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12V-2×6/12VHPWR: Wieder Berichte über schmelzende Stecker und Buchsen

Von abschmorenden Datacentern hört man halt irgendwie nix, obwohl die den selben Stecker verwenden, den Großteil der GPUs nutzen und diese auch noch 24/7 auf Volllast laufen.
Ja, die stecker sehen dem 12v HighFailure Stecker verdammt ähnlich :fresse:
 
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Ach komm @citsejam auch dir ist sicher bekannt dass die Blackwell pro GPUs auf den 12V-2×6/12VHPWR setzen. :rolleyes2:
 
Was kommst du jetzt mit B300, wenn es hier nur um dezidierte GPGs geht!?
Bleib bitte beim Thema und vergleich nicht Äpfel mit Birnen.
 
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Leider geil wenn auch AI Slop :d
Dürfte vom Gehäuse her auf keine einzige Karte passen :unsure:
 
Garnicht so abwägig, schließlich werden die Ladekabel der Supercharger für Elektroautos auch Wassergekühlt :)
 
@Krustovsky

Ist das nur ne optische Täuschung, oder sehen die Headerpins auf der Grafikkarte verdreht aus?

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Ich würde den Ampinel zurückschicken, und das Geld in eine dauerhafte Lösung investieren. Kannst ja mal bei dem ReparaturDienstleister fragen, was ein "non 12V-2X6 Umbau" bei deiner Grafikkarte kostet.

-abgefackelten 12V-2X6 Header auslöten,
-statt dessen AWG16 Litzen in einlöten,
-und am Ende der Litzen 4 voll belegte Asus 8pin Stecker dran crimpen.
 
Instandsetzung läuft bereits. Ein derartiger Hardwaremod war für mich keine Alternative. Die Karte läuft in einem SFF Gehäuse, allein 4x 8 Pin am SFX-L Netzteil, wären quasi ein Ding der Unmöglichkeit. Hoffe die Karte ist kommende Woche fertig.
 
-abgefackelten 12V-2X6 Header auslöten,
-statt dessen AWG16 Litzen in einlöten,
-und am Ende der Litzen 4 voll belegte Asus 8pin Stecker dran crimpen.
Ich verstehe den Gedanken hinter der Idee, aber wie sieht das mit der Haltbarkeit aus?
Angelötete Kabel brechen sehr gerne direkt nach der Löststelle aufgrund des starren fest/flexibel punkts.
Man wackelt zwar nicht ständig an seinem GPU Kabel rum, aber wenige Bewegungen können da schon ausreichen, so ganz ohne Kabelfixierung.
 
Man kann einen "Knickschutz" verwenden, um den Übergang zwischen Litze und Lötstelle mechanisch zu schützen.

Zum Beispiel aus einem 12V-2X6 90° Header einfach die Pins rausziehen, die PinLöcher aufbohren, und auf den Übergang zwischen Litze und Lötstelle stecken.

Im industriellen Maßstab würde man aber eher passende crimp Hüllsen verwenden, und dessen PinEnden in die Leiterplatte einlöten. Damit das Lötzinn garnicht erst in die Litze einsickern kann.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Wenn man den Abzweig von den zwölf AWG16 Litzen zu den drei/vier 8pin Steckern erst kurz vor dem NT macht, unterscheidet sich der Platzbedarf kaum. Aber klar, wenn das SFX NT kein drei/vier 8pin Header mehr frei hat, kann das natürlich nicht funktionieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn man den Abzweig von den zwölf AWG16 Litzen zu den drei/vier 8pin Steckern erst kurz vor dem NT macht, unterscheidet sich der Platzbedarf kaum. Aber klar, wenn das SFX NT kein drei/vier 8pin Header mehr frei hat, kann das natürlich nicht funktionieren.

ich verstehe bis heute nicht, warum man nicht den EPS Stecker für GPUs verwendet, wie es vor 12V-2x6 üblich war. Stabiler Stecker, großer Querschnitt, 4x 12V pro Anschluss. Mit 2x EPS hätte man sogar 2 Stromleitungen mehr als mit einem einzelnen 12V-2x6.

