[Sammelthread] Erfahrungen zu Photovoltaikanlagen

Solakon hätte den charmanten Vorteil, dass der AC Laden kann UND ich da Module direkt anschließen kann. Müsste nur dick genug durch die Wand für zwei Module, also vier Kabel.
Nur ein Hinweis: Die 500W Module von denen sind "Ja Solar JAM60D41" mit guten 22 % Wirkungsgrad. Die wollen da aber über 100 € für. Die sind 2x1,1 m groß.
490W gibt's inzwischen auch schon in 1,8x1,1 m, dann mit fast 25%.

Ich lese aus deinem Beitrag, dass bei Dir nur 2 Panels passen, vermutlich wegen Platzbegrenzung. Deshalb folgende 3 Vorschläge bezüglich Panels selbst auszusuchen:
- Evtl. passen 3x 1,8x1,1 mit je 450 bis 490 kWp?
- Oder 2x 2,0x1,1 mit 550 kWp? Kostet wahrscheinlich genauso viel, oder sogar weniger als deren Homepagepreis. Man muss halt schauen, dass die Daten vergleichbar sind.
- Evtl. passen auch 2x 2,3x1,3m mit 720 W? Dann wärst Du immer noch unter den 2kW, aber hättest deutlich mehr kWp.

An den Solakon One passen bis zu 8 Panels. Da Du an jeden der 4 MPPT somit 2 Panels parallel hängen kannst, sollten die einzelnen größeren Panels an jeweils einem MPPT problemlos laufen. Unterstützt wird beim Solakon One WR eine Leistungsaufnahme von bis zu 650W pro MPPT.
Angeboten wird der mit bis zu 4 kWp, also bis zu 1000 W je MPPT. Der macht das alles mit...

Im höchst theoretischen Fall, dass 2 Panels zusammen an einen MPPT 1000 W liefern, würde der WR halt nur 650W aufnehmen. Aber die Grenze würdest Du mit je einem Panel am MPPT nicht reißen. Und bei diesen Tagen mit höchster Leistung ist der Speicher wahrscheinlich eh schon Mittags voll. :d
 
Zuletzt bearbeitet:
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Irgendwer hat mir Solakon empfohlen: Läuft komplett ohne Cloud (auslesbar durch Home Assistant) und kann auch direkt per WLan auf den Shelly zugreifen). Das wird jetzt die erste Anlage.

Im Nachhinein hätte ich mir die Panels selber woanders gekauft, aber die mitgelieferten werden schon ok genug sein.
War übrigens exakt der Grund warum ich mich für Zendure entschieden habe, Cloudfreie Nutzung, AC-Laden, genug Luft nach oben um noch mehr Panele dran hängen zu können und auf dem Papier 10 Jahre Garantie.

Speicher ist genau jetzt voll geworden.
 
Mein Angebot ist endlich da (anstelle der Angekündigten 2 Wochen, warens knapp 5).

PositionMenge EinheitBeschreibungEinzelpreis
11Photovoltaikanlage ca. 14,5 kWp inkl.
Speicher 10kW (nachrüstbar)
bestehend aus:
31x Trina Solarmodul TSM-NEG9R 28
470W
01x Good GW15K ET 20 G2
02x Good HV Batteriemodul 5kWh
01x Hager Umschalter Manuell
01x Überspannungsschutz
61x Prokutec Metalldachziegel in
Ziegelrot
01x K2 Unterkonstruktion
01x DC Verkabelung inkl. Stecker
01x Erdungsdraht Dehn Alu
01x Anschluss ans öffentliche Netz inkl.
17.900,00 €
21Aufpreis automatische Umschaltung mit
Wechselrichter
und Speicher von Fenecon
4.500,00 €
Nettosumme17.900,00 €

Ich weiß nicht so recht.
 
Wieso einen weiteren Fenecon Speicher?
 
@Kommando

Das Ding ist eher, dass Standort des Speichers und Platzierung der module soweit auseinander liegen, dass ich dafür quer durchs Haus muss. Hab gerade mal überschlagen was das an Aufwand heißt (Schutzrohre, Wanddurchgänge, 4x Solarkabel usw.) und komme da günstiger weg, einen WR auf einer Phase einspeisen zu lassen und den Speicher woanders zu platzieren. Am Ende saldiert mit der Zähler das ja eh.
Offiziell angemeldet wird der mit 800W aber bei Nulleinspeisung will ich den höher fahren. Haben einen Standort wo ne Dose für nen Trockner liegt - einzeln abgesichert. Elektriker meinte, bis 1200W kann die auch über über ne Stunde oder länger locker vertragen.

Wenn ichs eh trenne spielt also der integrierte WR am Speicher keine Rolle.

Außer es gibt einen wo ich direkt einen a String dran hängen kann, aber sowas existiert meines Wissens noch nicht.
 
Wieso einen weiteren Fenecon Speicher?
Da wird wohl die Antwort vom Elektriker sein "machen wir schon immer so und den Hersteller kennen wir halt".
beinhaltet das auch den kompletten Umbau (wenn erforderlich) der Elektro-Unterverteilung?
Ja. Laut Elektriker muss er nichts umbauen, außer das neue Zeug rein.


