[Sammelthread] Erfahrungen zu Photovoltaikanlagen

Bin gerade echt am struggeln ob ich bei meinen Eltern nicht doch komplett 16 - 20 Module auf Ost/West verteilen soll. Sind dann ein paar tausend Invest die ich mir mit meiner Schwester teilen würde, aber dann wäre Ruhe.

Beim geplanten energy sharing nach 42c EnWG sind die Nebenkosten so hoch, dass das wohl keine Alternative darstellt.
 
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Dann erklärt sich das doch von selber. Deinen Eltern wird es nichts mehr bringen und sicher auch total egal sein.

Mal fern ab von den PV Thema....ich würde derzeit nicht und sage das auch vielen Kunden so,wenn es um PV und Heizung geht keine riesen Summen in der derzeitigen Situation der Regierung investieren. Ich würde bis Ende des Jahres gar nichts machen und hoffen das diese Regierung sich auflöst und man dann nächstes Jahr mit etwas mehr Weitsicht planen kann.
 
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Mein 10kWh Akku ist schon vor 12h voll aktuell. Das Auto ist auch nicht immer leer genug um den Überschuss zu verbraten. Also speise ich kräftig ein, was mir total stinkt 😂

Ich erwäge es den Speicher aufzurüsten, zumindest so weit, dass ich etwas besser über die Nacht komme unter der Woche (+5kWh). Finanziell wird das wohl wenig Sinn machen, aber ich gebe so viel Geld für Blödsinn aus, immerhin wäre dann mein innerer Monk ruhig.
 
2 Klimaanlagen kaufen und 1x Heizen und 1x Kühlen aktivieren.

Was hast du denn am Morgen noch im Akku?

Mach jetzt bloß keine wissenschaftliche Arbeit daraus ^^
Wäre aber nicht verkehrt.
Am besten nen Forschungsprojekt draus machen.
5 Jahre brauchste dann und kannst bestimmt auch Fördergelder bekommen.

wenn es um PV und Heizung geht keine riesen Summen in der derzeitigen Situation der Regierung investieren.
Naja, man sollte schon mal über nen Gaskraftwerk im Keller nachdenken. Da bekommt man bestimmt bald auch ne Einspeisevergütung für. Die Optionen für ne Einspeisevergütung werden also mannigfaltig.
Ggf. kann man das auch noch auf nen Kohlekraftwerk oder so nen guten alten MTU Schiffdiesel/48l Panzermotor ausweiten.
 
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Oder Bitcoin Miner der Ad Hoc dazugeschalten wird 😅
 
Was hast du denn am Morgen noch im Akku?
Wenn alle um 10 schlafen gehen reichen die kWh. Wenn der Sohn oder auch ich lange zockt eher nicht. 😬

Wäre wie gesagt keine wirtschaftliche Entscheidung. Rein emotional
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Oder Bitcoin Miner der Ad Hoc dazugeschalten wird 😅
Wie viele brauche ich denn da, damit ich 2-3 KW Überschuss weg kriege? :fresse:
 
@underclocker2k4
Ich denke eher darüber nach noch 2-3 Klimaanlagen zu installieren um ggf. Heizen zu können. Den Strom dafür kann man sich dann ja schön schwarz ziehen,wenn es die Regierung mit dem Gas weiter verkackt
 
Klimaanlage finde ich auch interessant, vor allem fürs Dach, wo im Moment nur so‘ ne mobile mit zwei Schläuchen steht. Allerdings übersteigen die Kosten davon meine ich dann doch die der Erweiterung des Speichers
Beitrag automatisch zusammengeführt:


der müsste hinkommen.
Steht da 105.000 €?

😂😂😂😂😂
 
Es bringt doch nix Strom künstlich zu verbraten nur um ihn nicht einzuspeisen?

Guerilla:
- Haut ne Wallbox vors haus und lasst Nachbarn für 15 Cent laden.
- Gleichstrom erzeugen und beim Nachbarn über einen WR wieder ins Netzeinspeisen. Ecotracker + Nulleinspeisung und dann den abgegebenen Strom erfassen + privat abrechnen.

