Frage - Sind Mainboards nicht mehr Versiegelt?? (Karton) | Neukauf

rebootxp98

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Liebe Community,
ich habe jetzt in 1 Jahr drei Mainboards gekauft. Unterschiedliche Händler (cyberport, alternate, mindfactory).
Mittleres Preissegment bis High-End.
Überall waren das "offene" Kartons.
Gibt es keine Versiegelung mehr? Das hat einen seltsamen Beigeschmack.
Alles andere was ich bekomme (GPU, RAM ect) ist versiegelt.
Da kann man - hoffentlich - davon ausgehen, dass es keine Rückläufer sind.
Ich weis, das einige Shops Rückläufer als Neuware verkaufen...
Leider mehrmals gehabt so ein Fall.
Werden die Mainboard - Kartons nicht mehr versiegelt?
Und warum ist das scheinbar so, während bei allen anderen Artikeln
deutlich darauf hingewiesen wird, bei Siegelbeschädigung
den Artikel zurück zu senden?

Würde mich über **Freundliche**, respektvolle und
***Sachliche*** Antworten sehr freuen. 🙏
 
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Ja ist ja nichts neues und wird wohl eine Entscheidung der Hersteller sein, auf aufwendige Verpackungen zu verzichten.

Edit:
Das Deutsche Recht gibt auch her, dass von Kunden retournierte Ware nach Prüfung auf Vollständigkeit und Funktion ohne Gebrauchsspuren wieder als Neuware verkauft werden darf.
Ergo ist die Frage nach einem Siegel hier auch irgendwie irrelevant.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kommt ganz darauf an… Aber da du bereits HighEnd erwähnt hast, muss ich mir jetzt nicht blöd vorkommen.

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Aber ja, das ist schon komisch geworden. Die Dinger liegen ja nicht mal mehr in Antistatikfolie.
 
Ich habe in Polsky ein Asus Board gekauft, dass war zwar nicht eingeschweißt aber Klebesiegel waren an der Öffnungsseite dran.
Ok, ist jetzt nicht hier gekauft, vielleicht ist das auch von Land zu Land ein wenig anders.
 
Ich habe irgendwie die Befürchtung, die Bretter sind alle schon mal irgendwie benutzt... ☹️
Sowas wie von @seppelchen hab ich noch nie gesehen..
Ich hätte gern auch, dass meine MB's eingeschweisst sind.. 🤔

 
Zuletzt bearbeitet:
Habe neulich auf Ebay von einem Verkäufer aus Japan gelesen, dass dieses "versiegelt" so ein Westding sei, dort soll das nicht so gehandhabt werden wie "hier".
Kann das jemand bestätigen?
 
Ich habe letztes Jahr mal ein höherwertiges ROG Strix Board nicht nur nicht in Folie verschweißt bekommen, sondern die Deppen von Amazon haben den Versandaufkleber direkt auf den Mainboardkarton gepappt.

..das letzte Board mit folierter Umverpackung war das MSI ACE Board aber das kam auch von Galaxus.

Von daher, folierte Mainboardverpackungen sind recht selten geworden. Standard ist mittlerweile maximal ein transparentes oder farbiges Siegel.

Aber ja, das ist schon komisch geworden. Die Dinger liegen ja nicht mal mehr in Antistatikfolie.
..das wiederum hatte ich noch nie. Bei mir lagen die Boards bisher immer in transparenter Antistatiktüte (bedruckt mit den Herstellerlogos) und Siegel in den Verpackungen. Man riecht ja auch wenn ein Board neu ist.
 
Standard ist mittlerweile maximal ein transparentes oder farbiges Siegel.
Zumindest die Mainboards, die wir zum Testen bekommen, haben zu 99% kein Siegel. Einzige Ausnahme war das MSI MEG X870E GODLIKE X EDITION. Und auch mein gekauftes ROG Strix B650E-E Gaming WiFi war nicht versiegelt. Von daher würde ich da nicht von standardmäßig versiegelt reden.
 
Ok, dann halt nicht standard. Zumindest aber bei meinen war da aber immer ein Siegel (meist transparent) an der länglichen Seite mit den Verschlusslaschen.
Bei den folierten auch, obwohl es dort eigentlich unnötig ist.
 
..das wiederum hatte ich noch nie. Bei mir lagen die Boards bisher immer in transparenter Antistatiktüte...
Folie sollte Tüte heißen :d

Ich hatte letztes Jahr 3 verschiedene Boards da, davon war keines versiegelt.
 
Z490 Master und mein Z790 Strix D4 waren nicht versiegelt. Alternate gekauft. An die Boards davor kann ich mich nicht mehr erinnern. Glaube meine 4090 war auch nicht versiegelt. Asus Shop Release day.
 
