Wechsler von Windows, aber noch etwas unsicher bezüglich Linux

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Hallo,

Noch bis Ende des Jahres läuft mein Win10 x64 ESU, danach will ich Win 11 überspringen. Das OS ist in meinen Augen sogar schlimmer als das damals lang und breit gehatete Windows Vista & Windows ME.

Es bleibt ja auch keine große Auswahl übrig außer Linux, MacOS lässt sich auf einem Windows-Rechner ja nicht installieren.

Nun aber ein paar Bedenken bzgl. Linux:

1.) Angenommen, ich baue mir demnächst ein neues High-End-Komplettsystem zusammen (siehe dazu auch meinen anderen Thread), würde das System unter Linux genauso performant laufen wie unter Win10 / Win11? Keinerlei Einbußen hinsichtlich Treiberunterstützung, Bildschirmauflösungen, etc. PP? Wird HDR-Auflösung unter Linux unterstützt? 4K-Auflösung?

2.) Der größte Flaschenhals wird wohl die Software-Landschaft sein. Viele Anwendungen, gerade aus dem kommerziellen Bereich (Adobe, Office etc) laufen nicht auf Linux. Mein Schnittprogramm DaVinci Resolve soll wohl einige erhebliche Einschränkungen unter Linux haben, darunter fehlende Codec-Unterstützung (H.264, H.265 etc) aufgrund von Lizenzproblemen.. Damit wäre für mich ein produktives Arbeiten unter Linux kaum möglich, wenn ich nicht mal die einfachsten Codecs zur Verfügung hätte.

3.) Beim Streaming soll es angeblich auch Einschränkungen geben: so kann Linux anscheinend die bekannten Streaming-Plattformen wie Netflix, Disney+, Amazon Prime etc. wohl nur mit max. 720p-Auflösung ansteuern, wenn man Glück hat eventuell noch 1080p. 4K Fehlanzeige.

Stimmen diese Gerüchte alle und wäre Linux also doch nicht ganz ebenbürtig zu Windows? Bzw. kann man Linux auch im Jahre 2026 nur mit gewissen Entbehrungen & Einschränkungen nutzen?
 
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Wenn Du erwartest, dass auf Anhieb alles so läuft wie unter Windows, wirst Du enttäuscht sein. Nein, das wird nicht funktionieren.

Wenn Du auf Linux wechseln willst, bedeutet das, dass Du viel Zeit investieren, viel lernen und viel experimentieren musst.

Vielleicht solltest Du schrittweise vorgehen. Starte mit Deinem bisherigen System und installiere Linux zusätzlich. Über einen Boot Manager kannst Du auswählen, ob Du Linux oder Windows starten willst. Dann starte Linux und schau, wie weit Du kommst. Wenn es nicht weitergeht, kannst Du auf Windows zurückfallen. Dann versuchst Du, die Probleme unter Linux zu lösen. So lange, bis alles unter Linux funktioniert.

Du kannst auch zwischendurch auf Dein neues High-End-Komplettsystem wechseln und dort auch Dual-Boot installieren. Bevor Du das neue High-End-Komplettsystem kaufst, solltest Du allerdings schon etwas Linux-Erfahrung haben - damit Du weißt, auf was Du achten musst. Die Hardware-Unterstützung unter Linux ist mittlerweile recht gut - aber es gibt Hardware, die besser unterstützt wird und Hardware, die schlechter unterstützt wird. Das könntest Du beim Kauf Deines neuen Systems berücksichtigen.

Ich persönlich nutze seit 30 Jahren fast ausschließlich Linux. Ich will Dir da bestimmt nicht abraten. Aber ich möchte auch nicht, dass Du hinterher enttäuscht bist, weil Du falsche Erwartungen hast und nicht alles sofort funktioniert.
 
Die meisten Distributionen kann man vom stick starten. So würde ich erstmal mir ein paar anschauen und dann entscheiden. Wenn der entschluss gefasst ist würde ich, bevor ich irgendwas mit dualboot mache die distro der Wahl erstmal in einer VM starten. Erst wenn ich sicher bin dass es die distro werden soll und ein paar gehversuche in einer sicheren umgebung (vm) gemacht habe würd ich auf dualboot setzen.

