[Sammelthread] Erfahrungen zu Photovoltaikanlagen

aber mehr Fläche bringt (bei guten Winkeln) mehr in der Übergangszeit.
Also zu geizig würde ich nicht bauen.
Gerade bei Süd/Süd-West doch das Dach vollmachen.
Da wird der Akku dann auch in bei mir miesen Zeiten mit etwas Tageslicht voll/voller.
Klar verschenkt man viel vom Frühjahr bis Herbst aber die Peanuts nimmste halt mit...
 
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man kauft 2026 sicher kein Glas/Folie Modul mehr. Alleine schon aus Haltbarkeitsgründen nur noch Glas/Glas
Wer auch immer "man" ist? Wir ist ne Ertragsoptimierung wichtiger, als das Rückseitenmaterial. Meine 5,6 kWp Volleinspeiseanlage von 2010 hat hinten Folie, die komplett intakt ist. Wüsste spontan auch nicht, was da passieren soll? Und die stehen bei mir in/auf beschwerten abgewinkelten "Plastikwannen" auf nem Flachdach, so dass die Rückseiten teils ungeschützt in der Luft stehen. Sogar Richtung Wetterseite.

Aber jut, wenn es Glas/Glas mit vergleichbarer Lesitung in der benötigten Größe gibt, warum nicht. Wäre nur nicht meine Top-Prio.
 
wir haben nicht mehr 2005 wo das aufgrund Schlechter Wirkungsgrade auf den Modulen noch eine Relevanz hatte.
Vollkommen korrekt, wir haben nicht mehr 2005.
Solarmodule haben, beim Gesamtvolumen, einen Kostenpunkt von 0EUR. Es ist daher, vereinfacht gesagt, egal ob du 5kWp oder 7kWp aufs Dach zimmerst, das merkst du nicht. (ich abstrahiere hier ganz bewusst)

Ansonsten, welche Einspeisevergütung? ;)

@Icke
Glas/Glas oder Glas/Folie haben die selben Leistungsdaten, weil die Zellen die gleichen sind.
Nur das Trägermaterial ist anders. Und da ist Glas/Glas nun mal deutlich besser.

Was bei Folie passiert?
Die ist UV-empfindlich und da Solarmodule in der Sonne stehen (macht ja sonst kein Sinn), zersetzt die sich im Laufe der Zeit.
Hinzu kommen Temperaturschwankungen, die zusätzlich mechn. Spannungen auf die Folie bringen.

Die Konsequenz ist, dass die Folie irgendwann einreißt, Feuchtigkeit einzieht, Isolationsfehler entstehen und die Feuchtigkeit im Winter das Modul sprengt.

So sieht das Ergebnis dann aus:
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Das Modul löst sich tatsächlich einfach auf.
Und deine 15 Jahre sind noch keine Zeit.
Ab 20 Jahren wirds dann so langsam spannend. Hängt aber natürlich auch von der Quali an sich ab. Frühere Billigmodule sind heute schon lange hinüber.

Außerdem sind Glas/Glas mech. deutlich robuster, was besonders bei Hagel mehr Stabi bringt. (Stichwort Wetterextreme)
Und da ja das Dach flacher ist, ist also der Vektor der Kraft des Hagels ein anderer als bei einem "normalen" Dach ist, ergibt sich hier also ein merklicher Vorteil. Was nicht heißt, dass das Panzerglas ist.

Das Problem grundsätzlich ist, dass, je nach Verschaltung, schon ein Modul ausreicht und die ganze Anlage nichts mehr tut. Je mehr Module desto höher ist die Ausfallwahrscheinlichkeit des Strings. Und dann stehste da, dann musst du aufs Dach rauf und da rumturnen, dass das erstmal wieder geht. Von einer Reperatur mal ganz ab...

Glas/Glas war "früher" sehr teurer, so dass sich das kaum gelohnt hat, trotz der Vorteile.
Das ist aber schon länger nicht mehr der Fall. Glas/Glas ist quasi kostenneutral.
Man bekommt also für das gleiche Geld die deutlich bessere Technik. Ich wüste daher nicht, warum man für das gleiche Geld was schlechteres kaufen soll.

Zumal Glas/Glas auch BiFi ermöglicht, wenn man das denn will. (geht bei Glas/Folie grundsätzlich nicht)

Den Punkt mit der maximalen Modulleistung/Fläche ist davon ab, natürlich vollkommen korrekt. Hängt aber nicht von dem Modulaufbau ab.

