[Sammelthread] Erfahrungen zu Photovoltaikanlagen

April war super!

Region Hannover / 9,46 kWp Süd ~38° Neigung / keine Verschattung / 20 kWh Akku

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Außerdem der erste volle Monat, wo ich wirklich so viele Einzelgeräte überwache:

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das war ein Beispiel :fresse: um die Auswirkung der Effizienz auf die Amortisation zu zeigen.

Wer sich richtig selbst verarscht stellt sich einen AC-Speicher hin und betreibt den in einem so miesen Effizienzbereich, dass der nicht mal 40% erreicht.
 
Habt ihr mal die Effizienz ermittelt oder berechnet? Was beim Ein- und Ausspeichern tatsächlich verloren geht?
Drauf geguckt, ja.
Aber da ich nur die Messerwerte vom Speicher selber habe, stellt sich die Frage, wie genau die überhaupt sind.
Seit Inbetriebnahme des Speichers sind 409kWh aus PV gekommen. Davon 179,9kWh in den Speicher geladen worden und 177,1kWh aus dem Speicher eingespeist worden.
Eine Differenz bis zu 2kWh war anfänglich schon immer mal vorhanden, weil ich die Aufzeichnung bei fast leerem Akku gestartet habe.
Da bei obigen Werten der Speicher bei ~50% lag, kann man von der Differenz so grob geschätzt 0,8kWh abziehen, die einfach noch im Akku stecken.

Demnach käme ich auf eine Effizienz von 98,x%.
Für ein DC-LFP-Akkusystem afaik nicht ungewöhnlich.
Aber wie gesagt, wie genau die Werte überhaupt sind, steht nochmal auf einem anderem Blatt.

Die In-Out-Werte driften aber tatsächlich langsam auseinander.
Auch meine manuelle SoC-Ermittlung die ich immer wieder nulle, wenn der Speicher voll ist, hat mittlerweile einen Korrekturwert von -1423Wh. Auch der Wert steigt laaaaaaangsam.

Der Eigenverbrauch des Akkus geht aber offensichtlich auch nicht in den Entladewert, denn selbst wenn mal einen ganzen Tag (z.B. im Winter) nicht rein oder raus geht, wird keine einzige Wh ausgespeist. Aber selbst wenn da nur ein 0815-ESP drinsteckt, der 0,5W braucht um das WLAN in Betrieb zu halten, müssten da eigentlich locker 10Wh/Tag weggehen.
 
Der zeigt Dir halt den Ladewert der Batterie.

Wieviel Energie genau in die Batterie rein und raus geht, sagt er Dir nicht.

Könntest Du mit einem Shelly oder Energiemessdose vor der Batterie ermitteln.
Fragt sich nur: wozu? Dann kennst Du den Verlust, es ändert sich aber auch nix Setup.
Und der Shelly oder die Messbuchse braucht zusätzlich Energie. 😊
 
Wieviel Energie genau in die Batterie rein und raus geht, sagt er Dir nicht.
Doch, genau das tut er. Daher stammen ja meine Werte.

Der SoC wird irgendwie anders ermittelt, denn die rein-raus-Werte passen nicht (immer) zum SoC, sind aber sogar genauer als der vom Akku gemeldet SoC (sowohl die Prozentanzeige, als auch die Wh-Anzeige (die anscheinend nur aus dem Prozentwert ausgerechnet wird)). Das der SoC-Wert eben von diesen rein-raus-Werten abdriftet, habe ich hier schon öfter geschrieben.

Könntest Du mit einem Shelly oder Energiemessdose vor der Batterie ermitteln.
Mit einem Shellys wird schwierig, weil die müssten dann ja mit MC4-Anschluss einmal zwischen Panels und Akku und einmal zwischen Akku und WR und die müssten DC statt AC messen. Oder ich bräuchte Shellys die um die Kabel rum induktiv messen.
Genaugenommen bräuchte ich sogar 4 davon. Weil es sind ja zwei Panels und zwei Anschlüsse vom Akku zum Wechselrichter. Und die bräuchten dann auch noch eine Stromversorgung.
 