Mint und Ubuntu gelten als gemeinhin ein und umsteigerfreundlich. Allerdings ist aus meiner Sicht die Lernkurve halt auch dementsprechend aber das sieht ja jeder anderst.
 
Der wichtigste Punkt ist wirklich den Gedanken "Hey, neues OS, Rest bleibt gleich" aus dem Kopf zu kriegen. Solange das nicht klappt wird dir der Umstieg zu viel Frust bescheren.

1.) Angenommen, ich baue mir demnächst ein neues High-End-Komplettsystem zusammen (siehe dazu auch meinen anderen Thread), würde das System unter Linux genauso performant laufen wie unter Win10 / Win11? Keinerlei Einbußen hinsichtlich Treiberunterstützung, Bildschirmauflösungen, etc. PP? Wird HDR-Auflösung unter Linux unterstützt? 4K-Auflösung?
Performance liegt in der Auge des Betrachters. Linux braucht weniger Ooomph als Windows, und Linux skaliert mit gut angepasster Software besser als Windows, so lange man einen REISENGROSSEN BOGEN um Nvidia macht (Für alle "bei mir läuft Nvidia aber" Schreier: Eure Anekdoten sind.... süss).
HDR, 4K, vernünftiges Scaling läuft bei einem Linux mit Wayland und KDE out of the Box besser als unter Windows.
2.) Der größte Flaschenhals wird wohl die Software-Landschaft sein. Viele Anwendungen, gerade aus dem kommerziellen Bereich (Adobe, Office etc) laufen nicht auf Linux. Mein Schnittprogramm DaVinci Resolve soll wohl einige erhebliche Einschränkungen unter Linux haben, darunter fehlende Codec-Unterstützung (H.264, H.265 etc) aufgrund von Lizenzproblemen.. Damit wäre für mich ein produktives Arbeiten unter Linux kaum möglich, wenn ich nicht mal die einfachsten Codecs zur Verfügung hätte.
Siehe Einleitung - es gibt zu fast allem bessere Alternativen. Kdenlive ist z.B. ZIEMLICH geil.
3.) Beim Streaming soll es angeblich auch Einschränkungen geben: so kann Linux anscheinend die bekannten Streaming-Plattformen wie Netflix, Disney+, Amazon Prime etc. wohl nur mit max. 720p-Auflösung ansteuern, wenn man Glück hat eventuell noch 1080p. 4K Fehlanzeige.
Das ist leider tatächlich ein Problem, das nur Netflix, Amazon und co lösen können. Das ist bewusst so von denen gemacht.
 
Wenn Du erwartest, dass auf Anhieb alles so läuft wie unter Windows, wirst Du enttäuscht sein. Nein, das wird nicht funktionieren.
Nenn mir bitte die Dinge die nicht so auf Anhieb laufen, wenn man sein System hauptsächlich zum zocken nutzt.Und selbst wenn man es produktiv einsetzen würde für Office etc...
Wenn Du auf Linux wechseln willst, bedeutet das, dass Du viel Zeit investieren, viel lernen und viel experimentieren musst.
Nein
Die Hardware-Unterstützung unter Linux ist mittlerweile recht gut - aber es gibt Hardware, die besser unterstützt wird und Hardware, die schlechter unterstützt wird. Das könntest Du beim Kauf Deines neuen Systems berücksichtigen.
Das betrifft quasi nur NVidia. Die Unterstützung ist da wirklich schrott, was aber an NVidia liegt.
 
Nenn mir bitte die Dinge die nicht so auf Anhieb laufen, wenn man sein System hauptsächlich zum zocken nutzt.Und selbst wenn man es produktiv einsetzen würde für Office etc...

Nein

Das betrifft quasi nur NVidia. Die Unterstützung ist da wirklich schrott, was aber an NVidia liegt.
Dinge die nicht auf Anhieb laufen werden:
- Anti Cheat auf Kernel Ebene

Ansonsten läuft doch echt alles mittlerweile unter Linux.
Bin seit Jahren auf Arch unterwegs, und die gaming distros werden ebenfalls zahlreicher.

