[Sammelthread] Erfahrungen zu Photovoltaikanlagen


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So bewirbt das Zendure.

Das sind die Formalismen. Es gibt den ein oder anderen Netzbetreiber, der sieht das etwas lockerer.
Sprich, nur weil die bei dir einen BKW-Akku ohne Murren durchbekommst, ist das woanders noch lange nicht der Fall.
Also wenn ich jetzt einen Speicher beim Marktregister anmelde, kann es sein dass der Netzbetreiber sagt "Jo passt" oder auch "Jo aber dad mussn Elektriker anklemmen"?
 
Wenn Du diese Anzeige nicht sehen willst, registriere Dich und/oder logge Dich ein.
So bewirbt das Zendure.
Der Porsche wird auch mit 300km/h Topspeed beworben. So schnell darfste dann in der Spielstraße dann dennoch nicht fahren.
Also wenn ich jetzt einen Speicher beim Marktregister anmelde, kann es sein dass der Netzbetreiber sagt "Jo passt" oder auch "Jo aber dad mussn Elektriker anklemmen"?
Konkret muss man einen Speicher immer beim Netzbetreiber anmelden.
(MaStR only gilt nur für einfaches BKW)
Und da kommen dann die "E"-Formulare zum Einsatz und die muss ein Elektriker ausfüllen. (ob der das dann anklemmt ist dabei egal)
Man geht davon aus, dass dadurch die Installation korrekt ist. (Belastbarkeit, Widerstände etc. prüfen - das mein Zendure damit.)
(auch wenn BKW 800W und BKW/Akku 800W da an der Stelle fast egal ist)

Dennoch ist es so, dass durch Akku ja länger 800W geliefert werden könnten, länger als ein reiner WR.
Das ist also, je nach Situation, schon gefährlicher. (wenn WR schon hart an der "OK"-Grenze ist)

Rein technisch kannst du z.B. an eine Einspeisesteckdose (oder meinetwegen dedizierte Akkusteckdose) auch 3kW durch den Akku einspeisen.
Hier muss man die rein technischen (Belastbarkeit) Regeln von den Spielregeln klar unterscheiden.
Ich würde mir, wenn ich bezogen auf Speicher etwas eskaliere, auf jeden Fall ne eigene Leitung von der Verteilung ziehen und mir quasi ne Einspeisesteckdose schaffen.

EDIT:
Aktuell ist es so, dass, bezogen auf die Anmelderegeln, ein 800W WR etwas völlig anderes ist als nen 800W WR/Akku.
Beide machen 800W...
(aus technischer Sicht, liegt dennoch der Teufel im Detail)
Das ist auch der Grund, warum man die BKW Akkus in der 2025er Regelung nicht bedacht hat. Da sind einfach noch ein paar mal die Köpfe zusammenstecken notwendig. Und dann wäre diese jetzige Regelung wann auch immer gekommen.
Daher erstmal der erste Wurf und dann 2027 oder so der zweite Wurf. Wird man sehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Puh....

ich bin mir sicher dass 90% der BKW Nutzer mit Akku im WR das nicht gemacht haben....

Ohne die Info, nur mit dem der Homepage hätte ich mir da jetzt nichts gedacht....
 
Sehr spannend ist auch das Ungleichgewicht der Sache, eventuell hast Du auch dafür eine Erklärung @underclocker2k4

Ich hab eine Marstek Venus D.
Die kann ich per AC über die Schuko-Steckdose mit 2.5kw beladen.
Aber ich darf die gleiche Steckdose nur mit 800W Entladung belasten.

Dass das am Ende an der Sicherung + FI und so liegt ... alles klar. Aber ansonsten finde ich das schon relativ lustig, dass es in eine Richtung geht, in die andere aber nicht. An der Schuko-Dose dürfte es ja in dem Fall gar nicht liegen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Glaube da geht es um die Nummer dass ja dann für den Bruchteil einer Sekunde 230V an den 2 Kontakten des Steckers Anliegen.... Wobei das bei einem Mikrowechselrichter auch der Fall ist
 
Und täglich grüßt das Murmeltier...