Oder einfach einspeisen und fertig. Einspeisung bringt bei mir knappe 500€ pro Jahr zusätzlich.
 
Dann erklärt sich das doch von selber. Deinen Eltern wird es nichts mehr bringen und sicher auch total egal sein.

Mal fern ab von den PV Thema....ich würde derzeit nicht und sage das auch vielen Kunden so,wenn es um PV und Heizung geht keine riesen Summen in der derzeitigen Situation der Regierung investieren. Ich würde bis Ende des Jahres gar nichts machen und hoffen das diese Regierung sich auflöst und man dann nächstes Jahr mit etwas mehr Weitsicht planen kann.
Bzgl. PV wäre aber doch jetzt der richtige Zeitpunkt da ab 2027 die Einspeisevergütung weg fällt (für Neukunden).

Und das Strom, Benzin, Gas bei einer anderen Regierung plötzlich deutlich günstiger werden glaubt doch niemand wirklich, und planbar schon grad gar nicht.
 
Wir werden bei unserer anstehenden Sanierung auch jetzt schon das komplette Paket fahren. Ja, wer weiß wie es 2027 aussieht. Vielleicht wird es besser, aber ich glaube ehrlich gesagt nicht unbedingt dran. Und da wir eh sanieren müssen packen wir es gleich an.
PV (In dem Rahmen auch möglichst viel Elektrik um die 19% zu sparen) udn Wärmepumpe. Noch gehört das Haus meinen Eltern, sie liegen dank Rente unter 40.000€ zu versteuerndem Jahreseinkommen, daher gibts 60% Förderung. Das nehmen wir alles noch mit.

PV bin ich aktuell immer mal am schauen, ob ich da selbst was zusammenstelle und am Ende nur über einen Elektriker anschließen lasse (Inkl. neuer Elektrik) oder ob ich das komplett aus einer Hand nehme. Bisher hat mir noch niemand dafür ein konkretes Angebot gemacht. Aufs Dach müssten um die 15kWp passen, wenn ich von Standardmodulen ausgehe. Bzw, es müssten so um die 31-33 Module sein und ich hab immer mit den AIKO 490kWp Modulen gerechnet.
Sowas in die Richtung: https://solarhandel24.de/products/p...n2000-15k-mb0-speicher?variant=56562152997250
 
Es bringt doch nix Strom künstlich zu verbraten nur um ihn nicht einzuspeisen?
kommt immer drauf an. Unser Netzbetreiber hat ziemliche Probleme mit Überspannung im Netz durch die vielen PV Anlagen und Windkraftanlagen. Wenn jeder der PV Kunden Heizlüfter im Garten stehen hätte wäre ihm das wahrscheinlich schon lieber :fresse:
Bzgl. PV wäre aber doch jetzt der richtige Zeitpunkt da ab 2027 die Einspeisevergütung weg fällt (für Neukunden).
aber wie ist das denn bei aktuellen Anlagen? Ist es nicht so, dass bei negativem Strompreis auch keine Einspeisevergütung bezahlt wird? Das dürfte doch genau die wirklich ertragreichen sonnen-Monate von April bis Oktober betreffen. Und nein, dass man das nach 20 Jahren "hinten dran" vergütet bekommt ist wertlos. Stichwort 20 Jahre Inflation auf ohnehin kümmerliche 8Cent.
 
Das ist an sich korrekt, sollte sich aber bis dato eher sehr gering auf eine Kosten-Nutzen Rechnung auswirken.
Zukünftig tendenziell mehr, ja, aber nicht entscheidend (denke ich zumindest, kann mich auch irren)
 
Ich komme gerade aus dem Bauausschuss meiner Stadt. Vier Kilometer von mir entfernt soll eine Freiflächen PV Anlage mit 40 MWp entstehen. 35 Hektar, eine Fläche etwa so groß wie der 1000 Einwohner Ort in dem ich lebe. Im Ausschuss kam die Anregung die Anlage doch bitte Ost/West ausrichten zu lassen, nicht wie geplant stumpf nach Süd. Dem Investor geht es aber vorrangig um zugesicherte Vergütung und Rendite.