Zuletzt einem Wechsler CachyOS installiert, das ist doch fast schon identisch zu ner Windows Installation, nur ohne den Schrott den Windows immer an Board hat.

Mein Tipp:
Das vertraute als erstes einrichten, Lieblingsbrowser, Musik, Filme, danach das übliche gaming bundle mit Proton, wine, multilib, etc was man so benötigt.

Dann läuft fast alles Out of the Box mittlerweile. Die paar Ausnahmen die zb zusätzliche 32bit Grafikkartentreiber installiert haben wollen, naja die muss man erstmal finden und zocken wollen 😉. Denke die Detailtiefe ist es, was immer noch dazu führt, dass Leute bedenken haben und Linux als kompliziert einstufen. Welchen bootloader nutzt man? Bootwas? Ach da gibt's Unterschiede? Einfach ausprobieren, meistens ist's fürs Ergebnis kaum relevant was man nimmt. Muss kann sich nur mit befassen, wenn's nicht funktioniert, oder man explizit etwas anderes haben will oder benötigt.

Ansonsten fallen mir lediglich Sonder Komponenten ein, wo Linux noch nicht ausreichend unterstützt wird. Industrie Anwendungs Dongle zb, das ist unter Umständen bissl fummelsarbeit, aber lässt sich ans laufen bringen.

Ansonsten kann ich nur empfehlen sich die Morpheus Kanäle auf YouTube zum Thema zu gönnen, ist ja nicht so als müsste man noch per Hand die passenden Pakete auswählen bei ner Installation 🤣, die Zeiten sind zum Glück vorbei.
 
- Anti Cheat auf Kernel Ebene
Das kommt einfach drauf an. Das liegt erstmal nicht an Linux sondern am Entwickler.
Wenn die das für Linux freigeben, dann läuift auch das einfach out of the box.
Ist es nicht freigegeben, dann läufts halt gar nicht. Da kann man auch dann nichts zum Laufen bringen. Das ist dann einfach nicht spielbar.
 
Ihr schaut aus einer sehr begrenzten Zocker-Perspektive da drauf. Und ihr tut das, OBWOHL der OP doch schon Beispiele genannt hat wo selbst er es schon weiß das das zu Problemen führen wird. Dann reinsteppen und sagen "Wenn man zocken will geht fast alles" ist halt wenig hilfreich.
 
Ja, also Gaming ist eigentlich gar nicht wirklich meine Priorität. Hauptsächlich Multimedia, 4K-Videoschnitt, DAWs etc. Das geht aber halt mit vielen Softwares einher, die vermutlich nicht (oder nicht gescheit) auf Linux laufen werden, befürchte ich. Solche reinen Arbeitssysteme haben vermutlich selten Linux?
 
So weit ich weiß, gibt es beim Thema DAW sehr gute Linux Software und auch eine sehr aktive Musiker-Szene. Du kannst Dir mal das Programm Ardour anschauen. Bitwig Studio gibt's auch für Linux. Wenn Du Cubase willst, wird es schwierig. So weit ich weiß, gibt es davon (noch) keine Linux Version. Manche versuchen es wohl über Windows Emulatoren wie Wine. Aber davon würde ich abraten. Such einfach mal bei Google nach "DAW Linux".

Dann beginnt der Teil, den ich oben mit "Zeit investieren, viel lernen und viel experimentieren" beschrieben habe. Man muss recherchieren, welche Software passen könnte und das dann ausprobieren. Manches funktioniert anders unter Linux. Funktionen stehen an anderen Stellen im Menü und manche Arbeitsabläufe muss man umstellen. Auch sollte man die verschiedenen Sound-Systeme wie ALSA, Pulseaudio, Pipewire und Jack verstehen. Wie sie zusammenhängen, welche man braucht und welche man besser nicht zusammen nutzt. Wenn Du teure Audio-Hardware kaufst, solltest Du vorher schauen, dass diese auch von den Programmen gut unterstützt wird. Dazu könnte man beispielswiese in den Foren recherchieren, die es zu den jeweiligen Programmen gibt. Das würdest Du bei Windows aber vermutlich auch so machen.
 
