[Sammelthread] Fragen, die die Welt nicht braucht

Passwörter gehören in einen Passwortsafe. (Software)

Wichtig ist halt auch, dass auch solche Verschlüsselungslösungen angreifbar sind.
Es kann also durchaus sein, dass jemand heute die Passwortdatei abzieht und in 10 Jahren die knackbar ist, weil es nen exploit gibt.
Daher ändert man Passwörter auch regelmäßig, damit heute geleakte Informationen eine begrenzte Halbwertszeit haben.

Aber grundsätzlich funktioniert das schon so.
Wenn man das ZIPt, dann bitte so, dass in der Zip-Datei Redundanz vorhanden ist.
Im Normalfall ist es nämlich so, dass ein kleiner Defekt in der Datei die ganze Datei unbrauchbar macht. (also wirklich komplett im Arsch)
Muss man sich mal einlesen.
 
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Wer kennt es nicht, das Profi M-Disc Laufwerk für nen Fuffi und das 10er Pack Rohlinge für 40EUR.
Ich hatte zwar in der Tat mehr an die Tape Laufwerke gedacht, weil mir partout nicht einfallen wollte, wieso man sich als Archivmedium für daheim eine einmal beschreibare M-Disc hionlegen will wenn es um wiederkehrende backups geht und die laufenden Kosten über die Jahre damit permanent ansteigen, dass zudem arsch lahm ist, Müll ohne Ende produziert (sofern man nicht irgendwann kiloweise Datenträger haben möchte) und immer vorraussetzt, dass man auch in Zukunft ein funktionierendes Lesegerät hat, welches heute schon massiv auf dem Rückweg bei der Verbreitung in den Wohnungen hat.

Ganz ehrlich, ne M-Disch taugt maximal für das einmalige sichern von Daten wenn man einmal ein Backup haben will, welches nicht erweitert wird. Dann muss das Ding irgendwo gelagert werden und man braucht auch in 30 Jahren noch ein funktionierendes Laufwerk. Praktikabel sieht anders aus in meinen Augen, aber das bewertest du wohl anders.

UNd wer nochmal 4 stellig für Tape ausgeben will, neben einer feuerfesten Lagerung daheim, die dadurch nicht hinfällig wird, kann das gern machen, ist aber definitiv nicht der normalfall und ändert nichts daran, dass Tape Speicher schlicht nicht für daheim grundsätzlich gedacht ist. Das man es doch tun kann, steht völlig außer Frage. Manche bauen sich auch komplette atomschutzbunker in den Garten oder stellen sich voll funktionstüchtige Panther Panzer in denn Keller.... Irgendwer macht immer irgendwas abseits jeder Sinnhaftigkeit.

Und wir reden halt immer noch von digitalen Backups von Papieroriginalen, die ohnehin vorhanden sind und nicht um nur rein digital vorliegende Daten. Es ist und bleibt eine zusätzliche Ebene, die bei verlust auch erneuert werden kann.

PS: Tatsächliche Neugier. Welche Daten speichert ihr den so, die diesen Aufwand rechtfertigen, weil sie kaum/nicht ersetzbar sind, wenn weg? Mir will da bis auf 2-3 Sachen irgendwie nicht einfallen, was diesen Aufwand wirklich rechtfertig. Da wären mir teils (alte) Familienfotos relevanter als so manches Dokument, die man in aller Regel wieder neu beantragen kann, was zwar etwas Geld und Aufwand bedeutet, aber eben geht. Und Geld und aufwand bedeuten diese Backup Systeme auch.
 
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relevanter als so manches Dokument, die man in aller Regel wieder neu beantragen kann, was zwar etwas Geld und Aufwand bedeutet, aber eben geht. Und Geld und aufwand bedeuten diese Backup Systeme auch.
Naja, versuch mal bei Renteneintritt die Gehaltsabrechnungsdokumente von vor 40 Jahren zu bekommen.
Wozu man das braucht?
Nunja, weil auch die Rentenversicherung mal Fehler macht. Und da wäre es durchaus gut, wenn man gewisse Dokumente vorzeigen kann. Wenn man die aber nicht hat, dann kannste du 1000x versuchen denen zu erklären, dass du 5 Jahre bei Firma Schulze Gas+Wasser+Scheiße gearbeitet hast und folglich sozialversichungspflichtig gearbeitet hat.
40 Jahre rekursiv die Versicherungshistorie zu belegen, ist halt einfacher, wenn man was vorzeigen kann.