Im Kopf hatte ich noch folgenden Artikel vom Wochenende: https://archive.ph/2026.04.29-05214...et-das-land-jetzt-droht-die-ultima-ratio.html

Zu viel Solarstrom hat zuletzt die Großhandelspreise tief ins Minus gedrückt. Die Entsorgung des Grünstroms kostete den Steuerzahler Millionen. Die Gefahr regionaler Stromabschaltungen war in Sichtweite. Und die echte Belastungsprobe steht jetzt erst bevor.
 
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Welt, automatisch fragwürdig 🤷‍♂️
 
Ich komme gerade aus dem Bauausschuss meiner Stadt. Vier Kilometer von mir entfernt soll eine Freiflächen PV Anlage mit 40 MWp entstehen. 35 Hektar, eine Fläche etwa so groß wie der 1000 Einwohner Ort in dem ich lebe. Im Ausschuss kam die Anregung die Anlage doch bitte Ost/West ausrichten zu lassen, nicht wie geplant stumpf nach Süd. Dem Investor geht es aber vorrangig um zugesicherte Vergütung und Rendite.

Also die Größe käme hier an das Netz mit 110 kV und da weiß ich, dass der Netzbetreiber da keine Anschlusszusagen mehr erteilt. Die lassen hier auch keine Speicher mehr ans Netz.
 
Welt, automatisch fragwürdig 🤷‍♂️

Das Argument kenne ich, ist mir aber zu einfach.
Der negative Börsenpreis war doch Fakt und wird am kommenden 1. Mai Wochenende wohl noch mal krasser ausfallen. Angebot und Nachfrage fallen halt komplett auseinander, mein Problem ist das dem Investor kein Geld entgeht sondern die "Entsorgung" von überschüssigem Grünstrom von der Allgemeinheit/Steuerzahler finanziert werden muss.
 
Die Subventionen verzerren halt massiv. Meine eigene PV Anlage ist hauptsächlich für den Eigenverbrauch. Da im April 2025 ans Netz gegangen bekomme ich durch
Solarspitzengesetz 2025 bei negativen Strompreisen keine Einspeisevergütung. Kann ich nachvollziehen, Angebot & Nachfrage.

Warum der Investor im 40 MW Solarpark aber seine Vergütung bekommt, die den Steuerzahler wohl noch Geld für die Entsorgung kostet, da hört es bei mir aber irgendwann auf. Nächstes Wochenende werden die Zahlen komplett auseinander laufen und das wird scheinbar die Regel, statt die Ausnahme werden.
 
Einfach nur irre...zumal Deutschland schon an dem Punkt ist wo PV keinen Mehrwert mehr bringt....da schon zuviel vorhanden und wir hier nur noch die Kosten in den Himmel treiben.
 
Sieht man ja schön auf Energiecharts wie viel Anteil die Solarerzeugung im Moment ausmacht....
Ist einfach viel zu viel.
Zubauen um dann abgeschaltet zu werden kann ja nicht sinnvoll benannt werden...
Der letzte Sonntag hat uns wohl so ~132+ Millionen gekostet.
(Und das geht dann jetzt jedes sonnige Wochenende so weiter)
 
April mit 83% Autarkie… und alle haben immer erzählt unser Dach sei zu klein.
wenn das so weiter geht habe ich noch fast drei Sonnenmonate vor mir, bis das Jahr rum ist. Werde die 50% übers ganze Jahr eigentlich locker schaffen. Bin ja bereits bei 47%. Und kalkuliert wurde pessimistisch mit unter 50%.

Bin mega happy mit dem ganzen. Die 500kWh die wir eingespeist haben sind halt was sie sind. Nicht zu ändern. Aber auch wenn ich kein Geld für bekommen würde, wäre das egal
 
Der Artikel spricht ja von "Zwangsabschaltungen von Stromerzeugern". Wie funktioniert diese Anschaltung technisch?
Kann ich dann, insofern woher eingebaut, die PV Anlage auf Notstrom bzw. reinen Eigenbetrieb umstellen und ich merke an sich nichts?
Wohin geht eigentlich ein interner Überschuss wenn ich in diesem Notstrom Modus bin?
 
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