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Beim niederländischen Anlagenbauer ASML läuft es. Während die weltweite Nachfrage nach EUV-Lithografiesystemen ungebrochen scheint, sind die Auftragsbücher voll und die Bilanzzahlen eindrucksvoll. So meldete das Unternehmen im zweiten Quartal 2026 einen Umsatz in Höhe von 9,3 Milliarden Euro und wies einen Nettogewinn von fast 2,9 Milliarden Euro aus. Für das Gesamtjahr konnte man sogar die Absatzprognose von 43 auf 45 Milliarden Euro anheben. Die hohe Nachfrage kommt vordergründig aus dem Ausbau der Speicherfertigung, die durch KI-Beschleuniger und HBM-Speicher angetrieben wird. Angesichts der guten Zahlen und der wertbasierten Preisstrategie von ASML sieht Finanzvorstand Roger Dassen einen größeren Spielraum für höhere Preise – sehr zum Misstrauen von TSMC, dem aktuell größten Abnehmer. Das geht nun aus einem Bericht von The Information hervor.
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