(und ja, auch wenn man von der Rente nicht mehr leben können wird, so ist und bleibt Geld = Geld)
 
Deswegen hab ich damals mit 35 einmal einen Gesamtabzug angefordert und jetzt schon was bereinigt.
 
ich hab ja notgedrungen auch bei Proton 500GB Cloud.
Proton hat ja Zero Knowledge encryption, ich lagere da auch einzelne kritischere Files ohne sie nochmal extra zu verschlüsseln. Aber als Backup Lösung sehe ich sowas nicht, vorallem weil Proton keine zuverlässige API anbietet.

Welche Daten speichert ihr den so, die diesen Aufwand rechtfertigen, weil sie kaum/nicht ersetzbar sind, wenn weg? Mir will da bis auf 2-3 Sachen irgendwie nicht einfallen, was diesen Aufwand wirklich rechtfertig
Kontoauszüge, Finanztransaktionen, Passwortmanager Backups, Local gehostete Bilder via Immich, Backup aller meiner Lohnabrechnungen und SV Nachweise (wenn die weg sind, hat man ggf. ein Problem beim Renteneintritt wenn die irgendwelche Nachweise fordern).
Alles Dinge die einem irgendwann Probleme machen können wenn man die nicht mehr hat. Und von welchem Aufwand sprichst du hier eigentlich, das Zeug liegt hier zuhause auf der NAS und wird vollautomatisiert nachts verschlüsselt in die Cloud geladen. Was ist denn daran ein Aufwand?
Und natürlich brauchen (hoffentlich) 99% der Leute die ein Backup machen es sowieso nie, weil hoffentlich nicht die Bude abbrennt. Aber es können halt auch Dinge passieren wie z.B. irgend ne Malware die dir alles lokal verschlüsselt, dann bist du froh um ein Remote backup (muss natürlich auch entsprechend aufgesetzt werden, damit das nicht einfach überschrieben wird).

Wo speicherst du denn z.B. deine Fotos oder wichtige Dokumente? Die einfach exklusiv irgendwo z.B. in iCloud zu haben ist halt kein Backup, iCloud kann ausfallen oder irgend nen Fehler haben und dir gleichzeitig im Sync alles lokal aufm Handy / Rechner löschen. Ist alles schon passiert, dann steht man dumm da. Dass das "meistens" gut geht ist für mich kein Grund darauf zu vertrauen.
 
Nunja, weil auch die Rentenversicherung mal Fehler macht.
Gut, merkt man halt auch vorher und nicht erst am Ende bzw kann es merken und muss nicht bis zum Ende warten.

Kontoauszüge, Finanztransaktionen,
Wozu braucht man sowas? XD Das kontrolliert man einmal und dann ists in Ordnung. Passwörter hab ich im Kopf oder kann man zurücksetzen. Lohnabrechnungen hatten wir ja schon, dass man das schlicht nicht erst nach 45 Jahren Arbeit mal kontrolliert denn (aus leidvoller Erfahrung) kann ich dir sagen, dass eine einfache Lohnabrechnung nicht zwingend die Probleme mit der Rentenkasse behebt. UNd welchem Aufwand? Also ist deine Backup Lösung kostenfrei, erfordert kleine Wartung/Kontrolle und läuft fehlerfrei Jahre durch? Das ist Aufwand, ich sagte ja nicht, dass es Aufwand ist, der nun jeden Tag stunden in anspruch nimmt. Das tut aber auch nicht, wovor man sich damit schützen will. Und Malware ist bei Papier halt mal völlig wumpe. Das greift nur bei reinen digitalvorhanden Daten und nichts, was wirklich wichtig ist für einen Privatmensch sollte und darf nur digital vorliegen. Denn mit digitalen Kopien kommst du oft nicht weit.
Wo speicherst du denn z.B. deine Fotos oder wichtige Dokumente?
Liegen als Papier in nem Tresor bzw. in einem speziellen Ordner, den man im Notfall schnell greifen kann für weniger wichtige Dinge. Darüber hinaus als digitale Kopie auf ner kleinen USB SSD. Ich hebe aber Dinge wie Konotauszüge gar nicht erst auf. Lohnnachweise auch nicht mehr seit ich die nicht mehr als Papier bekomme. Warum habe ich dargelegt. Ich warte mit der Kontrolle nicht 40 Jahre. UNd die tausenden Fotos die man heute so macht, speichere ich nicht. Ich merke eh, dass ich davon 99,9% nie wieder ansehe, nicht mal merken würde, wenn sie weg wären. Dieser Wahn, die Masse an Fotos, die heute entstehen, zu speichern, ist echt ne dumme Krankheit. Sorry, kein Mensch wird irgendwann mal die Zeit haben, tausende Fotos sich anzusehen... Vor allem nicht, wenn diese nicht sortiert und irgendwie zeitlich einsortiert sind, was ein enormer Aufwand wäre bei der Masse, die heute gemacht werden. Wenige "Meilenstein" Fotos sind ohnehin professionell aufbereitet und stehen als Fotografie in der Wohnung bzw. sind physisch gelagert. Würden diese verschwinden, wäre das im ersten Moment sicher schade, aber eben auch nichts, was wirklichen relevant wäre, denn ich habe meine Erinnerung im Kopf. Und wenn die weg sind, dann helfen auch Fotos nicht. Ohne die Erinnerung im Kopf, sind Fotos nichts wert. Sorry, kann diesen "Wahn" dahingehend nicht verstehen. Dieses Kleben an vergangenem. Bringt mir absolut nichts für die Zukunft. Schlimm genug das ich manche Erinnerungen nicht mehr los werde. =D Ist für mich alles ein Bedürfnis, was vor allem die Industrie als Bedürfnis bei Konsumenten erzeugt um Absatz zu erzielen.

