[Sammelthread] Erfahrungen zu Photovoltaikanlagen

Manche Betreiber sind echt im Dornröschenschlaf, könnte man meinen.
 
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Ich weiß ja nicht, ob es Sinn macht Millionen an BKWs regeln zu wollen...
Ich fände es sinnvoller, wenn BKWs generell auf Nulleinspeisung ausgelegt wären. Dafür braucht man kein (fernsteuerbares) Smartmeter, aber man muss den Stromzähler lokal auslesen können oder ein separates Smartmeter (Shelly 3EM und Konsorten) installieren. Das macht dann allerdings die "einfache und unbürokratische Installation" von BKWs wieder hinfällig.

Ich fände es aber schonmal interessant, wieviel Strom aus BKWs ins Netz geht. Sind zwar nur maximal 600-800W pro BKW, aber dafür dürfte es verdammt viele geben. Das kann man aber wahrscheinlich nicht sinnvoll messen.

Ich habe im April übrigens 5,3kWh eingespeist (von 103 erzeugten, Rekord, zum ersten Mal 3-stellig). :ROFLMAO:
gerade dieses "Kleinvieh" macht in der Masse halt viel Mist (Grundleistung) die nicht abzuregeln geht.
lt. einer Seite 1,2 millionen angemeldeter Anlagen , Stand Jan. 2026.
Dann noch die Dunkelziffer wohl im gleichen Bereich.
Da kommt schon was zusammen, auch wenn man nur annimmt das von 600W die Hälfte ins Netz geht.
 
Da kommt schon was zusammen, auch wenn man nur annimmt das von 600W die Hälfte ins Netz geht.
Natürlich kommt da was zusammen. Deswegen würden mich ja Zahlen dazu interessieren. :d
Aber wieviel ist das im Verhältnis zur gesamten Netzlast? Wenn 2Mio BKWs 300W einspeisen, dann sind das auch "nur" 600MW. Also in etwa EIN Gaskraftwerk oder EIN mittleres Kohlekraftwerk. Und die BKWs sind noch dazu über eine wahnsinnig große Fläche verteilt, also die erzeugen selbst dann noch lange keine lokale Überlast.
Scheint also eher der Tropfen auf den heissen Stein zu sein...
 
Nicht zu vergessen das jedes BKW nicht nur in Netz einspeißt sondern auch den Eigenverbrauch abdeckt bis halt 800W und so wird bei einen sollchen wetter jedes HAus mit BKW statt einen Stromverbraucher ein Erzeuger.

Apropro Wetter was ein genialer PV April:
April 2024 = 1550 kWh PV Erzeugung
April 2025 = 2048 kWh PV Erzeugung
April 2026 = 2203 kWh PV Erzeugung
von eine 19,3kWp SW/NO Anlage ohne irgenwelche Veränderungen.
 
Apr. 2023 - 1.493,14
Apr. 2024 - 1.560,99
Apr. 2025 - 1.951,22
Apr. 2026 - 1.961,36
ähnliche Ausrichtung aber 17,82kWp
 
Mai sieht dafür in SüdDE bisher deutlich bescheidener aus, ab Morgen 1w Wolken und Piss
 
Auch krass... hätte nicht gedacht das dadurch soviel zusammen kommt, aber weil ich jetzt dank Speicher (solange er nicht voll ist) meine vollen 760Wp nutzen kann, statt das der WR bei 600W abriegelt, kommen an Sonnentagen wie die letzten Wochen tatsächlich 0,2-0,4kWh mehr zusammen.

Alltime-High hatte ich ohne Speicher 4,9kWh/Tag (genau ein einziges mal) geschafft. IdR eher nur so 4,6-4,7kWh.
Mit Speicher letzte Woche jetzt jeden Tag über 5kWh, mit Peak bei 5,2kWh.
 
Ich werde Sonntag die Einspeisung ausstellen. Geht beim Deye Gott sei Dank mit 2 Klicks auf echte nulleinspeisung.

Verzichte dann zwar auf rund 5€ Vergütung, aber besser als wenn wir dafür 50 Cent pro kWh allein Kosten haben weil es keine Abnehmer gibt im Netz.
 
Ich werde nix abstellen.
Der Bund trommelt seit über 20 Jahren für erneuerbare Energien und fördert private Solaranlagen. Man ist genau da wo man hin wollte.
Es ist nicht meine Aufgabe dafür Abhilfe zu schaffen, dass die hunderte Stadtwerke als stark fragmentierte Netzbetreiber und wenige größere Netzbetreiber sowie die großen Stromkonzerne es seit über zwanzig Jahren sehenden Auges erfolgreich vermeiden, den Strommarkt zu redesignen.

Netze können bereits heute einfach entlastet werden.
Grundsätzliche Nulleinspeisung, und einspeisen nur als Energiegemeinschaft wenn jemand anders verbraucht. Simpel und technisch möglich - aber erfolgreich vermieden. Man nimmt lieber die Einspeiser hin (Vergütung zahlen ja andere) um den Verkauf nicht zu gefährden. Jede Energiegemeinschaft bedeutet weniger Bezug.

