Eine halbe Milliarde Euro für Lizenzen: Microsoft-Software wird für den Bund immer teurer

@pwnbert

Da gebe ich dir völlig recht.
Durch meinen Job habe ich wirklich mit allen berufsschichten zu tun.

Von der Mutti, zur Bürodame, Haustechniker, itler und selbst Geschäftsführer.
Es ist wirklich erschreckend wie die teilweise durch ihr Berufsleben kommen.
Bei manchen kannst wirklich froh sein, das die den PC einschalten können.

Das schlimme an vielen ist dann aber wirklich diese lernresistenz.
Viele die sagen Linux ist doch kein Problem usw, das sind in der Regel Menschen die schon immer mit PC usw zu tun hatten. Aus unserer Sicht sieht das einfach aus.
 
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Jein.
Mit dem Android oder Apple Smartphone kommen sie komischerweise auch klar..


Denen ist doch auch egal, ob das nun /home/user/ oder c:\users\kackbratze ist, die klicken einfach auf das Icon "Bilder" und fertig.

Meine Mutter (ü60, Computer war immer Teufelszeug, sie hatte nie so recht Bock drauf obwohl beruflich durchaus relevant da im Bildungsbereich) ist seit 2 Jahren mit EndeavourOS unterwegs.
Beste Entscheidung.
Keine Anrufe mehr wie "Da steht irgenwas mit ihr Computer ist nicht sicher, was soll ich machen?"...

"Das Internet" ist genau so die letzten 20 Jahre (Firefox).
Der Unterschied zwischen Office 2003 und 2007 (bzw. auch zu den neueren) ist größer gewesen als der Unterschied zu LibreOffice (Softmaker muss ich noch testen).
"Bilder" sind bei "Bilder" und "Dokumente" bei "Dokumente"...
Sogar das Cewe Fotobuch Zeugs läuft lokal. War zwar bissl PITA das hinzubekommen (dependency hell), aber mit bissl google und den arch repos war auch das machbar.


So fuckin' what.
Sollen mir diese Partei-Bommer nicht erzählen, dass sie den Unterschied zwischen einem Windows und einem Linux mit Cinnamon oder KDE erkennen würden.
 
Ihr redet immer alle von office. Wie wenn das die einzige Software ist die heutzutage in den Büros genutzt wird. Wie wenn nur Mails geschrieben werden und im Internet gesurft.
Alles andere läuft auch teilweise auf Linux gar nicht.
 

Und das ist jetzt nur ein besonders prominentes Beispiel aus Europa. All die Sanktionen gegen Huawei in den letzten Jahren und kleinere "unbotmäßige" Staaten werden ja nur selten thematisiert..
 
Man darf gespannt sein, wann die Zentrale von MS Deutschland nach Kiel umzieht. Hat natürlich nichts mit nichts zu tun, wenn SH dann zurück migriert. :d
Nein das wäre dann reiner Zufall :d
Wobei da wohl der Söder rechtzeitig sein Veto einlegen würde :angel:
 
Ihr redet immer alle von office. Wie wenn das die einzige Software ist die heutzutage in den Büros genutzt wird. Wie wenn nur Mails geschrieben werden und im Internet gesurft.
Alles andere läuft auch teilweise auf Linux gar nicht.
Is gar nicht mal so schlimm, die Hälfte von dem Kram ist eh schon web-based...

Was glaubst du, wie schnell ein Programm XYZ auf einmal für Linux verfügbar ist, wenns in der Ausschreibung der BRD so drin steht?

Dass es anders ist, ist dem Band zwischen Apparatschiks und Lobbyisten geschuldet..
 
Die ganzen Mutti in den Behörden und Firmen kommen ja gerade so mit Windows klar. Wie sollen die jemals zb Linux lernen?
Der Text – ebenso wie das Bild – deckt sich vollständig mit meinen Erfahrungen mit dieser Klientel.

Ich ziehe jedoch einen anderen Schluss: Es spielt keinerlei Rolle, welches Betriebssystem oder Programm die Betroffenen nicht bedienen können, solange auf der administrativen Seite alles funktioniert.
 
@Rudi Ratlos

Und ich kann dir sagen, das sie das nicht hinbekommen, zumindest ein großteil.
Bei unserer Software musst du nur ein paar hacken setzten, nichtmal das schaffen die.

