Teurer und langsamer als PCIe-Modelle: Samsung SSD 870 Evo mit 8 TB ist nun verfügbar

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SSDs mit einer Speicherkapazität von 8 TB sind mittlerweile keine grundlegende Neuerung mehr, greifen jedoch sehr tief in die Geldbörse, insbesondere in Zeiten der Speicherkrise. Samsungs 870 Evo mit 8 TB ist als Nachzügler zu gelten und ist erst seit dem 20. März bei Geizhals zu einem sehr hohen Preis gelistet. Wenn man nun rein im SATA-Bereich bleibt, gibt es abgesehen von Enterprise-Modellen keine Alternative. Die Samsung SSD 870 QVO mit 8 TB gibt es nicht mehr.
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Meine 8TB 870 QVO hat mich 2023 noch 300€ gekostet.
Auch mit gestiegenen Kosten wäre alles über 600€ nicht gerechtfertigt.
 
Für ab 1400€. Wenn das kein Schnapper ist...
 
Eine 8TB WD SN850P PCIe 4.0 M.2 SSD mit deutlich höherer Geschwindigkeit gibt derzeit ab ca. 850€. Gewiss auch kein Schnäppchen, aber doch sehr viel günstiger und eben besser als dieses Samsung Produkt hier.

Ich sehe keinen wirklichen Einsatzzweck für das Teil. Jeder halbwegs moderne Rechner unterstützt PCIe NVMe SSDs und somit ist kaum noch jemand auf solch ein SATA Modell angewiesen.
 
..für alles gibt es einen Markt. Wenn nicht für uns, dann für andere. Die werden sicher ihre Abnehmer finden.

Meine 8TB 870 QVO hat mich 2023 noch 300€ gekostet.
Auch mit gestiegenen Kosten wäre alles über 600€ nicht gerechtfertigt.
Was meine 4TB Storages kosten schaue ich schon gar nicht mehr nach. Gerade die Fernost Dinger sind ja mal richtig in die Höhe geschossen.
..aber wie üblich, da ist noch Luft nach oben. (y)
 
Alle die ständig den Vergleich mit M.2 ziehen: es gibt nunmal Konfigurationen wo zig SATA Ports verfügbar sind aber keine bzw. wenig M.2 Slots!

Ja, der Preis der Samsung ist lächerlich hoch ABER wenn deine Backplane oder MB nunmal nur mehr SATA Ports frei hat?!?

Wobei diese Preise sicherlich kein Privatuser zahlen wird - aber 'unsere KI-Bros' werden das schon zahlen ohne mit der Wimper zu zucken
 
Die Samsung SSD 870 Evo ist daher also allenfalls für spezielle Anwendungsfälle und Setups interessant.
Eigentlich ist sie nur für spezielle Anwendungsfälle und Setups NICHT geeignet.
Die fantastischen Übertragungsraten von NVMe-SSDs werden nur bei sequentiellen Zugriffen erreicht und die sind in der Praxis eher selten und/oder können wegen anderen Faktoren praktisch nicht erreicht werden.

Im Endeffek bringen diese Geschwindigkeiten nur was, wenn man regelmäßig Datenmengen im mittleren bis hohen Gigabyte-Bereich
1. von einer NVMe-SSD auf eine andere NVMe-SSD, welche beide im selben Rechner stecken, bewegen muss
2. wenn von der NVMe-SSD in den RAM geladen wird

In allen anderen Fällen ist eine SATA-SSD (zumindest heute noch) nicht sooooo viel langsamer.
 
Das sehe ich auch so. Diese NVMe-SSDs sind vorzugsweise für Benches imposant, doch im alltäglichen Einsatzzweck offerieren sie ihre Mehrleistung ausschließlich bei so Sachen wie das Kopieren von großen Dateien, also Videos usw.. Windows ist es gleichgültig, ob eine solche SDD per M.2, M.3, U.2, U.3 angebunden ist oder per SATA-3. Windows lässt auch nicht davon erkennen, ob eine solche SSD mit dem AHCI-Protokoll angebunden ist oder mit dem NVMe-Protokoll. Auf der Windows-Ebene hat der Benutzer es mit vielen, kleinen ateien zu tun, woran die SDDs sich abrackern und kaum flotter agieren können als es eine jungfräuliche HDD tue. Man sollte sien hart erarbeitetes Geld nicht zum Fenster hinauswerfen.
 