Um mal ein wenig Panik zu schüren :LOL: ein paar meiner Neu"verpflichtungen" der letzten drei Monate:
- Grafikkarte: versiegelter Karton
- Tastatur: versiegelter Karton
- Elgato-Produkt: Bruchkanten des Kartons zum Öffnen unversehrt
- FM-Transmitter für meine Youngtimer: unversiegelter Karton (augenscheinlich nicht vorab geöffnet)
- USB-Audio Interface: versiegelter Karton
- PC-Maus: unversiegelter Karton (augenscheinlich nicht vorab geöffnet)
- Gaming-Controller: unversiegelter Karton (augenscheinlich nicht vorab geöffnet)
- Fritz!Fon: versiegelter Karton

Mit freundlichen Grüßen 8-)
 
Ich habe letztes Jahr mal ein höherwertiges ROG Strix Board nicht nur nicht in Folie verschweißt bekommen, sondern die Deppen von Amazon haben den Versandaufkleber direkt auf den Mainboardkarton gepappt.
Das toppt ja noch den Asus Store, der mein Mobo in OVP in so ner "Aliexpress-Plastiktüte" geschickt hat. :fresse:
 
Nachtrag:

Manchmal sind die Containerschiffe lange unterwegs und wenn die Boards in Europa eintreffen, kann es sein, dass erst ein relevantes BIOS neu aufgespielt werden muss oder evt. bei einer neuen CPU-Type (zB die 9950X3D2), damit die Lagerware immer aktuell beim Hersteller und der Distribution gehalten wird. Beim Händler sieht das ganze dann anders aus und das ist je Händler unterschiedlich. Manche kümmern sich um das aktuelle BIOS oder es kann dort nachgefragt werden. Sonst bekommt man evt. ein Board wo die CPU im BIOS noch nicht aufgeführt ist und das Board nicht startet.

Für das BIOS-Update wird das Board nicht komplett aufgebaut und angeschlossen, sondern nur mit einem externen Flasher upgedatet.

Im Notfall haben die heutigen Boards ja die Funktion "Flashback o.ä." und dort könnte man das BIOS auch ohne CPU/Speicher flashen.
 
Gestern ein Gigabyte b550m GamingX von Amazon bekommen.
Das kam auch mit Versandaufkleber auf dem Karton in die Amazon Abholstation. Antistatiktüte war mit Tesafilm zugeklebt.
Bios war f1 , erste Version drauf. Kam mir auch schon mal ausgepackt vor. Habs ein/ umgebaut und funktioniert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Motherboards werden grundsätzlich nicht versiegelt. Häufig müssen nachträglich Massen BIOS Updates vom Hersteller selbst gemacht werden.
Das widerspricht sich aber dann z.b. auch mit User @seppelchen's Erfahrung und meiner. Sein MSI Godlike war foliert, mein MSI ACE ebendso. Beides aus der höherpreisigeren MEG-Serie.
Selbst das Ersatzboard welches mir mal für das reparierte MSI Pro Z690-A aus Polen geliefert wurde (CPU Sockel nicht reparabel) hatte zwar nicht die übliche Verpackung des Pro Z-690 A (universelle MSI Austausch Umverpackung schwarz, mit roten MSI Aufdruck und von der Höhe her flacher, habe das noch hier liegen), war aber auch mit einen schwarzen Siegel an der Seite mit der Lasche. Unversiegelte Boards hatte ich bisher recht selten.

ps: Selbst von Gigabyte dieses eine Exotenboard, glaube Z590 Serie muss das gewesen sein, mit den weiß, hinterlegten UEFI war foliert aber unter der Folie nicht versiegelt. Releasebios hatten die alle nicht. Waren sogar immer relativ aktuell.