EDIT:
Bei größeren Solarparks tauschen die die Solarmodule immer Palettenweise aus, sind natürlich ein "paar" mehr Module in der Anlage.
Die haben auch schon etliche Jahre auf dem Buckel. Das ist, wenn man so will, einfach ein Verschleißteil bei PV.
Die musst du "regelmäßig" tauschen. (1x pro Generation, wenn man so will)
 
Zuletzt bearbeitet:
Wer auch immer "man" ist? Wir ist ne Ertragsoptimierung wichtiger, als das Rückseitenmaterial. Meine 5,6 kWp Volleinspeiseanlage von 2010 hat hinten Folie, die komplett intakt ist. Wüsste spontan auch nicht, was da passieren soll? Und die stehen bei mir in/auf beschwerten abgewinkelten "Plastikwannen" auf nem Flachdach, so dass die Rückseiten teils ungeschützt in der Luft stehen. Sogar Richtung Wetterseite.

Aber jut, wenn es Glas/Glas mit vergleichbarer Lesitung in der benötigten Größe gibt, warum nicht. Wäre nur nicht meine Top-Prio.
https://www.csp.fraunhofer.de/de/referenzen/anomalous.html
Im Grunde recht einfach. Glas/Folie ist ggü Glas/Glas immer im Nachteil. Es gibt zum Thema Delamination mittlerer Weile echt genug Lesestoff. Kenne das auch aus der Familie wo eine Anlage aus 2012 mit Glas Folie Modulen auch erste Erscheinungen zeigt.

Und zum Thema Ertragsobtimierung und Modulwirkungsgrad, sogar vom Gleichen Hersteller

Es spricht schon Bände das AIKO aufs Glas/Folie nur 15 Jahre, und aufs Glas/Glas 30 Jahre Garantie gibt.

@underclocker2k4 Du hast Recht, bei 5 oder 7 KWp macht die Sau den Bock nicht Fett, da hier einfach auch der Wechselrichter nicht Relevant wird. Wenn man aber zu 10 KWp nochtmal 5 oder 7 drauf pakt ist die Investition um einiges größer, und die Amrtisation zieht sich deutlich nach hinten.
 
Zusammenfassung März - 99% Autarkie

Region Hannover / 9,46 kWp Süd ~38° Neigung / keine Verschattung / 20 kWh Akku

Allein durch den Akku rund 100 EUR "gespart" diesen Monat. Ist in der Übergangszeit immer besonders hilfreich :)


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Bin auch sehr zufrieden. 22 kwp aufgeteilt auf 3 Dächer.
34 grad süd:
Haus (12,7 kwp und 12kw WR) 1337kwh (peak 14,6 kW)
Garage (6,9kwp und 6kw wr) 693 kwh (peak 6,05kw)

Gartenhaus mit ca 15 Grad süd, viel Verschattung (1,64kwp und 1,5kw wr) 115kwh (peak 1,592kw)

Vor allem der deye mit seinen 12kw und peak bis 14.6kw is echt ordentlich. An Tagen wie heute (Sonne senkrecht zum Dach, kalt und klar)
 

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Mit freien Sicht nach Süd-West halte ich es am optimalsten. Von 11.30 bis 16.00 knallt die Sonne den Akku sofort wieder voll wenn die Wolken mal weg sind. Und zum Abend hin sind noch vernünftige Watt Werte drin.
 
Wie schnell können so Akkus für die Privatnutzung eigentlich laden? Für den Großteil der Menschen sicher irrelevant, aber ich habe keine Ahnung bei wie viel kW da Ende ist? Ist das reglementiert?
 
