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[Sammelthread] Was ging dir heute auf den Keks? (Zusätzliche Threadregeln in Post 1 aktualisiert.)

Meanwhile in Japan:
"In Japans Schnellzügen sitzt man immer in Fahrtrichtung und kommt in 99 Prozent der Fälle pünktlich zum Ziel." Q
"Sobald ein Shinkansen mehr als eine Minute verspätet ist, entschuldigt sich der Schaffner." Q

Ja, die haben ihr eigenes Netz, aber vielleicht hätte man das dann hier auch so machen sollen?
 
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Die arme Bahn, dabei kostet es viel und dauert länger. So wird das bestimmt was, mit der Verkehrswende. @sidewinderdxii bleibt mehr Zeit fürs Luxxen, wenn mal wieder aufgrund von arbeiten am Gleis, das halbe Netz ausfällt.

Meiner Meinung nach, gehört das Monopol abgeschafft. Zugnetz an den Bund, Betrieb an mehrere Unternehmen aufgeteilt.
In Spanien und Italien war ich krass überrascht von diesem Zugsystem. Wenn man ein Ticket bucht, hat man auch ein Sitzplatz. Gibt es kein Sitzplatz mehr, dann gibt es auch keine Tickets mehr zu kaufen.

Züge kamen auf die Minute genau und fahren ab. Wenn ein Fahrgast 3 Sekunden zu spät kommt, dann hat er Pech. Die Tür ist dann eben zu.
 
Shell hat wohl im zweiten Quartal mehr als doppelt soviel Gewinn gemacht als im q2 2025.

Dazu erübrigt sich jegliche Spekulation wieso.
 
Ich habe noch nie erlebt das ein deutscher Zug die Türen wieder geöffnet hat weil jemand noch mit wollte, und Menschen die die Türen einfach aufhalten gibt es überall.
Und wenn das nicht schon schlecht genug wäre, gilt alles erst ab 6 Minuten verspätet. Also ein Zug mit 5 Minuten Verspätung ist pünktlich
Finde das jetzt wirklich nicht schlimm. Das große Problem sind die längeren Verspätungen und Ausfälle, wenn 99% der Züge maximal 5 Minuten Verspätung hätten würde sich doch niemand mehr beklagen.
 
Bahn veröffentlicht Pünktlichkeit der fernzüge von Juni. 52,6 Prozent nur waren pünktlich. Und wenn das nicht schon schlecht genug wäre, gilt alles erst ab 6 Minuten verspätet. Also ein Zug mit 5 Minuten Verspätung ist pünktlich. Damit kann man sich sein erbärmliches Ergebnis natürlich schön rechnen. Wieviel würde sonst übrig bleiben? 20% oder noch weniger? Wen wollen die eigentlich verarschen...
Und Züge die ausfallen werden auch nicht mit gewertet. Deshalb gab es ja schon den Vorwurf, dass man Züge mit zu viel Verspätung absichtlich hat ausfallen lassen, um die aus der Statistik rauszuziehen.
 
Meanwhile in Japan:
"In Japans Schnellzügen sitzt man immer in Fahrtrichtung und kommt in 99 Prozent der Fälle pünktlich zum Ziel." Q
"Sobald ein Shinkansen mehr als eine Minute verspätet ist, entschuldigt sich der Schaffner." Q

Ja, die haben ihr eigenes Netz, aber vielleicht hätte man das dann hier auch so machen sollen?
Und es ist sauber und man hat mehr Platz im Zug und es ist auch am kleinsten Bahnhof noch Personal physisch anwesend uuuuuuuuuuund die machen damit trotzdem noch einen Mrd Gewinn. Es ist einfach unglaublich.
Bahn veröffentlicht Pünktlichkeit der fernzüge von Juni. 52,6 Prozent nur waren pünktlich. Und wenn das nicht schon schlecht genug wäre, gilt alles erst ab 6 Minuten verspätet. Also ein Zug mit 5 Minuten Verspätung ist pünktlich. Damit kann man sich sein erbärmliches Ergebnis natürlich schön rechnen. Wieviel würde sonst übrig bleiben? 20% oder noch weniger? Wen wollen die eigentlich verarschen...
Und ausgefallene Züge zählen nicht in die Statistik, weswegen die Bahn oft einfach gleich ganz ausfällen lässt anstatt verspätet zu fahren.
 
Finde das jetzt wirklich nicht schlimm.
Zu spät ist zu spät. Pünktlich heißt so wie im Fahrplan. Von einer Minute sagt ja noch keiner was. Und nein, damit wären 99% nicht zufrieden, weil oft 5 min bereits reichen um Anschlüsse nicht zu bekommen und dann heißt es warten.