An der Schuko-Dose dürfte es ja in dem Fall gar nicht liegen.
Tut es auch nicht. Es liegt daran, das die Leitung in die "Stromflussrichtung", wenn der Speicher einspeist nicht abgesichert ist/sein muss UND nicht entsprechend in der Verteilung angeschlossen sein muss.
Aber wenn der Speicher aus dem Netz geladen wird, ist er ein ganz normaler Verbraucher und dafür ist die Leitung entsprechend abgesichert.

Ein BKW ist dazu gedacht, das man es an irgendeine Steckdose stecken kann, es dort funktioniert aber auch weitgehend risikofrei betrieben werden kann. Ohne spezielle Anforderungen an diese Steckdose... weil wenn diese Steckdose spezielle Anforderungen erfüllen müsste, könnte man das BKW ja eben nichtmehr an irgendeine Steckdose stecken.
Und die meisten Menschen wissen auch nicht an welcher Phase welche Steckdose hängt. Während 2 Einspeiser (z.B. 1x BKW, 1x AC-Akku) an zwei verschiedenen Phasen technisch eigentlich kein Problem sein sollten, ist aber eben nicht sichergestellt, das die wirklich an zwei Steckdosen stecken, die auf verschiedenen Phasen hängen. Also wäre damit wieder nicht "irgendeine" Steckdose möglich.

Hier hab ichs hier schon mal erklärt:

Wenn ihr eine dedizierte Stromleitung zum BKW habt und die ggf. sogar auch so angeschlossen ist, das dieses Problem nicht auftreten kann, ist das schön für euch und bestimmt auch noch sicherer, aber ihr betreibt eine PV-Anlage unter den BKW-Bedingungen und die haben eben diese Grenzen. Wenn ihr die legal "umgehen" wollt, dann ist eben nichts mehr mit "BKW", dann muss das als "richtige" PV-Anlage laufen, inkl. Installation/Anschluss und Abnahme durch einen Elektrikter.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dir geht es da dann darum, mehr Leistung gleichzeitig abrufen zu können aus den Akkus? Statt nur 1x 800 Watt eben z.B. 2x 800 Watt oder auch 3x? Denke das Problem wird sein dass die App vom Akku erkennt dass da zwei Akkus sind und beschränkt die Einspeisung dann trotzdem auf 800 Watt. Dann erhöht sich nur die Kapazität, nicht die abrufbare Leistung. Darf ja auch keine zwei 800 Watt Wechelrichter anschließen.
Es gibt so 3-Phasensysteme, auch von Solakon, mit denen geworben wird.
Da Anker selbst ja auch für ihre 2,5 kW-Einspeiseleistung wirbt (was ja auch in D als BKW nicht legal ist), könnte ich mir grundsätzlich vorstellen, dass solche Dreiphasensysteme dann bis zu 3x maximale WR-Leistung bereitstellen könnten.

Dies würde für 99 % der Anwendungsfälle reichen.
Mit Herd/Wasserkocher 2 kW auf Phase 1, würde der saldierend mit 2x 600+1x800W hinkommen. Der Herd käme wahrscheinlich nochmal drüber, aber das wäre so selten, dass man damit echt auf 98/99 % "Autarkie" kommen würde. (In "", da es ja nur über den Netzausgleich autark wäre)

Anmeldung wäre über nen Elektriker möglich. Wie bei einem WR mit höherer Einspeiseleistung.

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Hier wäre halt echt interessant, wie bei sowas der Akkustand ausgeglichen wird. Wenn nur ein einziges Gerät an einer PV hängt, lädt der dann "quer" über die Phasen den Akku auf?
Spannend! :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin mir sicher dass 90% der BKW Nutzer mit Akku im WR das nicht gemacht haben....
Natürlich nicht. Das ist ja auch das Problem.
Vor allem ist aber das Problem, dass die Hersteller das eben auch nicht dazuschreiben.
Kann ich aber auch verstehen.
Wenn man dem DAU jetzt 20 Parameter an die Hand gibt, das so und so, wenn das so und so ist, aber wenn das so und so ist, dann wieder so und so, was soll dem das bringen?

Auf der anderen Seite ist es so, dass man auch die Begriffe trennen muss.
Ein klassisches BKW ist ein WR und 2 (oder wieviel auch immer) Panels, der 600-800W macht. Bums aus.

