Man kann ja von der Telekom und SAP halten was man will, aber die werden schon irgendwie zu Recht ihr hohes "Schmerzensgeld" dafür fordern...
Der Steuerzahler hat das Recht, dass mit seinen Steuergeldern so sorgsam wie möglich umgegangen wird und dass diese so gering wie irgendwie möglich ausfallen.
Dass sich die "Großkonzern-Elite" aus dem (A)Sozialstaat einen Selbstbedienungsladen gezaubert hat, ist nicht neu.
Wie underclocker schon sagt, SAP ist darauf optimiert, die maximale "Abofalle" zu sein. Maximal proprietär, maximaler Gewinn bei minimaler Leistung.
Maximale Kosten bei minimalen Nutzen.
Wer diese Strukturen kennt, der weiss, dass es hier überhaupt nicht darum geht tatsächlich ein gutes Produkt zu entwickeln, mit dem der Bürger ein einfacheres und übersichtlicheres Leben hat. Das ist ein reiner Lobbywettbewerb, wie das Geld am besten in die richtigen Taschen gesteckt wird.
Ist bei dem ganzen Rüstungskram ja nicht anders, wenn man anschaut, wie sauteuer das ganze westliche Zeug ist, steht das in keinem Verhältnis zur Leistung (wenn man z.B. die aktuell kriegsführenden Parteien vergleich).
Da muss man ja fragen dürfen, wo das Geld eigentlich hin ist.
In >50 Jahren Frieden ist nie aufgefallen, dass für das Budget nie ein wirklicher Gegenwert gekommen ist. Jetzt wo man den Kram braucht, sieht man, wie wenig Leistung man eigentlich fürs Geld bekommen hat.
Disclaimer: Ich finde diese ganzen bewaffneten Auseinandersetzungen momentan äußerst entbehrlich und bin der Meinung, die Probleme hätten sich anders lösen lassen.
Ich weiss, der Vergleich hinkt ein wenig, aber imho ist das ein schönes Extrembeispiel, wie mit dem Steuergeld herumgeworfen wird.
Wenns um Bildung und Gesundheit geht ist aber nie Geld da... bei gewissen Projekten sind 3-stellige Mio-Probleme im Sand kein Thema, bei Bildungsthemen wird schon gemotzt und gejammert wenn ne Schule irgend ein Equip für einen 5-stelligen Betrag kaufen will.