Natürlich haben die auch ne Strombegrenzung.
1x durch die Platinen und 1x durch die Zellen.
Nehmen wir mal das hier angebotene BYD HVS, das macht 25A für den Turm.
Die Spannung im Turm wächst mit jedem Modul.
Das sind pro 2,5kWh ~100V.
Sprich, wenn man so will, kann jedes Modul 2,5kW.
Das ist am Ende also 1C Lade-/Entladeleistung.
Und das ist auch für die Zellen ganz OK.
Sprich also auch, es ist nur bedingt sinnvoll sich 30kWp aufs Dach zu zimmern und dann einen 2,5kWh Akku zu haben, was das Wegspeichern angeht.
Und Ende ist in dem BYD halt da, wo quasi die Kappa im Turm zu Ende ist, also z.B. ~12kW. Kann man in dem Fall einfach an der Kapa ablesen. (Kapa entspricht Leistung)
Und so ist das eigentlich überall.
Ab da wird dann über die Anzahl der Türme skaliert, da summiert sich der Strom. (gleiche Türme sind notwendig)

Bei @HisN, mit seinen Pylontechs, ist der Wert 0,5C als empfohlene Leistung, bei den Modulen die er, meine ich, hat.
Kommt aber da auf die Module an. Gibt auch welche, die machen 0,75C.
In der Spitze machen die ~Faktor 2-3.

Aber so grob in der Richtung ist das alles.
Unterschied ist halt LV und HV Systeme. HV-System skalieren mit der Spannung, der Strom bleibt gleich.
LV-System hingegen skalieren mit dem Strom und nicht mit der Spannung.
Hat man also 10kW Ladeleistung, sind es bei HV immer, z.B. 25A. Bei einem LV-System hingegen sind es 200A. Und 200A sind, so rein elektrotechnisch nen echtes Thema. Da werden die Leitungen dicker und die Sicherungen werden (phys.) sehr groß.
Bei 20kW sind wir entsprechend bei 400A und naja, es gibt so Sachen die man braucht im Leben und die man nicht braucht.
Und mittlere 3-stellige Ströme gehören zu letzterem. Mal davon ab, dass du mit Leitungen, die 400A schaffen, auch deine Ringenfähigkeiten verbessern kannst, ~3cm Durchmesser pures Kupfer. Das ist nen gutes Ganzkörpertraining.
(Da muss man dann Schrauben (schon lange) zwingend mit dem Drehmomentschlüssel anziehen, z.B.)
-> LV mittlere einstellige Leistung vollkommen OK, darüber immer HV

Unterm Strich ist die Auslegung schon vollkommen im grünen Bereich.

Am Ende ist halt der WR, der da noch mit im Spiel ist. Aber der ist ja für die PV ausgelegt und sollte dementsprechend auch mit der PV mehr Akku können. Kommt immer auf den WR an, aber das passt in der Regel. Sprich PV und Akku aber auch AC liegen eigentlich in der Range, dass das Gerät auch sinnvoll arbeiten kann.

EDIT:
Spannend wäre ja, was unser Schweizer Freund mit seinem riesigen Bauernhaus sich da "privat" hinzimmert. Wenn der schon sein eigenes Trafohäuschen braucht...
 
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War okay mit dem bkw. Aber da ist noch Luft nach oben beim Wetter 😄

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Der März war echt schön sonnig.
520kWh aus 5kWp

Für 99% Autarkie reicht das bei unserem Stromverbrauch leider nicht^^
 
Na an den zwei E-Autos natürlich^^

Nein .. nein, es sind meine verkommenen Zöglinge mit ihrer Computersucht^^

Mein Solateur war übrigens da und hat sich die Pylontechs angeschaut.
Kaum Zelldrift, keine Fehlermeldungen im BMS, keine defekten Zellen.

Also noch mal balancieren und dann weiterschauen.
Nervt, weil ich vom 20kWh-Turm nur 10kWh benutzen kann. Aber wenigstens hab ich die Möglichkeit, und es fällt nicht gleich alles in sich zusammen, wenn ein (oder zwei) Teile nicht mitspielen.

Ich muss mir dringend mal ne Überwachung für das bescheuerte serielle Interface der Pylontechs basteln (die auch funktioniert, und ohne advanced-Elektrotechnik-Kentnisse zusammengebaut werden kann).
Ein Seriell-UART auf USB-Kabel habe ich, aber es gibt keine Integration für Home-Assistant.

Alles was ich da finde, sind Leute die irgendwelche Bauteile zusammen löten.

Es gibt hier nicht zufällig jemanden, der das für mich bauen könnte?


oder


Wird natürlich honoriert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also setzt du dich jetzt mit nem LaborNT hin und kuckst dann Mäusekino?

An welches Interface der Pylons willste denn da ran?
Weil so einfach ist das mit der RS232 nicht. Ich spreche da aus Erfahrung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hab den Beitrag mal Erweitert. Ich dachte an sowas.