Dann gibt es noch normale PV-Anlagen.
Nirgends steht geschrieben, wie das auszusehen hat.
Eine normale PV-Anlage kann das sein, dass hier immer diskutiert wird auch @joshude sich hat gerade anbieten lassen.
x Panels aufs Dach, 1km Kabel durch die Bude, WR und Akku in den Keller und Kollege Strippenzieher klemmt sich einen ab.
Eine normale PV-Anlage kann aber sein, Kalle kauft nen Set aus x Panels, WR/Akku, auch gerne mehrfach. Überall sind aber fertige Stecker dran. MC4-Kabel kauft man dann einfach vorkonfektioniert beim Obi und dann kommen Klaus und Eckahard am WE dazu und dann werfen die den Kram aufs Dach/an die Wand. Kabel kreuz die quer, Stecker klicki klicki und fertig ist die Laube.
Daher nennt mal sowas steckerfertige PV-Anlage. Und das ist es ja auch.
Sind aber ansonsten auch nur eine normale PV-Anlage.

Diese Dinger werden ja nicht als BKW verkauft, zumindest nicht unter dem Normungsbegriff.
Das ist eben kein geschützter Begriff. Alles kann ein BKW sein.

technische:
Stellenweise ist das ja auch nicht das Problem.
Wenn du dir in der Garage ne dedizierte Steckdose hinbaust, dann ist das weniger ein Problem
Problem sehe ich dann schon, wenn man das irgendwo mit drandübelt.

Man muss, wie gesagt, hier zwei Sachen trennen.
Das eine ist das technische. Ein WR/Akku ist erstmal eine 800W Erzeugeranlage und diese wird auch so behandelt.
Grundsätzlich wird im Energieversorgungsbereich zwischen Verbraucher und Erzeuger unterschieden. In vielen Bereichen.
Erzeuger waren früher die AKW, KKWs, GKWs.
Und daraus kommen ein paar Auflagen.
BKWs (ohne Akku) haben das aufgeweicht.

Und die bringen schon genug Kopfschmerzen. (siehe @Liesel Weppen)
Schuko hier, Einspeisesteckdose da usw. usf.

Auf der anderen Seite ist es so, dass es eben die Regelungen trennen. Sowohl VDE, aber auch Gesetze, Netzbetreiberregeln, TAB, usw.

Ein Akku ist aber nochmal eine andere Nummer. Und der ist eben, bezogen auf diese Leitungsüberlastungsthematik im Verbraucherstromkreis nochmal ein anderes Kaliber.
Baust du dir 5kWp aufs Dach und nen 15kWh "Mini"Akku ins Wohnzimmer, dann kann dieser Akku 24/7 800W liefern.
In der Elektrotechnik gibt es sowas wie "Sicherheit durch Energiebegrenzung".
Das machen FIs und auch Leitungsschutzschalter. Am Ende geht es immer um Strom über eine Zeit.
niedriger Strom, kurze Zeit = ungefährlich
niedriger Strom, lange Zeit = gefährlich
hoher Strom, kurze Zeit = gefährlich
hoher Strom, lange Zeit = Holzkohle
sowohl bezogen auf Leben als auch Sachwerte
Daher begrenzt man immer die Energie. Anhand gewisser Parameter in Zeit x abschalten.
Und so ist das auch bei dieser BKW-Schuko-Regelung.
Man sagt, 800W WR, auch mit 960W Panels, kann nur so und so viele Stunden Strom liefern, sagen wir 2h.
Danach ist die Sonne weg/weniger und die 800W werden nicht mehr erreicht.
Das wird aber ausgehebelt, wenn man die Panels überprovisioniert oder eben durch den Akku unbegrenzt Sonne spielt.

Das ist der Grund, warum es hier eine entsprechende, vereinfachte BKW-Akku-Regelung eben nicht gibt.
Es ist leider ungleich komplexer als beim nur BKW-WR.
Und daher ist eben der Akku, weil keine Vereinfachung, noch ein ganze "normaler" Akku.
Egal ob nun 20kWh Pylontech oder 2kWh Solakon. Akku = Akku

Und Akku bedeutet eben E-Anmeldung beim Netzbetreiber, ja, auch beim Solakon/Anker, Zenduro.... Akku.

Man wird sehen, was die Normung/Regelung zum Thema Kleinakku machen wird.
Dankbar ist vieles.