[edit]
Was mich eher überrascht sind die Akkus von Good bzw. Fenecon. Beim Erstgespräch hieß es noch BYD.
 
Hager Umschalter Manuell
Bei meinen Recherchen vor PV-Beauftragung bin ich Anfang 2024 über folgenden Artikel zu nem Hager Umschalter gestolpert. Keine Ahnung, ob das so noch aktuell ist. Am besten lässte Deinen Solateur mal drüber schauen oder gleich nen anderen Umschalter nutzen.


Edit: hier aktualisierte Infos zum Thema:
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Hager HIM wurde überarbeitet. Die neue Version hat das Problem der Sternpunktverschiebung nicht mehr. Btw. steht das auch in den Kommentaren unter deinem verlinkten Blogeintrag.
 
Meine Eltern haben im Haus früher zwei Einliegerwohnungen betrieben (BJ 95) die mittlerweile von ihnen mitgenutzt werden. Jede mit eigenem Sicherungskasten und FI, technischer Stand 90er Jahre. Das Haupthaus hat auch noch einen Verteiler mit Sicherungsautomaten im EG. Im Keller hängt ein neuer Zählerschrank von 2023 nach VDE weil da die bestehende PV angeschlossen wurde.
Der eine digitale Zähler im Keller saldiert das immer richtig, so dass ich egal auf welcher Phase im Haus die Verbräuche oder Einspeiser sind, ich die immer mit dem Ecotracker zB erfassen kann?

Geht im Kern nur darum, ob ich das BKW oder einen AC Speicher irgendwo an eine der Unterverteilungen anstecke oder an eine Phase im Haupthaus.
 
Meine bevorzugte Lösung wäre schon die automatische Umschaltung. Hab aber eher mit 500-1000€ Aufpreis gerechnet und nicht mit 4,5k.

Haben denn Fenecon irgendwelche Vorteile gegenüber Good? Ich kenn beide Marken nicht.
Weiß jemand zufällig wie gut sich Fenecon oder Good in HA integrieren lässt? Das ist bei mir ja auch ein wichtiger Bestandteil.
 
Ich habe letztens meine PV Anlage in Auftrag gegeben und freu mich schon riesig drauf:

Verbaut werden:

24x JinkoSolar Solarmodul Tiger Neo 3.0
1x Sungrow Hybrid Wechselrichter 10kW SH10RT-20
& ein 16 kwh Batteriespeicher von Sungrow + BMS

Kommt wohl noch im Mai aufs Dach :d
 
So. Hab jetzt auch zwei Angebote vorliegen, preislich sehr nah beieinander:

Anbieter A)
Module: AIKO Neostar 2S+ (470 W)
Gesamtleistung: 7,05 kWp
Wechselrichter: Sigenergy Hybrid-Wechselrichter (SigenStor)
Speicher: Sigenergy SigenStor
Speicherkapazität: 8,76 kWh

Anbieter B)
Module: Solar Fabrik Mono S4 Trend Black (445–450 W)
Gesamtleistung: 8,27 kWp
Wechselrichter: SMA Sunny Tripower Smart Energy
Speicher: BYD Battery-Box Premium HVS
Speicherkapazität: 7,68 kWh
Energiemanagement: SMA Sunny Home Manager 2.0


Tendenz geht derzeit zu B), aber generell hadern wir noch unseren Notgroschen (der würde zu 90% drauf gehen) für ein PV-Projekt zu investieren (gibt auch noch andere Hausprojektideen, und das Ungeplante kommt ja immer dann wenn es nicht soll).
 
Bei A) würde mich jetzt (nach der Erfahrung mit meinen Anlagen) das "all in one" abschrecken.
Wenn da irgendwas im Ar... ist ist alles erstmal weg. Nicht nur mal schnell anderen WR anklemmen und weiter gehts zb.
 
Bei mir würde auch auf keinen Fall auf Sigenergy Teile setzen da ist einfach das Problem der Intrasparenz und einer evtl. Pleite des neuen und exotischen Herrsteller.

Aber mich würde auch bei den SMA Angebot der gesamtpreis intressieren weil ich ernsthafte befürchtungen habe das es schwer wird die Anlage zu amortisieren.
 
Variante B (also SMA) ist (ein kleines bisschen) günstiger als Variante A. Sollte in Sachen Amortisieren also ziemlich ähnlich unterwegs sein.
 
OK dann 100% B wobei ich mir eigentlich nur schwer eine SMA Anlage in der größenordnung als finanziell Sinnvoll vorstellen kann.

Vorallen wird der Speicher fast immer noch für 400+€ pro kWh verkauft und eigentlich ist in der Regel ab 300€/kWh kein Speicher mehr in unter 10-12 Jahren zu amortisieren.
 
Ja, liegt auch eher bei 12 (+) Jahre, konservativ gerechnet eher 15.
 
