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Fritz-"NAS" mit vernünftigen Geschwindigkeiten nutzen?

Rudi Ratlos

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21.10.2008
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Die Frage ist relativ einfach, die Lösung aber womöglich kompliziert, oder nicht vorhanden.

AVM ist ja leider seit langem dafür bekannt, daß die USB-Buchse am Router nicht wirklich schnell ist. Jetzt habe ich aus einem Impuls heraus (bei mir wird in absehbarer Zeit Glasfaser verfügbar) eine FB 5690 Pro gekauft. Funktioniert soweit ganz zufriedenstellend, vor allem daß Zigbee-Geräte hier (eingeschränkt) auch direkt gehen, ist nicht schlecht.
Jetzt hatte ich die Hoffnung, daß AVM/Fritz das USB-Problem inzwischen mal halbwegs gelöst haben könnte aber Pustekuchen! Ein an die Box angeschlossener Stick, eine SSD oder eine HDD werden, als Netzulaufwerk eingebunden in schnarchlangsamen 22-24MB/s angesprochen. Am PC kann zumindest die SSD bis zu 200MB/s lesend betrieben werden, daran liegt es alos nicht. Die USB-Buchse an der Box läuft im "3.0"-Modus und das Energiesparen hab ich auch abgeschaltet. Daran liegt es also nicht.

Grundsätzlich kann die Box auch mehr! Greife ich nämlich über den Browser auf das "FritzNAS" zu, kann ich mit 70MB/s schreiben und bis zu 100MB/s lesen. Das wäre ja perfekt, da das LAN nur GBit ist. Aber so macht das Ganze natürlich wenig Sinn, da man bspw. Dateien erst vom "NAS" herunterladen müßte, um sie zu benutzen. Die für ein einfaches Verteilen von Dateien im Netz nötige Netzlaufwerk-Funktion ist einfach zu langsam.


Gibt es "Workarounds," um eine bessere Performance zu erreichen?
 
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Das Problem ist nicht der USB Port. Das Problem ist der Prozessor, der nicht dafür gemacht ist. Und wenn man dann größere Datenmengen kopieren will, ist die passiv gekühlte CPU auchnoch zu lange zu warm und drosselt natürlich auch noch die CPU
 
Na, ich will es auch nicht als NAS einsetzen. Dafür habe ich ein echtes NAS. Mir geht es um eine Funktion als "Briefkasten", um auf einfachem Wege Dateien im ganzen Netz zu teilen. Für PCs, Fernseher etc. Riesige Kopiervorgänge sind da nicht zu erwarten, aber es wäre schon gut, wenn bspw. das "Hochladen" eines Filmes mit 7GB nicht 10 Minuten oder länger dauern würde....
 
Ich habe 2 normale 2,5" HDDs an meiner 6690 hängen. Die eine schafft ~42,5 MB/s, die andere ~48 MB/s. Das ist jetzt natürlich keine hohe Geschwindigkeit, aber für alltägliche Dinge reicht es völlig. Nutze die Box als Media-Player hier im Netzwerk und greife von unterwegs ab und zu mal über VPN auf die Festplatten zu. Eine 7GB große Datei braucht im Schnitt bei mir 2,5 Minuten. Als netter Bonus der Box schon ganz nett und auch zu gebrauchen.
 
Hab jetzt spaßeshalber mal die Netzwerkverbindung auf die 2.5GBit-LAN/WAN gelegt. Jetzt sind per Benutzeroberfläche lesend (also als Download auf den PC) sogar 230MB/s möglich! Das ist in etwa die Höchstgeschwindigkeit des SSD-Laufwerkes an USB. Per Netzlaufwerk (Windows) hat sich die Geschwindigkeit aber nur auf "atemberaubende" 26MB/s erhöht. Da geht also theoretisch wirklich viel! Nur ist das eben maximal unpraktikabel, dafür über die Fritz-Oberfläche zu gehen. .

Gibt es eine Möglichkeit, eine "Direktverbindung" auf das mittels Browser verwendete Protokoll zu bekommen, um diese Geschwindigkeit auch praktikabel nutzbar zu machen?
 
Wenn du über die Oberfläche eine Datei runterlädst, muss die FB die Daten nur "durchreichen". Als Netzwerklaufwerk bist du auf das SMB Protokoll angewiesen und das läuft über den Prozessor, musst fast schon Glücklich sein auf über 20mb/ zu kommen....
 