1. Es gibt nicht nur Windows
2. Mit entsprechendem Usecase ist eine schnelle PCIe SSD diesem SATA Gerümpel meilenweit voraus.

Ja, für den 0815 Nutzer, der den lieben langen Tag nichts weiter tut als im Netz zu surfen, YT zu gucken und paar E-Mails zu schreiben, mag das keinen Unterschied machen. Aber in einem System, welches auch produktiv genutzt wird und auf dem sich daher größere Datenmengen hin und her bewegen, bemerkt man den Unterschied schon sehr schnell und deutlich.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Man sollte sien hart erarbeitetes Geld nicht zum Fenster hinauswerfen.
Also definitiv nicht diese SATA SSD von Samsung kaufen, sondern lieber eine um mehrere hundert Euro günstigere und deutlich schnellere NVMe SSD :LOL:
Selbst wenn man bei kleineren Größen schaut, sind die 2,5" SATA Modelle nicht günstiger als manche M.2 NVMe SSD. Der Preis ist also absolut kein pro Argument für die SATA Dinger.
 
Aber in einem System, welches auch produktiv genutzt wird und auf dem sich daher größere Datenmengen hin und her bewegen, bemerkt man den Unterschied schon sehr schnell und deutlich.

D'sccord. 👍
Denn dies entspricht meiinen Einsatzweck. Ich downloade täglich Gigabytes an Anime und bearbeite sie per MKVToolNix sowie Handbrake. Dementsprechend wandern diese Dateien auch zwischen den SSDs umher. Hinzukommend die Konsolidierung der SSDs. Der Leistungsunterschied ist enorm. Aber... genau so etwas machen sehr wenige Anwender. Auchd er sogenannte Leistungszuwachs für Gamer, der kürzere Ladezeiten und so weiter versprochen hat, ist doch letztendlh nur eine Luftnummer. Gamer sollten sich besser so viel Speichermenge fürs Geld anschaffen wie nur möglich anstatt so viel Leistungsfähigkeit fürs Geld wie nur möglich. Das ist pragmatischer gedacht.
 
Auch mit gestiegenen Kosten wäre alles über 600€ nicht gerechtfertigt.
Es geht doch bei den Preisen nicht um die Kosten, ginge es darum, hättest Du die 8TB QVO nicht für 300€ kaufen können, dann damals haben die Preise die Kosten der NAND Hersteller nicht gedeckt und die haben alle Milliardenverluste eingefahren. Die Preise werden von Angebot und Nachfrage bestimmt und derzeit ist die Nachfrage wegen KI extrem hoch und entsprechend sind auch die Preise extrem hoch und die NAND Hersteller fahren fette Gewinne ein.

NAND wird wie DRAM oder auch Erdöl an Börsen gehandelt und die Ölpreise sind ja derzeit auch nicht so hoch, weil die Förderkosten gestiegen wären.

Eine 8TB WD SN850P PCIe 4.0 M.2 SSD mit deutlich höherer Geschwindigkeit gibt derzeit ab ca. 850€. Gewiss auch kein Schnäppchen, aber doch sehr viel günstiger und eben besser als dieses Samsung Produkt hier.
Sicher, aber dies ist egal, denn wenn wie LuxSkywalker schreibt:

Alle die ständig den Vergleich mit M.2 ziehen: es gibt nunmal Konfigurationen wo zig SATA Ports verfügbar sind aber keine bzw. wenig M.2 Slots!
Eben, man kann keine NVMe SSD an einem SATA Port betreiben, dies geht einfach nicht, da gibt es auch keinen Adapter der dies ermöglicht! Schon weil NVMe SSDs immer eine PCIe Anbindung haben müssen und PCIe ist universell und obendrein vollduplex, während SATA sehr speziell und auch nur halbduplex ist und damit ist es fast unmöglich von SATA auf PCIe zu konvertieren.

