Kupfer hat keine Zukunft…
Kupfer liegt aber praktisch überall an. Warum nicht noch nutzen? Zumal für "Legacy"-Technologien wie Telefone?

Kleiner Gag am Rande: Als "die Zukunft" mit DSL Einzug hielt, waren ausgerechnet die modernsten Anschlüsse dafür unbrauchbar. Im Osten, wo die Telefon-Infrastruktur teilweise noch aus Vorkriegszeiten stammte, wurde in den 90er Jahren von der Telekom massenhaft "Opal", also Glasfaser verlegt. Und dann gab es keine Internet-Technologie dafür, außer Analog-Modem/ISDN. Da mußte dann Kupfer nach-verlegt werden, damit DSL möglich wurde.

 
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Ich habe mir das mal alles in Deutschland etwas angeschaut, da wirst du irre.

Es gab schon Glasfaser, aber hat kaum jemand benutzt, jetzt sind die alten zu langsam und müssen wieder raus.

Ich war mal über Koax angeschlossen, das waren noch schöne Zeiten, aber gerade wo ich bin ist LTE halt das schnellste. (Koax hat eigene Probleme, aber wenn nicht ich alle gleichzeitig herunterladen geht das auch gut. Letztendlich auch über Glasfaser angebunden.) Über LTE ist mein Ping zu hoch und noch viele andere Probleme, da ist DSL besser.
 
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Kupfer hat einen sehr großen Vorteil in Krisenzeiten.
Funk kann man technisch auch aus der Ferne stören , Signale auf einem Kupferkabel dagegen nur schwer. Man muß da direkt ans Kabel ran.

Das sieht man auch bei WLAN vs. LAN: LAN ist so gut wie nie von externen Störungen betroffen, WLAN dagegen häufiger.
Glasfaser ist sogar noch robuster gegen Störungen.

Kupfer und Glasfaser sind krisenfest, Funk dagegen nicht.
 
Kupfer und Glasfaser sind krisenfest, Funk dagegen nicht.
Glasfaser ja, Kupfer kann auch mal in die Hose gehen wenn zB Stromkabel zu dicht verlaufen und dein Nachbar seinen Staubsauger anwirft. Muss man halt Glück haben.
 
Ja das kann passieren wenn die Leitungen zu nahe zusammen sind.
 
Glasfaser ja, Kupfer kann auch mal in die Hose gehen wenn zB Stromkabel zu dicht verlaufen und dein Nachbar seinen Staubsauger anwirft. Muss man halt Glück haben.
Aus dem Grund benutzt man bei Kupfer ja auch zwei verdrillte Drähte, über die jeweils dasselbe Signal mit entgegengesetzter Polarität geschickt wird. Damit werden Störungen ausgefiltert, da im Endgerät nur das Nutzsignal ausgelesen wird, während das Störsignal auf beiden Leitungen gleichermaßen, also auch in derselben Polarität anliegt, also nicht mit decodiert werden kann.
Ist ein bewährtes Verfahren, das bei Seriellen Datenverbindungen wie SATA oder USB genau deshalb Verwendung findet.


Was du beschreibst, kenne ich eher als witzigen Störeffekt mit LED-Lampen. Ich hab es selbst erlebt, daß meine Nachttischlampe plötzlich für Sekundenbruchteile hell aufleuchtete. obwohl sie abgeschaltet war. Die Lösung war, den Stecker umzudrehen, also Phase und Masse zu tauschen. Die Induktion parallel installierter Stromleitungen im Haus sorgte offenbar dafür, daß die Kondensatoren in der LED-Lampe Energie speicherten, und irgendwann die LED zündeten, bis die Ladung wieder abgebaut war.
 
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Altes Telefon ist kein BUS System.
Du hast nur zwei Kabel mit so 60V Rufspannung oder so ähnlich.

Da ist nichts verdrillt und keine Fehlerkorrektur.
 