Und genau. Ich hatte ohne Erfolg den ganzen Turm aus 4 Paketen mit dem Labornetzteil bearbeitet. Damit wurde es nur noch schlimmer.
Jetzt setze ich mich in und bearbeite jedes Akkupack einzeln.
 
Wie hattest du die "Formatierung" gemacht?
Normal sind die Akku nur mit 48V untereinander verbunden.
Keine Datenverbindung und kein Uplink zum WR.
Alles im ausgeschalteten Zustand hinstellen und dann einschalten und jeweils den "Roten" drücken.
Dann sehen die einfach nur ne Spannung und nehmen die für sich zum Laden.
Das geht sogar, theoretisch so, dass die sich selber angleichen, weil die bei unterschiedlicher Spannung sich dann einfach die Ausgleichsströme hin und her schieben.
Dann kannst du auch mit nem NT draufgehen und die vollladen.
Weiß ausm Stehgreif nicht, dann der Balancer anfängt zu arbeiten.
Multimeter Modulspannung einzeln und dann kombiniert messen und überwachen ist auch nicht verkehrt.

Wie war das denn?
Sind nur die Module unterschiedlich oder auch die Zellen in den Modulen?
Hast du da mal "rein" geschaut, was die sagen?
 
Ich hab da nicht reingeschaut, nur mein Solateur. Die Module waren unterschiedlich geladen, die Zellen in den Modulen hatten minimalen Drift. Alle Buttons in der wundervollen Pylontech-Software waren grün.
Das BMS bei den Pylontech ist ein simpler Widerstand, d.h. zu viel wird in Wärme umgewandelt. Der Balancer arbeitet also nur bei Schluss-Spannung.

Die Pylontechs sind per CAN untereinander und zum WR verbunden. Der erste Akkupack in der Reihe ist das Master-BMS.

Ich hab die Packs parallel verbunden gelassen und so lange mit 52,5V und 5A geladen, bis nichts mehr rein ging.
Dann 7h ruhen lassen, und das Spiel wiederholt mit 52,5V und 1A so lange bis nichts mehr rein ging. Dann wieder 7h ruhen lassen und noch mal mit 52,5V und 0,5A geladen bis nichts mehr rein ging.
Das ganze Spiel hat bestimmt ne Woche gebraucht.

Und jetzt mache ich genau das gleiche mit jedem Pack einzeln nochmal :-(

Mein Solateur hat für jedes einzelne Akkupacket die Fimware von 1.4XXX auf 3.XXX gebracht und nebenbei die Schluss-Spannung im BMS etwas reduziert, so dass die Gefahr einer Überladung reduziert wird, falls das BMS mal zu lahm reagiert.

Tatsächlich kann man auch dem BMS beim arbeiten zusehen, als ich verschieden geladene Akkus mit dem Labornetzgerät angeschoben habe, konnte man an den LEDs sehen, welche Akkupacks geladen werden, und welche nicht. Außerdem sieht man welche Akkupacks ihre Schlussspannung (oben oder unten) erreichen, weil dann alle LEDs aus gehen. Beim Laden sieht man also welches Akkupack zuerst voll ist, weil dann die LEDs abschalten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn die verbunden sind, dann sind die wie ein Akku und unterhalten sich.
Ob dann der Master sagt, abschalten, wenn einer voll, weiß ich nicht, würde ich aber annehmen.
Sprich, das wird nur bedingt was bringen, wenn die zusammen sind.
Wenn nur Spannung, dann sieht das anders aus.

Das mit dem Auslesen ist nicht so einfach.
In Mitte gibt es einen, der verkauft(e) auf Kleinanzeigen entsprechende UART-USB-Dongle mit Kabel dazu.
Da kannste dann mit dem Tool, die Dinger auslesen.
Würde ich mir überlegen.

Nen 0815 RJ45-RS232 hats da leider nicht getan.
Ich vermute da irgendeine komische Belegung, hab nicht weiter nachgebastelt, war mir zu blöde.
 
Den UART-USB-Dongle habe ich.
Ich hab auch die entsprechende Windows-Software.

Aber das hilft mir nicht, weil ich nicht ständig mit einem Laptop ins Kämmerchen zum nachschauen rennen möchte.
Ich hätte gerne eine Lösung, die dauerhaft mit meinem Home-Assistant-Server spricht. Es fehlt mir also nicht ein passendes Kabel, sondern eine Software für Home-Assistant.
Die Links, die ich gepostet habe, bringen entsprechende Lösungen. Es ist also nicht so, dass es das nicht gibt. Ich bin nur zu blöd das zusammenzuklemmen.