Man liest teilweise von unterirdischen Effizienzgraden, aber manchmal auch abhängig von Funktionen.
die Effizienzgrade sind auch gesamtheitlich im DC Hochvoltsystem unterirdisch, je nachdem wie man es betreibt. Die Hochglanz >90% Wirkungsgrad bekäme ich gefühlt nur zusammen wenn ich damit mein E-Auto lade und den Speicher in einer Stunde leersauge.
In den meisten Fällen ist aber grade der lausige Grundverbrauch eines Hauses und damit das Betreiben des Wechselrichters im sehr schlechten Wirkungsgrad das Killer-Kriterium.
Da ist in der Realität wohl wahrscheinlich der kleine A/C Balkonkraftwerkspeicher wohl oftmals effizienter als der BYD HVS Turm eines durchschnittlichen PV Besitzers.
 
In den meisten Fällen ist aber grade der lausige Grundverbrauch eines Hauses und damit das Betreiben des Wechselrichters im sehr schlechten Wirkungsgrad das Killer-Kriterium.
Jap, darauf habe ich bisher auch immer die Differenz zwischen dem was der Akku zum Wechselrichter schickt und dem was das Shelly in der Steckdose anzeigt geschoben. Das Shelly zeigt eigentlich immer 10-20W weniger an, als der Akku ausgibt. Das dürften Wandlungsverluste und Eigenstromverbrauch des WR sein. Hat aber nichts mit der Akkueffizienz zu tun, denn das ist immer so, auch wenn PV direkt eingespeist wird.

Der Wechselrichter selber hat da anscheinend aber auch nicht wirklich gemessen, denn ohne Speicher waren die PV-In und DC-Out-Werte vom Wechselrichter immer gleich. Also z.B. 300W PV-In und 300W-AC-out.

Deswegen sag ich ja dauernd: Ich habe keine Ahnung wie genau diese Messwerte sind, wie die überhaupt gemessen werden, oder ob die vielleicht sogar nur errechnet sind. :d

Edit: Meine alte Mini-Insel-12V-Experimentieranlage aus diversen Panels von 10-50W, Laderegler, LFP-Akku und selbstgebauter Messeinrichtung (basierend auf einem INA3221+ESP), an der ich nur 12V-DC-Geräte betrieben habe kam rechnerisch übrigens auch auf ~98%.
 
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vllt ja für den ein oder anderen interessant. mMn wieder so eine halb gare Sache...
 
April26

Erzeugung: 873,5 kwh
Gesamtverbrauch: 374,79 kWh
Netzbezug: 42,5 kWh

Die erste Hälfte im April war leider nicht ganz so Sonnig
 
Bei mir mit LV Akku beim Deye 2025 3150 geladen und 3000 entladen
Deckt sich in etwa mit meinen Werten. Hab 3x 15kwh lv. An einem 75qmm Kabel und untereinander 30qmm. Verluste also gering.
 

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Ich finde es absolut erstaunlich wie hier man hier meinen kann man käme auf Wirkungsgrade von 98% ...

Alleine das einmalige Konvertieren von eine xxV DC spannungen zu 230V AC bedeutet schon 2% Verluste, das gleich gilt für das Laden den auch da muss man immer im besten Fall mit 2% Verluste rechnen.
Und selbst in diesen 4% ist dann noch keine Verluste für die Ansteuerung, verlust beim Speichern selber mit drin.
Selbst ein sehr guter passen ausgelegter speicher kommt kaum auf 90% Wirkungsgrad der natürlich im Teillastbereich noch weiter sinkt.


Der reltaive bekannte und vielfach gut bewertete HTW Stromspeichertest 2026 hat folgene Gesanmtwirkungsgrade bei der AC Speicherung ermittelt :
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Selbst die besten System kommen bei 200W entladung auf schlappe 78% und die weniger Effizenten System auf 63%.

Ivh peröhnlich finden den HTW Speichertest nicht so gut weil die Werte nicht in EINEM vorgegebenen Labor ermittelt werden sondern sich jeder Herrsteller sein eigenes Labor suchen kann das dann die Messungen nach vorgegeben Verfahren durchführt.
Und jeder weiß das die Hand die einen füttert beißt man nicht und so ist das für mich nur sehr bedingt eine unabhängige Messwert ermittlung.