Lass mich raten, du bist kein täglicher Bahn Pendler.
 
Schuttcontainer bestellt vor Wochen. Aussage: "Sie sind auf der Tour der Erste an dem Tag"
Ist jetzt 10.50 Uhr und niemand in Sicht. Wann fangen die an mit Arbeiten? 15 Uhr?
Hab ja nicht extra frei genommen für die Aktion :wall:
 
Ja, die haben ihr eigenes Netz, aber vielleicht hätte man das dann hier auch so machen sollen?

Ja das hätte bestimmt funktioniert im Land der NIMBYS. Wir haben aktuell 39 000km Schienenwege in Deutschland, bauen wir einfach zusätzlich noch Strecken wo nur ein paar Fernzüge fahren.
 
Das habe ich nicht bedacht. :d
 
Schuttcontainer bestellt vor Wochen. Aussage: "Sie sind auf der Tour der Erste an dem Tag"
Ist jetzt 10.50 Uhr und niemand in Sicht. Wann fangen die an mit Arbeiten? 15 Uhr?
Hab ja nicht extra frei genommen für die Aktion :wall:
Sowas hasse ich auch wie die Pest.

Im laufe des Nachmittags kommt der Anruf "heute dann doch nicht"

:fresse2:
 
Ich habe noch nie erlebt das ein deutscher Zug die Türen wieder geöffnet hat weil jemand noch mit wollte,
Doch, bei den ICs, wo der Schaffner noch aussteigt und schaut!

IMG_4272.jpeg
 
Wer seine Umstiege mit 5 Minuten Zeit einplant ist aber auch selbst Schuld.
 
Microsoft Surface Service hat schon wieder verkackt. Und das beste, neue RMA kann man selbst erst nach 30 Tagen (oder so) anstoßen, also muss ich mich jetzt wieder bei Ranjid im Chat auskotzen :wall:
weil oft 5 min bereits reichen um Anschlüsse nicht zu bekommen
Umsteigezeiten plant man mit einem entsprechenden Puffer und nicht mit pünktlichen Zügen und leerem Bahnhof. Und 5 Minuten für die Züge als Spielraum finde ich völlig akzeptabel.
 
Meiner Meinung nach, gehört das Monopol abgeschafft. Zugnetz an den Bund, Betrieb an mehrere Unternehmen aufgeteilt.
Es gibt kein Monopol, sondern diskriminierungsfreien Zugang zum Netz. Im Fernverkehr gibt es seit Jahren Wettbewerber, im Nah- und Güterverkehr seit Jahrzehnten. DB Fernverkehr verkehrt eigenwirtschaftlich, der Betrieb im Fernverkehr ist nicht staatlich organisiert. Und oh Wunder, der größte Wettbewerber im Fernverkehr ist noch unpünktlicher, weil er auch nicht zaubern kann sondern einem chronisch überlasteten Netz unterwegs ist.
 
Es gibt kein Monopol, sondern diskriminierungsfreien Zugang zum Netz. Im Fernverkehr gibt es seit Jahren Wettbewerber, im Nah- und Güterverkehr seit Jahrzehnten. DB Fernverkehr verkehrt eigenwirtschaftlich, der Betrieb im Fernverkehr ist nicht staatlich organisiert. Und oh Wunder, der größte Wettbewerber im Fernverkehr ist noch unpünktlicher, weil er auch nicht zaubern kann sondern einem chronisch überlasteten Netz unterwegs ist.
Wie kann auch bloß die Eisenbahn Infrastruktur veraltet/überlastet sein, man hat es doch Jahrelang gepflegt und Ausgebaut :fresse:
Genau wie diese doofen Auto(bahn)brücken, wieso gehen die jetzt Kaputt? wurden doch auch immer Top gepflegt & gewartet :fresse2:

Bevor jemand feuchte Augen bekommt, extra für diese -> das ist ironie
 
Meanwhile in Japan:
"In Japans Schnellzügen sitzt man immer in Fahrtrichtung und kommt in 99 Prozent der Fälle pünktlich zum Ziel." Q
"Sobald ein Shinkansen mehr als eine Minute verspätet ist, entschuldigt sich der Schaffner." Q

Ja, die haben ihr eigenes Netz, aber vielleicht hätte man das dann hier auch so machen sollen?
Nicht bei der Klagegeilheit in Deutschland. Flughafen, dagegen und erstmal Klagen. Straßen oder Autobahn, Klagen. Bahn, Klagen.
 