Das ist leider tatächlich ein Problem, das nur Netflix, Amazon und co lösen können. Das ist bewusst so von denen gemacht.
Wobei... können die Browser da nicht irgendwie "schummeln" und sagen "hey, ich bin Windooze"? Oder fehlt da irgend ein harter DRM Kram?
1.) Angenommen, ich baue mir demnächst ein neues High-End-Komplettsystem zusammen (siehe dazu auch meinen anderen Thread), würde das System unter Linux genauso performant laufen wie unter Win10 / Win11? Keinerlei Einbußen hinsichtlich Treiberunterstützung, Bildschirmauflösungen, etc. PP? Wird HDR-Auflösung unter Linux unterstützt? 4K-Auflösung?
AMD GPU Treiber sind "besser" bei Linux, weil offen.
9070XT ist vom P/L her eh ganz gut, wäre wsl. die Wahl der Dinge.

4k usw. ist mit Wayland alles nicht so das Problem (HDR aber nie probiert), mit KDE Plasma 6 Desktop (das, was Windows hätte werden können, wäre die Entwicklung positiv verlaufen) ist das schon geil.
2.) Der größte Flaschenhals wird wohl die Software-Landschaft sein.
Naja. Das ist bei allen Linux gleich. Musst halt schauen, wie du klar kommst.



Allgemein würde ich mal empfehlen, dass du es einfach probierst.
Eine >80gb SATA SSD reicht, egal wie alt. >2 Cores ab Sandy/IVY (Core i3/i5/i7 ab 2xxx(K)), 4-8gb RAM und ab gehts.

Als Desktop KDE Plasma 6, als Distro (imho) irgend ein "nutzbares" Arch, also EndeavourOS, CachyOS...



Und dann gib dem ein bisschen deiner Zeit und spiel mal bissl rum, erkunde mal die Desktopumgebung ein wenig, installier mal ein paar Programme...
Am Anfang etwas holprig, aber, geht schnell, die KI kann da auch relativ gut weiterhelfen (im begrenzten Umfang, in dem man aber oft ist als Anfänger).

Du wirst Augen machen, was es in KDE alles für Einstellungen und Möglichkeiten gibt... einfach so... out of the Box.
 
Nachtrag:
Allgemein würde ich mal empfehlen, dass du es einfach probierst.

Ich weiss nicht, wie alt du bist und in welchem Alter du mit welcher Hard/Software begonnen hast.

Wenn dich beim Linux probieren etwas nervt, oder was nicht klappt... denk an folgendes:
- Wie viele Win95/98 Installationen hast du verkackt in deinen jungen Jahren?
- Wen hast du aller anrufen müssen (beim Papa in der Arbeit, damit er seinen Kollegen fragen kann?), um die passenden DOS Befehle zu bekommen, weil du kein Google fragen konntest?
- Was fürn Wolf hast du dir bei WinX++ geärgert, um ne geschätze Funktion von WinX wieder herzustellen?
- Nein, dein Programm ist am neuen Windows nicht mehr gelaufen, weil irgend ne .dll gefehlt hat, musstest du dir auch erst zusammelngoogeln in mühevoller Kleinarbeit.
- Nein, die alten Spiele von 98 sind unter XP/7/whatever nicht mehr gelaufen. So gern hättest es nochmal gespielt.
- Win hat XYZ gemacht, ohne dich zu fragen, per Überraschungsupdate
- Du hättest gern ne Funktion irgendwo in Win, aber es gibt einfach keine Einstellung... irgend ne dubiose UI-Tuning-Soft-Bloat-Ware installieren oder damit leben?
- Wie oft hast du irgendwas verkackt und nochmal machen müssen?
...

Der Weg zum "bequemen Windows" war teilweise sehr leidvoll... JETZT isses bequem, weil nach 25 Jahren nix dazu gekommen ist ausser etwas Überwachung und Cloud-Zwang (und in erster Linie die Browser sicherer geworden sind, wofür Win wieder weniger kann...).


