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[Sammelthread] Erfahrungen zu Photovoltaikanlagen

Gute Frage.

edit: grad mal nachgeschaut:
1784545155586.png


Geht also auch offline :)
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Ja ist bei mir genauso, wen die Sonne scheint und es nicht bewölkt ist, dann ist ab 13-14Uhr der Speicher voll und es werden permanent 800Watt ins Haus gespeist, aber die Leistung wird gedrosselt.
sieht man hier ganz gut, habe keine Einstellung gefunden wo ich das ändern kann, aber stört mich auch nicht wirklich^^
Mehr als 800 W darf er sowieso nicht einspeisen. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
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Und kannst du die Steckdose im Falle eine Notfalls auch wieder aktivieren? Dein Router wird ja vermutlich aus deinem Akku gespeist.
Bei einem Stromausfall wird NICHTS mehr vom BKW-Akku versorgt, weil der Speicher/Wechselrichter bei Stromausfall nichtmehr einspeist. Die normale BKW-Wechselrichterfunktion ist netzgebunden (ongrid), weil die Frequenz des eingespeistem Wechselstroms mit der Netzfrequenz synchronisiert werden muss. Wenn die Frequenzen nicht synchronisiert wären krachts, z.B. wenn dann plötzlich wieder Strom aus dem Netz kommt.
Abgesehen davon, das wenn der WR ohne Netzstrom zu erkennen, Strom ausgeben würde, dann hättest du an einem Schukostecker Spannung an den zwei offenen Kontakten anliegen und das ist nicht so gesund.

Dafür haben entsprechende Systeme eben so eine Notfallsteckdose. Damit kann man aber aus oben genanntem Grund auch nicht einspeisen, sondern nur Verbraucher direkt anstecken.
(Wenn aus dem Akku auch bei Stromausfall immernoch eingespeist werden könnte, bräucht man ja auch keine extra Notfallsteckdose. ;))

Selbst "große" PV-Anlagen müssen extra notstromfähig sein, wenn man bei einem Netzausfall von der PV weiterhin Strom im Hausnetz haben will. Obs überhaupt BKW-Wechselrichter gibt, die das können, weiß ich nicht. Bekannt sind mir da zumindest keine.

sieht man hier ganz gut, habe keine Einstellung gefunden wo ich das ändern kann, aber stört mich auch nicht wirklich^^
Anker?
Laut Bekannten die Anker-Systeme haben, gibts da eine extra Einstellung mit der auch bei vollem Akku die PV-Leistung soweit gedrosselt, wie man gerade selbst verbraucht, statt den vollen PV-Ertrag (begrenzt auf die max. 800W die man einspeisen darf natürlich) durchzureichen. Ein Smartmeter was überhaupt den Netzbezug an den Speicher meldet muss man dafür aber natürlich haben.
 
Gibt auch noch ne Erklärung in der App.
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Aber egal wie der Schieber steht, da passiert nix mit Einspeisung.
 
So, mein Gartenhaus kommt jetzt noch vollgepackt. Es werden 510W Trina Full Black Module mit 196x113 Maßen. Davon passen 3 genau nebeneinander auf das Dach. Skizze ist mit KI gemacht. Ich muss noch schauen, wo ich die Wetterstation hinbaue, die wirft mir sonst einen Schatten auf die Module :d

Der Micro-WR kommt dann an den Micro-Inverter-Eingang von einem Deye Wechselrichter.

Gartenhaus ist links zu sehen in Anthrazit.
IMG_1679.jpg

Von oben auf das Dach fotografiert und Module mit KI draufgebastelt.
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Was ich bereits bestellt habe:
- Hoymiles HMT-1800 3 Phasen Micro-WR
- 15m Erdkabel 5x2,5mm²
- Montageschienen für Flachdachmontage

Die Module hole ich hier in der Nähe von einem Lageverkauf ab. Kosten 80 EUR/Stück.

Wo ich mir noch nicht sicher bin, wie ich es mache, ist die Verschraubung der Schienen auf das Dach. Ich habe bei Youtube gesehen, dass einige dass so machen, dass sie kleine löcher vorbohren, die mit Silikon befüllen, dann dann die Schrauben reindrehen. Klingt erstmal okay für mich, aber hat jemand da Erfahrungswerte wie lange sowas dicht hält?
 
