Ich bin mir sicher dass 90% der BKW Nutzer mit Akku im WR das nicht gemacht haben....
Natürlich nicht. Das ist ja auch das Problem.
Vor allem ist aber das Problem, dass die Hersteller das eben auch nicht dazuschreiben.
Kann ich aber auch verstehen.
Wenn man dem DAU jetzt 20 Parameter an die Hand gibt, das so und so, wenn das so und so ist, aber wenn das so und so ist, dann wieder so und so, was soll dem das bringen?
Auf der anderen Seite ist es so, dass man auch die Begriffe trennen muss.
Ein klassisches BKW ist ein WR und 2 (oder wieviel auch immer) Panels, der 600-800W macht. Bums aus.
Dann gibt es noch normale PV-Anlagen.
Nirgends steht geschrieben, wie das auszusehen hat.
Eine normale PV-Anlage kann das sein, dass hier immer diskutiert wird auch
@joshude sich hat gerade anbieten lassen.
x Panels aufs Dach, 1km Kabel durch die Bude, WR und Akku in den Keller und Kollege Strippenzieher klemmt sich einen ab.
Eine normale PV-Anlage kann aber sein, Kalle kauft nen Set aus x Panels, WR/Akku, auch gerne mehrfach. Überall sind aber fertige Stecker dran. MC4-Kabel kauft man dann einfach vorkonfektioniert beim Obi und dann kommen Klaus und Eckahard am WE dazu und dann werfen die den Kram aufs Dach/an die Wand. Kabel kreuz die quer, Stecker klicki klicki und fertig ist die Laube.
Daher nennt mal sowas steckerfertige PV-Anlage. Und das ist es ja auch.
Sind aber ansonsten auch nur eine normale PV-Anlage.
Diese Dinger werden ja nicht als BKW verkauft, zumindest nicht unter dem Normungsbegriff.
Das ist eben kein geschützter Begriff. Alles kann ein BKW sein.
technische:
Stellenweise ist das ja auch nicht das Problem.
Wenn du dir in der Garage ne dedizierte Steckdose hinbaust, dann ist das weniger ein Problem
Problem sehe ich dann schon, wenn man das irgendwo mit drandübelt.
Man muss, wie gesagt, hier zwei Sachen trennen.
Das eine ist das technische. Ein WR/Akku ist erstmal eine 800W Erzeugeranlage und diese wird auch so behandelt.
Grundsätzlich wird im Energieversorgungsbereich zwischen Verbraucher und Erzeuger unterschieden. In vielen Bereichen.
Erzeuger waren früher die AKW, KKWs, GKWs.
Und daraus kommen ein paar Auflagen.
BKWs (ohne Akku) haben das aufgeweicht.
Und die bringen schon genug Kopfschmerzen. (siehe
@Liesel Weppen)
Schuko hier, Einspeisesteckdose da usw. usf.
Auf der anderen Seite ist es so, dass es eben die Regelungen trennen. Sowohl VDE, aber auch Gesetze, Netzbetreiberregeln, TAB, usw.
Ein Akku ist aber nochmal eine andere Nummer. Und der ist eben, bezogen auf diese Leitungsüberlastungsthematik im Verbraucherstromkreis nochmal ein anderes Kaliber.
Baust du dir 5kWp aufs Dach und nen 15kWh "Mini"Akku ins Wohnzimmer, dann kann dieser Akku 24/7 800W liefern.
In der Elektrotechnik gibt es sowas wie "Sicherheit durch Energiebegrenzung".
Das machen FIs und auch Leitungsschutzschalter. Am Ende geht es immer um Strom über eine Zeit.
niedriger Strom, kurze Zeit = ungefährlich
niedriger Strom, lange Zeit = gefährlich
hoher Strom, kurze Zeit = gefährlich
hoher Strom, lange Zeit = Holzkohle
sowohl bezogen auf Leben als auch Sachwerte
Daher begrenzt man immer die Energie. Anhand gewisser Parameter in Zeit x abschalten.
Und so ist das auch bei dieser BKW-Schuko-Regelung.
Man sagt, 800W WR, auch mit 960W Panels, kann nur so und so viele Stunden Strom liefern, sagen wir 2h.
Danach ist die Sonne weg/weniger und die 800W werden nicht mehr erreicht.
Das wird aber ausgehebelt, wenn man die Panels überprovisioniert oder eben durch den Akku unbegrenzt Sonne spielt.
Das ist der Grund, warum es hier eine entsprechende, vereinfachte BKW-Akku-Regelung eben nicht gibt.
Es ist leider ungleich komplexer als beim nur BKW-WR.
Und daher ist eben der Akku, weil keine Vereinfachung, noch ein ganze "normaler" Akku.
Egal ob nun 20kWh Pylontech oder 2kWh Solakon. Akku = Akku
Und Akku bedeutet eben E-Anmeldung beim Netzbetreiber, ja, auch beim Solakon/Anker, Zenduro.... Akku.
Man wird sehen, was die Normung/Regelung zum Thema Kleinakku machen wird.
Dankbar ist vieles.
@HisN
Das mit den 800W in die Rückrichtung von 3kW in Hinrichtung haben wir ja schon mehrfach hier besprochen.
Es geht eben um die bereitgestellte Zusatzleistung durch Akku, WR/Akku, WR.
Alles bezogen auf die Verbrauchsstromkreise.
Wenn man die Elektrik grundsätzlich anders auslegt, sieht die Sache auch, zumindest technisch, anders aus.
Bei diesem distributed Anker System kann man auch in jeden Raum eine dedizierte Akku-Steckdose hinbauen.
Dann kannst du bei 10 Räumen mit á 3kW in dein Haus einspeisen.
Alles kein Thema. Am Ende sind das dann zwar 30kW, aber aus technischer Sicht nichts anderes als nen 30kW HybridWR, der im Keller hängt. Man muss zwar etwas mit der Symmetrie aufpassen, aber nichts, was man nicht sauber beplanen kann.
Nur ist ebene genau das, das Gegenteil von dem, was die BKWs ja so attraktiv und am Ende auch ggf. gefährlich macht.
Anschließen, vergessen, alles ist schön.
Ich kenne aber Buden, da würde ich nicht mal nen 600W WR installieren, aber der anderen Seite kenne ich aber auch Stelle, da kann man getrost die 10x Akkus im Haus verteilen.
Am Ende ist es halt Elektrotechnik, keine Raketenwissenschaft, aber für den Ahnungslosen dann in Grenzfällen, doch etwas sehr unverständlich.
Das, was euch hier manchmal das Stirnrunzeln beschert, ist für mich völlig normal und Tagesgeschäft.
(aber auch dem ein oder anderen Elektriker fehlt da manchmal der Einblick, je nachdem was er da so im Regelfall täglich tut, das ist aber oftmals so in der Elektrikerwelt)
EDIT:
Ansonsten gilt wie immer, wo kein Kläger, da kein Richter.
Kann auch nachts um 2 in der 80er Baustelle 120 fahren.
Ggf. risikoarm, keiner erwischt dich, passt.
So auch hier. Wichtig ist, meiner Meinung nach, dass man das hier sauber aufbaut und sich lieber 10x einliest und ggf. nen Elektriker konsultiert.