Ist halt nur die Frage wie lange das so bleiben wird. Die Entwicklung geht ja noch immer ziemlich schnell voran.
Deswegen schrieb ich "stand heute".
Aber KI als Tool, das einem einfach unter die Arme greift, würde ja auch schon reichen.
Nein, das reicht nicht. Die Frage ist nicht "was reicht", sondern eher "wie weit es gehen kann".
Man braucht heute keinen Schweißer mehr, der täglich 500mal die exakt gleiche Schweißnaht an 500 Bauteilen zieht. Das machen mittlerweile Roboter.
Es wird genauso mit Softwareentwicklung laufen. Man wird keinen Softwareentwickler mehr brauchen, der 0815-Zeug zum 500sten mal wieder implementiert (und egal ob notwendig oder nicht, darauf hab ich sowieso keinen Bock.

).
Wenn ein Softwareentwickler nicht mehr als das drauf hat, wird er irgendwann überflüssig. Daran ändert sich auch nichts, selbst wenn das mich irgendwann betreffen sollte. Dann hab ich eben die Arschkarte, wie sie auch schon ein Schweißer vor 20, 30 Jahren erlebt hat. Aber insgesamt wird der Fortschritt dadurch besser, auch wenn ich persönlich ein Verlierer dadurch sein werde.
Das nennt sich Fortschritt... und ist irgendwie "History repeating". Es wird so laufen, egal ob ich oder wer auch immer dabei "rausfliegt". Es stehen dabei andere Gebiete auf, die auch wieder gefüllt werden wollen, z.B. Leute die fähig sind einer KI irgendwas so zu verklickern, das auch das rauskommt, was gewollt ist. Das ist einfach ein anderes Level. Entweder man kommt dabei mit, oder man geht verloren. Simple as that.
Ich sehe genau deswegen das größte Problem eher in den absoluten KI-Verweigerern. Das ist ein hoher Einsatz.... wenn die KI doch gewinnt, verlieren genau die Leute wirklich alles, weil sie dann nichtmal den blassesten Schimmer haben, wie man so eine KI überhaupt "bedient".
Und es ist trotzdem immernoch genau das: Es gibt immernoch einen Anwender und der muss wissen, wie man mit einer KI umgeht... wie man ihr was beschreibt. Die KI wird nicht von selber das gewünschte Ergebnis auf nur "mach mal" liefern.