@HisN
Das mit den 800W in die Rückrichtung von 3kW in Hinrichtung haben wir ja schon mehrfach hier besprochen.
Es geht eben um die bereitgestellte Zusatzleistung durch Akku, WR/Akku, WR.
Alles bezogen auf die Verbrauchsstromkreise.
Wenn man die Elektrik grundsätzlich anders auslegt, sieht die Sache auch, zumindest technisch, anders aus.
Bei diesem distributed Anker System kann man auch in jeden Raum eine dedizierte Akku-Steckdose hinbauen.
Dann kannst du bei 10 Räumen mit á 3kW in dein Haus einspeisen.
Alles kein Thema. Am Ende sind das dann zwar 30kW, aber aus technischer Sicht nichts anderes als nen 30kW HybridWR, der im Keller hängt. Man muss zwar etwas mit der Symmetrie aufpassen, aber nichts, was man nicht sauber beplanen kann.

Nur ist ebene genau das, das Gegenteil von dem, was die BKWs ja so attraktiv und am Ende auch ggf. gefährlich macht.
Anschließen, vergessen, alles ist schön.
Ich kenne aber Buden, da würde ich nicht mal nen 600W WR installieren, aber der anderen Seite kenne ich aber auch Stelle, da kann man getrost die 10x Akkus im Haus verteilen.

Am Ende ist es halt Elektrotechnik, keine Raketenwissenschaft, aber für den Ahnungslosen dann in Grenzfällen, doch etwas sehr unverständlich.
Das, was euch hier manchmal das Stirnrunzeln beschert, ist für mich völlig normal und Tagesgeschäft.
(aber auch dem ein oder anderen Elektriker fehlt da manchmal der Einblick, je nachdem was er da so im Regelfall täglich tut, das ist aber oftmals so in der Elektrikerwelt)

EDIT:
Ansonsten gilt wie immer, wo kein Kläger, da kein Richter.
Kann auch nachts um 2 in der 80er Baustelle 120 fahren.
Ggf. risikoarm, keiner erwischt dich, passt.
So auch hier. Wichtig ist, meiner Meinung nach, dass man das hier sauber aufbaut und sich lieber 10x einliest und ggf. nen Elektriker konsultiert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Morgen sollen die Module aufs Dach kommen. Bin gespannt. WR wird der neue SMA Tripower Hybrid X werden mit Backup und Byd Speicher. Warum SMA: Elektriker verbaut die meistens, kennt sich dort mit der Inbetriebnahme aus. Im ländlichen Raum hier hat man nur eine übersichtliche Zahl an Betrieben, daher kaum Auswahl.
 
@underclocker2k4 : Ich habe mein Steckerfertiges BKW im Carport angeschlossen, auf der Sicherung ist nur der Carport und das Gartenhaus wo nur LED Bewegungsmeldet hängen. Ich würde das Ding jetzt nicht auf die Wohnzimmer, Waschküche oder Küche hängen. Ich kann mir vorstellen wie das viele machen die derartige Sets auf dem Balkon anbringen, da ist ja meistens draußen eine Steckdose die "irgendwo" auf einer Sicherung eines Raums mit drauf hängt und schon 10x von einer Steckdose zur nächsten durchgeschleift wurde. Das in Kombinantion mit einem Haus 40 Jahre alt oder älter.... Wobei 800Watt selbst da kein Problem sein sollte wenn man bedenkt, man darf auf dieser Dose auch eine Heißluftfritteuse mit 1000-2000 Watt für 30min betreiben.

Ich habe meine Anlage auf dem Marktregister registriert, zuerst kam eine Art Eingangsbestätigung von denen, dann kam eine Eingangsbestätigung von den Bayernwerken (haben die scheinbar weitergeleitet) und 2 Tage später eine Email in der es hieß "Alles gut, Zähler passt, kannst angesteckt lassen".

Ich hab ja angegeben dass ich die Anlage bereits betreibe, ich könnte jetzt einen Akku anmelden, allerdings als "in Planung". Dann müsste ich doch die Info bekommen dass der von einem Elektriker abgenommen werden muss, richtig?
 
