Suche USV für überbrückung von kurzen Stromausfällen

PurpleMoon

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07.03.2026
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Guten Tag zusammen,

ich suche nach einer USV (oder zwei) um kurze 1 Sekunden Stromausfälle zu überbrücken.Hoffentlich bin ich im richtigen Unterforum.

Hier wo ich wohne, hier sitzen wir ziemlich am Ende des Netzes.
Gelegentlich gibt es immer mal wieder einen ca. 1 Sekunden Stromausfall im Ort.
Laut meinem Netzbetreiber kann das bis zu 1000 Mal im Jahr passieren.
Hier wird z.B. bei einem Lichtbogen für einen kurzen Moment die Spannung getrennt um diesen zu löschen.
Mir wurde angeraten eine USV zu kaufen.

Letzte Woche hatte ich wieder einen solchen Stromausfall und mir hat es an einem 2.5GB Switch einen Port zerstört.
In den vergangenen Jahren haben schon andere Geräte das Zeitliche gesegnet.
Wie auch schon vom Spiegel NAS der Datenverlust. (Zum Glück waren die Daten auf dem PC noch vorhanden)

Was wird versorgt?
- Dauerhafte Geräte: (Läuft immer)
-> Router + Switch
-> HomeServer (ODroid H4 Ultra)

- Gelegentliche Geräte: (Laufen selten, nur wenn Sync oder Archivierung, wenn ich zuhause bin)
-> 2x 4 Bay NAS
-> 1x Selbstau NAS mit 8 HDDs

- Computer (Läuft regelmäßig, wenn ich zuhause bin)
(1200 Watt Netzteil, 2 Monitore, 4090 und 9950X3D)

Alles steht in meinem Wohnzimmer und kann nicht wo anders untergebracht werden.

Wenn ich das richtig verstanden habe, dann wäre hierfür ein "Line-Interaktiv" geeignet.
Dieses braucht aber wenige millisekunden um bei einem Stromausfall umzuschalten.
Macht keinen lärm oder Hitze.

Bei einer USV mit "Online-Einphasig" gibt es keine Umschaltung.
Diese ist mit Doppelwandlern versorgt und braucht dadurch keine Zeit um umzuschalten. (AC > DC > AC)
Macht aber durch den Lüfter lärm und wärme.

Ich weiß, bei meinem PC müsste ich schauen, was Sinn ergibt und ob das Netzteil den kurzen Umschalter sauber überbrücken kann.

Überlegung wäre gewesen, zwei zu kaufen.
Eine "Line-Interaktiv" für Router + HomeServer + NAS.
Und eine "Online-Einphasig" für den PC, da ich normalerweise den PC vom Strom trenne, wenn ich ihn nicht brauche.
Oder eben mit einer "Line-Interaktiv" testen ob der PC die überbrückung übersteht, bei einem Stromausfall.

Ich hoffe jemand von euch kann mir helfen. :)
Ich sage mal Danke und wünsche euch einen entspannten Tag.

Liebe Grüße
PurpleMoon
 
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Meine Meinung dazu:

Router, Switch und Odroid kannst du locker an eine 50€ Line-Inter. APC Easy UPS hängen... die nötigen Netzteile der Geräte puffern eh ein paar Millisekunden, die USV schaltet schnell genug für den Rest (bedenke, dass das Internet trotzdem weg sein dürfte, da in D/A/CH die meisten Straßenunterverteilungen für Privatkunden nicht mehr notstromgepuffert sind)!

Die temp. laufenden Backupgeräte würde ich an eine zweite, baugleiche Kiste hängen, einfach weil es bequemer ist bei Wartung und Akkutausch... eine gute Planung der Backups ist wichtiger, als eine Superduper USV. Mach deine Backups zu Zeiten, in denen das Netz stabil ist und damit weniger Gefahr droht - meist zwischen 22h und 5h unter der Woche, nicht bei sport., polit. und gesell. Großereignissen etc.

Schwer wird es mit deinem PC.. die verbaute Hardware inkl. Monitoren lässt eigentlich keine Billiglösungen zu; wir sprechen da ja über teure Komponenten, die bei guter Auslastung auch ordentlich Strom ziehen... wenn du als 1500 Watt ordentlich absichern willst... das geht ins Geld, 700€+ kannst du da verplanen!
Besorg dir mal ein Strommessgerät und miss einen Tag dein Nutzungsverhalten - zur USV Planung musst du dann den Maximalverbrauch absichern, weil theoretisch ja diese Last auf die USV gehen könnte.
 
