Intel Core i7-14700K: Leistung limitiert

KnSNaru

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Hallo,

mein Intel Core i7-14700K ist bei Cinebench R23 auf 16.000 Punkte limitiert.

Dieser Messwert erzielt sich mit aktivierter Intel Adaptive Boost Technology; die Leistungsaufnahme beträgt in maximal 166 Watt. Ist dieses Feature deaktiviert, limitieren die Messungen sich auf 14.200 Punkte mit einer maximalen Leisutngsaufnahme von 163 Watt. Das ändert sich auch dann nicht, wenn die Power Limits von dem Mainboard automatisch gehandhabt werden; 253 Watt für PL1 und PL2 mit 307 Ampere für die ICCMAX, Der Eingangsstrom liegt mit 162 Ampere in weit untterhalb der Intel-Empfehlung von 307 Ampere und damit auch von den 249 Ampere, diese von mir gesetzt werden. PL1 setze ich auf 125 Watt und PL2 auf 188 Watt. Tendenziell ist es gleichgültig, welche Werte gesetzt sind, der Prozessor erzielt keine messbar höhere Leistung. Unter den automatischen Presets steigt die Leistungsaufnahme auf bis zu 216 Watt an für die gleiche Punktzahl.

Der Bench von CPU-Z bescheinigt eine Performance auf den Niveau eines Intel Core i9-10900K und bestätigt damit, dass seitens Cinebench kein Irrtum vorliegen kann. Ein anderes, gleiches Mainboard mit denselben Baseline-Presets haut aus einem Intel Core i7-12700K problemlos 18.000 Punkte heraus und das für eine Leistungsaufnahme von 128 Watt. Als ich das gesehen habe, wusste ich, dass meine Zweifel begründet sind, dass es sich um keine normale Beschränkung durch das Intel-Preset handeln kann.

Im Energiesparmodus liefert der Intel Core i7-14700K mit 2,5 GHz auf allen Cores 12.200 Punkte (Niveau eines Intel Core i7-10700K) und der Intel Core i7-12700K mit 2,6 GHz auf dne P-Cores und 2,7 GHz auf den E-Cores irgendetwas knapp oberhalb der 10.000 Punkte. Die maximalen Leistungsaufnahmen betragen in jeweils 58 Watt. Zumindest scheint dieses Verhältnis einigermaßen zu stimmen.

An der Leistungsaufnahme bin ich nicht limitiert, aber vielleicht in der IOUT von 162 Ampere ein Indikator für die Limitierung.

Ich bitte euch eindringlich um eure Hilfe.
 
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Was passiert wenn du die Standard Baseline werte setzt ? Also PL1 125W / PL2 188W / IccMax App 200A / IccMaxx 249A ? Wenn du Ihn zu sehr beschneidest Boostete er nicht mehr sauber. Dazu noch ne negativ VF setzen. Die Meisten CPUs schaffen so um -100 , Gute -150. Dann hast du passable Leistung bei Wenig abwärme.
 
Wenn noch nicht getan, CMOS clear, neuestes Bios aufspielen, Intel Performance Profile laden, in Windows Power Plan auf das höchste stellen, CB wieder laufen lassen und Screen von HWInfo hier posten mit den entsprechenden Stats.
 
Leute, ich habe den Fehler gefunden: Die Mainboard-Firmware.

Ich vermute, dass es indirekt mit dem Intel Core i7-12700K zu tun haben muss. Dieser Prozessor werkelte einst auf diesem identischen Mainboard, jedoch vollzog ich das CPU-Upgrade ohne jegliches Firmware-Reset - bis zum heutigen Tag.
Jedenfalls wurde der Intel Core i7-14700K zu Telen mit den Leistungswerten seines Vorgängers betrieben. Das hatte ich bis dato nicht erkannt gehabt, weil ich den Prozessor sowieso von Anfang an, auch seinen Vorgänger, mit dem 125W-/ 188W-/ 249A-Baseline-Setting fahre und darunter durchweg sämtliche Turbo-Features deaktiviert habe. Eine kurze Messung unter Cinebench mit dem automatischen 253W-/ 307A-Preset bescheinigt dies:

Screenshot 2026-03-29 194520.png


Screenshot 2026-03-29 194624.png
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Ich werde noch die Firmware auf dem anderen Brett checken, im Werkszustand natürlich, da darauf wiederum eine Kopie der Settings meines Brettes werkelt, diese den Intel Core i7-12700K beschnränken könnten.
 