Lass dich mal auf KDE ein, du kannes auch so "herrichten", dass es wie ein klassisches Windows ist. Also Quick-Launch links (auch so, dass die icons bleiben), Tray rechts usw...
Es gibt wundervolle Gesten für die Bildschirmränder, alles total sinnvoll einstellbar bzw. abwählbar.
Die Menüs sind eigentlich ganz gut gemacht... manches ist anfangs bissl schwer zu finden, aber im großen und ganzen passt das. Musst halt etwas Zeit aufwenden. Schlimmer als Windows-Menüs sind sie nicht, versprochen. Dolphin, der "Explorer", ist imho auch toll.

Die Sache mit den Speicherpfaden ist halt noch so ne Umgewöhnung... aber... wird man auch noch hinbekommen.


Bin da selbst gerade drin, noch nicht 100% Linux, leider. Ich bin da jetzt seit 2 Jahren dran und komm der Sache deutlich näher. Ist halt viel Bequemlichkeit/Faulheit dabei auch.
 
Ich "hijacke" jetzt mal diesen Thread, damit ich nicht einen neuen aufmachen muss.
Ist es so schlimm mit Nvidia unter linux? Ich überlege auch zu wechseln, habe aber eine RTX4080....
 
Das ist leider tatächlich ein Problem, das nur Netflix, Amazon und co lösen können. Das ist bewusst so von denen gemacht.
Als Workaround mit Waydroid die jeweiligen Android Apps installieren. Ist nicht so schön aber machbar.

Ja und ohne AMD Karte macht Linux nur halb so viel spaß. Ich muss auch leider warten bis zur nächsten AMD generation.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Ich "hijacke" jetzt mal diesen Thread, damit ich nicht einen neuen aufmachen muss.
Ist es so schlimm mit Nvidia unter linux? Ich überlege auch zu wechseln, habe aber eine RTX4080....
Ja du lässt unnötig viel Leistung liegen und viele Features gehen nicht, weil Nvidia hier keine sauberen Treiber abliefert.

Wenn es für dich okay ist etwa 30% weniger effektive Leistung zu haben als auf Windows könntest du damit leben.
Ist halt nur bitter wenn dich eine AMD 9070XT weit überholt siehe

Hier mal ein Ausschnitt
1770645530061.png
Also wenn eine 9070XT an eine 5090 FE rankommt und eine 9070 non XT schneller als eine RTX5080 ist muss man sich scho gedanken machen und dabei haben wir noch nicht von 1%lows/Frametimes gesprochen.

Möglich das native Linux Ports etwas besser ohne Proton laufen, aber ohne Proton macht Gaming on Linux nicht viel Sinn. Der große Hoffnungsträger ist hier eigentlich Steam. Steam soll demnächst Steam OS für PC bringen. Die Hoffnung ist das Steam hier ein wenig Druck auf den Markt ausübt und in Kooperation einen eigenen Anti-Cheat liefert und wenn dieser nur über ihr eigenes Steam OS verfügbar wäre.
Wäre es ein Salonfähiger Kompromiss.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es geht dabei nicht nur um die Leistung, sondern die Nervererein mit dem Treiber. Wenn sie auftreten (hängt von vielen Faktoren ab), dann ist das - gerade für Anfänder - ein extremer pita.
 
Es geht dabei nicht nur um die Leistung, sondern die Nervererein mit dem Treiber. Wenn sie auftreten (hängt von vielen Faktoren ab), dann ist das - gerade für Anfänder - ein extremer pita.
Meine Hoffnung ist hier das Steam mit Steam OS vielleicht da etwas Hilfe leisten könnte.
 
Ich "hijacke" jetzt mal diesen Thread, damit ich nicht einen neuen aufmachen muss.
Ist es so schlimm mit Nvidia unter linux? Ich überlege auch zu wechseln, habe aber eine RTX4080....