Diese SATA SSDs sind für alle Anwendungen wo man mehr SSD Kapazität braucht, aber nur SATA zur Anbindung zur Verfügung steht und eben keine NVMe SSDs angeschlossen werden kann. Daher interessiert dann der Vergleich von Preis und Performance zwischen der SATA und einer NVMe SSD auch nicht. Wer die Wahl hat ob er sich eine NVMe SSD kauft und damit den freien M.2 Slot im Board belegt oder eine SATA und damit einen freien SATA Ports verwendet, der wird bei den Preisen sicher nicht zur SATA SSD greifen.
Wobei diese Preise sicherlich kein Privatuser zahlen wird - aber 'unsere KI-Bros' werden das schon zahlen ohne mit der Wimper zu zucken
Keine würde ich nicht sagen und die KI Bros werden sicher auf Enterprise SSDs verwenden und dürften so neue Server haben, dass sie da auch geung NVMe SSDs unterbringen können, denn die brauchen ja den hohen Durchsatz.

Der Preis ist also absolut kein pro Argument für die SATA Dinger.
Die NANDs machen ja auch den Löwenanteil der Kosten aus, der Controller ist dagegen eher irrelevant, zumal bei so hohen Kapazitäten. Wobei die Frage ist, ob es noch der gleiche Controller ist oder Samsung einen neuen Controller entwickelt hat, in dem Fall wären die Kosten für den SATA Controller sicher höher als für einen NVMe Controller. Zumindest pro verkaufter SSDs, dann die Stückzahlen so eine 8TB SATA Consumer SSDs dürften nicht besonders hoch ausfallen und dies ist auch ein wichtiger Faktor für den Preis, da der Aufpreis bei exotischer Hardware meist deutlich höher als bei den Schnelldrehern ist, von denen hohe Stückzahlen verkauft werden.
 
1. Es gibt nicht nur Windows
2. Mit entsprechendem Usecase ist eine schnelle PCIe SSD diesem SATA Gerümpel meilenweit voraus.
Jajn, also mit DRAM-Cache geht ne SATA-SSD noch ganz gut. Die wenigsten Anwendungen können tatsächlich was mit PCIE/Express in der Realität was anfangen.
Langsam fangen diese auch die Vorteile zu nutzen außerhalb von Benchmarks. Es hängt viel vom Use-Case ab, der größte Faktor im privaten Umfeld ist Gaming und dort fängt man auch erst langsam an Express auszureizen und das auch nur seit dem das Konsolen angestoßen hatten (Playstation mit Kompression für Direkte Übertragung in den GPU-RAM)
Am PC heißt es glaub ich Direct Storage.
 
Ja, es ist "DirectStorage". AMD nennt es "Smart Access Memory" und NVIDIA nennt es "Resizable BAR".
 
PM893 SATA 8gb gabs das ganze Jahr 2023 um stabile 650€.
DC600M SATA 8gb gabs das ganze Jahr 2023 um unter 630€, teilweise um 550€.
Tja, hätte man das gewusst, hätte man einfach ein NAS mit 8 DC600M vollgeballert.
Die genannten Modelle sind btw. Datacenterware mit PLP, TLC usw., also absolute SATA-Topmodelle, kein Billokram.

Jeder Euro den man jetzt mehr Zahlt ist Beschiss.
Egal wie viel Copium man sich reinzieht.
 