bedenke, dass das Internet trotzdem weg sein dürfte
Das weiß ich.
Vor ca. 3 Jahre hatte nach einem solchen Stromausfall der Router nicht mehr funktioniert. (Netzteil OK, Router selbst hatte das scheinbar nicht überstanden)
Die temp. laufenden Backupgeräte
Die laufen nur ca. 1 Mal die Woche.
Hier lohnt sich mMn keine 2, da die sonst nur unbenutzt rumsteht.
Mach deine Backups zu Zeiten, in denen das Netz stabil ist
Diese Stromausfälle sind die letzte 10 Jahre zu beliebigen Zeiten passiert.
Da ich normalerweise von 21 - 4 Uhr schlafe und dann arbeiten gehe, sind nacht keine BackUps möglich.
Der PC läuft nur, wenn ich wach und dran bin.
Die BackUps laufen dann beiläufig am WE.
Schwer wird es mit deinem PC
Das weiß ich.
Der verbraucht derzeit max 800 Watt mit Monitoren und co. CPU + GPU wird eher selten voll ausgelastet.
Beim Spielen / Streamen sind das dann die ca. 900 Watt.
USV Planung musst du dann den Maximalverbrauch absichern, weil theoretisch ja diese Last auf die USV gehen könnte
Das weiß ich.
Mein Problem ist aber auch, ich habe hier eine 10A Schraubsicherung für das Wohnzimmer + Schlafzimmer.

Budget liegt gesamt bei ca. 500 - 600 Euro.
Ich bin leider in der EM-Rente und da wird es schwierig.

Vielen Dank für deine Antwort
 
Budget liegt gesamt bei ca. 500 - 600 Euro.


Bei Jacob sogar für nur ~510€ zu haben (Rückläufer oder Verpackungsschaden)

 
Zuletzt bearbeitet:
Online USV würde ich mir schenken.
Du hast dabei immer doppelte Wandlerverluste, was dementsprechend den Verbrauch hochtreibt, zu dem, was die USV grundsätzlich noch braucht.

Daher haben moderne Online USVs einen "Öko-Modus", was dann wie eine Offline USV mit Bypass ist.
Dadurch wird die Doppelwandlung umgangen und man spart sich die Verluste.

Wegen USVen würde ich mal bei Eaton schauen.
Auch APC ist, ja auch @home, durchaus sinnvoll.
Akkus sind immer so ein Thema, würde ich aber eh nie die originalen kaufen, sondern eher gute OEM Quali. (die Hersteller kaufen auch nur die)
Das gilt bei jedem USV-Hersteller.
Was ggf. aber noch Sinn macht, es gibt mittlerweile auch (lithium) Powerstations, mit USV-Funktion.
Die schalten dann entsprechend um, wenn der Bedarf besteht. Mitunter sind die aber im Anlaufen nicht so schnell, damit das NT nicht abkackt.
Da aber moderne PC-NTs mitunter schon mit 110V anlaufen, kann man hier ggf. ein paar Augen zudrücken.
Für hochsensible Geräte mit eingeschränktem Spannungsbereich ist das dann nichts.
(das hat man aber bei jeder USV, die keine Online ist)

Entscheidend ist, welche Leistung benötigt wird.
Je weniger, desto günstiger der Spaß.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wichtig wäre mir in Deinem Szenario vor allem "lüfterlos"...
 
Meine Erfahrung mit APC im „professionellen“ Umfeld (10 kVA) ist durchwachsen. Akkus sackteuer, Support bei Defekt nicht vorhanden. Ich würde keine APC mehr kaufen.

Wenn du nur Ausfälle von wenigen Sekunden Puffern musst, tut es bei den Kleingeräten ja vll auch ein „Supercap“.

Nochmal weiter gesponnen, ohne sowas mal konkret umgesetzt zu haben: Balkonkraftwerk mit Speicher ist keine Option? Wie gesagt, ich kenne die Regelungstechnik da nicht, aber evtl. funktioniert das einfacher, als eine USV.
 
Ich würde Eaton kaufen.
Da drin stecken Standard Gel-Akkus, je nach Leistung der USV dann auch mehrere dieser Akkus in Reihe/Parallel geschaltet..
Und die bekommt man überall für wenig Geld.
 
Balkonkraftwerk mit Speicher ist keine Option? Wie gesagt, ich kenne die Regelungstechnik da nicht, aber evtl. funktioniert das einfacher, als eine USV.
Bedingt.
1. braucht man nen BKW
2. muss das BKW auf der Phase sein wo sich der Rechner befindet
3. muss das Gerät auch in dem Moment Strom liefern, wo der Ausfall passiert (Nachts, Winter, etc.)
4. Muss ein BKW innerhalb von 0,2s abgeschaltet haben, wenn der Strom weg ist.

