Da gehts ja nur darum dass man fälschlich die 18+ Prüfung bekommt.
Das wiederrum steht nicht in der Meldung.
Es steht drin, das man die PIN einfach umgehen kann. Die PIN soll eigentlich dafür sorgen, das falls ich dein Smartphone in die Finger kriege, mich mit der App eben nicht authentifizieren kann, weil ich ja deine PIN nicht kenne. Da man die PIN umgehen kann, kann ich das aber doch. Die Folge ist, das ich eine 18+-Auth kriege, aber das ist nichtmal das eigentliche Problem, sondern eher das ich die Auth durch DEINE Daten kriege.
Dadurch fast schon uninteresant steht auch drin, das man die PIN einfach Bruteforcen kann, weil man die PIN-Wiederholversuch-Sperre einfach aushebeln kann, sowie auch die biometrische Authentifizierung.
Maßgebliche Sicherheitsvorkehrungen der App sind also weitgehend nutzlos. Sicherheitsvorkehrungen die nichts mit der Authentifizierung ansich zu tun haben, sondern Sicherheitsvorkehrungen die verhindern sollen, das Unbefugte (mit Zugriff auf dein Smartphone) die App mit deinen Daten für ihre Zwecke verwenden können.
Würde mich nicht wundern, wenn das wieder so eine typische Behördenaktion war:
Entwickler für diese App wurden per Ausschreibung gesucht -> der günstigste Anbieter kriegt den Zuschlag, das sind aber leider oft auch die unfähigsten, oder sagen wir mal zumindest unmotiviertesten
Im Pflichtenheft steht, der Zugriff muss über eine PIN geschützt sein -> der unmotivierte Entwickler schreibt die PIN einfach in eine lokale Config und baut die UI-Abfrage ein. Pflichtenheftpunkt erfüllt.