Tja, hätte man das gewusst
Wer sich damals die Geschäftszahlen der NAND Hersteller angesehen hat, wusste das der Schweinezyklus in der Phase der Schweinezyklus damals war. Wenn man aber die Geschäftszahlen als manipulierte Buchhaltertricks abtut und die Existenz des Schweinezyklus in der Halbleiterbrachen verneint, dann kann man so etwas natürlich nicht wissen und wird jedes mal aufs neue den Zeitpunkt verpassen, wann man auf Vorrat kaufen sollte.
Jeder Euro den man jetzt mehr Zahlt ist Beschiss.
Egal wie viel Copium man sich reinzieht.
Nein, Copium ziehst hier nur du dir rein, denn damals haben die NAND Hersteller Milliardenverluste eingefahren, weshalb die Preise von 2023 nicht von Dauer sein konnten. Daher ist es auch kein Beschiss, wenn die Hersteller wieder Preise durchsetzen können, mit denen sie ihre Kosten denken und wenn dann noch ein externer Faktor wie die massive Nachfrage durch KI dazu kommt, dann können sie jetzt eben massive Gewinne machen. Das Verhältnis von Angebot und Nachfrage bestimmt eben in einer Marktwirtschaft die Preise und wenn die Nachfrage das Angebot übersteigt, regeln die hohen Preise der Verteilungsproblem. Das hat weder mit Beschiss noch Copium zu tun, sondern ist einfach der Mechanismus nach dem es funktioniert, ob es einem gefällt oder nicht.

Was wäre denn die Alternative? Planwirtschaft, wo Opa den Trabbi bestellt hat, wenn der Enkel geboren wurde, weil die Wartezeit darauf 18 Jahre und mehr betragen hat? Die einzige Neuerung am Trabbi war meist nur die neue Farbe in der die Autos in dem jeweiligen Jahr alle lackiert wurden.
 
Genau, die Alternative ist immer das Schreckgespenst "Planwirtschaft".
Genau mein Humor. :d
 
Genau, die Alternative ist immer das Schreckgespenst "Planwirtschaft".
Schlage was anderes vor! Wie soll man die Verteilung regeln, wenn die Nachfrage das Angebot übersteigt, wie es aktuell wegen des KI Booms der Fall ist? Derzeit wird das über den Preis gemacht, wie würdest du es machen wollen?
 
Außer Dir schlägt keiner vor es nicht über den Preis zu regeln.
D.h. aber nicht, dass man die Regeln dafür so einengen könnte, dass es nicht rentabel ist, extreme Preise aufzurufen. Darum geht es. Ein funktionierender Markt braucht Regeln in dem er funktionieren kann.
Ein freier Markt dreht frei. Ein vollkommen freier Markt, dreht vollkommen frei.
Wenn der Markt für die Menschen arbeiten soll, dann muss er mit entsprechenden Regeln versehen werden.

Wegen diesem "Sozialismus, Kommunismus"-Geschreie, haben die Amis auch Angst vor ner vernünftigen Gesundheitspolitik.
Genau wegen diesen Beispielen muss ich mir bei dieser "Angstdiskussion" jedes Mal die Haare raufen.
 
Ja, es ist "DirectStorage". AMD nennt es "Smart Access Memory" und NVIDIA nennt es "Resizable BAR".
Das ist nicht dasselbe, Resizeable Bar ist der Datentransfer zwischen CPU und GPU und Direct Storage ist von der SSD direkt zur GPU
 
DS mit S-ATA dürfte eh recht schwer bis unmöglich werden, da diese Technologie minimum NVMe Gen3 voraus setzt. ;)
 
@Kommando
Ich glaube, das Hauptproblem ist das seit Jahren unbändige "haben wollen" egal um welchen Preis in der Gesellschaft. Das hat in der Hardwarewelt seit zig Jahren wunderbar funktioniert (nur wird der Schweinezyklus in die Länge gezogen). Im Grunde genommen ist die Gesellschaft selber schuld, weil sie es zugelassen oder einfach hingenommen haben. Scalper sind ins Leben gerufen worden. Davor gab es bei Mangel, Lieferprobleme etc. eben kein Produkt und Preise wurden nicht so extrem nach oben geschraubt.

Was vielleicht auch noch dazukommt, dass Spekulanten bei angekündigter möglichem Mangel gleich die Handelspreise nach oben treiben. Das verspricht operativen Gewinn, ein Mehr an Dividenden. Das Risiko ist eben, dass es genauso nach unten gehen kann und gar Verlust macht. Da hätte ich auch Interesse daran, auf Biegen und Brechen die Handelspreise lange oben zu halten.