Gibt's hier schon jmd. der die neue Anker Solarbank Max AC installiert hat? Ich schaue schon länger nach einer vernünftigen Speicherlösung für unsere 10kWp PV Anlage. Die Anlage läuft seit 6-7 Jahren, hat aber keinen Hybrid-WR.

Habe den Max AC + BP7000 vor ein paar Tagen im Angebot bestellt (3400€ inkl. Smartmeter) und lasse ihn dann Festanschluss verbauen.
 
Hab das gleiche Problem wie du (keinen hybrid WR) und habe den Marstek verbaut. Ist aber so ziemlich Müll. Kann ich nicht empfehlen
 
Das in Kombinantion mit einem Haus 40 Jahre alt oder älter.... Wobei 800Watt selbst da kein Problem sein sollte wenn man bedenkt, man darf auf dieser Dose auch eine Heißluftfritteuse mit 1000-2000 Watt für 30min betreiben.
Doch, das kann ein riesiges Problem sein.
Analog zu hier:
Die kann ich per AC über die Schuko-Steckdose mit 2.5kw beladen.
Aber ich darf die gleiche Steckdose nur mit 800W Entladung belasten.
siehe:
und sonst haben wir das hier auch schon 100x erklärt.
800W parallel einspeisen ist ein Problem, immer.
Je nach Situation ist es so, dass dir die Bude im entsprechenden Fehlerfall abfackelt.
Ohne Einspeisung wäre das nicht passiert.
Und darum geht es.

Und länger diese 800W anliegen können, desto problematischer wird das Ganze.
Hier wäre halt echt interessant, wie bei sowas der Akkustand ausgeglichen wird. Wenn nur ein einziges Gerät an einer PV hängt, lädt der dann "quer" über die Phasen den Akku auf?
Spannend! :)

Letztendlich machen die das genau so. Ist analog zu dem verteilten Ankersystem.
Wenn alle auf einer Phase liegen ist das easy. Da speist der PV-Typi ein und die anderen laden von der Phase nach.
Bei unterschiedlichen Phasen geht das so natürlich nicht direkt.
Hier speist der PV-Typi auf L1 ein und die anderen laden dann auf L2 oder L3 nach.
Und dann sind wir wieder bei der Transparenz am Zähler.
Wenn der PV-Typi mit 1,4kW auf L1 einspeist, das Haus aber nur 400W gerade auf L1 zieht, hast du -1kW auf L1 am Zähler.
Saldierend wäre dann wieder alles sauber, weil auf "0" regelnd.
Wenn man aber alles auf L1 packt, weil das laden dann easy ist (wegen der Zählertransparenz) sieht das beim Einspeisen dann anders aus.
Braucht das Haus gerade 3kW auf allen 3 Phase symmetrisch, dann speisen die Dinger 3kW auf L1 ein und effektiv hat man dann -2kW auf L1 am Zähler.

Wenn man also unterm Radar bleiben will/muss, macht man das so nicht.
Meldet man das normal an, ist das freilich was anders.
Normale HybridWRs machen das ja auch nicht anders. Innerhalb der Schieflastgrenzen geben die nen Fick auf die Phasenwerte am Zähler, Hauptsache in Summe steht die 0.
 
Doch, das kann ein riesiges Problem sein.
Analog zu hier:

siehe:
und sonst haben wir das hier auch schon 100x erklärt.
800W parallel einspeisen ist ein Problem, immer.
Je nach Situation ist es so, dass dir die Bude im entsprechenden Fehlerfall abfackelt.
Ohne Einspeisung wäre das nicht passiert.
Und darum geht es.

Und länger diese 800W anliegen können, desto problematischer wird das Ganze.
Ich bin kein Profi aber ein wenig kenne ich mich mit der thematik schon aus.

Hyptothese:
Eine Leitung ist mit 16A abgesichtert. Auf dieser Leitung ist ein Verbraucher mit einem Defekt und zieht somit sagen wir 19A, die Sicherung fliegt wie sie soll, alles gut.

Jetzt steckt auf dieser Leitung zusätzlich mein 800 Watt BKW welches 3,5A liefert.

Die Sicherung würde immer bei 16A auslösen, der defekte Verbraucher mit seinen 19A zieht die Leistung dann nicht zu 100% über die Sicherung sondern die 3,5A vom BKW und nur 15,5A über die Sicherung.