Zuletzt bearbeitet:
Dach aus Holz oder Blech? Pack doch eine Gummidichtung unter die Schiene und dann die Schraube zur Fixierung auch mit entsprechender Dichtscheibe von oben verschrauben. Von K2 gibt es da was. Wollte ich zuerst für BKW nutzen auf dem Biohort.
 
Wie groß ist denn das Dach?
Frage mich gerade: Passen da keine 2,4 m x 1,3 m Module drauf?

Und dann noch:
Warum keine leichte Schräglage, so 15°? Dann fließt auch das Wasser ab?
Montage: paar Gehwegplatten zur Beschwerung? Dann brauchste nix bohren.
 
Montage: paar Gehwegplatten zur Beschwerung? Dann brauchste nix bohren.
Wenn du vorher nochmal nen H-Träger unters Dach schrauben musst, haste auch nichts gekonnt.
Beschwerung sorgt nicht nur dafür, dass die Panels nicht wegfliegen, sie sorgt in erster Linie für ne Belastung der Dachunterkonstruktion, mit unter bist zu einer plastischen Verformung.

Normal nimmt man sowas:
Alternativ:
Durch das schraubste ne Art Spenglerschraube, aber nicht mit einem normalen Schraubenkopf, sondern mit nem Gewindebolzen.
Auf den schraubste dann den Montagewinkel für die Unterkonstruktion drauf.
Diese Dichtplatte übernimmt zum einen den Krafteintrag ins Dach, Dichtet sich gegen das Dach ab und die "Spengler"Schraube dann wiederum gegen die Dichtplatte. So wird dieser Montagepunkt dicht gegenüber die Unterkonstruktion des eigentlichen Dachs.
Aber schick MG-Solar z.B. dein Problem und lass dir was empfehlen.

EDIT:
Ansonsten ist Silikon natürlich nicht so ohne weiteres wetterfest.
Es gibt aber entsprechendes Zeug für den Außenbereich.
Alternativ kann man noch die Stelle mit Bitumen volljauchen, ist Holzhammermethode, geht aber durchaus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Joah, viele Wege führen nach Rom, man muss sie aber auch alle kennen um Wählen zu können. :)
Danke für den Tipp mit der Schraube.
 
Dach aus Holz oder Blech? Pack doch eine Gummidichtung unter die Schiene und dann die Schraube zur Fixierung auch mit entsprechender Dichtscheibe von oben verschrauben. Von K2 gibt es da was. Wollte ich zuerst für BKW nutzen auf dem Biohort.
Holzdach + verschweißte Dachpappe. Montageschienen sind schon bestellt. Die werden aufs Dach geschraubt und darauf dann die PV-Platten.

solche sind das:
1784577685968.png

Wie groß ist denn das Dach?
Frage mich gerade: Passen da keine 2,4 m x 1,3 m Module drauf?

Und dann noch:
Warum keine leichte Schräglage, so 15°? Dann fließt auch das Wasser ab?
Montage: paar Gehwegplatten zur Beschwerung? Dann brauchste nix bohren.
Das Dach ist 2,1x4,2m. Mehr als die 3 "großen" Module passt da leider nicht. Überstehen kommt nicht in Frage.
Nene die sollen ganz flach drauf, ich möchte nichts mit Betonplatten drunter.

Das Dach ist ca 10° nach Westen geneigt. Kommt mir nicht auf die letzten Watt an. Lieber unauffällig flach montiert dann. Habe ja schon die große Anlage auf dem Dach mit optimaler Süd-Ausrichtung.
 
Die Wetterstation passt vielleicht an das andere Ende der Garage.
Wegen dem Schattenthema würde ich die Module vermutlich weiter zur Gehwegkante setzen, damit der Garagenschatten mehr Platz hat.
 
So war auch mein Gedanke!
 
Ja ok. 2x1,13 Module würdest Du irgendwie 4 drauf setzen können, schräg montiert. Aber angesichts des Garagenschattens, wäre das auch nicht optimal. Und die 500 bis 600 W mehr, würden dann durch Verschattung wahrscheinlich gar nicht groß mehr einbringen.
Ist ein schönes Projekt, viel Spaß beim Basteln! :)

Die Wetterstation kann doch einfach auf die andere Seite der Garage ziehen, oder? Also nach Norden. Wie amdfreund meinte.
Da sollte dann kein Schatten geworfen werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Unsere neue Anker Solarbank 4 Max AC mit Zusatzakku ist heute endlich geliefert worden. Ist schon ein riesen Klopper.