Vielleicht, aber nur vielleicht, braucht ihr jemanden, der sich mit UI-Design auskennt.

Du kannst das anscheinend nicht (ich auch nicht), aber es macht richtig was aus. Der sagt Dir dann, wie Du das Design aufbauen solltest, damit es einfach zu bedienen ist.

Als ITler denkt man zu sehr wie ein ITler. 😜

Witzigerweise muss das meist ein ITler seinem Chef sagen, weil der halt wie alle anderen denkt: „Das macht die IT“. Somit gehört UI-Design zur IT. Aber richtig können, tun es die wenigsten, weil es ja nichts mit „programmieren“ oder „Hardware“ direkt zu tun hat.
 
Ihr redet immer alle von office. Wie wenn das die einzige Software ist die heutzutage in den Büros genutzt wird. Wie wenn nur Mails geschrieben werden und im Internet gesurft.
Alles andere läuft auch teilweise auf Linux gar nicht.
Der Großteil unserer Anwendungen ist webbasiert, da ist das OS total egal… Wir sind mit Linux Thinclients und Windows Terminalservern unterwegs, alleine diese Konstellation (bzw. die Tatsache, dass das Laptop nur ein glorifiziertes Anzeigegerät ist) raffen die Leute nicht.

Es gibt immer den Bodensatz von 5-10% der Mitarbeiter, die einfach keine Lust haben und sich weigern etwas zu lernen, völlig gleich ob es nun ein Linux oder Windows ist. Ob man denen nun Win98, XP, 7 oder 11 hinstellt, die werden verzweifeln einfach weil es anders aussieht. Würde man die von W7 statt auf W11 lieber auf Linux umstellen, die würden nicht raffen dass das “Windows” plötzlich ein Linux ist.

Ist immer nur die Frage wie man sowas verpackt und wie man die Umstellung angeht. Gemeckert wird so oder so.

Der sagt Dir dann, wie Du das Design aufbauen solltest, damit es einfach zu bedienen ist.
+1. Ich betreue gut 100 verschiedene Anwendungen, was da teils an Menüführung implementiert ist, ich könnte kotzen :d man meint Entwickler haben als Hauptaufgabe die Anwender (und admins) zu ärgern…
 
Gut wenn natürlich bei euch viel webbasiert ist, ist das natürlich gut.
Leider ist das oft joch nicht der Fall.
Bei uns soll das auch iwann kommen.

Ja unsere Software ist kein klicki bunti.
Es ist aber super einfach, da es eigentlich nur Tabellen sind, wirklich super easy, ihr würdet mit Sicherheit drüber lachen 😂

Nur wenn es ins onlinesystem geht, könnte es kompliziert werden und auch hier sind teilweise itler unfähig. Die itler machen aber meistens einen guten Job, die kann man auch telefonisch anweisen
 
MS rauswerfen und aus freie Software setzen. Die Diskussion mit den mimimi Pseudoargumenten wie "aber die Inge mit 50 muss sich umstellen" oder die künstliche Inkompatibilität durch MS hören eh bei der Nationalen Sicherheit auf.
 
Ja unsere Software ist kein klicki bunti.
Es ist aber super einfach, da es eigentlich nur Tabellen sind, wirklich super easy, ihr würdet mit Sicherheit drüber lachen 😂

Kann gut sein, aber wenn die 60-jährige ne Tabelle sieht, ist es womöglich schon vorbei. 😉
 
Würde es euch echt germe mal zeigen.

Als Beispiel :

Stammdaten - Schlüssel. Persondaten eintragen, Zeitliche Berechtigungen bei Bedarf aus wählen und entsprechende Gruppen Berechtigung anhaken. Auf weiter und ok klicken. Transponder auflegen und schreiben. Fertig. Bekommen viele ohne bebilderte Anleitung nicht hin.

"Ich hab alles eingetragen, aber wenn ich den Transponder auflege passiert nichts."

Ja du musst auch auf weiter und ok klicken... 😩
 
Es ist klingt einfach, ja. Für uns. ;)

Worum geht es bei dem Ganzen? Zeiterfassung?

PS: Sorry für OT, finde es interessant... :d
 
Ne elektronische schließanlage.

Daher viel kontakt mit Bürodamen und Haustechnikern.
Da es aber halt auch nen private system gibt, noch einfacher, hab ich halt auch Muttis als Kunden
 
Mehr als Word und Excel braucht doch keiner im öd. Das geht mit libre office doch locker. Selten mal eine PDF per mail.