Nächste Sache wäre ja dann die Antistatikfolie in der das Board selbst liegt. Die sind generell, teils mit sehr empfindlichen Klebestreifen versiegelt. Du schreibst die Umverpackungen werden generell nicht versiegelt weil u.U. nachträglich nachgeflasht, bei Bedarf. Ok, dann scheinen aber einige Händler/Hersteller sehr viel Tagesfreizeit zu besitzen wenn die höhere Margen vorrätig halten. Denn spätestens bei der Anstistatikfolie wird ein geöffnetes Siegel, wenn nicht sehr vorsichtig geöffnet und fettfrei gehalten, beim wiederaufkleben höchstwahrscheinlich kleinere Luftbläschen dahinter erzeugen und an den Rändern mit der Zeit abstehen. Kann man durchaus auch mal mit bloßen Auge erkennen wenn stümperhaft gemacht.
Ok, du kannst jetzt argumentieren, die werden dann komplett ausgetauscht durch neue Siegel. Ja, kann sein. Aber das könnte man dann ja mit den Umverpackungssiegeln auch nicht anders halten.
Für den Kunden wäre das definitiv besser (auch für dessen Gefühl), denn bei diversen "Bestellern" liegt das Hauptaugenmerk ja nicht unbedingt auf das Board ansich, sondern eher dessen Zubehör das ja dann auch nicht zwangsläufig immer 2ct. Artikel sein müssen sonder durchaus mal höherwertigere Beilagen sind. Da hätte man ja dann "freien Zugriff" darauf. Auch um das dann mit eigenen, defekten Zubehör im Austausch nachzubestücken und wieder zu retournieren (wenn gleiches Modell). Schwierig da dem Kunden nachzuweisen das er der Bösewicht war. Es soll ja eine diverse Klientel geben, die bestellen Boards nur komplett, weil denen beim eigenen Board dann meinetwegen die I/O Blende fehlt. Unversiegelt, wunderbar! Ersatzteil gratis, Rest geht zurück. Begründung: "I/O Shield fehlt im Zubehör da Verpackung ohne Siegel".
 
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  • Danke
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Das werden nicht alle Händler akzeptieren weil die in den Mainboard Karton schauen ob alles drin ist bei Versand, wenn nicht, sagen die einfach es war vollständig und wollen die Blende haben.
 
ich habe vor noch nicht allzu langer Zeit über einen sehr großen Online-Händler, das Asus X870E-Extreme gekauft. Das Board kam in der Asus-Kartonage und zusätzlich in einer Verpackung des Händlers. Weder lag in der MB-Verpackung eine Antistatikfolie, noch war die Verpackung versiegelt und das bei einem Board, was preislich nicht gerade das günstigste Board war. 3 Wochen hat es gehalten, dann gingen die LED-Lichter aus und die Header zeigten keine Reaktion mehr. Das Board wurde problemlos zurück-genommen und ich habe ein neues bestellt. Es kam wie das alte, ohne Siegel und Antistatikfolie. Dieses neue Board hielt ca 4 Wochen. Dann das gleiche Problem. Header vielen aus und damit auch die LEDs. Damit hatte sich das Extreme erledigt. Ich habe dann ein X870E-E Hero gekauft. Auch dieses kam ohne Siegel und Folie bei mir an. Im Moment keine Probleme, ich hoffe stark, es bleibt auch so. Und so sieht es im Moment bei mir aus
 

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Wenns Board ohne Antistatikfolie kommt schick ichs direkt zurück.
 
Ich habe noch nie ein Mainboard gekauft, bei dem die Antistatikfolie gefehlt hat. Sowas gehört sofort retourniert.
 
Eine Antistatikfolie (selten sogar noch mit zusätzlichen rückseitigen schwarzen Schaumstoff (oder wie das Zeug heißt) hinter den Mobo mit in der Folie), hatte ich selbst bei den günstigsten 40~70€ Boards, damals von ASRock für die kleinen Office PCs.
Die dienen ja auch dem Transport- und Kratzschutz. Wenn das fehlt kann das gar nicht neu sein. Noch nie erlebt. :unsure:
 
Meine Boards waren auch nicht versiegelt, egal von welchem Händler. Und es war immer eine Art Antistatikbeutel, mit einem gelben Aufkleber "versiegelt". Wobei der auch sicherlich schnell neu aufgebracht werden kann.

Habe deswegen noch nie ein Board zurück geschickt. Kann mich jetzt nicht mehr an die 2000er erinnern, aber seit mindestens 10 Jahren kommen die Boards so, egal von welchem Händler. Sind jetzt natürlich nie die teuersten, eher so preisliche midrange bis low end.
 
Das eine Mainboardschachtel versiegelt gewesen wäre hab ich glaub ich noch nie erlebt.
Was aber sehr wohl gemacht wird ist das die Antistatiktüte in der das Mainboard verpackt ist mit einem Aufkleber verklebt ist. Das würde ich in diesem Fall als "Proof of Originality" sehen.
 
Antistatikbeutel sind oft nur mit einem Tesa zugeklebt, auch bei einem Gigabyte Master. Man sieht wenigstens wenn da schon mal einer drann war. Ist alles kein Problem solange es funktioniert. Mein X570 Master ist iwo in Italien vom LKW gefallen, aber läuft super 😅
Gut ist schon mal das es in so einem Beutel ist, auch wenn verlötete Bauteile nicht so empfindlich sind als lose.
Das PCB mit den ganzen Masseflächen leitet deine statische Aufladung schon ab.
 
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