0 % Ratenkäufe locken Kunden, überteuerte Ware zu kaufen. Das Risiko liegt bei Zahlungsunfähigkeit beim Kunden, scheint sich aber für die Konzerne und Banken zu lohnen.

Was ebenso ausgenutzt wird, ist die Abhängigkeit. In diesem Fall Speicher in jeglicher Form. Ohne funktioniert die IT-Welt nicht. Einziger Ausweg, weg von der digitalen Welt, hin zur Analogie. Ist aber auch nicht möglich, will auch keiner. Jeder regt sich über die Preise auf und trotzdem funktioniert es wunderbar, weil es kaum regulatorische Systeme gibt, die durchgreifen. Gesetze und Behörden gibt es dafür, aber wer setzt sie konsequent um und warum sind die Hürden so groß? Ich denke da müsste man mal genauer hinschauen, wer die treibenden Kräfte sind und waren, wie es dazu kam. Sicher sehr komplex, aber es hat System, finde ich.
Teufelskreis ...:hust:

Um beim Thema zu bleiben:
Nie und nimmer würde ich den Preis für diese SATA-Festplatte zahlen wollen, aber es wird Käufer finden, die es sich leisten können, egal ist, es dringend brauchen oder doch in den sauren Apfel beißen wollen.
 
Direct Storage ist von der SSD direkt zur GPU

Gelte dies tendenziell für Datenträger über das Device Input and Output Control (IOCTL), was ebenso Interfaces wie SATA mit einschließle, oder grenze sich dies auf einzig auf Datenträger per PCIe ein?
 
Gelte dies tendenziell für Datenträger über das Device Input and Output Control (IOCTL), was ebenso Interfaces wie SATA mit einschließle, oder grenze sich dies auf einzig auf Datenträger per PCIe ein?
Wie @Erklärbär schon sagte setzt das eine NVMe SSD und mindestens pcie 3.0 vorraus. IOCTL will man ja gerade damit umgehen.
 
Naja, größter Vorteil von DS dürfte ja sein, dass bei dieser Technologie die "bremsende" CPU in Teilen quasi außen vor bleibt und so asynchrone Direktzugriffe (daher ja der Name "Direct"storage) NVMe -> GPU erfolgen können. Da geht IOCTL halt einen komplett anderen Weg. Senkt auch die CPU Last, die dann ja quasi andere Operationen ausführen kann. Das geht aber alles erst mit einen schnellen Bus, da ist S-ATA eher weniger für geeignet und verfügt auch nicht über entsprechende Operatoren die dies unterstützen. Allerdings müssen die entsprechenden Anwendungen (Games) dahingehend auch optimiert sein, dass steckt aber alles noch in den Kinderschuhen und Games die DS wirklich schon unterstützen sind eher selten.

ps: Benchmarks hingegen die z.b. bei nVidia dann via Gdeflate Compression für DS dies unterstützen gibt es schon. Hier hatte ich mal die DS Leistung anhand meines damaligen Storage getestet, Gen4 ist klar ggü. Gen3 im Vorteil. Gen5 dürfte da dann noch einmal entsprechend mehr raus holen und wie man dort auch schön erkennen kann, spielt es bei DirectStorage absolut keine Rolle, ob die entsprechende SSD nun einen eigenen DRAM Cache besitzt oder nur HMB nutzt. Sogar, obwohl nicht bypassIO kompatibel, MS Speicherpools (Storagepaces) profitieren enorm von DS. Hier zählt mehr die SSD-Controller_seitige "Rohleistung" im z.b. seq. I/O-Transfer, die bei einer z.b. FN955 (HMB-Mode) mit ca. 7300 MB/s nun einmal höher ist als bei einer SN850X (DRAM) mit ca. 7000 MB/s. Das sieht man dann auch an den Ergebnissen.
Wer daher meint, es bräuchte für Gaming eine SSD mit DRAM Cache, der verfällt da wohl eher einen Aberglauben oder halt dem Marketing und hat den eigentlichen "Sinn" eines Cache nicht verstanden oder verwechselt da etwas grundlegend mit (füllstandsabhängigen) pSLC & Co wo HMB_Mode Storage minimum gleichauf mit dram_cached SSD liegt.
 
