Opt-out nur Kosmetik: Microsoft, Google und Meta tracken Nutzer trotzdem weiter

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Eine aktuelle Untersuchung des Unternehmens WebXray stellt gängige Datenschutzpraktiken großer Technologiekonzerne infrage. Laut einem Bericht des US-Magazins 404media sollen Unternehmen wie Google, Microsoft und Meta Nutzer auch dann weiterhin verfolgen, wenn diese dem Tracking ausdrücklich widersprochen haben.
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Wen wunderts? Für die ist ein solches egozentrisches Verhalten ganz normal, denn so zeigen sich alle "kapitalistischen" Mächte mit ihrer eigens erschaffenen Realität.

Kann nur hoffen, dass die Metadaten-Giganten zu riesigen Schadenersatzleistungen und Geldstrafen verdonnert werden, da es die einzige Sprache ist, die sie verstehen.
 
Wie jetzt? Irgendwelche Schaltflächen dazu sind nur kosmetisch und sollen den Nutzer nur täuschen und beruhigen?
Wer hätte DAS denn nur ahnen können?
 
Nur eine logische Folge dieser EU-Vorschrift, die nur zur Kundengängelung taugt, und darauf abzielt, daß man einfach alles abnickt, um die Inhalte zu sehen.

Die EU hätte Cookies und Tracking auch einfach verbieten können, statt die Vorschalter zu verlangen. Für die Funktion der Websites sind Cookies unnötig und einen Vorteil haben die Nutzer davon auch nicht. Sie tat es nicht.
 
Nein. Doch. Oh. Werbetracking verbieten und den Versuch unter Strafe stellen. Nutzer in Kategorien nach Interesse teilen reicht vollkommen.
 
Das aktuell Vorgehen ist bereits illegal und man verfolgt es nicht konsequent. Ein pauschales EU Verbot hätte daran gar nichts geändert. Die Ist-Situation wäre gleich, weil die Konzerne einfach auf die Rechtslage scheißen.
 
Das aktuell Vorgehen ist bereits illegal und man verfolgt es nicht konsequent. Ein pauschales EU Verbot hätte daran gar nichts geändert.
Doch!

Erinnere dich an die Abmahnwellen wegen fehlerhafter Impressen! Bei einem echten Verbot würde ein kurzes Scannen einer Website, ob sie unerlaubte Cookies setzt oder Trackingverhalten an den Tag legt, genügen, und man könnte Unterlassungsverfügungen erwirken, die bei Nichtbefolgen teuer würden.
 
Nein. Mann bräuchte trotzdem einen "Abmahner", weshalb der Vergleich gewaltig hinkt. Bei den Abmahnwellen geht es um ein "Geschäftsmodell" von Anwälten, die damit schnell und einfach Geld abzocken wollen. Beim Impressum mahnt offiziell z.B. ein Wettbewerber oder Verband ab, der Anwalt ist lediglich das Werkzeug dazu. Wie könnten Abmahnanwälte bei einem EU Trackingverbot daran Geld verdienen bzw. abmahnen? Und wie soll das Ausmaße annehmen, welche den Firmen wirklich weh tun?
Zumal derartige Massenabmahnungen auch rechtsmissbräuchlich sind/sein können.

Was die Firmen aktuell tun ist bereits illegal - es verfolgt nur keiner. Das "kurze Scannen der Webseite" geht auch jetzt und es passiert trotzdem genau gar nichts.

Da liegt das eigentliche Problem! Der Staat schaut zu...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ach was war es früher doch schön, die Cookies wurden einfach ungefragt angelegt. Heute muss ich jeden Tag aufs neue bei dem Rotz auf akzeptieren klicken. Danke EU.
 
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