Mini-PC als "Vorschalt-PC" für VPN Firewall u.ä. benutzen?

@Rudi Ratlos Wenn dein Ziel wirklicher Schutz vor Überwachung oder staatlicher Willkür ist, dann ist auf Windows zu setzen der fundamentale Fehler in deiner Kette.

Du versuchst hier bildlich gesprochen eine Panzertür einzubauen, während deine Wände aus Glas sind. Windows ist per Design eine 'Black Box', die massiv Daten sammelt und nach Hause funkt. Dein allererster Schritt muss daher sein, dich mit Linux vertraut zu machen und Windows in Rente zu schicken.

Ein echtes Plus an Privatsphäre kostet leider Bequemlichkeit. Solange du im Microsoft-Ökosystem bleibst, sind alle anderen Maßnahmen hinfällig, da dein Basis-System bereits das Gegenteil von dem tut, was du erreichen willst.

Mach dir aber nichts vor: Vollständige Anonymität ist ein Kampf, den man heute kaum noch gewinnen kann. Es geht nur noch um Schadensbegrenzung...
 
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So zerquatscht man "erfolgreich" Themen. Und "Besserwisser" ist ja dann wohl eher die Berufsbezeichnung von Shihatsu...
So!
Können wir dann bitte mal zum Thema zurückkehren?
Dein "So!" ist auf demselben Niveau wie ein "Punkt." von notorischen Klugscheißern.
"Dieser Typ" hat dich erstmal nach deiner Intention gefragt, also dem Ziel der Frage. Und er hat dir in meinen Augen durchaus realistisch geantwortet, dass dein Ziel unerfüllbar ist, so lange du kein Gesamt-Konzept hast, sondern nur dilettantisch rumfrickelst. Ein VPN ist per se nur ein Tunnel zwischen zwei Endpunkten, es bietet für deine Befürchtungen überhaupt kein Plus an Sicherheit, weil es ausschließlich dafür da ist, den Inhalt der Verbindung zwischen den zwei Endpunkten zu schützen.
Und die Tracking-Technologien sind heutzutage so weit fortgeschritten (auch durch Komfortmerkmal wie Sync von Browsern), dass es möglich ist, Verhalten/Surf/whatever-Daten geräteübergreifend zu tracken. Selbst schon erlebt.
@Shihatsu hat eigentlich nur versucht, dir das näherzubringen, was du penetrant negierst.

Um mal einen schlechten Vergleich zu bringen: du versuchst gerade, eine spezialisierte KI mit dem Wissen eines Zweijährigen zu schlagen. Das kann nur schiefgehen.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

dann ist auf Windows zu setzen der fundamentale Fehler in deiner Kette.
Auch das ist wahr. Ich befürchte nur, dass es nicht auf fruchtbaren Boden fällt.
 
Ich bin raus, danke für die Show, aber das an das du zu glauben scheinst stößt mich ab. Die Wall of Text in #23 sagt ja alles, was es zu sagen gibt. Ich dachte so was findet mal nur in der "Lügenpressse" als Doku, aber diesmal dann tatsächlich im "echten Leben":d
Wer wenig weiß, muß um so mehr glauben...
Ich bemühe mich wenigstens, mich möglichst breit zu informieren, statt einfach alles für bare Münze zu nehmen, was in der "Lügenpresse", wie du dich ausdrückst (mein Vokabular ist das nicht!), gemeldet wird. Wenn dich das "abstößt", dann ist das eben so.

Und auch wenn ich bezweifle, daß du mir das glauben wirst: Ich hinterfrage all meine Quellen, auch die Alternativmedien. Mich wundert nur, wieso ausgerechnet die, die das nie tun, so fest der Überzeugung sein können, dass es "die anderern" sind, die irren....
 
@dirk11

Ich habe gefragt, wie ich die heimischen Rechner in ein gemeinsames VPN bringen kann. Und Shihatsus "Antwort" war sinngemäß: "Schmeiß dein Smartphone weg."