Der Rest kommt per Fax
 
Mehr als Word und Excel braucht doch keiner im öd. Das geht mit libre office doch locker. Selten mal eine PDF per mail.

Der Rest kommt per Fax
Ja aber da gibt es Formulare oder Vorgänge noch aus den 90er/2000er mit VB gemacht wurden. Genau das ist der springende Punkt.
Ging es nur um Excel alleine oder Word ohne VB-- kein Probelm.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Ja du musst auch auf weiter und ok klicken... 😩
Ja demnächst nach dem Toiletten Besuch des Mitarbeiters: "Meine Hose ist voll."

"Du musst doch die Hose ausziehen". >"Ja das hat mir keiner gesagt... "

:bigok: :fresse2:

 
Ja unsere Software ist kein klicki bunti.
Es ist aber super einfach, da es eigentlich nur Tabellen sind, wirklich super easy, ihr würdet mit Sicherheit drüber lachen 😂
shameless selfquote:
Was glaubst du, wie schnell ein Programm XYZ auf einmal für Linux verfügbar ist, wenns in der Ausschreibung der BRD so drin steht?
Was denkst, wie schnell das für Linux angepasst ist, wenn man sonst um Lizenzen und Wartungsverträge für die nächsten 5 Jahre umfällt?

MS rauswerfen und aus freie Software setzen. Die Diskussion mit den mimimi Pseudoargumenten wie "aber die Inge mit 50 muss sich umstellen" oder die künstliche Inkompatibilität durch MS hören eh bei der Nationalen Sicherheit auf.
... die Sicherheit welcher Nation? :fresse:
Am Ende weiss es jeder und keiner darf/will es sagen. DE hängt (immer noch) am Gängelband aus Übersee und wird jeden Mondpreis bezahlen (nimmt man eh den Bürgern ab, die eben dafür bürgen müssen), egal wie schlecht, unsicher und mit Backdoors gespickt das Produkt am Ende ist.


PS:
Umlernen muss der Anwender im öffentlichen Dienst eigentlich gar nicht.
Warum? Weil er nix im Betriebssystem zu suchen hat.
Er/Sie hat die benötigten Programme, ein paar Pfade zur Dateienablage am Netzlaufwerk und ggf. einen lokal und thats it.
Den Browser gibts für die Internetrecherche beruflich wie zur Privatnutzung in der Pause.
Immutalbe OS eben.

Das Argument ist einfach maximal wertlos.


PPS:
Am geilsten ist das Warenwirtschaftsprogramm im Möbelhaus. Das hat als Kind in den späten 90er Jahren schon uralt ausgesehen, irgendwie wie ein Bios aus den 199xer Jahren. Bissl wie Norton Commander 5.0.... letztes Mal, wo ich im Möbelhaus war, hat das immer noch so ausgehsenen (auch schon paar Jahre her, war aber nach 2020). :rofl:
 
Joa und die alternative würde diese halbe Milliarde in administrativen Aufwand kosten.
Wer administriert denn die Windowssysteme? Die Systeme sich selbst? Vermutlich nicht, da wird auch jemand für bezahlt. Ob das jetzt ein verbeamteter Administrator ist oder ob man dafür nochmal extra Servicepakete von Microsoft bezahlt, damit die sich drum kümmern.

Es geht hier um Lizenzkosten. Also das was du bezahlen musst, damit du die Software überhaupt erstmal benutzen darfst. Support oder Administration ist da doch noch nichtmal mit drin?!

Natürlich wäre ein Umsteig auf Linux erstmal teurer. Hauptsächlich wegen dem Umstellungsaufwand und natürlich der Anfangsschmerzen. Aber wenn das mal geschafft ist, hast du die Lizenzkosten schonmal auf beinahe Null reduziert. Servicedienstleistungen gibts auch von Firmen für Linux. Da könnte man z.B. auf Suse setzen, dann wäre das zumindest eine deutsche Firma... nur mal so als Beispiel.