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Es geht doch bei den Preisen nicht um die Kosten, ginge es darum, hättest Du die 8TB QVO nicht für 300€ kaufen können, dann damals haben die Preise die Kosten der NAND Hersteller nicht gedeckt und die haben alle Milliardenverluste eingefahren.

Solchen Äußerungen stehe ich skeptisch gegenüber, denn schließlich wurde im Vorfeld über Jahre abkassiert. Zur Erinnerung: Die Preise stagnierten jahrelang und trotz geringer Nachfrage gab's kein Entgegenkommen. Nein, der Plunder wurde trotz geringer Nachfrage im Lager bis zur Decke gestapelt, in Zahlen ausgedrückt war von ~ 260 Tagen und mehr die Rede. Sprich, Verlust und Gewinn sind NICHT isoliert zu betrachten!

Die Preise werden von Angebot und Nachfrage bestimmt

Wenn dem damals so gewesen wäre, hätte sich nicht so ein riesiger Bestand aufgetürmt. Sprich, trotz geringer Nachfrage, gab's keine Reduzierungen, so dass der Warenbestand stetig zunahm. Und erst als die Kacke am Dampfen war, brachen die Dämme... Ein Schelm, wer Schlimmes bzw. Preisabsprachen vermutete.

Was wäre denn die Alternative? Planwirtschaft, wo Opa den Trabbi bestellt hat, wenn der Enkel geboren wurde, weil die Wartezeit darauf 18 Jahre und mehr betragen hat? Die einzige Neuerung am Trabbi war meist nur die neue Farbe in der die Autos in dem jeweiligen Jahr alle lackiert wurden.

A: nimmt man/n nicht selbst die Antwort vorweg, b: betrug die Wartezeit auf einen Trabi ~ 10 Jahre und c: halte ich solche Ausuferungen def. nicht für alternativlos. Mal abseits dem ließ sich jedes Vehikel - vom Trabi angefangen bis hin zum Lada - auch ohne Wartezeit erwerben, sofern man/n über das nötige Kleingeld verfügte. Und ohne das System (Diktatur) jetzt gutheißen zu wollen, spiegelnd solche negativen Aspekte nicht das vollständige System wider, von daher sind solche kindlichen Einlassungen für die Katz.

Ein Kommunist, der nicht einsehen kann, dass die Idee eben einfach nicht funktioniert, weil sie nirgends funktioniert hat, wo sie versucht wurde.

Bitte nicht alles in einen Topf stecken, bzw. hat das eine nüscht mit dem anderen zu tun. Sprich, mit der Grundidee selbst hatte die Umsetzung wenig zu tun.
 