Elektriker schließt alles nächste Woche korrekt an, hängt erst mal nur am Schuko.
 

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hatte nach dem Hausbau noch mehr, die großen Sachen habe ich dann aber wieder verkauft 😆

Alles 18v
 
Werkzeug verkaufen? Wie geht das?
 
Überraschung?

Mich wundert es das es nicht schon vor 10 Jahren abgeschafft wurde
 
Das liegt an der super Digitalisierung in .de.
Die jetzigen Übergangsregelungen gibt es nicht ohne Grund.
Vermutlich muss man dann ab 2030 stündlich den Zählerstand per Mail übermitteln, damit die Direktvermarktung umgesetzt werden kann. Das ist dann Digitalisierung nach deutscher Art.

Das gibt auf jeden Fall noch nen Gemetzel auf dem PV-Markt für 2026, 5 Monate hat man noch.
 
Aussage von Fr. Reiche
Kleine PV-Anlagen kombiniert mit einer Batterie sind heute schon eine Investition, die sich nach wenigen Jahren lohnt, weil der Strom direkt genutzt werden kann, ohne dass Netzentgelte anfallen.
In Kombination mit den Plänen der Bundesnetzagentur
Verbraucher, die mit einer eigenen Erzeugungsanlage (z.B. PV Anlage) Strom erzeugen und daher weniger Strom aus dem Netz beziehen („Prosumer“), zahlen künftig einen höheren Grundpreis. Damit beteiligen sie sich wieder stärker an der Netzfinanzierung.

Auch keine Überraschung.
 
Das gibt auf jeden Fall noch nen Gemetzel auf dem PV-Markt für 2026, 5 Monate hat man noch.
wollte ich gerade schreiben, da wird es komplett eskalieren und die Montagepreise massiv erhöhen.

Generell gehe ich aber schon mit bei dem Thema, 20 Jahre Förderung sind auf dem aktuellen Markt einfach vollkommen unnötig.
 
Wieviel aufwand ist es eigentlich auf null-Einspeisung umzustellen??
 
@Mordog
Mit Pech tauschste den Wechselrichter, weil er das nicht kann.

Grundsätzlich muss der WR "erfahren" wieviel Strom gerade im Haus/Wohnung verbraucht wird. Dann kann er soviel einspeisen, wie gerade gebraucht wird. Der Rest verpufft oder landet im Idealfall im Akku.

-> es braucht also einen Messeinrichtung am Zähler (oder man fragt den Zähler direkt ab, je nach Möglichkeit), effektiv also einen 2. Zähler für den WR, wenns der "echte" Zähler nicht kann
Das muss natürlich zum WR passen. (

2. Zähler ist aber schon Aufwand. Entweder wird der Strom direkt gemessen oder indirekt über Wandler (ggf. auch mit Klappwandler) und dann braucht er noch die Spannung von den Phasen.
Da muss man also schon Klemmarbeiten in einem sehr neuralgischen Bereich des Sicherungskasten durchführen. -> Elektriker

EDIT:
Gern genommen ist nen Shelly 3EM pro.
der ist an sich sehr kompakt, ist plug&play, leider hat der 63A keine Klappwandler und die 63A sind an sich auch zu viel für nen Haus, die Wandler, bzw. die Messeinrichtung sollte Strom sehr nah am zu erwartenden Strom ausgelegt sein, 63A sind bei 3~ 44kW, ist dann aber leider so
(muss man checken oder WR den unterstützt oder einen WR kaufen, der den kann oder eben eine Kombi aus WR+Zähler einsetzen, die untereinander klarkommen)
 
Zuletzt bearbeitet:
Zumindest wenn ein Zähler bereits integriert ist.
Ohne Zähler bringt der Haken auch nichts, weil es keine Regelgröße für den WR gibt.
Der WR braucht ja nicht zwingend einen Zähler, dann liefert der immer das, was vom Dach kommt, egal was der Verbrauch sagt.
(und so hat man Jahrzehnte PVs gebaut, war ja auch OK bis dato)
 
Shm2 wäre vorhanden
 
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