Ach nein? Deshalb muss sich Flixtrain hinten anstellen und sich nach der Kapazität der DB richten? Okay, dann halt Quasi Monopol ;)
Flixtrain muss sich nicht hinten anstellen.

Im Bereich der Eisenbahnregulierung obliegt es der Bundesnetzagentur
  • den diskriminierungsfreien Zugang zur Schieneninfrastruktur (Zuweisungsverfahren und Ergebnis) und der damit verbundenen Leistungen zu gewährleisten.
 
Das das jetzt alles nicht so einfach ist mit dem Zugang sieht man ja wieder bei der Italo Geschichte.
 
@BadSanta danke für die Aufklärung 👍
 
Flixtrain muss sich nicht hinten anstellen.

Im Bereich der Eisenbahnregulierung obliegt es der Bundesnetzagentur
  • den diskriminierungsfreien Zugang zur Schieneninfrastruktur (Zuweisungsverfahren und Ergebnis) und der damit verbundenen Leistungen zu gewährleisten.
Aber irgendwas war doch da im Zuge der Bewerbung von Italo. Das zumindest einzelne und besonders lukrative Strecken nicht im Wettbewerb waren. Das wurde Italo zugesichert, sonst hätten sie keinen Markteintritt in Dtl. gestartet.

Die DB hat daraufhin angemerkt, dass dann nicht lukrative Strecken (Dorfanschlüsse) wegfallen könnten, da diese bisher querfinanziert werden.
 
Aber irgendwas war doch da im Zuge der Bewerbung von Italo. Das zumindest einzelne und besonders lukrative Strecken nicht im Wettbewerb waren. Das wurde Italo zugesichert, sonst hätten sie keinen Markteintritt in Dtl. gestartet.

Die DB hat daraufhin angemerkt, dass dann nicht lukrative Strecken (Dorfanschlüsse) wegfallen könnten, da diese bisher querfinanziert werden.
Alle Strecken stehen gleichermaßen für alle zur Verfügung. Italo wollte langfristige Trassenzuweisungen über mehrere Jahre hinweg und damit gegenüber DB und Flixtrain bevorzugt werden. Die bekommen Trassenzuweisungen nämlich immer nur für ein Jahr.
Aus Sicht von Italo ist das alles nachvollziehbar, neue Züge sind extrem teuer und nicht beliebig austauschbar. Wenn sie Züge für das deutsche Netz kaufen, fahren die nicht nächstes Jahr einfach irgendwo anders (auch wenn Italo Mehrsystemzüge gekauft hat, die auch in einigen anderen Ländern zugelassen werden). Sie wollen also die Sicherheit, ihre teuren Züge längerfristig einsetzen zu können.
Aber bei der Trassenvergabe wären sie so bevorzugt, die anderen dem gegenüber benachteiligt (keine Ahnung, wie das ausgegangen ist)

Die DB (glaube in dem Fall war's eher die Gewerkschaft) argumentiert, dass Wettbewerber eben Wettbewerb auf den lukrativsten Strecken beginnen. Deren Auskömmlichkeit ist eben eine mögliche Querfinanzierung für weniger lukrative Strecken. (aber das ist alles auch immer ein Stück weit politisches Kalkül, die Heilsarmee ist da niemand)
 
Warum heißt das Eisenbahn [...]
Das Gewicht der Antriebsmaschinen und die Forderungen an einen glatten Fahrweg für die schnelleren Fahrzeuge führten bald darauf zum Einsatz von auf Steinblöcken montierten Schienen aus Gusseisen (“railways”), die später aus Gründen der Spurstabilität auf quergelegten Schwellen aus Holz montiert wurden. Daraus leitet sich der Name „eiserne Bahn“ beziehungsweise Eisenbahn ab.[4]

Der allgemeinere Begriff Bahn bezeichnet also zunächst den Fahrweg oder die Linie, auf dem/der sich ein Objekt bewegt. Erhalten ist diese Bedeutungsfacette der Bahnung noch in den Begriffen Fahrbahn, Autobahn, Flugbahn oder Start- und Landebahn. Der Begriff Eisenbahn ist somit die Präzisierung einer besonderen Art von Fahrweg. Erst davon abgeleitet wird das Wort Eisenbahn für das ganze Verkehrsmittel, mithin Fahrweg und Fahrzeuge, benutzt (pars pro toto), was wiederum oft verkürzt wird auf Bahn.
 
38 Grad draußen, mal ernsthaft. Mehr als Körpertemperatur ist echt nicht auszuhalten.
 
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