PS. Und ja ich habe zuletzt auch all meine Bücher, Filme, CDs und so Kram verhökert. Wurde mir unangenehm, diesen ganzen Kram zu haben, sich darum Gedanken machen zu müssen, es zu verwalten, zu sichern. Bei jedem Umzug den ganzen Mist schleppen. Für was? Ein nicht wirklich begründbares verlangen des Habens? Ich sehe das alles mehr als Belastung als Erstrebenswert. Vll habe ich deswegen so eine grundlegend andere Meinung dazu.
 
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kein Mensch wird irgendwann mal die Zeit haben
Ach, wenn dann mit 102 alles andere erledigt und mehrfach erlebt wurde ... warum nicht in der Vergangenheit stöbern?
Die Option zu haben, finde ich zumindest gut. Immer frei nach dem Motto: Haben ist besser als Brauchen.

Edit: ... und sowieso: Sag niemals nie. :d
 
Ich bitte darum, nicht 102 zu werden. Oo Und den Spruch mit dem Brauchen. Das ist peak Boomer :p (Hau mich bitte nicht gleich wieder mit beleidigter Miene ;D )Galt vll mal, als es nicht alles jeder Zeit im Überfluss gab. Also zumindets in der westlichen Welt heute irgendwie anachronistisch in meinen AUgen. Wenn ich etwas brauch, liegt es doch sprichwörtlich vor der Tür und irgendeine Firma will es mir doch praktisch in die Hand drücken in unserer Verdrängungswirtschaft.
 
Hmmm, mit dem eigenen Haus und bei Wakü kam bei mir das mit dem "Haben ist ... etc." auf. Und tatsächlich bewahrheitet es sich bei beiden Themen immer wieder - hab gerade gestern erst wieder eine vor vielen Jahren "auf Vorrat" gekaufte Regenrinne spontan nutzen können. War froh die da zu haben, nachdem ein Smilter-Einbauversuch wegen nicht passender Rohrmuffe abgebrochen werden musste. Sowas passiert mir regelmäßig rund ums Haus ... bei Wakü sowieso.

Nö, 102 will ich definitiv auch nicht werden - solange reicht unsere Kohle nicht annähernd. War ja natürlich nur im übertragenem Sinne zu verstehen. Irgendwann hat jeder mal Phasen im Leben mit genug Zeit. Ob freiwillig oder unfreiwillig.

Bin aber auch kein Bilderhorter oder Fotofreak, bzw. mache so gut wie keine. Von unseren Asienreisen (insges. gut 2,5 bis 3 Jahre unterwegs) zwischen 1990 und 2005 gibt es vielleicht 100 Fotos. 2005 bis etwa 2015 gibt es auch nicht mehr, die meisten von unserer Hochzeit, Hausumbauten etc..
Erst danach hatte ich wieder (vor 1990 hatte ich ne EOS und viel Natur fotografiert) Spaß daran gefunden und auch ne richtige Kamera gekauft. Liegt nur fast unbenutzt rum - aber irgendwann habe ich auch wieder Zeit/Lust dafür. Die bei uns vorhandenen Bildmengen sind im Vergleich zu den Dauerhandyknipsern sicher verschwindend gering.
 