Zu Deiner Anmerkung: die meisten PSU Hersteller dimensioneren die Anschlüsse am Netzteil auf klassiche 2x 8pin PCIe Kabel. Damit kann der Anschluss mindestens 2x 150 Watt plus Sicherheit. Darum kann man gefahrlos einen 12V-2x6 Adapter auf 2 8pin Buchsen am Netzteil führen.

Nvidia hat doch einige FE Karten gebaut, welche intern mit einer angelöteten Verlängerung die Buchse ans Ende der Karte platzieren. Es werden / wurden eigentlich alle Komponenten entwickelt / verbaut, um eine sicherere Alternative zu fertigen im Vergleich zu diesem Stecker aus der Hölle.

Ich hoffe, dass sich der Asus GC-HPWR Anschluss als Industriestandard durchsetzt. Zumindest Sapphire hat ihn bereits übernommen. Verlegt zwar die Schwachstelle erstmal nur auf die Rückseite des Mainboards, aber hier kann man die Kabel ohne Rücksicht auf die Optik gerade aufs Mainboard stecken. Ich denke ein gebogenes Kabel mit Zugkraft wird weiterhin die Hauptursache für die Schmelzungen sein.
 
Zwei EPS12V Stecker haben etwas mehr Platzverbrauch auf der Grafikkarte, was etwas höhere Produktionskosten zur Folge hat.

Ausserdem geht es am Ende dem Hersteller nicht um die technisch sinnvollste Lösung, sondern um Lösungen die den Verkauft ankurbeln. Das ist vermutlich der Hauptgrund warum man den uralten EPS12V Standard nicht verwendet hat.

Ne Brücke verteilt die Wärme vielleicht etwas gleichmäßiger auf alle Litzen. Ändert.doch aber nix am GesamtZustand, der ungleichmäßig zu hohen Kontaktwiderstände, und den somit zu hohen Verlustleistung der gesamten MultiKontaktVerbindung.
 
Die Metallbrücke reduziert - auf den gesamten Stecker gesehen - den Wärmestress nur minimal (wegen der größeren Oberfläche). Man erkauft sich halt nur Zeit bis zum Ausfall, weil der Übergangswiderstand infolge der Oxidation dann halt langsamer ansteigt bis zum Versagen.

Wie als wenn ich auf eine Fleischwunde die bis zum Knochen reicht ein Pflaster klebe und dann sage, kann ja nichts mehr passieren mit dem Pflaster drauf.
 
Die Metallbrücke reduziert - auf den gesamten Stecker gesehen - den Wärmestress nur minimal (wegen der größeren Oberfläche). Man erkauft sich halt nur Zeit bis zum Ausfall, weil der Übergangswiderstand infolge der Oxidation dann halt langsamer ansteigt bis zum Versagen.

Was fabulierst du da wieder zusammen?
Bei dem Test sagt ASUS, dass das ROG Equalizer Kabel eine Temperatur von etwa 73,4°C erreichte, während ein Standardkabel mit 12 V und 2 × 6 auf etwa 146°C stieg.
 
Zuletzt bearbeitet:
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Erhöhte Temperatur ist nicht der Grund für den Steckerdefekt, sondern eine Auswirkung der erhöhten Kontaktwiderstände. Selbst wenn die Stecker mit der Brücke punktuell etwas weniger warm werden sollte, bleiben die Kontaktwiderstände unverändert
 
Danke, da geht meine Karte dann auch hin wenn ich mal das Problem haben sollte. Ich verwende ja anscheinend ein Todsündenkabel mit 90 Grad, gesleeved auf 2x8 Pin :fresse:

Zumindest würde Cablemod dann auch die Kosten übernehmen wenn man den Reddit Support da mal verfolgt von daher passt das für mich vom Risiko. Wenn die nächste Gen, falls ich die kaufe, das Problem immer noch nicht gefixt hat und sowieso ein neues Kabel fällig wird überlege ich mir was.
 
Nutze auch ein 12vhpwr (alter Stecker) to 2x8pin Kabel und gar nichts wird passieren. @Krustovsky , wie teuer war es am Ende?

