Bluescreen - aber warum?

Sandman2k

Hat keine Ahnung von IT
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Seit längererer Zeit hab an meinem "neuen"(ca. 2,5 Monate alt) rechner des öfteren mal Bluescreens. anfangs war das nur in BF2 so aber dann geschah das auch ganz gern mal im desktop. als fehlermeldung steht dann immer: KERNEL_DATA_INPAGE_ERROR . Als ich hier schonmal jemanden im Forum fragte wieso das sein könnte meine er: Entweder ist deine CPU oder dein Ram kaputt. Da dacht ich mir: Naja den Ram hab ich ja noch von vorher drin(von meienem vorigen Rechner 2x512er DDR 333 PC 2700 Cl2,5 Elixir) jo aber der Ram war ja dann auch schon mit nem muss 4 Jahre alt da dachte ich mir na kann schon mal passieren wenn der solange läuft(oc hat er auch immer gehabt) das der ram mal langsam seinen geist aufgibt. Naja und dann hab ich mir jetze vor kurzem nen neuen Ram gekauft(MDT 1x1024er Cl2,5 DDR 400 PC 3200) . Jetzt kam vor kurzem wieder dieser bluescrenn und ich ärgere mich ein bisschn den ram gekauft zu haben. Aber auch nur ein bisschen weil ich mir ja dann nur nochma den selben Riegle holen muss und ich dann wieder Dual Channel power:fresse: . Naja und jetze will ich mal nich hoffen das es an der CPU liegt die eigentlich Fabrikneu sein sollte. Also kann mir wer sagen was das mit der Fehlermeldung auf sich hat. wer noch einzelheiten zu Meinem sys brauch bitte einfach hie hinschreiben.
 
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... KERNEL_DATA_INPAGE_ERROR...

Das der CPU defekt ist glaub ich weniger lass doch einfach mal prime früber laufen. Die Fehlermeldung würd ich sagen weist auf einen defekten Windows kernel hin vielleicht hilft ja eine Windows reparaturinstalltion weiter.

Der BlueScreen tritt bei last und auch im idle auf?

mfg
 
ja bei last und im idle auf. Gut mit windows probier ich mal.
 
KERNEL_DATA_INPAGE_ERROR bzw. 0x0000007A

Diese Stoppnachricht weist darauf hin, dass die angeforderte Seite mit Kerneldaten aus der Auslagerungsdatei nicht in den Speicher eingelesen werden konnte.

Die in der Stoppnachricht aufgelisteten vier Parameter sind wie folgt definiert:

* Sperrtyp (Wert 1, 2, 3 oder Adresse des Page Table Entry [PTE-Seitentabelleneintrag])
* E/A-Statuscode
* Aktueller Prozess (virtuelle Adresse des Sperrtyps 3 oder PTE)
* Virtuelle Adresse die nicht in den Speicher eingelesen werden konnte

Lösen des Problems:

Die Stoppnachricht wird von einem fehlerhaften Block (Sektor) in einer Auslagerungsdatei, einem Virus, einem Fehler des Festplattencontrollers oder einem fehlerhaften RAM-Baustein hervorgerufen. In seltenen Fällen wird sie durch erschöpfte nicht-ausgelagerte Poolressourcen verursacht.

SCSI-Probleme. Wenn der E/A-Status 0xC0000185 ist und die Auslagerungsdatei auf einer SCSI-Festplatte liegt, überprüfen Sie die Kabelverbindungen der Festplatte und den SCSI-Anschluss.

Viren. Überprüfen Sie den Computer mit einem aktuellen Virenscanner, der auch den MBR (Master Boot Record) der Festplatte durchsucht. Alle Windows-Dateisysteme können mit Viren infiziert werden.