Wenn du auf "rechnet sich" rummachst musste Volleinspeiser machen ohne Speicher.
Ansonsten sparste dir halt jedes Jahr ~3/4 externen Strombezug.
Kannst dann aber so später noch über eventuell Klimaanlage nachdenken um den Eigenverbrauch zu optimieren.
 
Btw. steht das auch in den Kommentaren unter deinem verlinkten Blogeintrag.
... und auch im PV-Forum. Scheinen aber laut dort auch noch vereinzelt alte Modelle unterwegs zu sein. Daher lohnt sich wohl, drauf zu achten.
 
Wenn du auf "rechnet sich" rummachst musste Volleinspeiser machen ohne Speicher.
Ansonsten sparste dir halt jedes Jahr ~3/4 externen Strombezug.
Kannst dann aber so später noch über eventuell Klimaanlage nachdenken um den Eigenverbrauch zu optimieren.

Split-Klima ist bereits eine Überlegung, aber auch da sprechen wir dann wieder von einem (kleineren) Finanzprojekt ;)

Ich hoffe das mit dem Lottogewinn wird endlich was :d
 
Wenn du auf "rechnet sich" rummachst musste Volleinspeiser machen ohne Speicher.
Ansonsten sparste dir halt jedes Jahr ~3/4 externen Strombezug.
Kannst dann aber so später noch über eventuell Klimaanlage nachdenken um den Eigenverbrauch zu optimieren.
Das rechne mir jetzt mal vor.
 
?
Leute die Geld mit der Anlage machen wollen gehen auf Volleinspeisung.
Diejenigen die es so machen wollen machen es halt.
Auch wenn es sich in ferner Zukunft (vielleicht) rechnet (mit Speicher).
Realistisch rechnen sich meine auch erst nach fast 20 Jahren Stand derzeit.
Das Geld auf dem Konto wird aber auch nicht wertvoller...
 
?
Leute die Geld mit der Anlage machen wollen gehen auf Volleinspeisung.
Diejenigen die es so machen wollen machen es halt.
Auch wenn es sich in ferner Zukunft (vielleicht) rechnet (mit Speicher).
Realistisch rechnen sich meine auch erst nach fast 20 Jahren Stand derzeit.
Das Geld auf dem Konto wird aber auch nicht wertvoller...
Ich würds hinterfragen wenn sich meine PV erst nach 20 Jahren rechnet. Ich bin bei projektierten ~ 10 Jahren.
 
Jetzt musste ich glatt schauen, ob wir im Investment-Thread sind. 🤭

Panels kosten nix. Also ist eine reine große Erzeugeranlage am ertragstärksten gewesen. Batterien werden zwar rapide günstiger, waren aber lange Zeit vergleichsweise teuer. Deshalb haben sich nur verhältnismäßig kleine Akkus gelohnt, die maximal ein paar Stunden Last verschieben konnten.

Mit dynamischen Strompreisen und aufgrund der hohen Erzeugerleistung sind inzwischen aber auch große Batteriesysteme allein rentabel, weil sie günstig einkaufen und teuer verkaufen. Und so das Stromnetz stützen.

Bei kleinen Haus-PV ist es letztendlich ähnlich. Ein kleiner Akku lohnt immer. Ein größerer wird aber inzwischen verhältnismäßig günstig und erhöht den Eigenanteil weiter. Am großen Einkauf/Verkauf-Spiel kann sie aber nur begrenzt teilnehmen. Die Anlage wird dadurch zwar theoretisch „unrentabel“, aber Du kaufst Dir halt auch etwas hinzu: Unabhängigkeit.
Da kommen halt auch Kosten hinzu, die sich nicht direkt lohnen. Installation von Schaltern und Technik um sowas zu ermöglichen.

TLDR: Nicht jeder Teil einer PV-Anlage muss sich lohnen, wenn das gar nicht das Ziel ist.
 
Ich würds hinterfragen wenn sich meine PV erst nach 20 Jahren rechnet. Ich bin bei projektierten ~ 10 Jahren.
Da ich nicht in die Zukunft blicken kann wie sich hier die Preise die nächsten Jahre gestalten (CO² BS etc) ist dass das worst case für meine Anlage.
Da ich halt relativ wenig Strom im Jahr verbrauche als Single.
 
Da ich nicht in die Zukunft blicken kann wie sich hier die Preise die nächsten Jahre gestalten (CO² BS etc) ist dass das worst case für meine Anlage.
Da ich halt relativ wenig Strom im Jahr verbrauche als Single.

Der Strompreis an sich ist das eine, die Abhängigkeit vom Strom ist eine weitere Sichtweise auf das Thema. Noch sind wir beim Verbrenner und nicht beim E-Auto. Noch hab ich weder Split-Klima noch Wärmepumpe. Ob Strom günstiger oder teurer werden wird, wissen wir nicht, bei Benzin/Diesel und Gas ist abzusehen dass es eher noch schlimmer als besser wird.
Von daher müssen wir zeitnah entscheiden ob PV oder nicht, das Budget gibt's her, dieses wäre danach aber eben nur noch "überschaubar".
 
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