Wenn man diverse Drittsoftware verwendet welche Windows-only ist, und damit meine ich Spezialsoftware wie z.B. oben genannte Schließsysteme, also nicht sowas wie irgendeine Office-Suite, dann hat man da ja auch schon wieder Abhängigkeiten zu dem Anbieter dieses Systems. Und der Anbieter hat ja dann zwangsläufig auch wieder eine Abhängigkeit zu Microsoft, wenn seine Software Windows-only ist.
Dann muss man halt auf diesen Anbieter zugehen und eine Linux-Version einfordern oder gänzlich andere Alternativen suchen (und zumindest neu installierte Systeme nicht auch wieder auf Microsoft setzen).
Ggf. zieht man damit sogar Unternehmen mit aus der Abhängigkeit von Microsoft mit raus oder reduziert diese zumindest, was ja auch ein Vorteil wäre.
Natürlich würde das alles Geld kosten, aber nur einmalig beim Wechsel. Laufende Kosten hast ja da auch bei Windowslösungen. Die verschwinden natürlich auch auf Linuxbasis nicht.

Das ist irgendwie auch so eine "alle Jahre wieder"-News. Nächstes Jahr stellt man dann überrascht fest, das man an Microsoft nichtmehr 500Mio, sondern mittlerweile 600Mio abdrückt.
Aber man gräbt sich immer weiter in dieses Loch ein und es wird immer schwieriger, langfristiger und teurer da wieder rauszukommen.
 
In unserem Fall, hatte ich auch schon mehrmals um eine Linux Variante gebeten, zumindest für den Dienst. Ist aber aktuell nicht gewollt, klar wenn dann druck dahinter steht, sieht es bestimmt anders aus.

Der Dienst für Linux und ich könnte ihn auf nem pi laufen lassen. Würde erheblich kosten für unsere Kunden senken. Oftmals läuft iwo nen PC 24/7 nur für den dienst. Nicht an jeder aussenstelle gibt's nen Server den ich dafür nutzen könnte. Und manchmal ist die Verbindung zur Zentrale instabil, da spacken dann halt gerne die online Geräte.

Aber genug offtopic jetzt 😅
 
Verwaltung verkleinern, dann sinken auch die Lizensierungskosten. Wenn man dann noch die Lizenzen sinnvoll auswählt und kauft, sinken die Kosten noch weiter.
 
Bei unserer Software musst du nur ein paar hacken setzten, nichtmal das schaffen die.
Wenn sie das aber schon unter Windows nicht schaffen, dann liegt es nicht daran das das Programm unter Windows läuft und wäre unter Linux nicht anders.
Alles andere läuft auch teilweise auf Linux gar nicht.
Dann muss man eben den Anbieter um eine Linux Version bitten oder zu einem Anbieter wechseln, der eine Linux Version anbietet. Es ist eben ein Henne-Ei Problem, denn solange alle Windows nutzen, hat keiner eine Veranlassung eine Linux Version anzubieten und wenn es keine Linux Version gibt, müssen alle bei Windows bleiben. Am Ende haben es aber die Kunden in der Hand und wenn genug nach einer Linux Version verlangen, wird auch eine entwickelt werden.
Ich ziehe jedoch einen anderen Schluss: Es spielt keinerlei Rolle, welches Betriebssystem oder Programm die Betroffenen nicht bedienen können, solange auf der administrativen Seite alles funktioniert.
Eben, die Anwender haben ja auch mit Windows selbst nichts zu tun, sondern klicken auf dem Desktop auf das Symbol des Programms mit dem sie arbeiten wollen und müssen dann das Programm bedienen können, woran die Nutzer von Wolfpack ja schon zu scheitern scheinen. Die Einrichtung und Verwaltung des Betriebssystems übernimmt hingegen meist die IT und daher kann es dem User egal sein, welches Betriebssystem er nutzt.
"Ich hab alles eingetragen, aber wenn ich den Transponder auflege passiert nichts."

Ja du musst auch auf weiter und ok klicken... 😩
Die machen es vermutlich nicht oft und daher brauchen sie dann eben eine gute Anleitung, aber dies wäre unter Linux ja nicht anders als unter Windows.

Das größte Problem von Windows und generell den ganzen US Diensten und Anwendungen weg zu kommen, ist einmal das fehlende Problembewusstsein, die meisten Leute kennen die Rechtslage in den USA gar nicht und glauben ihre Daten wären sicher, weil der Server ja in der EU steht und dann eben die Trägheit mal aktiv zu werden. Die Verluste durch Wirtschaftsspionage erkennt man ja meist nicht, kann sie also nicht quantifizieren, während die Kosten für eine Umstellung sofort offensichtlich sind. Erst wenn es zur Katastrophe kommt und die Dienst von US Anbietern dann vielleicht plötzlich nicht mehr erreichbar sind, weil der Orange schlecht geschlafen hat, dann wird den meisten Leuten ihre Abhängigkeit erst klar werden.
 
