[Sammelthread] Geldanlagen (Der -390% Stammtisch)

Bin eigentlich nicht so der Verkäufer, hab aber nach den letzten krassen Anstiegen meine chinesischen Öl- und Kohleaktien verkauft, außerdem Höegh und auch Micron.
Micron hab ich im Gefühl, dass ich das bereuen werde.
Nvidia halte ich dafür aber.
 
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mal ne andere frage. dokummentiert ihr eure käufe und verkäufe?

ich hab ne excel tabelle angefangrn mit kauf, verkauf, dividende und verlauf kontobewegung.
aktuell lasse ich die einzräge schleifen, da ich zeitlich ausgelastet bin und die lust das einzutragen fehlt.

wie haltet ihr übersicht? nur durch apps?

aktuell überlege ich neues depot beim neobroker mit summe x zu eröffnen und einfach ohne dokumentation zu agieren.
 
Ich dokumentiere meine Käufe in einer Excel Datei. Ist aber relativ simpel aufgebaut.
Mir geht's in erster Linie darum zu wissen, wie meine Rendite ist.

Nerviger finde ich die Speicherung der Abrechnungsinformationen, als der Käufe.
 
Ich speichere mir die Orderbestätigungen als PDF ab, aber auch nur aus Gewohnheit, und weil ich das von Anfang an so gemacht hab. Eigentlich kann ich es mir vermutlich sparen.
 
mal ne andere frage. dokummentiert ihr eure käufe und verkäufe?

ich hab ne excel tabelle angefangrn mit kauf, verkauf, dividende und verlauf kontobewegung.
aktuell lasse ich die einzräge schleifen, da ich zeitlich ausgelastet bin und die lust das einzutragen fehlt.

wie haltet ihr übersicht? nur durch apps?

aktuell überlege ich neues depot beim neobroker mit summe x zu eröffnen und einfach ohne dokumentation zu agieren.

Tipp von mir: Die entsprechenden Dokumente aus dem Broker exportieren, in Portfolio Performance importieren und dann bei Bedarf einfach bei den Umsätzen auf dem Referenzkonto die Exportfunktion nutzen. Je nach Filtereinstellung hast du alle Käufe, Verkäufe und Dividenden in einer Tabelle aufbereitet.
 
Alles außer Portfolio Performance oder Apps wie Parquet ist reines Bauch-Spekulieren.
Was soll an einer einfachen Excel, die dann nach Lust mal gepflegt wird oder nicht, die Performance vergleichen?

Wer seine Performance und sein Depot nicht sauber dokumentiert, fliegt blind durch die Gegend und verzockt Performance schlicht aus Unkenntnis seiner Daten.

Für 1 x ETF Depot mag das okay sein, für Day-Trader und Gold/Öl hin und her zock – EU raus, Japan rein, USA 22 % Hebel hier und Value da – zock in Rohstoffe Leute elementar wichtig.

Sonst hat man keine Kennzahlen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hat es eigentlich noch irgendeinen anderen Grund warum ihr euch tausende von belegen abspeichert, außer sie zur Statistik zu im portieren?
 
Hat es eigentlich noch irgendeinen anderen Grund warum ihr euch tausende von belegen abspeichert, außer sie zur Statistik zu im portieren?
für sich genommen kommt ja pro Aktie nicht viel zusammen. Selbst wenn ein amerikanischer Titel 4x im Jahr Dividende ausschüttet und somit 4 Dokumente erzeugt hätte ich in 20 Jahren ja nur 80 Dokumente im Ordner liegen bei quasi nicht existenten Speicherpreisen zu Lagerung der PDF.
Mein Broker (DKB) hat für sich entschieden, dass der Kunde kein eigenes Ordnersystem dort mehr betreiben darf, heisst, ich muss davon ausgehen dass die Historie irgendwann verloren geht, bzw. die Dokumente. Und aus den PDF ließe sich immer reproduzierbar sowas wie in Portfolio Performance nachbauen mit plausiblen Gewinn-Verlust Statistiken. Vielleicht kommt ja in 5 Jahren ein viel besseres Tool auf dem Markt das ich damit befüttern könnte. Oder man jagt dann seine lokale KI darüber und fragt wann man x-y gekauft hat...keine Ahnung.

Bei Gold-ETC brauche ich auch die Dokumente um die Steuerbefreiung ggf. vor dem Finanzamt beweisen zu können dass ich das Asset über ein Jahr halte. Ich traue da weder dem Broker noch dem Finanzamt sondern nur das was ich als Beleg vorliegen habe.