Deshalb ja meine Frage, ob man irgendwie, vielleicht mit einem Programm auf dem PC das "richtige" Protokoll verwenden und den Speicher sinnvoll nutzen kann. Eine Netzwerk-weite Benutzung würde ja reichen. In Internet (via-NAS-Funktionen) sollen die Dateien gar nicht.
 
Du kannst auch per FTP auf die Fritzbox zugreifen.
FTP ist meist schneller als SMB.

Unter System->Fritzbox-Benutzer dem Benutzer "ftpuser" ein Passwort vergeben.
Das reicht schon, denn standardmäßig ist der FTP-Zugriff aus dem Heimnetz aktiviert.
Fall nicht: Heimnetz->USB/Speicher->Heimnetzfreigabe, Haken bei FTP rein machen und speichern.

Jetzt nimmst du einen FTP-Client wie z.B. Filezilla und dort gibst du die IP der Fritzbox ein und den Benutzer ftpuser und das Passwort, dann auf Verbinden klicken
Und schon bist du per FTP auf dem internen oder USB-Speicher der Fritzbox.

Als Client kannst du sogar den Windows Explorer nehmen (das ist ein weitgehend unbekanntes Feature des Windows-Explorers!).
Dort in die Adresszeile einfach ftp://<ip der Fritzbox> eingeben, Enter drücken.
Es öffnet sich ein Fenster, in dem Benutzername und Kennwort abgefragt werden.
Und schon bist du per FTP auf der Fritzbox.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wow!

Das ist doch mal ein genialer Tip! Vielen Dank!
Ich würde drei Daumen hoch verteilen, wenn ich könnte! Das sollte zum Basiswissen für die Fritzzen werden.

Habs gerade mit dem Explorer getestet. Ein 7GB großer Film ist in 48 Sekunden heruntergeladen. Ihn hochzuladen, dauert 1:30min. Damit kann man doch arbeiten! (y) (y) (y)
...auch wenn die Angaben zur Restdauer für den Ulf sind. Da wird bspw. während des Runterladens eine "Restzeit" von 11 Minuten ausgeworfen.,... ;)



Jetzt müßte man das nur noch als Netzlaufwerk einbinden können, aber da sperrt sich Windows. ftp://... paßt offenbar nicht ins Raster. Gibts ne Idee dazu? Ne Art Permalink würde ja reichen.


Ps: Habs selbst herausgefunden:


Juhu! Das Wochenende kann kommen!


Hmm...

Bissl zu früh gefreut....

Also ja, ich kann jetzt Dateien hoch- und runterladen. Aber direkt aus dem Ordner starten, geht schon mal nicht.

Und es wird noch verrückter: Ich hab zwei Ordner auf dem Laufwerk an der Fritze erstellt, die auch existieren, aber sie werden mir im Explorer nicht angezeigt!
Der Ordner verhält sich also im Windows-Explorer nicht wie ein Ordner.

Jetzt hab ich spaßeshalber mal Filezilla installiert, und bekomme da keine Verbindung zum FTP-Server der Box hergestellt.
Adresse, Benutzername, Passwort, Port21.... alles eingegeben
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Zeiten sind über den 2,5 GBit-Anschluss zustande gekommen?
Denn über einen 1 GBit-Anschluss ist das unmöglich.
Unter 1 Minute geht da nicht.

Was mir noch einfällt bei SMB:
Die Fritzbox unterstützt seit FW 7.2x SMBv2/v3, aber man kann die auf SMBv1 zwingen.
Ist das evtl. bei dir der Fall?
Zu finden unter Heimnetz->USB/Speicher->Heimnetzfreigabe.
Da darf bei "Unterstützung für SMBv1" kein Haken drin sein!
SMBv1 ist nicht nur unsicher, sondern auch langsamer als SMBv2/v3.
 
Japp, aktuell ist die Fritzze per 2.5GBit/s angebunden. Ich hatte die gleichen hohen Transferraten auch über die Benutzeroberfläche der Box.

Und ja, der Haken bei SMBv1 ist gesetzt. Hat die Box selber gemacht.
Hab ich mir nix bei gedacht, da die Formulierung "Unterstützung für....." klingt, als ob da nur eine Art Kompatibilitätserweiterung aktiv wäre.
 