Fehlerhafter Block. Wenn der E/A-Statuscode 0xC000009C oder 0xC000016A ist, weist dies darauf hin, dass die Daten Aufgrund eines fehlerhaften Blocks (Sektor) nicht von der Festplatte gelesen werden konnten. Wird das System wegen dieses Fehlers neu gestartet, wird automatisch Autochk ausgeführt, das versucht, den fehlerhaften Sektor zu finden und ihn für die zukünftige Verwendung zu sperren. Wenn Autochk die Festplatte nicht automatisch nach Fehlern durchsucht, starten Sie die Überprüfung manuell. Starten Sie Chkdsk /f /r, um stukturelle Beschädigungen des Dateisystems zu erkennen und zu beheben. Booten Sie das System neu, damit die Überprüfung bei einer Systempartition beginnen kann. Wenn sich das System aufgrund des Fehlers nicht neu starten lässt, führen Sie über die Wiederherstellungskonsole Chkdsk /r aus.

WARNUNG

Wenn die Systempartition mit FAT16 formatiert wurde und eine Datenträger-bereinigung mit einem MS-DOS-basierten Festplattentool durchgeführt wird, kann es zu Beschädigungen der von Windows verwendeten langen Datei-namen kommen. Daher sollten Sie Windows-Festplatten nur mit der dazu passenden Chkdisk-Version überprüfen.

Fehlerhafter RAM-Baustein. Eine weitere häufige Ursache dieses Fehlers ist ein fehlerhafter RAM-Baustein.

Überprüfen Sie, dass alle Adapterkarten (inklusive Speichermodule) des Computers ordnungsgemäß installiert sind. Reinigen Sie die Kontakte mit einem geeigneten Mittel. Trocknen Sie die gereinigten Kontakte gründlich (es dürfen keine Reinigungsmittelreste zurückbleiben), und bauen Sie die Adapterkarten wieder in den Computer ein. Wenn möglich, reinigen Sie die Steckplätze mit Druckluft.

Die Ereignisanzeige (Systemprotokoll) gibt eventuell zusätzliche Hinweise auf das verursachende Gerät.

Wenn alle Maßnahmen nicht zur Behebung des Fehlers führen, müssen Sie die Hauptplatine des Systems von einem Fachmann testen lassen. Ein Riss oder ein Kratzer auf der Hauptplatine kann ebenfalls diesen Fehler auslösen.

http://www.tragmuab.de/windows/stopp/kerneld.html

;)
 
Die Stoppnachricht wird von einem fehlerhaften Block (Sektor) in einer Auslagerungsdatei, einem Virus, einem Fehler des Festplattencontrollers oder einem fehlerhaften RAM-Baustein hervorgerufen. In seltenen Fällen wird sie durch erschöpfte nicht-ausgelagerte Poolressourcen verursacht.

Wenn ein RAM-Baustein defekt ist, dürfte eine Windows-Neuinstallation nicht viel helfen ! :(
 
Wenn einer deiner Dimms (teil)defekt ist bzw. die Festplatte Errors aufweist, dann dürfte dir Windows schon bei der Neuinstallation mit einen Bluescreen abschwirren.
Also, ein Versuch wäre es wert. Wenn dem wirklich so ist, dann würde ich erstmal mit den Dims anfangen und sie umstecken bzw. solo nacheinander testen bis die Installation fehlerfrei läuft. Wenn dies auch nix nützt, dann könnte deine Festplatte event. einen weg haben. Da würde ich dann zuerst erstmal formatieren und dann die Platte unter Dos auf Fehler scannen. Zeigt das auch kein Erfolg und geht die Installation ohne die zuvor genannten Errors, tja, dann war wohl wirklich nur das Windows hinüber. ;)
Das hatte ich erst gestern Abend: Hatte das neue XP-Updatepaket aufgespielt und danach war mein XP sehr langsam. Grund, im Takmanager waren plötzlich einige explorer.exe offen (Virenscan gemacht) und auch nach Neustart das gleiche. Dann wollte ich das Update wieder runter schmeißen, neustarten und zack, ging der Explorer gar nicht mehr auf weil XP irgendwelche dll´s nicht mehr finden konnte. Ein Update des BTS über CD erzeugte die wildesten Bluescreens. Soviel zum Thema "Systemdateienschutz unter XP". :)
 
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Richtig! Aber er hat ja schon einen neuen Riegel gekauft.

@Sandman2k6

Bevor du dir nächstes mal einen neuen Speicher kauft, würde ich den alten einfach mit Memtest86/Gold-Memory testen.
Dann weißt du wenigsten ob er wirklich defekt ist!
 
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