Und bei einem Arbeitskollegen habe ich mal erlebt dass bei einem Brokerwechsel die "Historie" verloren ging. Als dann die Aktie verkauft werden sollte wurde es richtig hässlich, weil niemand wusste bzw. nachweisen konnte zu welchem ursprünglichen Kurs eine Aktie mal vor 10, 12 oder 14 Jahren gekauft werden konnte.
 
lol inwiefern ist es elementar wichtig? Was kannst du denn daraus ableiten außer eben deinen Gewinn/Verlust wie bei einer jeden GuV? Welche Mehrinfos erlangst du damit? Und um das zu wissen, würde es reichen, aus jedem Verkauf zu notieren, was nach Abzug von Kosten hängen geblieben ist. Und selbst dann weißt du nur, was du eben an Gewinn oder Verlust hast. Ansonsten kannst du aus diesen Daten in meinen Augen nichts relevantes herauslesen, allein schon weil die Datenmenge erheblich zu gering ist. Wenn du dich vergleichen willst, bräuchtest du eine Referenz. Diese wählst du in der Regel willkürlich. Und wo der Informationsgehalt liegt zu wissen, ob man den selbst gewählten Referenzwert geschlagen hat oder nicht, ist für mich auch schon fraglich. Bin ich damit "objektiv" gut oder schlecht?

Relevant wäre es eigentlich nur, wenn du deinen Lebensunterhalt damit bestreitest um gegenüber Behörden dein Einkommen darzulegen. Dann aber auch nur um gegenüber Dritten etwas zu belegen. Ich verstehe den Hype darum eher weniger, außer um die pure Neugier zu befriedigen und das verstehe ich nicht unter "elementar wichtig".

Und bei einem Arbeitskollegen habe ich mal erlebt dass bei einem Brokerwechsel die "Historie" verloren ging
Das darf/kann eigentlich nicht passieren. Das muss die Bank zwingend speichern, da sie damit ja bei einem Verkauf auch die (automatisch erfolgende) Abgeltungssteuer berechnen und abführen muss. Diese Daten müssen also vorliegen, da ansonsten die Bank grundlegenden Verpflichtungen nicht nachkommen könnte.
 
Ja, wenn man 3 Jahre anlegt ist es vermutlich bugi bei 30 oder 60 Jahren sollte man schon irgendwo redundant die Transaktionen speichern.
Bei consors kann man 10 Jahre rückwärts alles in einem Rutsch via Excel bekommen gegen eine kleine Gebühr 😅
Ich mach das ab und zu.

Hab es im Email Postfach, im Portfolio Performance und im divvydiary.com.

Begründung: bei Scheidung zum Beispiel Stichwort Zugewinn Gemeinschaft oder wenn dein neo broker die Wupper runter macht dann kann es schon von Vorteil sein.
Oder unsere Regierung / EU denkt sich ne neue "wir müssen gemeinsam den Gürtel enger schnallen Steuer aus " jeder der noch Aktien vor 2008 im Depot hat weiß was ich meine.

Also man muß es nicht übertreiben aber ein wenig Monitoren und Speichern der Daten schadet gewiss nicht.

Möchte ungern mein Depot mit paar Millionen später irgendwie nachweisen müssen gegen über dritten wenn ich 80 bin 😉
 
Und bei einem Arbeitskollegen habe ich mal erlebt dass bei einem Brokerwechsel die "Historie" verloren ging. Als dann die Aktie verkauft werden sollte wurde es richtig hässlich, weil niemand wusste bzw. nachweisen konnte zu welchem ursprünglichen Kurs eine Aktie mal vor 10, 12 oder 14 Jahren gekauft werden konnte.
Gerade bei dem Fall Stelle ich mir das rechtlich schwierig vor, weil du könntest ja auch Belege weglassen, die negative Auswirkungen für dich hätten. Wer soll das prüfen?

Und zur Menge. Wenn ich sehe wie viele hier alleine Sparpläne in alles mögliche laufen haben, plus divis, plus Einzelorder. Ich denke da kommt man schnell auf mehrere hundert Dokus pro Jahr.
 
Für Dokumentation ist sowas wie Portfolio Performance wohl kaum eine Quelle, die anerkannt wird, da man sämtliche Werte auch völlig frei erfunden eingeben und Eingaben nachträglich jederzeit manuell "manipulieren" kann. Würde mich wundern, wenn das ein Amt im Zweifel anerkennt.
 
Das darf/kann eigentlich nicht passieren. Das muss die Bank zwingend speichern, da sie damit ja bei einem Verkauf auch die (automatisch erfolgende) Abgeltungssteuer berechnen und abführen muss. Diese Daten müssen also vorliegen, da ansonsten die Bank grundlegenden Verpflichtungen nicht nachkommen könnte.
Leider wird das dennoch von einigen Unternehmen nicht umgesetzt und auch die BaFin scheint da handlungsunfähig zu sein.

Hatte mich auch mal mit dem Thema beschäftigt.
 