Das ist Themenverfehlung. Smartphones sind ein Kapitel für sich, und ich bin mir des Problemes durchaus bewußt. Das war aber eben nicht die Frage! Und die "Antwort" bringt mich keinen Schritt weiter.
 
@Rudi RatlosLass uns die Politik mal komplett beiseite schieben. Dein Grundgedanke, die Hoheit über deine Daten behalten zu wollen, ist ja völlig legitim – egal aus welcher Motivation heraus.

Das Problem, auf das dich hier alle hinweisen wollen, ist ein rein technisches: Dein Werkzeug passt nicht zu deinem Bedrohungsszenario.

Du möchtest dich vor "staatlichen Akteuren" oder tiefgreifender Analyse schützen. Dafür ist deine geplante Lösung (Windows-PC als Gateway + kommerzielles VPN) leider ungeeignet, und zwar aus zwei Gründen:

  1. Das Betriebsystem: Du vertraust darauf, dass dich ein VPN schützt, baust dieses Schutzschild aber auf einem Fundament (Windows), das per Definition "nach Hause telefoniert". Selbst wenn der VPN-Tunnel dicht ist: Das Betriebssystem darunter sammelt Telemetriedaten, Verhaltensmuster und Hardware-IDs. Du versuchst, dich unsichtbar zu machen, indem du eine Leuchtreklame (Windows) in einen dunklen Sack (VPN) steckst – aber die Leuchtreklame funkt trotzdem weiter raus.

  2. Identifikation ist mehr als nur IP: Deine IP-Adresse zu ändern (was das VPN tut), ist heute fast irrelevant für echte Identifikation. "Fingerprinting" (Browser, Bildschirmauflösung, installierte Schriftarten, Hardware Konfiguration etc..) reicht völlig aus, um dich auch ohne echte IP eindeutig zu identifizieren.
Wenn du dein Ziel wirklich erreichen willst, musst du dich von der Idee verabschieden, dass das mit "Bequemlichkeit" (Windows, gewohnte Umgebung) vereinbar ist. Du müsstest auf gehärtete Linux-Systeme, Tor-Netzwerke oder Systeme wie Tails/Whonix setzen. (Kein Google, kein Apple, kein Big Corp. )

Alles andere ist nur Sicherheits-Theater: Es fühlt sich sicher an, ändert aber an der tatsächlichen Nachverfolgbarkeit fast nichts.

Mein Tipp: Verschwende kein Geld für Anbieter wie NordVPN, das ist für dein Vorhaben, einfach nur für den Hugo.
 
Für manche Sachen macht VPN schon Sinn.

Geoblocking, schlechtes Peering (wie von der Telekom zu gewissen Zeiten und Diensten) und teilweise eben auch IP Verschleierung.

Gerade wenn man gewisse Dateien aus der Grauzone herunterlädt (Filme, Musik etc.), ist es definitiv besser seine eigentliche IP vom ISP zu verschleiern.
ABER: Dann ist ein zuverlässiger VPN nur einer von vielen Bausteinen. Hierfür sollte dann schon eine komplett separate Instanz (separates Linux, separates Windows als VM) genutzt werden, ohne dass dort auch nur jemals Spuren draufkamen, wie ein Online-Benutzerkonto für Windows, Cookies von sozialen Medien und / oder Amazon, da man sich im selben Browser eingeloggt hat, mit welchem man jetzt auch herunterladen möchte. Auch eine anonyme Email muss genutzt werden, keine Zahlungsart, wo der Weg des Geldes verfolgt werden kann (per Bargeld bezahlte Gutscheine aus dem Kiosk bspw.) etc.

Aber in sozialen Netzwerken nur wegen VPN "anonym" posten wird natürlich schwierig, wenn der Account schon ordentlich Daten gesammelt hat.
 
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