Ryzen-AI-Pro-400-Serie: AMD bringt APUs für den Sockel AM5

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AMD nimmt den Mobile World Congress zum Anlass, die schon auf der CES Anfang Januar für die Notebooks vorgestellten "Gorgon Point"-APUs nun auch für den Sockel AM5 zu bringen. Allerdings werden diese als Ryzen-AI-Pro-400-Serie klar in das OEM-Segment verlegt. Einen Nachfolger der Ryzen-8000G-Serie gibt es demnach indessen doch noch nicht. Aber es gibt noch ein Hintertürchen, zu dem wir noch kommen werden.
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Ich nehm mal an, dass die PCIe-lanes auch wieder so knapp wie bei den 8000ern sind?
Die Zen2 und Zen3 APUs waren toll zu ihrer Zeit, da sie für Nichtspieler fast die gleiche Leistung boten wie die Non-APU und v.a. die volle PCIe-Lane Konfigs hatten, was die ersten Zen-APUs nicht hatten. Dazu recht freie Bifurcation-Settings für die 16 GPU-Lanes. Da war dann auch das Limit PCIe gen3 (statt gen4) kein großes Problem.

Aber seit den 8000ern ist man wieder zurück beim I/O-Knausern. Allenfalls in Mini-PCs oder so kleine Businessdesktops kann man sie meiner Meinung nach packen.
Optimiert vmtl. für möglichst kleine Siliziumfläche um die Kosten pro Chip zu drücken; daher auch die Zen 5c Kerne die man ja etwas dichter packen kann.

Und deswegen sind die 8000er und die neuen 400er auch keine guten NAS-Lösungen: es fehlt an I/O. Selbst wenn man mit den Pro-Versionen ECC-Support bekommen kann.
Ein kleiner 7000er/9000er ist da die sinnvollere Wahl; die kann man richtig konfiguriert auch sparsam betreiben.
 
Ich nehm mal an, dass die PCIe-lanes auch wieder so knapp wie bei den 8000ern sind?
16x PCIe 4.0, ich habe keine Infos bezüglich Bifurcation. Vier Lanes werden aber schon für die Anbindung des Chipsatzes verwendet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Den APU sollen 16 PCIe Gen4 Lanes zur Verfügung stehen.

Edit: zu langsam
 
16 Lanes im heimischen NAS sind ein echtes first world Problem. Selbst ein 10 GBIT Nic erreicht "nur" 1250MB/s. Jede der 4.0 Lanes versorgt das Ding also vollkommen entspannt(theoretisch, nicht das sich noch wer beschwert.).
 
Nein, das ist aus meiner Sicht kein "first world problem", da die CPU-Lanes vom Anwender nicht beliebig vereinzelt konfiguriert werden können. Und bei Chipsätzen ist man drauf angewiesen, was der Boardhersteller an Connektivität verbaut hat (dazu kommt dann relativ schnell der Engpass CPU<>Chipsatz, wenn man mit SSDs und 10G+ arbeitet).
Und eine ordentlich angebundene PCIe-SSD will schon 4 Lanes. Wenn dann Bifurcation nichtmal ginge, dann kannst Du genau 2 PCIe-SSDs dranhängen, wenn 4 Lanes schon für den Chipsatz auf nem üblichen Mainboard weggehen.

So eine APU kannst also auf einen kleinen Einplatinen NAS verwenden mit paar HDD-Schächten und einer Cache-SSD, aber nicht auf leistungsstärkeren mit mehr I/O.

Sobald man bissl mit VMs arbeiten will, brauchst SSDs als sinnvollen Speicher für virtual Disks für die VMs.

Es kommt halt immer drauf an, was man für ein NAS-System hat/baut. All-Flash NAS für den täglichen Speicherbedarf ist bei mir z.B. kein Luxus sondern Standard seit Jahren (Cold Storage natürlich ausgenommen),
=> Für jemand der dagegen nur 4 oder 5 HDDs betreiben will, ist es in der Tat irrelevant => es kommt also auf den Usecase an. Wie allermeist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du beschreibst das first world problem echt eindrucksvoll. Alles oberhalb von 2 SSD und ein paar HDD...

:d

Ja ihr solltet die richtige Platine und einen zum Usecase passenden Prozessor auswählen.
 
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