Es geht ja scheinbar sogar mit einem Elfin (hab ich noch rumzufliegen) .... aber damit bekomme ich die Daten immer noch nicht in HA :-(


 
Zuletzt bearbeitet:
Langfristig bin ich bei dir.
Ging mir jetzt eher um die Akutsituation, dass man den Kram wieder gerade zieht.
Wenn man da jetzt reinschauen kann, dann ist das ja transparent.

EDIT:
Wie ist denn die Spannung im Turm verteilt?
Ist der WR + oben und - unten (oder umgekehrt) angeschlossen oder nur oben/unten?
Könnte das ne Ursache sein? (Spannungsabfall über die Verbindungen oben<->unten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gibt es irgendwo gute Übersichten, was es so an Plänen bezüglich PV in Zukunft gibt? Oder anders gefragt, ich hatte irgendwo gelesen, dass sich für Anlagen ab 2027 z.B. was an der Einspeisevergütung ändenr soll. Oder ob es Pläne gibt was die 0% MwSt oder so angeht.
Hintergrund ist, dass wir noch immer überlegen das Haus meiner Eltern zu übernehmen. Die Überlegung steht schon etwas länger im Raum, wird aber wieder akuter. Bis auf ein 800wp BKW ist da bisher nichts installiert und die Dachfläche ist entsprechend groß. Ca 13,5 Firstlänge. Das Carport links ist mit den Nachbarn zusammen gebaut, da wäre auch noch mal die Fläche nach osten hin verfügbar.
Heizung ist noch eine Gastherme aus 2014. Ich fahre ein Elektroauto und zumindest im EG ist ne Fußbodenheizung verbaut, was ggfs. für eine Neue Heizung ala Wärmepumpe interessant sein könnte.
Meine Idee war immer das Dach voll mit PV zu belegen und dabei die Installation der Hardware auf dem Dach selbst zu machen und sich für den Verteilerkasten, Anschluss sowie Anmeldung z.B. über MyHammer oder Kleinanzeigen jemanden zu holen. Ich weiß aber auch nicht wie realistisch das ist.
Wenn man bei MyDealz guckt findet man Hardware-Sets aus Modulen, Kabeln, WR und optional Speicher mit 10kWp/10kWh für rund 5000€. Auf das Dach passen vermutlich so 20-24kWp.

Konkrete Fragen noch mal hinterher: Wie schätzt ihr die Dringlichkeit ein? Bestehen irgendwie akute Ideen irgendwelcher Änderungen an Gesetzen die eine PV-Anlage bei Installation ab 2027 weniger rentabel machen? Wie schätzt ihr Aufwand ein sowas selbst zu installieren und ist es realistisch anzunehmen, dass man jemanden findet, der sich um Elektrik und Bürokratie kümmert?
Für ein Komplettangebot kann man in der Größenordnung ja vermutlich über 1000€/kWp rechnen oder?

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Konkrete Fragen noch mal hinterher: Wie schätzt ihr die Dringlichkeit ein? Bestehen irgendwie akute Ideen irgendwelcher Änderungen an Gesetzen die eine PV-Anlage bei Installation ab 2027 weniger rentabel machen? Wie schätzt ihr Aufwand ein sowas selbst zu installieren und ist es realistisch anzunehmen, dass man jemanden findet, der sich um Elektrik und Bürokratie kümmert?
Für ein Komplettangebot kann man in der Größenordnung ja vermutlich über 1000€/kWp rechnen oder?
In die Glaskugel kann ja keiner schauen, aber was die da in Berlin gerade machen, lässt nur einen Schluss zu.
Lieber heute PV als morgen.
Zumindest was das Thema Einspeisung angeht.
Kann durchaus sein, dass du nichts bekommst und dann noch gezwungen bist, deinen ungünstig (Bedarfe) eingespeisten Strom auch noch zu bezahlen.
Selber bauen kann man machen, zumindest in Teilen, kommt aber auf die Fähigkeiten kann.
Nicht jeder ist Evil Knievel.

Nen Elektriker brauchste so oder so und der muss das Aufteilen wollen. Gibt es aber durchaus.