Wieso hat man die Einspeisebegrenzung zur Mittagszeit für Anlagen wieder gekippt wenn es doch zu Problemen führt? Meine Anlage ist 22 mit 70% Begrenzung in Betrieb gegangen und durfte 24 entsperrt werden. Ich finds ja gut - angesichts der Diskussion aber irgendwie unverständlich.

Jeder Netzbetreiber hat munter PV Anlagen zugelassen und jetzt sieht man Probleme? Die Anmeldungen der BKW nur auf MaStR zu beschränken ist in dem Sinne auch Unsinn - man hätte die Zulassung bei den Netzbetreiber stark vereinfachen können und die hätten auch hier Nulleinspeisung vorschreiben können.
 
Mein BKw steht auf 0 Einspeisung. Wenn Akku voll, dann wird nur noch mein Eigenverbrauch erzeugt und gut. Entlastet meine Leitungen und ich verschenke nichts. Geht bei Anker aber auch mit 2 Klicks in der App.
 
Die Anmeldungen der BKW nur auf MaStR zu beschränken ist in dem Sinne auch Unsinn - man hätte die Zulassung bei den Netzbetreiber stark vereinfachen können und die hätten auch hier Nulleinspeisung vorschreiben können.

Ich fände es sinnvoller, wenn BKWs generell auf Nulleinspeisung ausgelegt wären. Dafür braucht man kein (fernsteuerbares) Smartmeter, aber man muss den Stromzähler lokal auslesen können oder ein separates Smartmeter (Shelly 3EM und Konsorten) installieren. Das macht dann allerdings die "einfache und unbürokratische Installation" von BKWs wieder hinfällig.
Und für einen Mieter, der selbst wenn er ein Smartmeter kaufen und installieren lassen würde (was schon wieder horrende Kosten wären) sogar unmöglich.

Und
Wenn 2Mio BKWs 300W einspeisen, dann sind das auch "nur" 600MW. Also in etwa EIN Gaskraftwerk oder EIN mittleres Kohlekraftwerk. Und die BKWs sind noch dazu über eine wahnsinnig große Fläche verteilt, also die erzeugen selbst dann noch lange keine lokale Überlast.
Ich denke nicht, das BKWs überhaupt auch nur ansatzweise ein Problem sind.

Edit: Auf BKWs loszugehen, finde ich sogar komplett daneben. Das sind die Leute die ihren eigenen Stromverbrauch unterstützen wollen und einfach nicht mehr tun können, selbst wenn sie es wollten, entweder Installationstechnisch als auch finanziell. Was soll das BKW denn groß reissen? Wenn ich mal versehentlich 300W einspeise, dann geht ein Großteil davon direkt in den Verbrauch der Wohnung über mir, denn die hat keine PV, nichtmal ein BKW. Da geht also nichtmal großartig was ins Netz.
Das Problem sind wenn überhaupt die Nachbarn, die 15-25kW Anlagen haben und dann Mittags gleich mal 10-15kW JEDER ins Netz ballern. Das verbraucht in Summe dann nichtmehr direkt irgendein Nachbar.
 
Zuletzt bearbeitet:
Man hätte auch Batteriespeicher über fördern können. Dann gäbe es das Problem gar nicht.
 
Mein BKw steht auf 0 Einspeisung. Wenn Akku voll, dann wird nur noch mein Eigenverbrauch erzeugt und gut. Entlastet meine Leitungen und ich verschenke nichts.
Du verschenkst nix, aber du erzeugst auch nichts mehr was du verschenken könntest. :d
Du hast also zwar nichts verloren, aber auch absolut nichts gewonnen.

Ich verliere damit sogar minimal, weil wenn ich die Überschusseinspeisung abschalte, geht der Speicher nachdem er voll wurde erstmal auf Entladen, PV wird dabei komplett abgeschaltet und schaltet erst wieder ein, wenn der Speicher wieder auf 95% runter ist. Ich verliere also PV-Ertrag und hab mehr Last auf dem Speicher als ich ohne hätte. :p
Mit Überschusseinspeisung dagegen nutze ich den Strom aus Passthrough, das was dann noch übrig bleibt wird verschenkt und der Speicher wird in der Zeit überhaupt nicht genutzt. (Und gibt dem Speicher sogar Zeit zu rebalancen, weil dann isser voll, wird aber nicht benutzt... ob er das dann auch wirklich tut, weiß ich nicht).
 
Anker arbeit da scheinbar anders. Vebrauch geht erst aus dem Panels, nur wenn das nicht reicht aus dem Akku.
 
Jo, kann gut sein, das Anker da anders steuert. Ist ja auch sinnvoller. Meiner tuts aber nicht so. Ungeachtet dessen, das solche BKW-Speicher ja immernoch nicht wirklich geregelt sind und somit irgendwie eine Grauzone. :d
 
Ich habe hier das Zendure System, hier habe ich auch die Null-Einspeisung eingestellt.
Geht hier auch sehr einfach aus der App aus.

