Die Argumentation bricht doch schon beim genauen Hinsehen komplett zusammen.
Direkt am Anfang wegen Windows 10 ESU und der Story mit den 15 Neustarts zu argumentieren, wirkt extrem konstruiert.
Windows 10 ist für Endverbraucher seit fast einem Jahr geschäftlich tot und kriegt keinen Support mehr.
Und dann direkt der nächste Punkt!
Da wird die offizielle Software umgangen und der Karte per Drittanbieter-Tool wie dem MoreClockTool mal eben minus 30 Prozent Spannung und minus 400 Megahertz global reingedrückt.
Wenn der Treiber danach die Profile zurücksetzt oder der ZeroFan-Modus hängt, ist das doch kein AMD-Bug.
Das ist einfach die ganz normale Notbremse des Treibers, weil das System durch das extreme Undervolting komplett instabil läuft.
Der Treiber schützt sich hier nur vor den eigenen Einstellungen des Nutzers.
Sobald dann Gegenwind kommt, wird sofort mit dem Wechsel zu Nvidia gedroht. Das hört man gefühlt seit Jahren, passiert aber nie.
Es wirkt eher so, als suche man nur Gründe, damit der Treiber irgendwie schuld bleiben kann.
Wenn das nicht zieht, ist plötzlich der ganz normale Boost-Algorithmus ein Designfehler.
Und am Ende wird dann noch jedem das Mitspracherecht abgesprochen, der die Karte nicht selbst im Rechner hat.
Das zeigt doch perfekt, dass es hier null um technische Fakten geht, sondern um das typische AMD-Bashing.
Wer angeblich so unzufrieden ist, aber partout nicht wechselt, will sich hier doch nur künstlich aufregen.
Vor allem wenn man bedenkt, dass AMD das Problem innerhalb von einem Tag per Hotfix gelöst hat.
Dafür forenübergreifend so ein Fass aufzumachen, kann man echt nicht mehr ernst nehmen.