An sich ne nette Idee, in der Umsetzung gibt es dann eben doch ein paar Themen, die man beachten muss.
Ein BKW ist also, primär wegen Punkt 4, das völlig falsche Produkt, eben weil die Einspeisung ins Netz abschalten muss, wenn der Strom weg ist.
Die Anforderung ist aber hier konträr, der Strom soll bei Stromausfall aber explitit "stehen" bleiben.

Ansonsten ist ne USV immer einfacher als nen BKW.
Hinstellen, Stecker in die Steckdose, Geräte anstecken, fertig. (nicht irgendwelche Halterungen, Vermieterspaß, Registrierung etc. )
Ersetzt mit sowas ggf. sogar die Steckdosenleiste.
(Leistung ?_?, ist bei der 3S auf jeden Fall das Max)
(bei dem Preis ggf. mehrere ?_?)

Wichtig wäre noch zu erwähnen, dass ein Großteil der USVs ja aus dem IT-Bereich kommen, und daher C13 ggf. auch C19 Anschlüsse haben.
Kann man mit Adapter gegen angehen.
Oder aber eben bei der USV auf Schuko achten.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Da drin stecken Standard Gel-Akkus,
Ist bei APC auch so.
Man muss nur die richtige Form finden, ebenso auch bei Eaton.
Die kaufen die Akkus auch nur auf dem OEM-Markt zu. -> kochen alle nur mit Wasser
 
Nochmal ich... also APC kaufe ich für privat gerne, weil sie, im Gegensatz zu den meisten OEM Anbietern, wenigstens Basissupport und Ersatzakkulisten anbieten. Das Tauschakkus 50-100% vom USV Neupreis kosten, ist bei den meisten günstigen Geräten so; die Akkus sind halt auch der größte Bauteilpreis, das bisschen Wandlerelektronik dürfte in der sub-hundert €uro Klasse nie mehr als 10 kosten.

Für den angefragten Zweck hier sehe ich keinen Grund, direkt hochpreisige Markenware a la Eaton etc. anzuschaffen, zumal ja nicht sicher ist, dass die Dinger dann die Bedürfnisse treffen. Einfach günstig online kaufen, ein paar Tage testen (Stromausfälle sind ja dank Sicherungskasten gut simulierbar) und dann ggfs. behalten oder retour schicken - das geht mit 50€ Dingern einfacher, alleine des Gewichts wegen.

Gerade in der aktuellen allgemeinen wirtsch. Situation und den pers. Umständen des Fragenden würde ich wirklich günstigst anfangen und über die Jahre hinweg dann hochrüsten - klar wäre ein ringgeerdetes PV- und Windstromsystem mit Akkubänken und einer Rückfallebene auf Gas-/Allesbrennergenerator und 2x 2k Liter Tanks das Optimum ... aber welcher Privatmann hat gerade cremige 50.000+€ für ein gut geplantes Heimstromnetz über?!
 
Eine Wirkleistung von 510W reicht ihm ja nicht, die günstigeren Eatons sind also eh raus.
Und mit neuren APC habe ich nicht so gute Erfahrungen gemacht in letzter Zeit, machen teilweise schon nach 2-3 Jahren die Biege,
verabschieden sich mit Alarm obschon Netzseitig nichts war, laufen nach Abschalten/Netztrennung dann wieder wie gehabt.
 
Zuletzt bearbeitet:
In der 850 W Eaton steckt ein 9 Ah-Akku drin und der kostet bei Batteriehändlern gerade einmal 22,90 €.
Die USV 125,- €.
Und den 5 Ah, der in der 510 Watt drin steckt, bekommt man schon für 11,90 €.
Die Akkus kosten also wirklich kaum etwas und sind weit entfernt von 50-100% des Gerätepreises.
Bei der 850 W sind es gerade einmal 18% des Gerätepreises.
Die Preise für mit APC gelabelte Akkus sind schon etwas abgehoben.
 
Es ist ja nun nicht unüblich, dass Hersteller mit "Zubehör" Geld verdienen.
Will man Support usw. haben, muss man das hinnehmen.
Braucht man das nicht, muss man das auch nicht hinnehmen.

Im Profibereich bietet die Hersteller auch das rund um Sorglospaket, mit jährlichem Handauflegen usw.
 
Nie im Leben würd ich mir freiwillig was mit Bleiakkus hinstellen, das ist einfach das Allerletzte. Ich hatte in meinem Leben schon genug mit Akkus zu tun, speziell auch mit Bleiakkus.
Einfach nein.

Für mich sollte eine USV also folgendes haben:
- LiFePo4 (Lithiumeisenphosphat) Akku
- Lüfterlos
- sparsam (weil sie 24/7 läuft ohne aktiv was zu nutzen, schon klar, ist halt ne Art Versicherung)

Gibts momentan scheinbar nicht...