Wär ja auch kein Thema eine Bundes-Distri zu machen... ich mein... wie viele Leute stecken z.B. hinter CachyOS? Wenn man da mit ein paar Millionen Euro reinfährt (ist ja ein Klacks im Vergleich) und die Sache (auch) über Uni/FH Diplomarbeiten macht... ist man da relativ schnell und günstig, wo man sein will.

Ich zitier mal quer:
Große Firmen setzen häufig Red Hat Enterprise Linux (RHEL) ein. Es kostet Geld und man kann weiteres Geld für Wartungsverträge ausgeben. Firmen lieben das! SUSE Linux Enterprise Server (SLES) geht in eine ähnliche Richtung.
Wahrscheinlich ist es gar nicht gewünscht, irgendwo zu sparen... jetzt ohne Spaß.
 
Das verstehe ich eh nicht, das man als EU da nicht ein Projekt startet um die öffentliche Verwaltung zwischrn den staaten kompatibeler zu machen und es dafür ein zugeschnittenes verwaltungssystem gibt.

Dann kann das eine Gruppe mit einem joint venture aus EU Entwickler Firmen coordinieren und Länder können das was sie regional brauchen individual anpassen, aber das Coresystem ist bei allen gleich.

So wie Linux Mint ja ein derivat/fork von Ubuntu ist.

So könnte jedes Land entscheiden welches Office sie verwenden so lange sie Interoperabilität behalten. Ob jetzt jemand libreoffice, softmaker office oder open office nutzt wäre total egal. Alle linux kompatibel und open document Formate.

Alles nicht theoretisch sondern praktisch machbar.
 
Merkwürdig, dass das Bundesland Schleswig-Holstein die Umsetzung 2021 startete und in diesem Jahr damit fertigt ist. 5 Jahre nur
Naja, fertig sind wir ja noch nicht...
Linux Desktop soll dieses Jahr noch eingeführt werden, aber noch gibt es da ein paar Probleme mit weit verbreiteten Fachanwendungen.
Die sind ohnehin der größte Knackpunkt, da gibt es teilweise so alte Programme, die noch den IE 7 als Voraussetzung haben, damit die richtig funktionieren (nein, ein anderer Browser tut es nicht...).
Auch der Rausschmiss von Outlook war nicht schmerzfrei, das lag teilweise an den Erstazprogrammen (ja Mehrzahl, wir brauchen jetzt 2 Mailclients und Nextcloud um alle Funktionen von Outlook einigermaßen abzubilden), aber auch an der Umsetzung (wer kann schon ahnen, dass die Netzwerklast höher ist, wenn sämtliche Clients beim Server nachfragen ob ne neue E-Mail da ist und der Mailserver das nicht selber balancing kann, indem er die Nachrichten auf die Clients pusht... :rolleyes2:).
 
(ja Mehrzahl, wir brauchen jetzt 2 Mailclients und Nextcloud um alle Funktionen von Outlook einigermaßen abzubilden)
Was sind das denn für Funktionen?
Hat Outlook irgendwie Filesharing integriert, was jetzt durch Nextcloud ersetzt wurde?
Aber dafür braucht man doch keine 2 Mail Clients? Da kann man dann doch das Nextcloud-Webinterface nutzen?

Find das übrigens generell gar nichtmal so toll, wenn immer soviel Zeug (was nur periphär miteinander zu tun hat) in einzelne Programme integriert wird.
 
Was sind das denn für Funktionen?
Aufgabenverwaltung läuft in OpenXchange (OX, einer der Mailclients, webbasiert) und Thunderbird nicht vernünftig, dafür nimmt man dann Nextcloud (was natürlich auch noch für weitere Funktionen genutzt wird, wie Gruppenarbeiten an Dokumenten und Dokumentenaustausch mit Dritten).
aus OX kann man auch keine Mails oder Anhänge in unser E-Akte System per drag&drop übertragen, dafür benötigt man dann Thunderbird.
Thunderbird kann aber nur suboptimal mit zusätzlichen Postfächern und Kalendern umgehen, das läuft in OX dann wieder besser...
 
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