Es kommt darauf an, was Du machen möchtest. Wenn Du einen Office-Rechner willst, sollte es mit Nvidia Grafikkarten keine Probleme geben. Wenn Du Dich für KI interessierst und mit CUDA arbeiten willst, ist Nvidia sogar mehr oder weniger Pflicht. Anders sieht es aus, wenn Du spielen willst, wenn Du häufig neue Kernels bauen möchtest oder wenn Du immer die allerneueste Grafik-Software installieren willst. Dann beginnen die Nervereien mit den Nvidia Treibern.

Wobei man dazu sagen muss, dass Nvidia angefangen hat, sich zu öffnen. Es ist schon etwas besser geworden. Aber Nvidia ist noch nicht dort, wo Nvidia sein sollte.

Der Vorschlag wäre: fang einfach an und schau, wie es läuft. Es ist gut möglich, dass Du gar keine Probleme bemerkst. Vielleicht gehen ein paar Kleinigkeiten nicht - aber das kann Dir bei Intel oder AMD oder unter Windows auch passieren. Wenn die Nvidia Treiber zu sehr nerven sollten, kannst Du immer noch die Notbremse ziehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Im worst Case einfach Dualboot installieren und rumspielen
 
Tjoa, so ist das mit Linux - da gibts alles, meist aber "anders" - und gerade Kdenlive ist ein Monstrum.
 
Eventuell mal Ubuntu Studio ansehen. Da ist schon alles, für Kreative, vorinstalliert. So kannst du schon mal die freien Alternativen Testen bzw. generell zum testen.

Ansonsten zu:
1.) Kommt auf die Distro an. Bei Rolling Release, Bleeding Edge Distros (z.B. Arch basierend). Wird fast immer innerhalb kürzester Zeit die neueste Hardware unterstützt. Wenn du so wie ich sich ein neues System zusammen baust und Mint nutzen möchtest. Schaust du in die Röhre und musst etwas warten bis du diese Features bekommst.

2.) Kommt drauf an, musst du Adobe, Office und Co. nutzen oder möchtest du dich nur nicht umstellen? Das gleiche ist mit den Codecs, manche(?) kannst du nach installieren. Da die jeweilige Distro oder Software Lizensproblemen aus den Weg gehen möchte. Da musst du dich aber drüber informieren.

3.) Kommt drauf an. Guckst du über die App oder den Browser? Im Browser sollte es keine Problem geben.

Linux ist eine Umstellung zu Windows. Da viele grundlegende Dinge anders Gedacht sind als unter Windows. Das bedarf einer gewissen eingewöhnungs Zeit. Bei mir waren es knapp zwei Wochen, bis alles rund lief. Mittlerweile habe ich mir mein Mint so angepasst wie ich es brauche und möchte. Damit ist es Windows deutlich überlegen. Und nein ich nutze nur selten das Terminal. Windows hat mich in dem Punkt versaut, GUI only.
 
Als Workaround mit Waydroid die jeweiligen Android Apps installieren. Ist nicht so schön aber machbar.
Hatte ich auch mal getestet. Leider funktioniert damit dann kein SkyGO weil das erkennt, dass da rootrechte vorhanden sind
 
Ist es so schlimm mit Nvidia unter linux? Ich überlege auch zu wechseln, habe aber eine RTX4080....
Imho nicht, hab aber bisher kein AAA-Gaming gemacht, müsste ich mal testen (5090 hier), momentan leider nicht soo viel Kapazität für Spielereien.
Mit Cuda hab ich mich auch noch nicht gespielt unter Linux, ebenso, die liebe Zeit...

Bis auf ein problematisches EndeavourOS Update (lies sich aber per Anleitung im eOS Forum, gleich ganz oben bei google etc. in 3 Minuten beheben, war nix schlimmes) bisher nix wildes erlebt.

Trau dich einfach, mach dir ein schönes User-Friendly-Arch-Based mit KDE drauf und ab!
Als Workaround mit Waydroid die jeweiligen Android Apps installieren. Ist nicht so schön aber machbar.
Geht das mittlererweile? Vor 1-2 Jahren mal damit rumgeeiert und für scheiße befunden. Oder ich hab was "falsch" gemacht..
Ja du lässt unnötig viel Leistung liegen und viele Features gehen nicht, weil Nvidia hier keine sauberen Treiber abliefert.