Also fliegt die Sicherung dank dem BKW und seinen 3,5A nicht, obwohl sie sollte.... hab ich das richtig verstanden? Hier liegt das Problem? Dann hätten wir Beispielsweise dauerhaft 19A auf der Leitung zum defekten Verbraucher, die für diese Leistung nicht ausgelegt ist.
 
@underclocker2k4 : Ich habe mein Steckerfertiges BKW im Carport angeschlossen, auf der Sicherung ist nur der Carport und das Gartenhaus wo nur LED Bewegungsmeldet hängen.
Und genau ein solcher Aufbau ist das Problem.
Haus->Carport->Gartenhaus
Im Haus hast du ne 10A Sicherung. (behaupte ich jetzt mal)
Bedeutet 2,3kW.
10A werden im Gartenhaus gezogen.
Jetzt speist der WR noch zusätzlich 1,4kW ein, bzw. 6A.
Sind dann 16A in Summe.
Das fließt solange, wie der Akku Strom liefert.
Sprich, du kannst da durchaus mal so ein paar Stunden im Gartenhaus 16A bzw. 3,6kW umsetzen.
Das kann zum Problem werden. Der Stromkreis wurde in Summe mal auf 10A (nehme ich mal an, wenn das halbwegs aktuell ist) ausgelegt und ne Schuko kann im Alter die 16A dann auch nicht mehr so ab, wie im Neuzustand, gerade wenn die eben im Außenbereich ist.

Es gab hier oder in einem anderen BKW Thread mal ein YT-Link, wo ein Elektriker (der hat sich echt Mühe gegeben) was mit etlichen Messgeräten/Spulen an so nem Multisteckdosenstromkreis in der Werkstatt gebaut hat.
Da sieht man ganz gut und vor allem plastisch, was da passiert.
Das ist auch für den DAU gut verständlich, denke ich.

Evtl. weiß ja einer, was ich meine und findet den Post/Link/Video oder so.

Zu deinem aktuellen Post, so muss man das verstehen.

Am besten malst du dir das mal auf und schreibst ran, welche Leitungen, wie dick, welche Sicherungen.
Was man machen kann, wenn es etwas blöd läuft, die Sicherung auf 6A runterzusetzen.
Macht dann zwar nur noch 1,4kW als Entnahme, wenn das BKW nicht liefert.
Auf der anderen Seite ist im Fehlerfall auf ~3kW begrenzt.

Alternativ auf 800W BKW und 10A Sicherung auslegen. Dann geht das auch.
Oder halt nen dedizierter Stromkreis. So wie es auch in der Anleitung vom Gerät steht. ;)
Könnte auch ne dedizierte Steckdose von einem 3~ Stromkreis sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Okeyyyy danke, dann habe ich das kapiert...

Bei meinen 800 Watt liefert der WR ca. 3,67A. Also gugg ich mal von welchem Hersteller meine Sicherungen sind und schau mal ob es da 10A/13A gibt. Ist in dem Fall dann alles besser als 16A.

Jetzt verstehe ich auch das Problem mit dem Akku.
Ich bekomme 800 Watt und 3,5A vom WR plus 800 Watt und 3,5A vom Akku. Wenn die jetzt beide auf der selben Sicherung hängen wo auch ein defekter Verbraucher hängt, kann dieser bis zu 23A ziehen bevor die 16A Sicherung fliegt. Der Akku erkennt "hier ist Bedarf" und gibt zusammen mit dem WR Strom ab. Und das bei einem 3x 1,5er Kabel im Altbau wäre ne Katastrophe. Da brennt wenns blöd läuft die Steckdose des defekten Verbrauchers....

Diese 800 Watt die erlaubt sind, sind also laut Bundesnetzargentur das "vertretbare Risiko"....
 
Hat ein Aktuelles Haus in der Regel nicht schon 16A Sicherung mit 3,6Kw Leitungen?
Ich nehme zwar auch direkt vom Sicherungskasten eine Sicherung nur für das BKW + Akku, aber jetzt bei so viel Information bin ich durcheinander:fresse:
Mein vorgehen ist wie folgt, ich hab in der Garage ein Sicherungskasten, wo noch eine Sicherung leer ist, da kommt dann ne neue Leitung hin fürs BKW, keine Schuko Dose sondern eine Wieland dose, muss mir nur noch das entsprechende Kabel besorgen, beim BKW liegt natürlich eins für Schuko bei.
Damit sollte man doch safe sein?
 