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Solchen Äußerungen stehe ich skeptisch gegenüber, denn schließlich wurde im Vorfeld über Jahre abkassiert. Zur Erinnerung: Die Preise stagnierten jahrelang und trotz geringer Nachfrage gab's kein Entgegenkommen. Nein, der Plunder wurde trotz geringer Nachfrage im Lager bis zur Decke gestapelt
Hoffentlich stellst du dich nur so dumm an, sonst wäre das traurig. Denn Ware die der Hersteller im Lager lässt, gehört nicht zu dem Angebot auf dem Markt und natürlich versuchen die Hersteller die Preise zu stützen, indem sie im Zweifel lieber mehr auf Lager legen, statt mit Verlust zu verkaufen. Nur laufen die Kosten weiter und die Ware die Lager liegt, bringt kein Geld ein und irgendwann muss man Abschreibungen darauf machen, weil sie technisch veraltet wäre, wenn man sie dort zu lange liegen lässt. Aber alleine da dort gebundene Kapital verhindert, dass die Lagerbestände zu groß werden und deshalb haben die NAND Hersteller dann 2023 auch angefangen die Fertigung zu drosseln.
Wenn dem damals so gewesen wäre, hätte sich nicht so ein riesiger Bestand aufgetürmt.
Weil du ignorierst, dass Ware die auf Halde produziert wird, nicht auf den Markt kommt und damit nicht das Angebot erhöht.
Ein Schelm, wer Schlimmes bzw. Preisabsprachen vermutete.
Da diese verboten wäre, würde man damit unterstellen, dass die NAND Hersteller verbotene Absprachen getroffen haben. Dabei brauchen sie dies doch gar nicht, da die Preise an der Börse gemacht werden und jeder die Preise kennt und jeder seine eigenen Kosten kennt und weiß, ob er zu dem aktuellen Preis noch Geld verdient oder nicht. Damit kann jeder für sich die Konsequenzen schließen und da sie alle nur die gleichen Hebel zur Verfügung haben, nämlich mehr auf Lager zu produzieren oder in den sauren Apfel zu beißen und Fertigungsanlagen die Milliarden gekostet haben, dann doch stillzulegen.
abseits dem ließ sich jedes Vehikel - vom Trabi angefangen bis hin zum Lada - auch ohne Wartezeit erwerben, sofern man/n über das nötige Kleingeld verfügte.
Da sind wir ja dann dort wo wir auch in der Marktwirtschaft ist, denn die Gesetze des Marktes gewinnen man Ende immer über alle anderen Gesetze oder Ideologien. Wer mehr Geld hat, kann auch ein Gut erwerben, welches knapp ist, da Angebot und Nachfrage eben die Preise bestimmen. Eine Alternative dazu hast du also auch nicht, also höre auf dies zu kritisieren, es ist eben das System welches sich immer ergibt, auch wenn der Staat offiziell eine Planwirtschaft hat.
Sprich, mit der Grundidee selbst hatte die Umsetzung wenig zu tun.
Nur hat jeder Versuch der Umsetzung immer zum gleichen, miesen Ergebnis geführt und dann sollte man irgendwann mal einsehen, dass die Grundidee einfach nicht realistisch funktionieren kann.
 
Ich frag mich ja, auf welcher Payroll der liebe Holt steht.
Sein Engagement zur positiven PR der lukrativsten Großkonzerne ist schon fast phantastisch, so phantastsisch, dass es eine tiefe innere Überzeugung sein muss.
Klingt für mich nach sehr viel theoretischer BWL im geschützten Konzern-Elfenbeinturm weitab von jedem Bodenkontakt mit realistischer, am Ende wirksamer und beudeutsamer VWL (welche dann den "Kreislauf" "schließt", während BWL ja immer nur einen gewissen Teilabschnitt des Wirtschafts/Geldkreislaufes abbildet).
 
Hoffentlich stellst du dich nur so dumm an, sonst wäre das traurig. Denn Ware die der Hersteller im Lager lässt, gehört nicht zu dem Angebot auf dem Markt

Lol... nennt sich totes Kapital, nur scheint dies dir gänzlich fremd. Nur würde das jetzt zu weit führen, dir das im Detail zu erläutern, zumal es vermutlich nicht bei einem Versuch bleiben würde, davon ausgehend, dass es mehrere Anläufe benötigt.

Weil du ignorierst, dass Ware die auf Halde produziert wird, nicht auf den Markt kommt und damit nicht das Angebot erhöht.

Der war echt gut. :bigok: Völlig unerheblich, weil die Ware irgendwann den Markt flutet. Ausnahme, wenn's der Tonne anvertraut werden würde, so wie es ein großer Lebensmittelhersteller mit seinen Naschereien handhabt.
 
Zuletzt bearbeitet:
nennt sich totes Kapital,
Eben und beeinflusst genau deshalb nicht das Verhältnis von Angebot und Nachfrage auf dem Markt, welches den Preis bestimmt.
Diskutiere nie - der Rest sollte dir geläufig sein.
Deswegen ist hier auch Schluss, da ihr beide nur trollt und sowieso schon auf meiner IL steht, was auch gut so ist, wie die Beiträge hier wieder beweisen.
 
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