1k/kWp kommt drauf an, was man will, ist pauschal nicht unbedingt sagbar.
Mit 1,5k/kWp würde ich da eher kalkulieren.
Kann aber, je nach Begebenheit im Bestand, auch mehr werden. Wenn der Zahlerschrank neu muss (weil es ja wohl nen Altbau ist), dann kommt das noch drauf und nur dafür setzt du dich beim Angebot schon hin...

EDIT:
Beim Akku kann man sich ja Gedanken machen.
Erstmal weglassen und dann später nochmal nachrüsten.
Aber eben alles so auslegen, dass das geht, also HybridWR und Platz z.B.
Nur macht der halt nicht mal die Hälfte vom Gesamtvolumen aus. (sind trotzdem ein paar Taler)

2ndEDIT:
Und Vorsicht bei MyHammer und co.

Man sieht ja hier in den letzten Tagen, was ein guter Support vom Solitypen wert ist, wenn mal was ist.
Mal davon ab, dass die Qualität der Arbeit mitunter fragwürdig ist.
Nicht alle über einen Kamm scheren, aber du wärst nicht der Erste, der nach den Arbeiten ne Komplettsanierung brauchte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke!
Zählerschrank ist natürlich ein Punkt. Das Haus ist BJ 1991 und der Schrank ist noch der erste. Zwar alles immer mal modernisiert, also schon einigermaßen auf Stand der Technik, aber der ändert sich ja auch so schnell, dass der also so oder so mit Sicherheit neu muss. Und ja, da hab ich auch schon horrende Preise gelesen. Hmmm...
Aber irgendwie ist es auch verschenktes Potential so eine Dachfläche ungenutzt zu lassen.
Deine Aussage "Mit 1,5kWp würde ich da eher kalkulieren." lese ich als 1500€/kWp? Oder als 1000€/1,5kWp? :d
 
Leider nicht letzteres. :fresse:
*korrigiert*
Wäre auf jeden Fall verschenkte Fläche, ja.
Am Ende ist es aber dennoch so, dass dein PV-Strom eben dein PV-Strom ist und der kostet "nichts".
Auch wenn du dann auf deinen eigenen Strom Stromnebenkosten abdrücken musst, (ja, das ist auch denkbar :stupid:), ist der eben billiger als den Strom einzukaufen. Zumal der Strompreis aktuell nicht den Anschein macht, dass das besser wird.
Theoretisch müsste er das mal, weil die Gestehungskosten extrem niedrig sind und gerade eigentlich primär der Netzausbau bezahlt wird. Das wird ja aber irgendwann durch sein.
Sprich dann müsste das eigentlich runtergehen. Ich wir das noch erleben werden....

Je höher euer (sinnvoller) Verbrauch ist, desto eher rechnet sich das. (E-Auto, Wärmepumpe...)
Nimm mal euren aktuellen Verbrauch und rechne mal Amortisation von einer 10k/10kWp Anlage aus.
Dann nochmal mit dem Doppelten (wegen E-Auto z.B.) und dann nochmal mit verschiedenen Preisen, 20ct, 30ct, 40ct.
(keine Einspeisevergütung)
Wichtig ist natürlich, dass man den Ertrag für seine Region durchschnittlich ermittelt. (weil im Winter z.B. kommt nix)

Ich sage, auch wenn du erst 2028 PV machst, wird sich das noch lohnen. (meine Meinung)

EDIT:
Strom ist halt Strom. Und nach dann bald 40 Jahren kann man das eh neu machen. Nicht weil nur überaltert, sondern auch weil die Anforderungen heute andere sind. Mal ab von der Sicherheit etc.
Auf links drehen muss man das, denke ich, eh alles.
Und mit dann einer soliden Basis ist die Vorbereitung für eine PV dann auch schon getan. Dann kommt "nur" noch die PV oben drauf.
Und bei der Stromrenovierung kann man natürlich durch Eigenleistung auch viel Geld sparen. Auswendig ist ja alles Rausreißen, Aufschlitzen, Verlegen etc. Die wichtigen Sachen kann ja dann ein Elektriker machen. (wenn man gut zusammenarbeitet und dokumentiert ist das auch ne gute Basis für ne spätere PV, wenn er das kann)

Und alleine wegen Strom würde ich unbedingt Pfuscher ausschließen. Denn am Ende lebst du in dem Haus und hast evtl. ein Ei ins Nest gelegt bekommen, von dem du nichts weißt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Langfristig bin ich bei dir.
Ging mir jetzt eher um die Akutsituation, dass man den Kram wieder gerade zieht.
Wenn man da jetzt reinschauen kann, dann ist das ja transparent.