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Oh, Sauf-Presets... und der Chiller hinten dran. 😁

Ne. um den Schwanzvergleich geht es mir kein bisschen. Ich wollte nur ergründen, wieso der Prozessor unter meinem 188W-Preset in nicht mehr erzielen kann als diese 166 Watt (mit ABT) und ohne ABT nur 163 Watt. Entsprechend niedrig kam mir für diese hohe Leistungsaufnahme auch die Punkte vor, in Anbetracht dessen, dass zu den kolportierten 30.000 Punkten die Diskrepanz zu enorm ausfällt mit nur bestenfalls 14.200 Punkten und 16.000 Punkten unter ABT. Besonders dann, nachdem ich sah, dass das Alder Lake-Pendant selbst unter das gleiche Preset mit gerade einmal 128 Watt schon satte 18.000 Punkte umsetzt. Von da an wusste ich, dass dies nicht an dem Throttling durch das Intel-Preset liegen kann,

Ich hatte zudem die Vermutung gehabt, dass MAXON das Wertungssystem von der R23 geändert habe, sodass die Punkte aus den vielen ersten Messungen sich mit den heutigen nicht mehr decken würden. Der Intel Core i7-12700K unter dem gleichen Preset belehrte mich dann eines Besseren.

Die Punkte von 12.200, natürlich auch die gefühlte Performance unter den 2,5 GHz (ohne Turbo-Features) für nur 58 Watt, sind für mich am Alltag mehr als ausreichend. Das hätte man sich bis vor wenigen Jahren mal ausmalen sollen: Die Power eines maximal ausgereizten Intel Core i7-10700K für nur 58 Watt, oder unter Baseclock der P-Cores die maximal ausgereizte Power eines Intel Core i9-10900K für nur 70 Watt.

Übrigens, das Problem besteht wieder: Es scheint so, dass nicht die Settings des Intel Core i7-12700K dafür ursächlich waren, sondern vielmehr die nachträglich gesetzte Limitierung auf das 125W-/ 188W-Preset; scheinbar komme ich um das UEFI-Reset nicht gänzlich herum, um nach einer Regulierung der CPU-PLs den Prozessor laufen lassen zu können. (Vielleicht liegt 's an den aktuellen Revisionen für die Mainboards, diese bei allen 600-800-Serie-Mainboards identisch ausfällt.)

Für mich genügt es zu wissen, dass die Leistung gegeben ist, sofern sie denn eines Tages erforderlich würde, sodass mit der Hardware alles okay ist, denn für meine NVENC-GPGPU-Enkodierungen per Handbrake und die alten Games, diese ich gelgentlich mal zocke, langt die enorme Minimum-Power von der CPU allemal aus. Ich sehe keinen Anlass darin, die CPU zum Saufen zu animieren. Und diese Maximalwerte um die 36.000 Punkte sowie das leicht höhere Ergebnis von oben sehen mir dann schon sehr nach einer ungehobelten Trinkmanier aus - diese kein einziger Luftkühler stemmen kann. Das sieht man ja schon an den 31.000 Punkten dort oben. Ich denke, die 188 Watt stellen das Optimum dar für alle diejenigen, die sich für den pragmatischen Weg entschieden haben. Die Unter-200-Watt-Presets können die Luftkühler auch unter solchen Extrembedingungen effektiv abführen. Wenngleich ich in Prime95 nach wie vor das noch weit größere Übel sehe: Auf dieses Programm sollte man gänzlich verzichten, insbesondere unter der Hinzunahme von den AVX-Instruktionen ohne die entsprechenden Optimierungen dafür, weil es die Raptoren mit Garantie kaputt machen kann. Deswegen ist AVX auf den Systemen gänzlich deaktiviert: Zumal ich keine Anwendung kenne, welche dies erfordere, ausgenommen von Cinebench ab der R24.

Danke euch. ^^
 
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Darfst aber nicht vergessen, PC Spiele reizen den CPU nie auf's maximum aus wie der Benchmark es tut, ich rate ab den CPU auf diese Art zu quälen.
Ich benutze Intel & Graka Standard-Einstellungen ohne Turbo, der Vorteil ist, fast alle PC Spiele laufen Butterweich mit 2K und wenn nicht, dann halt mal
das Turbo-Profil zu schalten aber das ist selten der Fall. i7-13700kf läuft seit oktober 2023 stabil bzw. bis jetzt kein einziger Freeze oda Bsod und das
alles mit Intel-Settings. Beim letzten CPU-Check nichts am Sockel oder CPU unterseite verfärbt, alles wie gestern gekauft.
 
Zumindest hat mir der Vergleich mit den Intel Core i7-12700K verdeutlicht: Wer die Anschaffung von einer solchen CPU sich ins Auge gefasst hat, derjenige plane besser mit einem i7-oder i9-Modell aus der Alder Lake-Iteration, denn diese CPUs sind preislich attraktiver aufgestellt und entfalten per PL1=125W-/ PL2=188W-/ ICCMAX=249 deutlich mehr Power zu einer erheblich geringeren Leistungsaufnahme. Die Raptor Lake-CPUs profitieren natürlich von ihrem Cache, womit sie tendenziell mehr Gaming-Performance erzielen können, aber in der Produktivität würde das fällig, was der Cinebench-Vergleich mir offeriert hat. Etwas über 18.000 Punkte mit aktiven Turbo-Features (ohne Adaptive Boost Technology) für nur 128 Watt in der Leistungsaufnahme schlagen zu Buche gegen 14.200 Punkte mit aktiven Turbo-Features (ohne Adaptive Boost Technology) für sage und schreibe 163 Watt. Ja, und selbst mit aktivierter Adaptive Boost Technology sind es nur 16.000 Punkte bei 166 Watt im Vergleich zu diesen zwei I7-Modellen.