Wenn der Speicher voll ist, dann wird nur noch der Eigenverbrauch von der PV versorgt und der Speicher ruht erstmal.

Screenshot_20260501-230023.jpg
 
solche BKW-Speicher ja immernoch nicht wirklich geregelt sind und somit irgendwie eine Grauzone. :d
Aber eigentlich sind die netzdienlicher als die BKW ohne Speicher. Die ballern ja nicht dauernd Mittags die Netze voll. Außer der Speicher ist schon voll.
 
An diejenigen die einen Plug&Play-Speicher haben (Zendure, Ecoflow, Anker usw.):

Habt ihr mal die Effizienz ermittelt oder berechnet? Was beim Ein- und Ausspeichern tatsächlich verloren geht?
Man liest teilweise von unterirdischen Effizienzgraden, aber manchmal auch abhängig von Funktionen.
Bei Zendure soll der Eigenverbrauch wohl sehr gering sein wenn die Offgrid-Steckdose ausgeschaltet wurde - wenn sie an ist, werden permanent bis zu 50W gezogen usw.

Würde mich allgemein interessieren, da ich nun schon zwei Personen im Umfeld habe, die mich um Beratung gebeten haben, um ihr BKW um einen Speicher zu erweitern.
 
Grundsätzlich fängt die Beratung zum Thema BKW mit Speicher so an. Finanziell bringt es nichts, machen kannst du was fürs eigene Gefühl.
 
Meinst Du das ernst?

Wie es sich lohnt, kann sich jeder selbst ausrechnen. Hängt halt auch davon ab wie viel man erzeugt und verbraucht ab.

Aber mal grob überschlagen:
- Ohne Akku geht jeder Überschuss ins Netz. Wie viel das ist, hängt von der Anlage und Eigenverbrauch ab.
- Mit Akku geht der Überschuss erstmal in den Akku.
- 2 kWh Akku: Also mal angenommen er füllt diese 2 kWh auf und gibt sie dann in der Nacht wieder ab. Und das macht er an der Hälfte der Tage im Jahr. Dann ergibt sich mit folgendem Strompreis 30 ct / kWh folgende Ersparnis: 2 x 0,3 x 150 = 90 € im Jahr.
Kostet der Speicher ~600 Euro, dann lohnt sich das nach 7 Jahren.
- Wird der Speicher größer, ist die Rechnung grundsätzlich die selbe, jedoch wird der Speicher mit nur 2 kWp nicht mehr so schnell voll. Und dann dauert es eben länger, bis sich der Erweiterungsspeicher lohnt.

Mit genaueren Daten kann man das auch genauer ausrechnen. Aber das Ziel eines Speicher ist halt, dass nichts mehr ins Netz eingespeist wird. Dafür brauchts dann auch einen Verbrauchsmesser, z.B. nen Shelly. Der kostet dann auch nochmal ein paar Euronen.

PS: Solang der Akku am Ende des Tages voll ist und wieder kostenlos ins Netz eingespeist wird, ist die Effizienz des Einspeicherns am bestehenden System gar nicht so entscheidend. Das wird es erst, wenn man nicht mehr "voll" wird. ;)
Deshalb lohnen sich kleine Speicher eigentlich immer. Außer man hat ein riesiges Haus, bzw. hohen Stromverbrauch. Dann lohnt sich ein Speicher für ein kleines BKW kaum. Aber die gute Nachricht ist dann:
Dann lohnt es sich umso mehr direkt eine größere PV zu installieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gemessen habe ich das bisher nicht was für eine Verlustleistung ich da habe.
Habe aber auch keine Offgrid Steckdose an meine Zendure.
 
Mein Anker hat ca. 20% Verlust bei dem Strom, der über den Akku läuft.
 
Anker gibt auch selber an, dass man die Offgrid Dose ausschalten soll, wenn man sie nicht braucht wegen erhöhtem Stand By Verbrauch.
 
Die grundsätzliche Diskussion ob sich das überhaupt lohnt hängt schon mit der Effizienz zusammen.
Wenn der Speicher 800W abgeben kann aber überwiegend den Standby-Verbrauch im Haus mit 150W wegdrückt ist das schon relevant, ob der dann nur mit 50% Effizienz fährt oder noch auf 80% kommt.

Bei 2 kWh nutzbarer Kapazität, Anschaffung 800€, 30 Cent Bezugskomponente und 200 Nutzbaren Tagen im Jahr ist das ein Unterschied von 8,3 zu 13,3 Jahren Amortisation.
 
Degradation ist genau so mit einberechnet, genau so wie Kosten die durch defekte entstehen, Aufn Growatt Noah 2000 haste 5 10 Jahre. In wie fern die ganzen Systeme zuverlässig sind muss die Zukunft noch zeigen.
 
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