Habs gerade mit dem Explorer getestet. Ein 7GB großer Film ist in 48 Sekunden heruntergeladen. Ihn hochzuladen, dauert 1:30min. Damit kann man doch arbeiten! (y) (y) (y)
...auch wenn die Angaben zur Restdauer für den Ulf sind. Da wird bspw. während des Runterladens eine "Restzeit" von 11 Minuten ausgeworfen.,... ;)
7GB in 48sec. entspricht 1,2GBit... das wäre schon extrem schnell für eine Fritzbox... aber gut mit FTP hilft da natürlich wenig.

Bissl zu früh gefreut....

Also ja, ich kann jetzt Dateien hoch- und runterladen. Aber direkt aus dem Ordner starten, geht schon mal nicht.
Ja das ist normal, es sieht zwar auch wie ein Netzwerklaufwerk aber im Hintergrund ist es trotzdem nur ein FTP Server, also up und download.

Und es wird noch verrückter: Ich hab zwei Ordner auf dem Laufwerk an der Fritze erstellt, die auch existieren, aber sie werden mir im Explorer nicht angezeigt!
Der Ordner verhält sich also im Windows-Explorer nicht wie ein Ordner.
Ich weiß natürlich nicht wie oft das Laufwerk aktualisiert wird und wie die Abfrage da läuft.

Was mir noch einfällt bei SMB:
Die Fritzbox unterstützt seit FW 7.2x SMBv2/v3, aber man kann die auf SMBv1 zwingen.
Ist das evtl. bei dir der Fall?
Zu finden unter Heimnetz->USB/Speicher->Heimnetzfreigabe.
Da darf bei "Unterstützung für SMBv1" kein Haken drin sein!
SMBv1 ist nicht nur unsicher, sondern auch langsamer als SMBv2/v3.
Also wenn man nicht gerade ein 10 Jahre altes NAS mal aktiv hatte, sollte SMBv1 auf jeden Fall deaktiviert sein.

Ja gut FTP ist halt ein sehr einfach gestricktes Up/Download Protokoll ohne jegliche Sicherheit... SMB läuft wahrscheinlich Softwarebeschleunigt auf dem SoC der Fritzbox.
Du könntest mal während eines Downloads über SMB die CPU Last der Box checken.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Und ja, der Haken bei SMBv1 ist gesetzt. Hat die Box selber gemacht.
Hab ich mir nix bei gedacht, da die Formulierung "Unterstützung für....." klingt, als ob da nur eine Art Kompatibilitätserweiterung aktiv wäre.
Äh deaktiviere das mal wieder... die Box MUSS SMB2/3 unterstützen...
 
Ok... Ich kopiere gerade Dateien auf das LAufwerk an der Fritzze. Danach versuche ich das mal.

Wenn ich per "FritzNAS" auf das Volume zugreife, kann ich mehr tun. Dabei habe ich mal ein paar Dateien in den neu erstellten Ordner verschoben - und dann wurde er mir auch unter FTP angezeigt. Aber schon komisch. Erstellen des Ordners geht unter FTP, aber angezeigt wird er erst, wenn auch Dateien drin sind....
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Also das Häkchen bei SMBv1 rausnehmen, bringt nix für die Geschwindigkeit. Es bleibt bei ca 26MB/s Download.
 
Zuletzt bearbeitet:
Welches Betriebssystem ist auf dem PC?
Windows 11?
Wenn ja, dann solltest du einmal ausprobieren, ob es eine Verbesserung gibt, wenn du die SMB-Signierung und/oder SMB-Verschlüsselung abschaltest.
 
Japp, ist Windoof 11.

Wo finde ich denn diese Einstellungen?


Ansonsten hat mir der Tip mit ftp ja schon sehr geholfen. Wenn man "zweigleisig" fährt, also per Netzwerkadresse/ftp für schnelles Hoch/Runterladen und Netzlaufwerk für den komfortablen Zugriff kann man eine SSD an der Fritzze schon ganz gut nutzen. Ne normale HDD geht irgendwie nicht. Selbst mit aktivem Hub dazwischen zur Stromversorgung kann ich die 2,5"-HDD nicht zum dauerhaften "Erscheinen" zwingen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich hab in den Gruppenrichtlinien nachgeschaut, SMB-Verschlüsselung ist "nicht konfiguriert". Sollte also aus sein.
 
Nö.
Nicht konfiguriert heißt Werkseinstellung des Betriebssystems.
Und die ist bei Windows 11 = Ein.
 
Gut zu wissen!

Hab ich jetzt deaktiviert. Wirkt sich aber nicht aus. Bei der SMB-Signierung warnt Microsaft allerdings vorm Abschalten. Gibts da Querschläge etwa bei Remote Desktop?
 
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