Wer sich etwas mit KI und Überwachung beschäftig :
Anthropic (Claude) will Ende 2026 an die Börse gehen und die der Konkurrent zu OpenAi (ChatGPT) , zudem haben die Software wie Palantir , denke das wird auch ein Unternehmen welches in der Zukunft seinen Platz in den Top 10 in der Branche haben wird.

Gerade haben sie Stress mit der US Regierung das sie Verboten haben ihre Produkte für die zivile Massen-Überwachung und Autonomer KI-gesteuertere Waffen. OpenAi (ChatGPT) ist dann eingesprungen , aber da durch sind etliche User von OpenAi (ChatGPT) zu Anthropic (Claude) gewechselt......

Wenn Anthropic an die Börse geht werde ich mir auch mal ein Paar Aktien zulegen.
 
Ich würde grundsätzlich immer erstmal prüfen bei solchen Börsengängen, ob der Initiale Ausgabekurs wirklich attraktiv ist. Die große Mehrheit (und ich meine wirklich große Mehrheit) der Börsengänge der letzten Jahre hat massiv an Wert verloren im Vergleich zu den SPitzen unmittelbar nach Börsengang. Ganz böse Beispiele auch aus DE mit Porsche als Beispiel.

Mit anderen Worten: Wer bei Börsengängen direkt zum Börsengang kauft wird stattistisch sehr wahrscheinlich Minus machen über Monate, teils Jahre hinweg.
 
Das darf/kann eigentlich nicht passieren. Das muss die Bank zwingend speichern, da sie damit ja bei einem Verkauf auch die (automatisch erfolgende) Abgeltungssteuer berechnen und abführen muss. Diese Daten müssen also vorliegen, da ansonsten die Bank grundlegenden Verpflichtungen nicht nachkommen könnte.
ja, auf dem Papier ist das auch so. Das waren uralte Siemens / Telekom Aktien. Aber es ging dann eben in dem typischen Quellbank/Zielbank ist Schuld dilemma los. Und da ist es eben einfacher man hat die Dokumente selbst statt dann hin und herzurennen.
Gerade bei dem Fall Stelle ich mir das rechtlich schwierig vor, weil du könntest ja auch Belege weglassen, die negative Auswirkungen für dich hätten. Wer soll das prüfen?
kann man dann nicht, deshalb wird es eher zu deinen Lasten ausfallen. Es gibt dafür den Begriff "nachweislose Anschaffung". Man geht also von sehr hohen Gewinnen aus die dann steuerlich zu entrichten sind. Eben damit das nicht eintritt was du sagst. In diesem Fall waren es aber Siemens Aktien bei denen zwar kein direkter Kaufbeleg mehr vorlag, aber man konnte nachweisen, dass diese Aktien schon vor 2008 im vorherigen Bankdepot waren und damit fallen sie ohnehin aus der Versteuerung. Aber für mich bedeutet das eben nochmal mehr solche Anschaffungsdokumente aufzubewahren und sich nicht drauf zu verlassen dass sich die Banken schon um alles kümmern.
 
Man sollte nicht AKtienvorgänge, die über 20 Jahre zurückliegen, mit heute vergleichen. Die Aufgaben, rechtlichen Grundlagen und auch IT Möglichkeiten sind heute völlig andere.

Die Abgeltungssteuer existiert zum Beispiel erst seit 2009...
 
So, ich habe eben nochmal bei Microsoft, TUI und dem Segelschiff nachgelegt.
Alles rein aus Bauchgefühl.

Überlege noch bei Super Micro Computer rein zu gehen, aber eigentlich habe ich schon genug Technik im Portfolio 😅
 
Also ich weiß auch ganz ohne Dokumentation dass ich im Minus bin :bigok:
Und ich rede mir auch ganz ohne Dokumentation ein, dass ich im Plus bin. :bigok:

Na ja, ich weiß zumindest, wie viel ich insgesamt seit Depoteröffnung "von außen" dort hingeschoben habe (easy über das nur dafür genutzte Depot-Konto nachvollziehbar) und wie viel aktuell im Depot selbst ist. Unterm Strich, trotz viel hin und her und Kapitalertragsteuer auf umgeschichtete Gewinne und Dividenden, dunkelgrün und fein für mich.

Das reicht mir als Info völlig aus, nachdem mir das mit den Tools einfach zu umständlich/zeitaufwändig war/ist.
 
Hat es eigentlich noch irgendeinen anderen Grund warum ihr euch tausende von belegen abspeichert, außer sie zur Statistik zu im portieren?
Haben ist besser als brauchen. Speicherplatz kostet doch nixmehr und die paar PDFs leg ich mir gerne in meine Akten. Vllt. brauch ich den Kram ja irgendwann mal in 20 Jahren zum Renteneintritt... Und falls mein Broker mal die Graetsche macht. Wer weiß das schon :d
 
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