Mein Resümee ist: Wer nur Gelgenheits-Gamer ist und sein Augenmerk mehr auf die alltäglichen Dinge gerichtet hat, derjenige fahre mit Alder Lake besser: Das gilt besonders für diejenige Zielgruppe, diese sich kleine, thermisch eigneschränkte Systeme mit weniger Leistungsaufnahme realisieren wollen. ALDER LAKE! Wer seine Präferenz auf das Gaming richtet und auch Enkoderungen unter hohem CPU-Load erfordert, derjenige ist mit Raptor Lake besser beraten. Alder Lake ist sowieso mein Effizienz-König unter den Intel-CPUs. Raptor Lake ist eine Brechstange und der erweiterte Cache sowie die zusätzlichen E-Cores sind das einzige Kaufargument für diese Gen.. Arrow Lake punktet mit seinen viel stärkeren Cores - spart sich durch das Entfallen von Hyper-Threading viel Power Consumption ein. Doch... ob das in ferner Zukunft sich nicht noch rächten könne...
 
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Wer schon DDR5 hat sollte besser beim neuen Sockel sich umschauen oder zu AMD wechsel.
 
@KnSNaru, kannst verschiedene Bios-Profile anlegen!
Zum Beispiel eins mit Spar-Flamme für Office, Google usw und eins für PC Spiele mit AVX für Sony oder neuere Spiele usw.
*
@Nozomu, ich hab kein Problem mit der Raptor CPU i7-13700kf läuft sauber und habe viel Freude damit, man muß die Dinger nur zähmen wie
bei ARK den TRex in freier Wildbahn..

Mit gezähmten Raptor i7-13700kf unterwegs ..grrr, ja ja komm schon, lass den AMD in Ruh :-)
Normal_User_mein_gezähmter_Raptor.jpg


Und hier meine ** ISLA NUBLAR ** Base (in original ein Katzensprung vor Costa Rica ..war der Drehort von Jurassic & World)
Normal_User_my_Isla_Nublar.jpg


Die mittlerweile sehr große ARK Map ist kein Problem. Es macht Spass mit dem i7-13700kf Raptor
auf die Jagt zu gehn und da geht es richtig zur Sache :-)
 
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Derzeit handhabe ich das direkt über die Energieoptionen von Windows:


Screenshot 2026-03-30 191758.png

Dank dieser erweiterbaren Settings in den Energieoptionen lässt sich der Prozessor gezielt drosseln. So lässt sich auch sein Turbo zu-und abschalten sowie dessen Modalität direkt aus Windows heraus bestimmen.

Diese gesetzten 3.300 MHz haben zur Folge, denn dies ist das Profil des Energiesparmodus, dass die P-Cores unterhalb ihres Baseclocks agieren, ergo 3.400 MHz, sodass der Prozessor auf allen seinen Cores durchweg mit 2.5 GHz taktet, was sogleich den Baxeclock für die E-Cores entspricht. Die E-Cores unterstützen auch einen solchen Low-Power State - dieser beträgt 2.000 MHz. Diese kann man bei den Raptoren durchaus auch ansteuern: Man sollte jedoch bedenken, dass die Reaktionszeit in Windows schon spürbar leiden wird. Das zeigt sich besonders stark unter dem Intel Core i7-12700K, weil er nur über vier E-Cores verfügt und diese Performance ohne Hyper-Threading... Dagegen spürt sich sogar mein alter Intel Core i7-6700K bei gleicher Taktung etwas besser an. Suspekt ist mir, weshalb Intel es unterbindet, dass man die CPUs in 200-MHz-Schritten schalten kann. Die CPUs aus der früheren Skylake-Architektur beherrschten dies anstandslos, sodass gezielte Taktabstufungen möglich waren. Dadurch ist es nicht möglich, einen Intel Core i7-12700K den E-Cores und P-Cores untereinander dieselbe Taktfrequenz zu spendieren. Folglich sind bei den P-Cores die 2,5 GHz, das ist bei allen Aldler Lake-und Raptor Lake-Prozssoren identisch, aber die E-Cores werkeln dagegen mit 2,7 GHz bzw. mit iher LP-State-Taktung von 2,0 GHz. Der Intel Core i7-14700 ist so ziemlich das Wunderkind unter all den CPUs, bei dem die P-Cores und E-Cores sich auf identisch 2,5 GHz bringen lassen. Also wie gesagt, ich versteh 's nicht, wieso Intel das getan hat: Wofür verfügen diese CPUs weiterhin über die Speed Shift Technology, wenn die CPU inhärente Power Control Unit die Takt-Abstufung sowieso vorgibt? Das sah selbst bei den AMD-Steamroller-APUs aus, den ganz wenigen darunter, dieser mit PowerTune daherkommen, bei denen der festgesetzte Wert wenigstens in drei Stufen möglich ist. Diesbezüglich hat Intel uns Anwendern ein wenig die Vielfalt genommen.
 
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