Aus der Praxis, ich habe seit mitte Dezember einen Marstek Venus E 5,12kWh speicher am laufen und komme auf folgende Werte (2026 derzeit nur bis Ende März ausgerechnet):
Die angezeigten Werte App:
2025 90kWh Geladen -> 76kWh Entladen -> 84%
2026 335kWh Geladen -> 248kWh entladen -> 74%

Werte vom Shelly vor dem Speicher ermittelt:
2025 97kWh Geladen -> 80kWh Entladen -> 82%
2026 309kWh Geladen -> 237kWh entladen -> 77%
 
April 26 ist etwas besser als 25 👍

Zweite Bild mal von der Batterieladung/Entladung 2025...sungrow HV
 

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Alleine das einmalige Konvertieren von eine xxV DC spannungen zu 230V AC bedeutet schon 2% Verluste, das gleich gilt für das Laden den auch da muss man immer im besten Fall mit 2% Verluste rechnen.
Beim Laden und Entladen wird bei mir nichts von DC auf AC oder andersrum gewandelt. Der Speicher kriegt DC von den Panels und gibt DC an den Wechselrichter aus. Lediglich der Wechselrichter wandelt von DC zu AC, aber der kriegt nichtmal mit ob der Strom direkt von den Panels oder aus dem Speicher kommt, somit ist der auch nicht Teil der Speichereffizienz, sondern diesen Verlust habe ich immer, egal ob mit oder ohne Speicher.

Das AC-Speicher (also AC-auf-DC rein und DC-auf-AC raus, oder besser gesagt, ein DC-Speicher dem AC zugeführt wird) auf 98% Wirkungsgrad kommen, hat hier auch niemand behauptet, oder hab ichs überlesen?

Ich habe hier auch eine 12V-LFP-1,2kWh-Akku den ich via AC über ein Ladegerät lade und über einen 230V-Offgridwechselrichter entladen kann. Da ist der Wirkungsgrad des Gesamtsystems also von AC-rein bis AC-raus mit 68% auch ziemlich schlecht.
 
Beim Laden und Entladen wird bei mir nichts von DC auf AC oder andersrum gewandelt.Der Speicher kriegt DC von den Panels und gibt DC an den Wechselrichter aus.
Der Speicher kriegt DC von den Panels und gibt DC an den Wechselrichter aus.
Das funktioniert halt NUR wenn deine DC Panels genau die spannung ausgeben die deine Speicherzellen gerade aktuell als Ladespannung gebrauchen.
Diesen Zustand gibt es in der Praxis fast nie und ist auch nicht reproduzierbar und somit nicht verwendbar.

Also werden auch in deinem BKW Speicher die Module erst auf einen Spannungswandler gehen und dann auf die Speicherzellen.
Und auch beim Entladen wird in aller Regel immer ein Spannungswandler nötig sein weil man nur selten die Spannung aus den Speicher direkt nutzen kann.


Einzig bei deiner 12V LFP Anlage wenn man da nun direkt 12Volt Verbraucher anschließt aber die hat man halt kaum deswegen hast du halt an deiner 12V anlage auch wieder einen Umrichter dran der die 12Volt in einfach verwendbare 230V AC spannung wandelt.

AC/DC brauchts du in so einen BKW Speicher zweck keine die Technik der eigentlich Spannungswandlung ist halt extrem ähnlich und geschieht bei sehr hohen frequenzen von im Mhz bereich, und erst der letzte Schritt entscheidet dann ob man die DC Spannung ausgibt oder als AC ausgibt.
 
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Also werden auch in deinem BKW Speicher die Module erst auf einen Spannungswandler gehen und dann auf die Speicherzellen.
Jap, aber DC-AC-Wandlung ist afaik schonmal verlustbehafteter als nur die Spannung DC-DC zu wandeln. Keine Ahnung ob es auch noch einen Effizienzunterschied bedeutet, wie stark die Spannung dabei abweicht. Wenn der Speicher ein 10S-Akkusystem fährt, hat der Akku einen Nennspannung von 36V (also leer 32V, voll 36V), was ziemlich genau der Arbeitsbereich der Panels ist. Soviel weicht das also nicht ab, also da müssen nicht 13V auf 36V hoch- oder 180V auf 36V runtergeregelt werden.

Und ich kann zum fünften mal wiederholt nur das sagen, was mir der Speicher anzeigt und ich weiß nicht wie der im Detail gebaut ist. Es kann z.B. auch sein, das er die Strommenge (für Bat-In) erst nach dieser Spannungswandlung gemessen. Dann wäre der dadurch verursachte Verlust nicht in den Werten enthalten, sondern würde "unter den Tisch" fallen. Die Ausgangsspannung muss dann eigentlich nichtmehr geregelt werden, denn der Wechselrichter frisst 30-60V, dem kann man also (theoretisch) direkt die Akkuspannung durchreichen.

