Valve vor Gericht: New York sieht in Lootboxen reines Glücksspiel

Thread Starter
Mitglied seit
06.03.2017
Beiträge
116.085
New Yorks Generalstaatsanwältin Letitia James hat Klage gegen Valve eingereicht. Der Grund sind wieder einmal mehr Lootboxen in Spielen wie Counter‑Strike 2, Dota 2 oder Team Fortress 2. Die Klage wurde vor einem Gericht in Manhattan eingereicht und wirft dem Steam-Betreiber vor, mit Beutekisten gezielt Kinder und Jugendliche an Glücksspiel heranzuführen. Spieler kaufen dabei mit echtem Geld Keys, also Schlüssel, um virtuelle Kisten zu öffnen, und erhalten zufällige Skins oder andere Items – mit einer sehr geringen Chance auf besonders seltene Gegenstände, die auf Handelsplattformen hohe Summen erzielen können.
... weiterlesen
 
Wenn Du diese Anzeige nicht sehen willst, registriere Dich und/oder logge Dich ein.
Ich war selber tief in dem Steam Skin-Markt drinnen und habe viele junge Menschen erlebt die regelmäßig alles verloren haben. Einige haben dann einfach aufgehört, manche haben angefangen anderen Spielern dann die Gegenstände zu "klauen" , manche haben einfach immer weiter gemacht. Es ist schon echt ein großen Problem, nicht umsonst haben schon Länder es verboten. In Amerika hat man vielleicht noch eine Chance sein Geld zurück zu bekommen und es war ja nicht das erste mal das Valve deswegen vor Gericht musste.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Hier mal ein paar Bilder die mich betreffen um was für Summen es hier mal eben geht, Skinbaron und CsgoFloat sind Drittanbieterseiten wo man gegen Echtgeld Sachen verkaufen kann, der Screen aus Steam ist das was man dort versengt hat und man nicht mehr dran kommt da man sich das Guthaben nicht auszahlen lassen kann
 

Anhänge

  • Screenshot 2026-02-26 214126.png
    Screenshot 2026-02-26 214126.png
    26,1 KB · Aufrufe: 119
  • Screenshot 2026-02-26 214147.png
    Screenshot 2026-02-26 214147.png
    23,3 KB · Aufrufe: 120
  • Screenshot 2026-02-26 214527.png
    Screenshot 2026-02-26 214527.png
    31,4 KB · Aufrufe: 119
Zuletzt bearbeitet:
Also Lootboxen sind Glückspiel, aber hier sollte nicht nur Valve vorm Gericht stehen.
Da sind VIELE mehr betroffen, darunter Microsoft (durch Blizzard/Overwatch z.b.), EA (Fifa oder wie es nun heißt), 2K (NBA) und denkt mal an die ganzen Gacha Spiele...
Alleine EA macht Milliarden mit den Fifa Lootboxen.
 
Sind Kinder nicht noch viel zu jung für CS? Wieso sind die überhaupt am Shooter spielen und haben Zugriff auf Onlinegeld?
Wo sind die Eltern?
 
Ja, sehe das Thema auch eher bei den Publishern bzw Eltern.

Oder bei der Legislative. Einfach wie den Zugang zu Kasinos das Mindestalter der Spiele mit Lootboxen ab 18 bzw 21 festlegen. Accounterstellung nur mit Ausweis. Wenn Eltern ihre Kids dann doch früher ran lassen ist es deren Problem.

Aber wer weiß war da so mit verdient und Lobbyarbeit betreibt.
 
Es ist traurig im Jahr 2026 noch immer über etwas zu diskutieren was seit vielen Jahren mehr als offensichtlich ist.
 
Southpark hatte vor Jahren eine passende Folge. Natürlich ist es Glücksspiel wenn ich für Echtgeld unbekannten Inhalt mit einer Chance auf xy kaufe. Das die einfachsten Erkenntnisse immer Jahre dauern.
 
@Gurkengraeber da der Zugang nur über Anschlüsse erfolgen kann für deren Vertragsabschluss man volljährig sein muss, ist das auch hinfällig.
Ausweise und persönliche Daten gehören nicht ins Internet.
 
@Gurkengraeber da der Zugang nur über Anschlüsse erfolgen kann für deren Vertragsabschluss man volljährig sein muss, ist das auch hinfällig.
Ausweise und persönliche Daten gehören nicht ins Internet.
Pff sag das mal dem PostIdent Verfahren. Kannst Du ja auch online machen (was die meisten sicherlich tun). ;)

Du hast natürlich recht, minderjährige können keine rechtsgültigen Verträge abschließen, aber umso besser. Dann hieße das nämlich dass immer ein Erwachsener gebraucht würde, bevor das Kind solche Games zocken kann. Das würde diese Methoden ziemlich unattraktiv machen.
 
oder diese ganzen minecraft server, die sind meiner schätzung nach grösser als cs:go
Davon weiß ich nichts, da ich dort nie unterwegs war.
Wenn man aber was für den Kinderschutz machen will, wäre Roblox auch ein guter Startpunkt...
Dann hieße das nämlich dass immer ein Erwachsener gebraucht würde, bevor das Kind solche Games zocken kann.
Genau. Die wenigsten Kinder zocken mit dem eigenen Geld, wenn die überhaupt was haben.
Und da sind wir beim Thema Aufsichtspflicht...
Wo sind die Eltern?
Die meisten Eltern kennen sowas wie Aufsichtspflicht nicht. Deshalb heulen die auch rum das der Staat das übernehmen soll.
Und wie soll man von Eltern erwarten, das sie auf ihre Kinder aufpassen können, wenn sie nicht mal mit dem eigenen Geld umgehen können?
Wie lautet der Spruch in den USA? Ist deine Karte überzogen, hol dir ne zweite...
 
Nochmal in aller Deutlichkeit: Es geht auch hier nicht um Kinder und Jugendschutz!
 
Ja schon klar Herr Wutbürger, Deine kostbaren Daten sind mal wieder in Gefahr...
 
Hardwareluxx setzt keine externen Werbe- und Tracking-Cookies ein. Auf unserer Webseite finden Sie nur noch Cookies nach berechtigtem Interesse (Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. f DSGVO) oder eigene funktionelle Cookies. Durch die Nutzung unserer Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir diese Cookies setzen. Mehr Informationen und Möglichkeiten zur Einstellung unserer Cookies finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.


Zurück
Oben Unten refresh