Und war bisher bei Ausfällen nicht immer die Temperatur das Problem? Klar wird diese durch die Widerstände verursacht, aber wie soll ein Stecker ohne erhöhte Temps schmelzen?
 
270,-€. Die beim Einsenden gezahlte Überprüfung/Kostenvoranschlag wird dann verrechnet. Es bleibt also bei 270,-€.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Falls die Frage mit den Temps ebenfalls an mich ging;
Klar es sind immer die Temperaturen, die Stecker/Kabel schmelzen lassen. Bedingt durch eine ungleiche Lastverteilung aufgrund eines erhöhten Widerstand eines oder mehrerer Pins. Schmerzhaft gelernt habe ich, dass ein Messfühler außen am Stecker aufgeklebt nicht zuverlässig warnt, falls die mittleren Leitungen schmelzen (siehe Fotos)…
Eine Überwachung der Lastverteilung scheint mir sicherer. Deshalb hatte ich den Ampinel am Releasetag bestellt. Hat eben ein bisschen gedauert bis er geliefert wurde. Immerhin lief die Karte ein Jahr. Jetzt ist sie wie neu.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gab's da nicht einen der die wegen nicht Lieferung verklagen wollte? Häng dich gleich mit dran. :d
 
Solchen Typen ist nicht mehr zu helfen… Liefertermin wurde nicht eingehalten, aber meine Güte…

Gibt ja noch ein Konkurrenzprodukt. In meinem Fall passt der Ampinel besser in meine Monitoringinfrastruktur.
 
Was fabulierst du da wieder zusammen?
Bei dem Test sagt ASUS, dass das ROG Equalizer Kabel eine Temperatur von etwa 73,4°C erreichte, während ein Standardkabel mit 12 V und 2 × 6 auf etwa 146°C stieg.

Wir wissen Du magst Asus gerne, spricht ja auch nichts dagegen. Aber Asus zuzusprechen, das sie sämtliche physikalischen Gesetze überwinden ist dann doch frech.
Der Stecker ist nichts anderes als ein mechanischer Ampinel und sonst ist da nichts dran. Ich finde das Konzept ja im Grunde schon clever, aber 50,- EUR für eine Phasenbrücke ist schon frech.

Und damit wir auch nicht vom falschen Sprechen:
146 Grad auf einem Stecker/Pin, wo ein Kontakt eben maximal schlecht ist. 55 Grad am Stecker/Kabel wenn der Strom gleichmäßig verteilt ist (siehe Test Corsair Kabel hier vom Luxx). 73,4 Grad nach Verteilung bei Asus.

Wir rechnen: 146 Grad (Vorher) - 73,4 Grad (Nachher) = 72,6 Grad (Überschuss) wo an die anderen 5 Pins abgeleitet werden müssen. 72,6 Grad / 5 Leitungen = 14,52 Grad zusätzlich je Leitung.
55 Grad Standard (siehe Test Luxx) + 14,52 Grad Zusatzlast = ~ 70 Grad auf allen 6 Kabeln/Pins. Der Rest von etwa 3,4 Grad ist sicherlich dem Aufbau geschuldet und weil die zusätzliche Metallbrücke auch etwas Wärme abgibt.

Ergo, Energie verschwindet auch bei Asus nicht einfach im "Nichts", sondern wird halt einfach verteilt. Sollte es doch anders sein, gib Bescheid ich melde Asus dann zum Nobelpreis an.
 
Wobei das dann auch der Extremfall wäre und der Stecker bzw das Kabel immer noch innerhalb der (Temp) Spezifikationen läuft. Wenn also jemand beschissen gesteckt und das nicht wenigstens einmal überprüft hat (wie hoch ist die Chance dass das jemand, der dieses Kabel kauft nie getan hat?), gibt das Kabel immer noch eine gewisse Sicherheit. Für mehr wurde es nicht gemacht, physikalische Wunder soll es nicht vollbringen.

Und das die eigentliche Ursache von all diesen Zubehörvarianten nicht angegangen werden kann haben wir ja bereits festgestellt.
 
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