@fatlace : Ich würde sagen das kommt darauf an wie der Sicherungskasten in der Garage ans Hausnetz abgebunden ist.

Meines Wissens nach ist in Deutschland die Norm für Sicherungen bei 16A. Kurze Leitungen 3x 1,5 und längere oder für Ofen/Herd etc. 3x 2,5.
 
@audianer da geht schon ein ordentliches Kabel hin, welches genau, weiß ich nicht mehr. ist auf jeden Fall dicker als 3x2,5 die hab ich bei mir in die Küche gelegt.
Würde sagen min 6mm² wen nicht sogar 10mm² muss ich mal nach gucken.
 
Schau mal mit wieviel A die Leitung in die Garage abgesichert ist, die muss ja beim Hauptverteiler bzw. Hauptsicherungskasten nochmal abgesichert sein. Wieviele Sicherungen sind schon in dem Kasten in der Garage?
 
Sind 5 Sicherungen drin, die 6te ist leer und soll fürs BKW genutzt werden.
Muss ich mal heute nach gucken, ist zu lange her das ich das alles gemacht habe^^
 
Prinzipiell solltest du nur bedenken, der Leitungsquerschnitt vom Haus in die Garage sollte das vertragen muss was im Haus für die Leitung abgesichert ist, plus ca. 3,5A die vom BKW kommen werden.
 
Hat ein Aktuelles Haus in der Regel nicht schon 16A Sicherung mit 3,6Kw Leitungen?
Jain.
Normal sichert man Steckdosen mit 10A ab, sofern nichts besonderes gefordert wird.
Man hat heute viel mehr Stromkreise, so dass eben nicht viele Verbraucher an einem Strom-/Steckdosenkreis hängen können.
Da man selten >2,3kW braucht, tun es da eben auch die 10A.
Außerdem ist es so, dass bei 16A auch höhere Spannungsabfälle entstehen, was bei langen Leitungen 1,5mm² unmöglich macht.
-> also 2,5mm².
Lange Rede kurzer Sinn, heute ist eher 10A für Steckdosen die Norm, denn 16A.

@audianer
Es gibt daher auch keine Norm für 16A, die das vorschreibt. Man kann es machen, bedeutet aber in der Regel Mehrkosten.
Daher macht man eben gerne 10A.
Früher, bei 3 Räume pro Stromkreis, war das ne andere Nummer.
Außerdem ist es für die Schuko auch besser.
Nach 40 Jahren rein und raus (je nach Dynamik der User) würde ich da nur noch bedingt 16A drüber schicken. Von billigen Steckdosenleisten, die man daran betreibt, nochmal ganz abgesehen. (die haben in der Regel 10A Strombelastbarkeit, die darf man daher gar nicht an einem 16A Steckdosenkreis anschließen; wer bitte prüft das? - das schwächste Glied gibt das Maximum vor)

@fatlace
Hatten wir ja schonmal besprochen.
Dedizierte BKW-Steckdose/Sicherung ist OK. Die Leitung in die Garage sollte man sich anschauen, weil auf der dann theoretisch was passieren könnte.
Wenn die aber echt 10mm² hat und mit 32A abgesichert ist, sehe ich da gar keine Probleme.
Wenn die nur 6mm² hat und 32A, sieht die Sache da schon anders aus.
Dann ist die nämlich im Grenzbereich. Je nach Verlegeart (gedämmte Wände z.B.) kommt man das ins Straucheln.
Wenn die (nur) in der Erde und Aufputz ist, sieht das anders aus.
Was für ne Leistung willst du denn einspeisen?

Das ist in dem Thread den ich oben schon verlinkt habe. Ein paar Beiträge unter meinem.
Auf dich ist Verlass. Ich verlinke mal den Post.
Das Video lohnt sich echt.

EDIT:
Ich kenne Elektriker, die haben ihre Steckdosen um Haus mit 6A abgesichert. Selbst nen Staubsauger kommt damit klar.
Im Haus kommt man auch damit locker hin. Küche ist dann nochmal was anderes.
 