EDIT:
Wie ist denn die Spannung im Turm verteilt?
Ist der WR + oben und - unten (oder umgekehrt) angeschlossen oder nur oben/unten?
Könnte das ne Ursache sein? (Spannungsabfall über die Verbindungen oben<->unten.

Oben schwarz, unten rot.
Der Elektriker, der mir das Ding damals hingestellt hat, hatte sogar nur die oberste Batterie mit dem WR verbunden, und die hat dass dann an alle weiteren Batterien verteilt. Auch das hat 12 Monate funktioniert.
 
Strom ist halt Strom. Und nach dann bald 40 Jahren kann man das eh neu machen. Nicht weil nur überaltert, sondern auch weil die Anforderungen heute andere sind. Mal ab von der Sicherheit etc.
Auf links drehen muss man das, denke ich, eh alles.
Puh meinst echt, dass das nach 35 Jahren schon notwendig ist? Das wäre jetzt so ein Posten den ich mir eigentlich bei der Betrachtung der Dinge, die an dem Haus zu tun wären gern ersparen würde
 
Jop, meine ich echt.
Nach 40 Jahren ist der Zug abgefahren und man muss das min. im Blick haben.
Ich mein, das geht noch alles irgendwie und wird es ggf. auch noch ne Weile.
Ist ja nicht so, dass am 31.12.2031 dann alles ausgeht.
Aber damit solltet ihr euch wirklich beschäftigen.


Ob man nun alles rausreißt, muss man wissen, kommt auf die Gegebenheiten an.
Es gibt viele Parameter, die für einen Austausch sprechen.

Min. würde ich machen:
Stromkreise messen lassen, passen die Abschaltzeiten, Widerstände etc. Der Elektriker weiß, was er da zu machen hat.
Steckdosen austauschen, Sicherungen austauschen, FIs nachrüsten.
Wäre für mich das mindeste.
(mal ab vom Schrank selber)

Ggf. kann man halt hier und da was umlegen, z.B. Küche oder sowas.
Wenn die Leitungen noch gut sind (Messungen), dann kann man die weiterverwenden.

"Problem" ist halt der Zählerplatz, gerade wenn man PV, WP, WB machen mag und eben die allgemeinen Möglichkeiten.
Heute hast du das 3-4fache an Sicherungen in der Hauptverteilung im Vergleich zu damals.
Was ja nicht heißt, dass der Strom sich vervielfacht hat. Es geht da eher um eine bessere Verteilung und kleinere Abschaltdomänen.
Dann hast du noch die Anforderungen an besondere Verbraucher wie WaMa, Geschirrspüler und weiteres.
Und dann hast nur noch 50m und du bist bei einer kompletten Neuinstallation.

Ich würde erstmal Transparenz durch nen Elektriker schaffen, um das bewerten zu können. (man muss ich das Uhrwerk mal reinschauen, von außen siehst du nichts)
Wenn man da alles leer hat, hat man jetzt die Möglichkeiten. In 20 Jahren ziehste vorher in einen Baucontainer.

PS: Die meisten E-Anlagen sind im höheren Alter, so ist das nicht.
Und klar, ist das nen Kostenpunkt, kein unerheblicher.
 
Zuletzt bearbeitet:
Klingt alles sinnig! Danke für den Input, werde ich mit auf die Liste schreiben der Dinge, die zu beachten sind! Danke :)
 
Und so rein taktisch.
Wenn ihr da jetzt einzieht und dann in 2 Jahren die Hauptverteilung neu machen wollt (z.B. wegen PV), dann muss das ja an der Stelle alles raus.
Sprich kein Strom und nicht für 2 Stunden, sondern wirklich etwas länger.
-> Option Iglu? :fresse:

Bekommt man alles auch irgendwie geregelt, aber einfacher ist, alles leer, keiner da, kannste auch ne Woche den Elektriker im Dreieck springen lassen, juckt nicht.
 
@HisN die Neeey sind dir zu aufwendig zu installieren? Einmal drin hat man nie wieder Probleme mit Zelldrift.
 
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