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Meines Wissens sind die Adern in Telefonkabeln von Haus aus verdrillt. Aber selbst wenn nicht, ist immer noch die gegensätzliche Polarität des Datensignales vorhanden. Deshalb kann man die Telefonkabel ja auch für DSL nutzen, trotz daß da parallel analoge Signale und die Stromversorgung für das Telefon drübergehen, und das Internet bricht nicht zusammen, wenn ein Anruf eingeht.

Man hat ja schon vor Jahrzehnten Telefonleitungen (also die Sammelleitungen) mit mehreren (analogen!!) Gesprächen gleichzeitig belegen können, weil man die mit Phasenversatz eingespeist hat. Also es gibt da schon Tricks und Kniffe. DSL geht ja zur Not im Haus (also auf kurze Distanzen) sogar über ungeschirmte Klingeldrähte.
 
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Das ist ja Gleichspannung und kein Wechselstrom, verdrillt eher nicht, das würde aber eine kompensierende Drossel bilden.
Das ist hart, das sind wir immer noch bei Edison und Tesla^^
 
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Ja das ist Premium, muss mal gucken was die hier so verlegt haben, das wäre ja hübsch.
 
Lustig, bis vor 1 Monat hatte ich noch Festnetz.
Aber eigentlich nie genutzt.
Von Telekom zu Congstar gewechselt, damit ist das Festnetz endlich? weg.
Wird sowieso alles über das Smartphone gemacht.
 
Es war so klar, dass die gelobte Privatisierung die Infrastruktur vershitholen wird. Vom ersten Tag an.


Okay, ich hab/brauch auch kein Festnetz, aber das nächste ist der Internetanschluss. Hier in AT läuft das schon so, in manchen Regionen bekommst per DSL nur noch Verträge mit Konditionen wie vor 15 Jahren. Über mehr als 50mbit kannst froh sein, wenn du die denn bekommst.
Das Fördergeld für den Breitbandausbau wurde eingesackt, nie was getan und dann mit "naja, LTE ist ja wie Breitband" gerechtfertigt. Ja, um 3 in der Früh.
 
Es war so klar, dass die gelobte Privatisierung die Infrastruktur vershitholen wird. Vom ersten Tag an.
Jupp!

Hier im Ort wird gerade im großen Stil Glasfaser verlegt für FTTH. Aber eben weder von der Telekom, noch von Vodafone oder einem anderen großen ISP. Stattdessen hat die Stadt mit der Firma OXG einen Vertrag geschlossen, und die bauen das jetzt auf Steuerzahlerkosten aus. Hat aber den Vorteil, daß das Ganze Anbieter-offen sein wird. Und kaum lagen die Kabel in der Straße kam ein Werbebrief von 1&1.....

Demzufolge soll im nächsten Jahr der Anschluß verfügbar sein.
 
Was du beschreibst, kenne ich eher als witzigen Störeffekt mit LED-Lampen. Ich hab es selbst erlebt, daß meine Nachttischlampe plötzlich für Sekundenbruchteile hell aufleuchtete. obwohl sie abgeschaltet war. Die Lösung war, den Stecker umzudrehen, also Phase und Masse zu tauschen. Die Induktion parallel installierter Stromleitungen im Haus sorgte offenbar dafür, daß die Kondensatoren in der LED-Lampe Energie speicherten, und irgendwann die LED zündeten, bis die Ladung wieder abgebaut war.

Der Schalter schaltet dann meist nur einen Pol und nicht beide.
Das Ergebnis ist Phase liegt dauerhaft an und Bauteile in Netzteilen, respektive deren Schaltungen fangen an "halb" zu funktionieren.
Rühr da noch ein paar Bursts oder einen Ripple auf die Stromversorgung bei dir im Haus und das Dingen geht alle paar Augenblicke für Sekundenbruchteile an.
Besonders gerne wenn ein Groundbezug woanders herkommt.
 
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