Der nächste der einfach etwas anderes bneschreibt, als so eben skizziert wurde. Es geht nicht um den Teller mit Goldrand.
Eigene Immobilie aber kein Depot = Arm, Mieter aber Geld im Depot = reich. Da wird sich nix dran ändern.
Und deswegen siehts auch so beschissen in DE aus, was den Wohnungsmarkt angeht... Staatlich gestütztes Betongold, dass meistens auch noch nichtmal selbst finanziert wurde, aber wehe du hast 150k auf der hohen Kante, dann ist man nen scheiss Bonze. Und selbst wenn du jedwede weitere eigene Absicherung dann nicht mehr betreibst, dass Haus irgendwann auch nicht mehr pflegst, es wird dir trotzdem gerettet.
Son Goldstück steht bei mir auch in Sichtweite. Altes Fachwerkhaus. Bewohnt vom Eigentümer, der ein Teil des Hauses bewohnte. Riesiges Grundstück, noch ne Art Scheune drauf, nochmal so groß wie das HAus. GArten seit mehr als erinem Jahrzehnt verwildet, das Scheunending komplett zerfallen und überwuchert, Rattenbefall, das Haus völlig verschmutzt und verfallen, auch der bewohnte Teil, das Füllmaterial zwischen dem Fachwerk großfläöchig ausgebrochen, auch zu Straße/Fußweg hin. Die Sicherung musste die Gemeinde zahlen, der Mann hatte das Geld nicht. Hilfe lehnte er ab, direkte Erben (sprich Kinder) gab es nicht. Die Gemeinde hatte null Möglichkeiten irgendwas zu tun, jeder Versuch Kosten reinzuholen, die anfielen oder ggf. das HAus zangs zu enteignen weil eine GEfahr für die Allgemeinheit, alles abgebügelt worden. Vor kurzem ist er dann verstorben, bedingt durch seinen Lebensstil hat man es erst spät gemerkt.
Sicher anekdotische Evidenz, solche Szenarien kenne ich noch ein weiteres, da hats dann endlich geklappt, weil Reihenhaus und der Rattenbefall in die Nahcbarhäuser sich ausgebreitet hat und dann auch keiner mehr drin gewohnt hat. Um Dresden rum kenn ich weitere Beispiele. NAchwievor anekdotische Evidenz, mir klar, so selten ists aber auch nicht und zeigt, wie massiv WOhneigentum im Vergleich zu anderen Anlagearten in DE geschützt ist. Der Witz ist, selbst solche Grundstücke sind je nach Lage noch deutlich über 100.000€ wert.
PS: Wers ganz abstrus mag, einfach mal schauen, was ein angemessenes (von der Größe her) EFH im Hochtaunuskreis kostet oder um München, einigen Teilen Hamburgs und sonstigen Speckgürteln.
Ich hab btw beides. Finde es trotzdem ein Riesenunding, wie ungleich das behandelt wird.