Man kann zwar Blei 1:1 auf LiFePo4 umrüsten (Akkus aus 4 Zellen mit internem BMS, nach außen wie ein Bleiakku), allerdings wird damit die Ladestandanzeige nicht funktionieren, weil der Spannungsverlauf über die Kapazität bei der Lithium Variante (ganz) anders ist, ob der per Shunt mitzhält, wer weiss, auf jeden Fall ist das wsl. möglich aber nicht ganz reibungslos.

Insofern tu ich mir mit USV gerade sehr, sehr schwer.
 
…weil du eine sehr sehr sehr sehr sehr sehr … sehr sehr SEHR sehr spezielle Anforderung hast, für die es aus Gründen wohl keinen Markt gibt…
 
Ich hab seit knapp einem halben Jahr 2x APC BackUps 850VA verbaut. Einmal für Router und Kleinkram, einmal für Switche + PoE-Zeugs.
Haben mehrere kleine Stromausfälle und gewollte Abschaltungen (Elektrikprüfung, Umbau, Kleinkram) ohne Murren und Ausfall abgefedert.
Verwenden APC auch beruflich (wenn auch eher die größeren bzw. online-usvs) und haben da eigentlich keine Probleme mit.
Haben genug Anschlüsse (gemessen an der Pufferleistung) und funktionieren ohne Lärm etc.
Die Zeit wird zeigen, wie gut die Akkus dann sind.


Bedingt.
1. braucht man nen BKW
2. muss das BKW auf der Phase sein wo sich der Rechner befindet
3. muss das Gerät auch in dem Moment Strom liefern, wo der Ausfall passiert (Nachts, Winter, etc.)
4. Muss ein BKW innerhalb von 0,2s abgeschaltet haben, wenn der Strom weg ist.
Zu allen Punkten: Theoretisch: Ja.
Praktisch: Nicht unbedingt. Wobei BKW mit etwas Sonne immer etwas bringt, sofern man nicht einen Mini-Nord-Balkon hat.
Mit AC-Speicher bräuchtest du nichtmal ein BKW und kannst Netzstrom speichern (Sinn mal aussen vor durch Verluste etc)

Viele (alle?) AC-Speicher haben eine Notstromsteckdose, die dann genau wie eine USV funktioniert und keine Netzspannung benötigt.
Die Kiste wird also regulär geladen (je nach Aufbau über einen seperaten Wechselrichter und korrekter Logik nur mit Überschuss aus dem BKW) und gibt über die entsprechenden Steckdosen beim Stromausfall dennoch Strom ab.

Was also sinnvoll sein kann und langfristig Geld spart: Vernünftiges BKW mit günstigem Speicher, der als USV konfiguriert wird (also mit Mindestkapazität und Bedingungen konfiguriert) und man hat das beste aus beiden Welten.
Wird vielleicht auch langfristig mein Plan sein. Dann kommt eine APC weg und der (obendrein deutlich größere Speicher) wird als USV für Switche etc. fungieren. BKW mit nicht optimaler Ausrichung ist seit knapp 3 Wochen installiert. Als reiner Speicher lohnt sich das eher nicht, aber als USV: Ja, ein bisschen. Wenn man eh eine haben möchte. Hängt natürlich auch vom Preis ab, die Kosten auch nicht unbedingt wenig, auch wenn derzeit auch preiswertere Modelle auf dem Markt erscheinen.
Korrigiere mich bitte, wenn ich das so falsch sehe, ein Profi bin ich natürlich nicht.
 
Ich habe vor meine Technik einen "Anker Solix C1000 Gen2" gepackt. Wenn ich mal so eine Akku irgendwo brauche, habe ich was. Für mich praktisch und funktioniert auch als USV.
 
…weil du eine sehr sehr sehr sehr sehr sehr … sehr sehr SEHR sehr spezielle Anforderung hast, für die es aus Gründen wohl keinen Markt gibt…
Ich weiss nicht, was sehr speziell dran ist, im Jahr 2026 eine Akkutechnik aus den Post-2000er Jahren zu wollen anstelle einer aus den späten 1800er Jahren.
Ist mir schon klar, der Jährliche Tausch zigtausender Bleiakkus ist ein schönes Geschäftsmodell für den Hersteller.
Ich habe vor meine Technik einen "Anker Solix C1000 Gen2" gepackt. Wenn ich mal so eine Akku irgendwo brauche, habe ich was. Für mich praktisch und funktioniert auch als USV.
Wsl. ist eine Lösung in diese Richtung das interessanteste.
 
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