Meinste den entgangenen Zinsgewinn des Regenrinnen-Gegenwertes als Geldanlage, oder was sollen die Oppotunitätskosten sein?
Habe zumindest kein extra Lager dafür anbauen müssen und hätte das Geld vielleicht auch nur in Champus investiert. Also mehr Alk = früher tot. Die Regenrinne hat also vielleicht sogar mein Überleben gesichert. 😂
 
Wozu braucht man sowas? XD Das kontrolliert man einmal und dann ists in Ordnung.
Ich rede da jetzt nicht vom Girokonto, das ist mir natürlich egal, das schau ich nichtmal jetzt wirklich an :d. Aber wenn du jetzt z.b. ETFs besparst mit dem Plan die in 30 Jahren zur Altersvorsorge mal zu verkaufen kann es ja gut sein, dass man mal den einen oder anderen Depot Transfer hat und aus irgendwelche Gründen mal die Einstandskurse nachweisen muss. Im Idealfall läuft das natürlich alles automatisch, aber vertrauen würde ich da über Jahrzehnte hinweg nicht.


PS. Und ja ich habe zuletzt auch all meine Bücher, Filme, CDs und so Kram verhökert. Wurde mir unangenehm, diesen ganzen Kram zu haben, sich darum Gedanken machen zu müssen, es zu verwalten, zu sichern. Bei jedem Umzug den ganzen Mist schleppen. Für was? Ein nicht wirklich begründbares verlangen des Habens? Ich sehe das alles mehr als Belastung als Erstrebenswert. Vll habe ich deswegen so eine grundlegend andere Meinung dazu.
Das eine hat doch nix mit dem anderen zu tun. Ich hab auch kaum physischen Besitz und sortiere regelmäßig Zeug aus. Papier wird wie gesagt komplett digitalisiert, da behalte ich gar nix.

Sorry, kein Mensch wird irgendwann mal die Zeit haben, tausende Fotos sich anzusehen... Vor allem nicht, wenn diese nicht sortiert und irgendwie zeitlich einsortiert sind, was ein enormer Aufwand wäre bei der Masse, die heute gemacht werden.
Klar, vlt. bei der Diasammlung von einem Opa. Ich nutze das hier, da ist überhaupt nix unsortiert: https://immich.app/
Alle meine Fotos der letzten ~15 Jahre (also seit ich im Prinzip nen Smartphone habe) sind ja mit Metadaten versehen. Im Jahr 2026 gibt es sogar so wilde Technologien wie Face Recognition, das funktioniert völlig automatisch und ich kann dann, wenn ich das irgendwann will, dem Teil sagen gib mir alle Fotos von meiner Tochter aus Jahr x. Oder von Ort y. Im Prinzip wie ein lokales Google Fotos.
Nur weil es für dich nicht wichtig ist Fotos später nochmal anzuschauen, schließe vielleicht nicht darauf, dass das für Andere keinen Sinn macht.
 
Und wie sortierst du den ganzen müll aus der aufm smartphone durch whatsapp jnd co zwnagsweise dazwischen kommt? Diese autosotier funktionen kenne ich, das war damit nicht gemeint.
 
WhatsApp Müll hab ich eingestellt, dass das nicht automatisch in meinem iCloud photostream landet. Aber bestimmt erkennt er sogar das an den Metadaten in immich wenn nötig.
 
Bei Google Fotos kannst du einstellen, dass die Bilder aus WhatsApp (oder anderen Medien) nicht in der Hauptgalerie angezeigt werden sollen.
 
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Heute noch nicht ausreichend Champus getrunken?
 
Den brauche ich jetzt, bevor mir die Galle(rie) hoch kommt. :lol:
 
Warum fängt das Champions League Finale morgen bereits um 18:00 Uhr an? :motz:
Da fehlt mir die Ausrede abends nicht doch noch weggehen zu müssen
 
Cloud hab ich aus. Auf telefon selbst geht das nicht oder?
Das ist ne Einstellung von Whatsapp. Dort kannst du unter "Chats" Die Option "In Fotos speichern" deaktivieren, dann bleibt es in Whatsapp. Wie kann man denn ohne diese Option leben? :d
 
als Berliner muss man ja zusammenhalten. ^^
Sagt der Exil-Berliner zum Prenzlbergschwaben. Sehr gelungene Völkerverständigung über alle inhaltlichen Barrieren hinweg. Whatsapp machts möglich. :lol:
 
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