Zuletzt bearbeitet:
Jain.
Normal sichert man Steckdosen mit 10A ab, sofern nichts besonderes gefordert wird.
Man hat heute viel mehr Stromkreise, so dass eben nicht viele Verbraucher an einem Strom-/Steckdosenkreis hängen können.
Da man selten >2,3kW braucht, tun es da eben auch die 10A.
Außerdem ist es so, dass bei 16A auch höhere Spannungsabfälle entstehen, was bei langen Leitungen 1,5mm² unmöglich macht.
-> also 2,5mm².
Lange Rede kurzer Sinn, heute ist eher 10A für Steckdosen die Norm, denn 16A.
OK wieder was gelernt(y)
Ich hab im ganzen Haus 3x1,5mm² für jedes Zimmer verlegt, bin daher davon ausgegangen das es 16A sind, muss ich mal nach schauen wie die abgesichert sind.
@fatlace
Hatten wir ja schonmal besprochen.
Dedizierte BKW-Steckdose/Sicherung ist OK. Die Leitung in die Garage sollte man sich anschauen, weil auf der dann theoretisch was passieren könnte.
Wenn die aber echt 10mm² hat und mit 32A abgesichert ist, sehe ich da gar keine Probleme.
Wenn die nur 6mm² hat und 32A, sieht die Sache da schon anders aus.
Das ist nämlich die im Grenzbereich. Je nach Verlegeart (gedämmte Wände z.B.) kommt man das ins Straucheln.
Wenn die (nur) in der Erde und Aufputz ist, sieht das anders aus.
Was für ne Leistung willst du denn einspeisen?
Jetzt primär geht es erstmal nur ums BKW.
Habe damals mit dem Elektriker aber besprochen, das evtl ein ordentliches Ladegerät für E Autos in Zukunft folgen soll, aber das ist halt 6 Jahre her, deswegen weiß ich auch gerade nicht mehr was da verbaut ist.
Das Kabel liegt "frei" das geht aus dem Keller hoch (kurzes Stück ist Unterputz mit einem Abwasser Rohr, was aber nicht gedämmt ist, liegt quasi in einem Schacht mit dem Rohr drin) und dann raus auf die Terasse, wo es noch Aufputz an der Wand befestigt ist, verkleidung folgt noch irgendwann^^

Auf dich ist Verlass. Ich verlinke mal den Post.
Das Video lohnt sich echt.
Danke, gucke ich mir nachher mal in Ruhe an.
 
@audianer
Es gibt daher auch keine Norm für 16A, die das vorschreibt. Man kann es machen, bedeutet aber in der Regel Mehrkosten.
Daher macht man eben gerne 10A.
Früher, bei 3 Räume pro Stromkreis, war das ne andere Nummer.
Außerdem ist es für die Schuko auch besser.
Nach 40 Jahren rein und raus (je nach Dynamik der User) würde ich da nur noch bedingt 16A drüber schicken. Von billigen Steckdosenleisten, die man daran betreibt, nochmal ganz abgesehen. (die haben in der Regel 10A Strombelastbarkeit, die darf man daher gar nicht an einem 16A Steckdosenkreis anschließen; wer bitte prüft das? - das schwächste Glied gibt das Maximum vor)
Meine Bude ist Bj. 2004. Bei mir ist alles mit jeweils 16A abgesichert. Bisher hatte ich nur ältere Wohnungen, da war es ebenfalls immer 16A. Müsste mal einen Bekannten fragen der vor 3 Jahren gebaut hat, der könnte dann 10A haben.

Ich möchte demnächst meinen FI tauschen, dann wäre es vll zu überlegen die einzelnen Sicherungen eine Stufe runterzusetzen. Abgesehen von Herd, Ofen und co.

OK wieder was gelernt(y)
Ich hab im ganzen Haus 3x1,5mm² für jedes Zimmer verlegt, bin daher davon ausgegangen das es 16A sind, muss ich mal nach schauen wie die abgesichert sind.
Das muss nichts heißen, ich habe beispielsweise im Kinderzimmer und Schlafzimmer 3x1,5mm² liegen und trotzdem im Keller eine 16A Sicherung für jeden Raum. Glaube das hängt auch mit der Leitungslänge, Verlegeart usw. zusammen....
 
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