Professionalisierung: OpenAI sägt Sora zugunsten von World-Simulation ab

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OpenAI plant, seine Video-KI Sora einzustellen. Die Anwendung, die erst vor rund 15 Monaten gestartet wurde, soll sowohl in ihrer Ausführung als App als auch als API nicht weitergeführt werden. Ein konkreter Termin für die Abschaltung steht allerdings noch aus, die Nutzung ist damit vorerst weiterhin möglich.
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Haben wohl keine Lust sich mit Copyrights und Urherberrecht der generierten Videos herumzuärgern.
 
Wenn es nur darum ginge das Team dahinter anders einzusetzen könnte man die aktuelle Version ja weiter laufen lassen.

Das Problem von OpenAI ist, dass die kein Geschäftsmodell haben das sich rechnet. Das Generieren von Videos ist ja schön für den kurzen Wow-Effekt der Investoren nochmal ein paar Milliarden aus den Taschen leiert. Aber wenn es dann um die Möglichkeiten geht damit Geld zu verdienen fehlen halt die Anwendungsfälle. Aufwendig zu trainieren, teuer im Betrieb und für die Qualität die dabei rauskommt kaum professionelle Anwendungsfälle.

Alles in allem wohl ein Verlustgeschäft. Selbst der reine Betrieb. Und im Gegesatz zu Google haben die halt keine Einnahmen mit denen die solche Spielereien finanzieren können.

Scheint als wird die Luft bei OpenAI dünner.

Bin gespannt was von dem KI-Hype bleibt, wenn das ganze irgendwann Wirtschaftlich laufen muss.
 
Bin gespannt was von dem KI-Hype bleibt, wenn das ganze irgendwann Wirtschaftlich laufen muss.
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Aber immerhin haben wir etwas getan. Stillstand darf es nicht geben.
alter CEO trick. wenn man seine ziele nicht erreicht, ruft man einfach neue ziele aus mit einem noch größeren gewinnversprechen und kann dann mit deren abarbeitung weitermachen. benötigt halt nur das vertrauen des geldgebers um die nummer pullen zu können.
 
OpenAI hat mit der Einstellung von Sora eine kluge Entscheidung getroffen, um der Falle des ‚AI Slop‘ zu entgehen. Sora hat bisher nur Ressourcen gefressen, ohne Erträge zu liefern; es war eine Fabrik für digitale Füllmaterialien, die lediglich Strom und Rechenleistung verschwendet haben. Die strategische Verschiebung hin zu World-Simulationen ist daher ein notwendiger Schritt zur Ressourcenbündelung.

Dieser Fokus ist nicht nur eine Frage der Profitabilität, sondern der reinen Machbarkeit. Ein effizienteres Management der Rechenzentren ist alternativlos, da eine bloße Skalierung der Hardware an die harten Grenzen unserer Infrastruktur stößt. Wir können es uns nicht leisten, Rechenleistung für nutzlosen Content zu opfern, wenn die Kapazitäten für die nächste Generation der KI kaum noch zu sichern sind. Die globalen Lieferketten sind am Limit: Stromversorgung, Internet-Infrastruktur, Platzbedarf und die Verfügbarkeit von Wasser sind kritische Engpässe. Hinzu kommt der Mangel an Rohstoffen wie Kupfer und die Tatsache, dass moderne KI-Chips mit Lieferzeiten von bis zu 15 Monaten eine enorme Bremse darstellen. Effizienz ist also die einzige Antwort auf die Ressourcenkrise.
 
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