Consumerkrempel braucht mehr Strom/Kühlung und viel mehr Platz. Bei den Epycs bekommt man mal eben 256 "große" Kerne auf 1HE, mit AM5 Kisten liegst da Faktor 16 drüber.
Von so Sachen wie Support bei den OEMs mal ganz abgesehen.
Das sind in der Tat Argumente über die man reden kann.
Allerding muss man auch Consumer-Ryzen nicht zwangsläufig mit der vorgesehenen TDP betreiben sodern kann sie problemlos unter geringen Leistungsverlust auf die gewünschte TDP eindrosseln.
Bei den Gehäuse kenne ich es so das für die einzelnen Consumer-Hardware Server sogar meistens 2 HE Gehäuse verwendet werden, so das man für einen für einen 2+10 Cluster dann 24 HE für die Server braucht, 1 HE für Health Monitor, 2x 1HE für jeweils einen Switch, 1 HE für ein Patchpanel macht 28 HE wobei man dann meist schon mindestens einen 37 HE Schrank mit 1,80m wie
https://www.serverschrank24.de/37-he-19-serverschrank-mit-glastur-bxtxh-600-x-600-x-1800mm.html nimmt damit man etwas Lücken lassen kann.
1HE Patchfeld
1HE Switch
1HE Switch
1HE Health Monitor
4 HE Lücke
4HE für die beiden Controller Nodes
1 HE Lücke
4 HE für zwei Worker Nodes
1 HE Lücke
4 HE für zwei Worker Nodes
1 HE Lücke
4 HE für zwei Worker Nodes
1 HE Lücke
4 HE für zwei Worker Nodes
1 HE Lücke
4 HE für zwei Worker Nodes
Dann natürlich das Problem, diese Rechner müssten dann noch ordentlich vernetzt werden. Da gehen schon eine Menge der nicht verfügbaren PCIe Lanes drauf. Netzwerkkarten mit 100GBits auf jedem dieser 16 Rechner wird dann schon zum Flaschenhals.
Kenne es nur so das dafür nur das ganz normale 1 GBit/s OnBoard LAN genutzt wird, dann von den Switches 1-2x 10 GBit/s als Crossbar und 2-3x 10 GBit/s als Uplink.
Storage und OS für jeden einzeln? OS-Lizenzen?
Open-Source Distributionen brauchen keine Lizenzen.
Wie groß ist die Mannschaft die das betreut? Zu wem gehört sie? Was ist mit dem externen Service? Welche Hardware (Boards + Kühlung) soll das sein? Wer baut das? Das wäre was für kleinere Buden, aber die sind widerum zu klein um sich auch noch jene Mitarbeiter oder solche Services zu leisten. Die Mieten kurz was an in der Cloud, wenn sie es brauchen. Kommt billiger als 24/7 zu gewährleisten.
Ersteres kann total unterschiedlich sein weil es total unterschiedliche Unternehmen sind.
Aber die mittelgrossen IT-Unternehmen wurden ja von den ganz grossen Hyperscalern aud dem Markt gedränkt. Was es jetzt noch gibt sind die kleineren IT-Unternehmen, die ihren Kunden individuellere Lösungen bieten können. Und dann natürlich Non-IT Unternehmen die für ihre eigenen Prozesse eine IT-Plattform brauchen.
Komplett nur Cloud-Dienste nutzen will man oft auch nicht, erstens weil man die Kontrolle über deine Daten halten will, und das ist einfacher wenn die Daten und Controller Nodes an den eigenen Standorten behält, und nur bedarfsweise Worker Node Kapazität zukauft. Der zweite Grund ist das man viel Bandbreite und Traffic spart, wenn der Grossteil der Datenverarbeitung im eigenen Rechenzentrum erfolgt.