Ich weiß nicht, welche Effizenz der Speicher oder das gesamte System wirklich hat, aber aus den Werten die der Speicher selbst anzeigt ergibt sich ein Wert von ~98%.
Ich habe ebenfalls schon geschrieben, das der Wechselrichter nochmal Verluste verursacht. An der Steckdose kommen also so oder so definitiv nochmal weniger als 98% an, aber das liegt nicht am Speicher, sondern am Wechselrichter.

Aber hauptsache du unterstellst Leuten mal "sie würden glauben 98% zu erreichen", aber selber überfliegst du deren Beiträge anscheinend maximal. :rolleyes2:


Einzig bei deiner 12V LFP Anlage wenn man da nun direkt 12Volt Verbraucher anschließt aber die hat man halt kaum
Nein, auch bei der Anlage wird die Spannung zum Laden geregelt, weil die Panels in einem "12V-System" trotzdem 17-20V liefern und es dem eigentlichen Akku nicht so gut gefallen würde, wenn man da einfach 20V draufknallt.
Für den Verbrauch wurde da allerdings nichtsmehr gewandelt, weil ich Geräte angeschlossen haben, die mit dem Spannungsbereich des Akkus klarkamen (was dann also so 11-14,4V sind). Abgesehen von ein paar USB-(Quickcharge)-Anschlüssen, die selbstverständlich intern selbstständig auf 5/9/12V gewandelt haben.
 
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Einzig bei deiner 12V LFP Anlage wenn man da nun direkt 12Volt Verbraucher anschließt aber die hat man halt kaum
Naja, such mal nach "Gleichstromhaus".
Gehen tut das schon.
12V ist ja im Campingbereich Standard. Es gibt also schon sehr viel.

Sinn, Unsinn, TCO usw. usf. mal alles außen vor.
Aber technisch kann man das schon bauen. Muss man halt wollen.
 
2 meiner vier alten US2000C Pylontech Akkus werden auf Garantie getauscht. Es geht voran. Die beiden anderen soll ich weiter nutzen, bis sie das gleiche Fehlerbild zeigen …
Gut das es Pylontech nach 5 Jahren als Firma noch gab/gibt.

Zur Zeit fahre ich nur mit den beiden neueren US5000.
 
Soc Drop steht in der Begründung.
Die wollen ja vor der RMA ellenlange Logfiles aus der Batterie.
 
Hattest du mal darauf geachtet, ob das Gehäuse ausgebeult war? Oder gar mal die Akkus geöffnet?

Bei der C-Serie wurden anfangs noch Zellen verbaut, die keinen Metallmantel hatten. Die haben sich dann mit der Zeit aufgebläht und haben im Grunde das gleiche Fehlerbild gezeigt wie bei dir.
Gab auch Videos da zu von Mr. Mining. Kann mal schauen ob ich es noch finde.

Edit:
 
Hey Liesel,

wäre dann so etwas nicht noch besser:

Da hast Du WR + Speicher. Und 800 statt 600 W Leistung ins "Netz".
Und wegen der Panels: Da lohnt es sich noch mehr, gute ABC-Panels zu verwenden. Die können dann 550 Wp, in der Größe.
Oder Du hängst halt einfach noch ein drittes Panels dazu. Der WR unterstütz bis zu 4, oder 8 parallel geschaltet.

Solakon berechnet deren Panels mit ca. 100 €, da bekommst Du auch absolutes HighEnd:

(Die würde ich wegen des Preises nicht empfehlen, aber aktuell ist das wirklich die Speerspitze.)
 
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Aso, das war mir nicht klar.
Und der Speicher hängt dann wo? Hinter den 600 W?
(Sorry, falls es ne dumme Frage ist.) :fresse2:

PS: Die WR gibt's auch einzeln hier:
 
Ich bin hin und hergerissen, mir sowas zu bestellen:


Damit hätte ich 800W statt 600W und 240Wp mehr... aber irgendwie isses auch mehr Spielerei als sinnvoll, weil sich erstmal das vorhandene Zeug "abbezahlen" sollte... aber 250€ ist halt echt nicht viel. :ROFLMAO:
Genau das hab ich aus Jux und Dollerei gekauft, funktioniert gut und steht seit Sonntag auf dem Garagendach
 
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