Wenn es für dich okay ist etwa 30% weniger effektive Leistung zu haben als auf Windows könntest du damit leben.
Ist halt nur bitter wenn dich eine AMD 9070XT weit überholt siehe
Mal ausprobieren, was wirklich rum kommt.
Welche Distribution empfehlt ihr fürs Gaming unter Nvidia?
EndeavourOS, eher allgemein, weil ich sie bisher ziemlich toll finde. CachyOS hat momentan eine große Fanbase, da findest sicher genug Infos, wenn du mal Probleme hast.
Hab mich mittlererweile sehr mit den arch-based angefreundet... gerade Richtung Gaming und moderne Hardware sind vllt. "Fine Wine" Repos nicht das wahre.



Hatte ich auch mal getestet. Leider funktioniert damit dann kein SkyGO weil das erkennt, dass da rootrechte vorhanden sind
3.) Beim Streaming soll es angeblich auch Einschränkungen geben: so kann Linux anscheinend die bekannten Streaming-Plattformen wie Netflix, Disney+, Amazon Prime etc. wohl nur mit max. 720p-Auflösung ansteuern, wenn man Glück hat eventuell noch 1080p. 4K Fehlanzeige.
Gibt wohl Browser-Plugins bzw. eins für Kodi, welches zumindest 1080p erlauben soll, laut Internet.
Testen kann ichs nicht, ich verwend kein Netflix. Wobei... demnächst bei der Freundin könnte ichs testen.

Nochwas... hab mir jetzt länger überlegt, ob ich was dazu sagen soll, weils vllt. doch relativ übergriffig ist..
Vielleicht wäre es auch noch ein Ansatz, sich zu überlegen, wie weit man sich von DRM gängeln lassen will... einfach mal was anderes machen, als Serie schauen (auch wenn das schon ab und zu mal echt nett ist).


Diese Überlegung/Frage ist nämlich imho. nicht nur ein Randthema.
BigTech möchte einen auf jeden Fall im Abo sehen und in der Cloud, das können wir ja als Fakt hinnehmen (oder?), die Richtung, in die es geht, ist ja ziemlich eindeutig...
Insofern wird man solche Entscheidungen/Abstriche vielelicht noch öfter machen müssen bzw. sich mit diesen Themen zumindest auseinandersetzen müssen.
 
Gibt wohl Browser-Plugins bzw. eins für Kodi, welches zumindest 1080p erlauben soll, laut Internet.
Testen kann ichs nicht, ich verwend kein Netflix. Wobei... demnächst bei der Freundin könnte ichs testen
Was hat Netflix jetzt mit SkyGo zu tun?
 
Was man auch probieren könnte (Ich vermute es nur) wäre im Browser z. B Chrome vielleicht geht auch Chromium basiert
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Den User Agent vorzutäuschen mit dem Entwickler Modus. Ich hab aktuell kein Linux installiert.
 

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Was hat Netflix jetzt mit SkyGo zu tun?
Nix... aber die zweite Hälfte der Antwort, die Frage der Prioritäten.
Ist natürlich blöd, wenn Dinge nicht gehen, die man gern hätte. Mir gehts mit Fusion ja nicht großartig anders, ist ja nicht so, dass ich das nicht verstehen würde.

Aber ausm Cloud-Abo-Gefängnis ausbrechen wollen und weiterhin die Bequemlichkeit des Cloud-Abo-Gefängnisses nutzen zu wollen ist halt schwierig.
Die ganze "Abo-Cloud-Verschiebung" in Salamischeibentaktik über die letzten 10 Jahre hat man ja nicht umsonst gemacht... klar, lassen "sie" dich da nicht so einfach raus.

Aber hey, es gab ne Zeit vor Netflix, auch da wurden schon Serien gesuchtet...
Den User Agent vorzutäuschen. Ich hab aktuell kein Linux installiert.
Hmhm, ist das nur die Auflösung? Läuft das über Auflösung?
Soweit ich verstanden habe ist das Problem eher das DRM Modul (Google Widevine)...
 
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